Geschäftszahlen: Huawei Consumer verkauft 21 Prozent mehr Smartphones

Nicolas La Rocco 10 Kommentare
Geschäftszahlen: Huawei Consumer verkauft 21 Prozent mehr Smartphones
Bild: Kārlis Dambrāns | CC BY 2.0

Huawei sowie die für Endkunden-Produkte verantwortliche Huawei Consumer Business Group (CBG) haben ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2017 vorgelegt. Demnach hat die Consumer-Sparte 20,6 Prozent mehr Smartphones als im gleichen Zeitraum des Vorjahres verkauft. Der globale Marktanteil liegt bei knapp 10 Prozent.

Die Huawei Consumer Business Group hat im ersten Halbjahr 2017 laut Geschäftsbericht 73,01 Millionen Smartphones verkauft. Das sind 20,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2016. Vor allem in den Segmenten der Mittelklasse und bei High-End-Smartphones habe es starke Zuwächse gegeben. Laut IDC liegt der Marktanteil der Consumer Business Group global betrachtet bei 9,8 Prozent im ersten Quartal 2017.

Mehr Präsenz im Einzelhandel

Auf dem hart umkämpften chinesischen Markt erreicht die Huawei CBG einen Marktanteil von 22,1 Prozent, es wurden 24 Prozent mehr Geräte als im ersten Halbjahr 2016 abgesetzt. Wachstum verzeichnet der Konzern außerdem in Zentral- sowie Ost- und Nordeuropa. Auf asiatisch-pazifischen Märkten wie Thailand, Malaysia, Japan und Südkorea erwartet das Unternehmen hingegen erst noch seinen Durchbruch.

Huawei will die Präsenz der Consumer Business Group am Markt stärken, indem der Auftritt im Einzelhandel vergrößert wird. Bis zum Ende des Jahres soll die Marke in 56.000 Einzelhandelsgeschäften angeboten werden. Nach letztem Stand vom Mai 2016 waren es noch 35.000 Shops.

Viel Umsatz durch Carrier und Enterprise

Der Umsatz der Huawei CBG liegt im ersten Halbjahr 2017 bei 105,4 Milliarden RMB (13,35 Milliarden Euro). Das entspricht einem Wachstum von 36,2 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. Der Umsatz des gesamten Konzerns Huawei liegt im ersten Halbjahr 2017 bei 283,1 Milliarden RMB (35,86 Milliarden Euro) und stieg damit um 15 Prozent. Das Unternehmen erzielte eine operative Marge von 11 Prozent. Knapp 63 Prozent des Umsatzes entfallen somit auf das Carrier- und Enterprise-Geschäft.