Systemanforderungen: Vampyr mag lieber Blut als Hardware

Max Doll 16 Kommentare
Systemanforderungen: Vampyr mag lieber Blut als Hardware
Bild: Focus Home Interactive

Vampire verlangt es nach Blut, weniger aber nach leistungsstarken PC-Komponenten. Entsprechend niedrig fallen die minimalen Systemanforderungen des Blutsauger-Rollenspiels Vampyr aus; vorausgesetzt wird nicht einmal ein Quadcore-Prozessor.

In Zeiten, in denen Spiele generell Vierkern-Prozessoren als ein – oftmals zu hoch gegriffenes – Minimum ansetzen, möchte Vampyr lediglich einen Intel Core i3-2130 mit zwei Rechenkernen und vier Threads oder einen AMD FX-4100 mit zwei Modulen und vier Kernen als Grundlage. Außerdem benötigt werden acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine alte Mittelklasse-Grafikkarte. Die GeForce GTX 660 ist schon im Jahr 2012 in den Handel gelangt, die Radeon R7 370 zwar nominell jünger, im Kern aber eine Radeon HD 7850 des gleichen Jahrgangs.

Offizielle Systemanforderungen für Vampyr
Minimal Empfohlen
Betriebssystem Windows 7 oder neuer (64 Bit)
Prozessor Intel Core i3-2130
AMD FX-4100
Intel Core i7-3930K
AMD Ryzen 5 1600
Arbeitsspeicher 8 GB RAM 16 GB RAM
Grafikkarte AMD Radeon R7 370
Nvidia GeForce GTX 660 (2 GB)
AMD Radeon R9 390
Nvidia GeForce GTX 970
HDD 20 Gigabyte

Die optimalen Systemanforderungen fallen hingegen einige Größenordnungen höher aus. Angesetzt werden von den Entwicklern ein Prozessor mit sechs Rechenkernen und zwölf Threads, 16 Gigabyte RAM und eine Radeon R9 390 oder Nvidia GeForce GTX 970, die in der mittleren Leistungsklasse der Gegenwart anzusiedeln sind. Wie Spielebenchmarks auf ComputerBase, zuletzt etwa zu Far Cry 5 (Test) regelmäßig zeigen, sind die Anforderungen an die CPU aber tatsächlich als „Optimum“ zu verstehen und Modelle mit acht Threads immer noch ausreichend schnell.

London retten oder verdammen

Erscheinen wird Vampyr am 5. Juni 2018. Das Action-RPG ist das jüngste Spiel von Dontnod Entertainment. Die narrative Expertise des Studios, das schon für Remember Me und das vielfach ausgezeichnete Episoden-Adventure Life is Strange verantwortlich war, soll sich erneut bemerkbar machen. Spieler werden in der Haut des Arztes Dr. Reid im London des Jahres 1918 gegen eine Seuche, aber auch die eigene Natur kämpfen – denn der Lebensretter ist zugleich ein Blutsauger, er soll „Bestie und Retter in einem“ sein und als solcher durch seine Entscheidungen über das Schicksal der Stadt entscheiden müssen.