Kryptowährung: Bitcoin erreicht erstmals die 13.000 US-Dollar

Andreas Frischholz 290 Kommentare
Kryptowährung: Bitcoin erreicht erstmals die 13.000 US-Dollar
Bild: Wikimedia

Die Kursrally beim Bitcoin setzt sich unvermindert fort. Im heutigen Tagesverlauf knackte die Kryptowährung auf den ersten Plattformen sowohl die Marke von 12.000 als auch von 13.000 US-Dollar. In den kommenden Wochen wollen zudem erste Börsen die Bitcoin-Futures anbieten.

Kurssprünge über 1.000 US-Dollar binnen eines Tages

Laut dem Portal Coin Market Cap erreichte der Bitcoin heute einen Höchstwert von rund 13.200 US-Dollar. Aktuell pendelt der Kurs bei gut 13.000 US-Dollar, was einer Marktkapitalisierung von 217 Milliarden US-Dollar entspricht. Bei anderen Portalen ist der Kurs noch nicht ganz so hoch, Bitstamp verzeichnet derzeit rund 12.750 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs knackt die 13.000 US-Dollar
Bitcoin-Kurs knackt die 13.000 US-Dollar (Bild: Coin Market Cap)

Nichtsdestotrotz ist es ein rasanter Anstieg. Auch die 12.000-US-Dollar-Marke hatte der Bitcoin erst im Tagesverlauf erreicht.

Doch die Entwicklung entspricht dem Trend in den letzten Wochen. Die 10.000 US-Dollar knackte der Bitcoin erstmals am 28. November, nur zwölf Stunden später folgte bei einigen Handelsplattformen der Sprung auf über 11.000 US-Dollar. Danach ging es aber erst einmal für einige Tage bergab, der Kurs fiel auf nur noch gut 9.000 US-Dollar. Nachhaltig war der Abwärtstrend jedoch nicht.

Erste Futures für das Spekulationsobjekt

Als einen der Gründe für die Kurssprünge nennen Analysten die ersten Bitcoin-Terminkontrakte, die amerikanische Börsen in den kommenden Wochen einführen wollen. Am Freitag hat die US-Börsenaufsicht CTFC die entsprechenden Futures genehmigt. Den Anfang soll noch in dieser Woche die Optionsbörse CBOE machen, in den kommenden Wochen folgt dann die Chicago Mercantile Exchange (CME).

Doch je höher der Preis steigt, desto lauter werden die Warnungen, dass die Spekulationsblase rund um den Bitcoin jederzeit platzen könnte. So erklärte etwa der Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele, dem Bitcoin stehe keine Wertbasis gegenüber. Der Kurs könne also jederzeit einbrechen und für Anleger zum Totalverlust führen.