Black Ops IV: Nächstes Call of Duty mit Battle Royale statt Kampagne

Max Doll 133 Kommentare
Black Ops IV: Nächstes Call of Duty mit Battle Royale statt Kampagne
Bild: Activision

Das Call of Duty des Jahres 2018 wird laut übereinstimmenden Gerüchten mit Traditionen der Serie brechen. Ernsthaft innovativ wird Activision mit Black Ops IV aber nicht: Der Shooter wird lediglich auf einen Einzelspieler-Modus verzichten und stattdessen auf den Battle-Royale-Zug aufspringen.

Mehrere anonyme Quellen aus dem Umfeld des Entwicklerstudios Treyarch verrieten gegenüber Polygon, dass eine Einzelspieler-Kampagne nicht rechtzeitig zum festgelegten Erscheinungstermin am 12. Oktober habe fertiggestellt werden können. Daraufhin habe das Studio alle verfügbaren Ressourcen für den Ausbau des Mehrspieler- und Zombie-Modus genutzt, auf denen nun der Schwerpunkt liegt.

Änderungen passen in Strategie

Eine solche Entscheidung klingt zumindest aus geschäftlicher Sicht plausibel: Bekannt ist Call of Duty mittlerweile oftmals mehr für seinen Mehrspieler- als für seinen zu Wiederholungen und Einfallslosigkeiten neigenden Einzelspieler-Modus. Mit dem Online-Teil verdient Activision darüber hinaus dank DLCs und Mikrotransaktionen Geld, er ist eine Plattform für weitere Verkäufe von Inhalten. Eine solche Änderung könnte zudem der Teaser-Slogan „Vergiss, was du weißt“ ankündigen, der sich sowohl auf die Story der Serie als auch eine Änderung am Serienformat beziehen kann.

Ganz auf einen Einzelspieler-Modus müssen Serienfans in diesem Jahr ohnehin nicht verzichten. Als Ersatz steht glaubwürdigen Gerüchten zufolge eine Remastered-Version von Modern Warfare 2 in den Startlöchern, die abzüglich ihres Online-Parts veröffentlicht wird und diese Lücke damit optimal füllt – beide Projekte ergänzen sich damit wechselseitig.

Battle Royale als Ersatz

Als Ersatz soll Activision kooperative Spielmodi ausbauen. Was darunter zu verstehen ist, konnte Charlie Intel in Erfahrung bringen. Demnach wird Black Ops 4 dem gegenwärtig erfolgreichsten Genre folgen und einen Battle-Royale-Modus anbieten – das Unternehmen will so vom Erfolg von PlayerUnknown’s Battlegrounds und Fortnite: Battle Royale profitieren. Beide Angaben konnten von Kotaku aus eigenen Quellen bestätigt werden. Auf Anfragen wollte Activision vor der offiziellen Vorstellung des Spiels im Mai keinen Kommentar abgeben.