RTX Pro 6000: Nvidia erhöht den Preis der stärks­ten Blackwell-GPU erneut

Fabian Vecellio del Monego
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RTX Pro 6000: Nvidia erhöht den Preis der stärks­ten Blackwell-GPU erneut

Nvidia hat den Verkaufspreis der 96 GB VRAM starken Profi-Grafikkarte RTX Pro 6000 Blackwell erneut erhöht. Im eigenen Webshop ruft der Hersteller jetzt 16.000 US-Dollar auf. Ursprünglich ist das Modell im Frühjahr 2025 für rund den halben Preis in den Handel gestartet. In Europa bleibt es aktuell noch bei knapp 13.000 Euro.

Preis seit dem Start fast verdoppelt

Nvidia hatte die RTX Pro 6000 Blackwell im März 2025 vorgestellt, ohne eine offizielle UVP zu nennen – weder hierzulande, noch in den USA. Erste US-Händler listeten die Workstation Edition dann kurz darauf für ungefähr 8.500 US-Dollar vor Steuern, vereinzelt wurden die 8.000 US-Dollar aber auch unterboten. Erst im Juni 2026 folgte dann ein deutlicher Preissprung: Im Nvidia Marketplace, dem eigenen US-Webshop des Herstellers, wurde die Grafikkarte plötzlich für 13.250 US-Dollar geführt. Das entsprach einem Aufschlag von rund 55 Prozent.

Die RTX Pro 6000 Blackwell kostet bei Nvidia jetzt 16.000 US-Dollar
Die RTX Pro 6000 Blackwell kostet bei Nvidia jetzt 16.000 US-Dollar

Nur rund zwei Monate später klettert der Preis jetzt auf 16.000 US-Dollar. Mit einem Aufpreis von diesmal 2.750 US-Dollar liegt der Aufschlag aber „nur“ bei knapp 21 Prozent. Seit der ersten Verfügbarkeit im Frühjahr 2025 ist der US-Preis damit dennoch um rund 88 Prozent gestiegen. Gegenüber günstigsten Angeboten der Grafikkarte im vergangenen Jahr liegt der Preis jetzt sogar mehr als doppelt so hoch.

Eine offizielle Erklärung für die Preisanhebungen gibt es von Nvidia nicht. Dem ist ohnehin anzumerken, dass der Hersteller nie einen offiziellen UVP kommuniziert hat – weder in den USA, noch hierzulande. Offensichtlich ist zudem, dass die RTX Pro 6000 Blackwell mit ihren 96 GB GDDR7 insbesondere auch für lokale KI-Anwendungen interessant ist, bei denen der große Grafikspeicher einen wesentlichen Vorteil gegenüber klassischen Consumer-Grafikkarten bietet. Und schneller Speicher ist aktuell bekanntlich ein knappes wie teures Gut.

In Europa noch vergleichsweise „günstig“

In Europa ist der abermals erhöhte Verkaufspreis derweil noch nicht angekommen. Schon seit Anfang Juni schlägt die RTX Pro 6000 Blackwell hierzulande mit knapp 13.000 Euro zu Buche. Aktuell ist die Workstation-Variante mit dem bekannten Double-Flow-Through-Kühler ab 14.200 Euro erhältlich, so etwa bei Proshop*. Rechnet man hingegen Nvidias eigenen US-Dollar-Preis in Euro um und schlägt exemplarisch 19 Prozent Umsatzsteuer auf, landet man bei ungefähr 16.500 Euro.

Es ist aber gut vorstellbar, dass der Preis auch in Europa wieder steigen wird – analog zu den GeForce-Modellen, die aktuell auch wieder klettern.

Nvidia RTX Pro Blackwell für Desktop-Workstations
RTX Pro 6000 RTX Pro 6000 Max-Q RTX Pro 5000 RTX Pro 4500 RTX Pro 4000
GPU GB202 GB203
FP32-ALUs 24.064 14.080 10.496 8.960
FP32-Leistung 125 TFLOPS 110 TFLOPS ? ? ?
RT-Core-Leistung 380 TFLOPS 333 TFLOPS ? ? ?
AI TOPS 4.000 3.511 ? ? ?
Speicherinterface 512 Bit 384 Bit 256 Bit 192 Bit
Speicher 96 GB GDDR7 mit ECC 48 GB GDDR7 mit ECC 32 GB GDDR7 mit ECC 24 GB GDDR7 mit ECC
Speicherdurchsatz 1.792 GB/s 1.344 GB/s 896 GB/s ?
TBP 600 W 300 W 300 W 200 W 140 W
Kühler Double-Flow-Through, 2 Slots Radiallüfter, 2 Slots Radiallüfter, 1 Slot
Ausgänge 4 × DisplayPort 2.1b

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