ARK: Survival Evolved: Anforderungen & Fehler trüben schöne Grafik 2/3

Wolfgang Andermahr 158 Kommentare

Testreihen, Testsystem und Grafik-Einstellungen

Die Grafikkarten-Benchmarks wurden auf einem auf 4,3 GHz übertakteten Intel Core i7-6850K (6 Kerne) durchgeführt, der mit insgesamt 16 Gigabyte Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von DDR4-3000 im Quad-Channel-Modus bestückt ist. Als Treiber waren der Crimson ReLive 17.8.2 beziehungsweise der GeForce 385.41 installiert. Der Nvidia-Treiber ist offiziell für ARK optimiert. AMD spricht dagegen in den Release Notes dagegen nicht von dem Spiel.

Die Testszene zeigt einen Lauf über die Tropen-Insel von ARK. Die Testszene stellt kein Worst-Case-Szenario dar, vergleichbare Frameraten weist das Spiel an vielen Stellen auf. Die Benchmarks sind aus Gründen der Vergleichbarkeit im Einzelspielermodus erstellt worden. ARK ist zwar primär ein Mehrspielertitel, Unterschiede in der Framerate konnte die Redaktion aber nicht feststellen.

Da das Spiel sehr rechenlastig ist, wurden in allen Auflösungen die Detailstufe reduziert. Für jede Auflösung wird eine andere Grafikqualität genutzt und teils auch das spielinterne Upsampling genutzt – denn anders lässt es sich auch auf High-End-Grafikkarten kaum in Ultra HD spielen.

Auflösung Grafik-Details
1.920 × 1.080 Hoch-Preset, Post Processing Hoch, kein Upsampling
2.560 × 1.440 Hoch-Preset, Post Processing Hoch, keine entfernten Schatten, kein Upsampling
3.840 × 2.160 Hoch-Preset, Post Processing Hoch, keine entfernten Schatten

Grafikkarten-Benchmarks von Full HD bis Ultra HD

Wie bei fast allen Spielen mit der Unreal Engine 4 schneiden Nvidia-Grafikkarten auch in ARK: Survival Evolved gegenüber den AMD-Modellen besser ab. Im Vergleich zu früheren Versionen des Spiels ist der Rückstand jedoch geringer geworden. Dennoch agiert die GeForce GTX 1080 in Full HD um hohe 17 Prozent schneller als die Radeon RX Vega 64 (Test). Die GeForce GTX 1070 ist der Radeon RX Vega 56 dann um drei Prozent voraus, obwohl AMD Modell im Durchschnitt über andere Spiele normaler Weise schneller ist.

Dies ändert sich auch bei den langsameren Modellen oder in höheren Auflösungen nicht: Die GeForce GTX 1060 ist sieben Prozent schneller als die Radeon RX 580 in Full HD und auch die alte Garde von AMD liegt zurück. Die GeForce GTX 970 liefert so 17 Prozent mehr Bilder in der Sekunde als die Radeon R9 390. Die ältere Hawaii-Architektur scheint zudem ganz speziell ihre Probleme in dem Dino-Spiel zu haben. Die Radeon RX 580 mit Polaris ist deutlich schneller.

In höheren Auflösungen ändert sich an den Ergebnissen nur wenig. Deutlich mehr Unterschiede gibt es dagegen bei den langsamsten ein Prozent der FPS. Sowohl die Radeon RX Vega 64 als auch die Radeon RX Vega 56 schneiden etwas besser als bei den Durchschnitts-FPS ab. So kann AMDs neues Flaggschiff den Rückstand zur GeForce GTX 1080 in Full HD auf 15 Prozent und in Ultra HD auf nur noch vier Prozent ein wenig verkürzen. Die Radeon RX Vega 56 bietet sogar durchweg die besseren Ergebnisse als die GeForce GTX 1070 und die Radeon RX 580 kommt genau auf das Niveau der GeForce GTX 1060.

So viele FPS braucht man

ARK: Survival Evolved ist zwar kein hektisches Spiel, doch da ARK: Survival Evolved primär aus der First-Person-Perspektive gespielt wird, sollte das Spiel mindestens mit 40 FPS laufen. Deutlich besser fühlt sich der Titel jedoch mit 50 FPS an. Mehr hilft immer, ist im Gegensatz zu Rennspielen wie F1 2017 (Test) aber nicht erforderlich.

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