Asus Zenbook & VivoBook: Vier Kerne und acht Threads in sehr dünnen Notebooks

Volker Rißka 13 Kommentare
Asus Zenbook & VivoBook: Vier Kerne und acht Threads in sehr dünnen Notebooks

Das ZenBook Flip 14, ZenBook Flip 15 und ZenBook Flip S sowie das VivoBook Flip 14 markieren Asus' Neuheiten für die IFA 2017 im Bereich Notebooks. Die neuen Convertibles setzen auf Intels neue Kaby-Lake-Refresh-Prozessoren und sollen insbesondere mit ihren sehr dünnen und schmalen Gehäusen punkten.

ZenBook Flip 14 (UX461)

Das ZenBook Flip 14 ist laut Asus das weltweit dünnste Convertible mit zusätzlicher diskreter Grafik. Dafür nutzt Asus die GeForce MX150, Nvidias mobile Einsteiger-Lösung, die im wesentlichen einer GeForce GT 1030 (Test) entspricht und seit Juni für dünne Notebooks verfügbar ist. Die CPU-Aufgaben übernimmt ein neuer Core i7-8550U/8650U mit vier Kernen und acht Threads in der 15-Watt-Klasse, zusätzlich stehen dem Gespann 16 GByte DDR4-RAM und eine PCIe-SSD mit 512 GByte zur Seite.

Asus ZenBook Flip 14
Asus ZenBook Flip 14

Die Hardware packt Asus in ein 13,9 mm dünnes Gehäuse, das Notebook bringt insgesamt zudem nur 1,4 Kilogramm auf die Waage. Das 14-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung passt dabei in die Fassung eines 13-Zoll-Notebooks – abnehmbar wie beim ähnlich ausgestatteten aber passiv gekühlten 2-in-1 Switch 7 Black Edition von Acer ist die Basis mit Tastatur aber nicht. Unterstützt wird auch der Asus Pen, ein Fingerabdruck-Sensor mit Windows-Hello-Unterstützung ermöglicht das Anmelden mit dem Fingerabdruck. Die Akkulaufzeit soll laut Asus bei 13 Stunden liegen. Als verfügbare Farben nennt Asus „Icicle Gold“ und „Slate Grey“.

Asus ZenBook Flip 14 ab 799 Euro
Asus ZenBook Flip 14 ab 799 Euro

ZenBook Flip 15 (UX561)

Das ZenBook Flip 15 macht genau da weiter, wo das 14er-Modell aufhört. Es setzt auf ein 15,6-Zoll-Display, welches sich ebenfalls um 360 Grad drehen lässt, bietet aber eine deutlich höhere Auflösung. In diesem Fall gibt es UHD-Auflösung und Blickwinkel von 178 Grad aus allen Richtungen, dafür muss aber auch die Grafikleistung des Geräts erhöht werden: Eine mobile Nvidia GeForce GTX 1050 (Test) kommt zum Zuge. Auch hier gibt es einen Core i7 der achten Generation sowie 16 GByte DDR4-Speicher, beim Massenspeicher bis zu 512 GByte als SSD und noch 2 TByte als HDD. Bei den Anschlüssen gibt es nun auch Thunderbolt 3, die Farbvarianten „Smoky Grey“ und „Pure Silver“ sollen angeboten werden. Die Preise starten ab 799 für das Flip 14 und 899 Euro für das Flip 15, was genau dann jeweils verbaut ist, ist nicht bekannt.

ZenBook Flip S (UX370)

Das ZenBook Flip S darf sich laut Hersteller das weltweit dünnste Convertible-Notebook seiner Klasse nennen, das nach der Enthüllung vor einigen Wochen bereits minimal angepasst wird. Es ist lediglich 10,9 mm dick und bringt 1,1 Kilogramm auf die Waage. Im Inneren steckt nun ein Intel Core i7-8550U, der trotz des dünnen Gehäuses mit dem Display und dessen Auflösung von bis zu UHD aktiv gekühlt wird. Dafür nutzt Asus einen neuen Lüfter, der lediglich 3 mm dünn ist und bereits in früheren Zenbooks zum Einsatz kam – nun allerdings noch einmal verbessert wurde. Als Massenspeicher spendiert Asus dem Flip S maximal 1 TByte als PCIe-SSD, bei den Anschlüssen gibt es jetzt zwei Mal USB Typ C und einen sehr schmalen Fingerprint-Sensor. Über die genaue Anzahl an Ausstattungsvarianten und Preise liegen bisher noch keine Informationen vor, doch die nur für Wochen aktuelle Version umfasste bereits diverse Ableger.

Asus Zenbook Flip S (UX370)

VivoBook Flip 14 (TP401) und VivoBook S14 (S410)

Das VivoBook Flip 14 ist ein weiteres Convertible, das ein 14 Zoll großes Full-HD-Display im Format eines typischen 13-Zoll-Notebooks unterbringt – das Flip steht dabei wieder für das drehbare Display. Das S14 in der normalen Variante wird das gleiche Display bieten, allerdings ohne Dreh-Funktion. Das Flip 14 wird laut Presseaussendung aber weiterhin auf die siebte Core-Generation rund um die Dual-Core-CPUs Kaby Lake-U setzen, kommt dafür aber lüfterlos in den Handel. Das aktiv gekühlte S14 hingegen wird mit einem Vier-Kern-Prozessor Core i7-8550U bestückt, auch die GeForce MX150 ist dort erneut zu finden. Das ViVoBook Flip soll bereits ab 399 Euro in Kürze verfügbar sein, dann vermutlich aber in keiner der genannten maximal möglichen Ausstattungsvarianten.

Asus VivoBook Flip 14 ab 499 Euro
Asus VivoBook Flip 14 ab 499 Euro

Updates auch für ZenBook 13 (UX331) und ZenBook 3 Deluxe (UX490)

Auch für weitere zu Beginn des Jahres aufgelegten Notebooks der ZenBook-Familie gibt es Anpassungen bei der Hardware, allen voran natürlich der Schritt zum Kaby Lake Refresh mit vier Kernen und acht Threads. Die neuen Modelle ZenBook 13 (UX331) und ZenBook 3 Deluxe (UX490) mit 13 und 14 Zoll setzen ebenfalls weiter auf sehr dünne Gehäuse, in die aktuelle Technik verbaut ist. Das ZenBook 13 bietet so zum Beispiel UHD, eine GeForce MX150 sorgt für die Bildausgabe in 3D-Anwendungen. Beide Modelle sind mit bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher ausgerüstet, die PCIe-SSD kann bis zu 1 TByte fassen. Das größere ZenBook 3 Deluxe bietet zudem mehr Anschlussvielfalt, unter anderem zwei USB-Typ-C-Ports nach Thunderbolt 3.

Die ursprüngliche Meldung wurde um Informationen zu den Einstiegspreisen je Geräteklasse und Bilder ergänzt.