PUBG: Erstes E-Sport-Event mit 2 Mio. USD Preisgeld in Berlin

Peter Bellmann 64 Kommentare
PUBG: Erstes E-Sport-Event mit 2 Mio. USD Preisgeld in Berlin
Bild: PUBG

PUBG-Entwickler Bluehole hat angekündigt, im Juli das erste offizielle E-Sport-Turnier austragen zu wollen. Austragungsort ist Berlin. 20 Teams aus den verschiedensten Teilen der Welt sollen vom 25. bis zum 29. Juli in der Hauptstadt um Preisgeld im Gesamtwert von zwei Millionen US-Dollar spielen können.

Endrunde in Berlin, Qualifikation weltweit

Die auf PUBG Global Invitational 2018 (PGI 2018) getaufte Veranstaltung soll die Top-Teams der Welt versammeln. Um das sicherzustellen, hält Bluehole Qualifizierungs-Runden Anfang Juli in Europa, Nord-Amerika und Asien ab. Weitere Details zur Qualifikation sowie zu den Ticketverkäufen und auch dem genauen Veranstaltungsort sollen bald folgen.

Übersicht teilnehmender Teams der verschiedenen Regionen (* Asien schließt die Regionen China, Korea & Japan aus)
Übersicht teilnehmender Teams der verschiedenen Regionen (* Asien schließt die Regionen China, Korea & Japan aus) (Bild: Bekanntmachung auf Steam)

Das eigentliche Turnier ist in zwei Runden aufgeteilt. Während am 25. und 26. Juli Vier-Spieler-Teams via Third-Person-Ansicht die Möglichkeit bekommen, ihr Können unter Beweis zu stellen, folgen zwischen am 28. und 29. Juli Teams, die sich in der Ego-Ansicht duellieren. Pro Modus soll eine Gewinner gekürt werden.

Die Reaktionen sind gespalten

Die Ankündigung, das erste E-Sport-Turnier zu PUBG schon in absehbarer Zeit auszurichten, sorgte bei den Fans für gespaltene Reaktionen. Während die eine Seite den Kurs des Entwicklers gutheißt, den Titel mehr in Richtung E-Sport voranzutreiben, fordern andere Fans das technische Grundgerüst von PUBG zunächst besser abzustimmen.

Das erste, damals noch inoffizielle Event auf der Gamescom im August 2017 zeigte eindrucksvoll dass der Titel zwar durchaus Potential bietet, aber auch, vor welchen Herausforderungen Moderatoren und Technik bei einem Spiel stehen, das Vordergründig mit einem Open-World-Fokus entwickelt wurde. So verpasste das Kamerateam oft spannende Szenen, weil es sich gerade am falschen Punkt auf der Karte oder in der Übersicht befand. Aber auch das Gameplay zeigte seine Schwächen: Viele Spieler versuchten sich so lange wie möglich dort zu verstecken, wo sich das sukzessive verkleinernde Spielfeld am Ende befinden wird – für Zuschauer war das wenig unterhaltsam.