Razer Mamba Wireless: Neuauflage der kabellosen Gaming-Maus

Fabian Vecellio del Monego 21 Kommentare
Razer Mamba Wireless: Neuauflage der kabellosen Gaming-Maus
Bild: Razer

Der kalifornische PC-(Peripherie-)Hersteller Razer veröffentlicht mit der Gaming-Maus Mamba Wireless im Rahmen der IFA 2018 einen weiteren Ableger der Serie. Beworben wird das Eingabegerät vor allem mit besserem Sensor und längerer Akkulaufzeit. Der Preis orientiert sich mit rund 100 Euro am kabelgebundenen Modell.

Mischung aus Mamba und Mamba Elite

Auf die am 19. August dieses Jahres veröffentlichte Neuauflage Razer Mamba Elite folgt nun die Mamba Wireless. Während die überarbeitete Version der Tournament Edition kabelgebunden ist, orientiert sich Razer mit der Mamba Wireless an der bereits 2015 erschienenen klassischen Mamba und verbaut einen proprietären Akku, der mit bis zu 50 statt 20 Stunden eine bessere Laufzeit bieten soll. Das Gewicht steigt infolge dessen im Vergleich zur Elite-Version um 10 Gramm auf 106 Gramm an. Eine dedizierte Ladestation, wie sie für die Mamba angeboten wurde, hat Razer indes nicht vorgestellt; die Mamba Wireless kann über das beigelegte USB-Kabel geladen oder alternativ betrieben werden.

Der als Razer 5G bezeichnete Sensor basiert auf dem optischen Sensor PMW-3389, der wie schon bei der Mamba Elite von PixArt und nicht mehr wie bei den klassischen Mamba-Modellen von Philips stammt; die Abtastrate liegt bei bis zu 16.000 dpi. Razer selbst gibt eine maximale Geschwindigkeit von 450 IPS (Zoll pro Sekunde) sowie eine Beschleunigung von 50 G an, darüber hinaus wird der Sensor mit einer Auflösungsgenauigkeit von 99,4 Prozent beworben.

Langlebigere Taster und integrierter Speicher

Während sich an den generellen Abmessungen des Eingabegeräts nahezu nichts geändert hat, wurden die in Zusammenarbeit mit Omron entwickelten Taster erneuert, die nun mit einer Lebenszeit von 50 Millionen Klicks spezifiziert sind. Optische Anpassungen an der Front und anders strukturierte Seiten unterscheiden die Maus von der Elite-Version. Zwar besitzen beide Modelle insgesamt neun Tasten, bei der Mamba Wireless sind allerdings nur sieben davon frei programmierbar.

Konfigurierbar sind diese über die eigene Synapse-Software, über die auch die dpi-Einstellungen oder Farbe und Effekte der RBG-Beleuchtung justiert werden können. Auch Ereignisse in unterstützten Spielen lassen sich auf diesem Weg farblich visualisieren. Vom Nutzer angelegte Profile lassen sich anschließend mit Account sowohl in der Cloud als auch offline auf dem in die Maus integrierten Speicher sichern, letzterer bietet Platz für bis zu fünf Profile.

Ab sofort verfügbar

Laut Hersteller soll die Razer Mamba Wireless ab dem 1. September 2018 erhältlich sein. Auf der eigenen Website ist die Maus bereits vorbestellbar, verlangt wird der UVP von rund 100 Euro. Preislich unterscheidet sich das Eingabegerät damit nicht von der kabelgebundenen Schwester Mamba Elite; die klassische Mamba mit Akku aus dem Jahr 2015 listet der Preisvergleich derzeit noch für rund 115 Euro. Drittanbieter führen das neue Modell indes noch nicht.

Razer Mamba Wireless Razer Mamba Elite Razer Mamba Tournament Edition Razer Mamba
Ergonomie: Rechtshändig
Sensor: PixArt PMW-3389 Philips Twin Eye
Auflösung: 100 – 16.000 dpi
5 Stufen
100 – 16.000 dpi
?
Abtastrate: 1.000 Hz ?
Geschwindigkeit: 11,4 m/s ?
Beschleunigung: 490 m/s² ?
Lift-Off-Distance: ? 0,1 – ?
Taster: Omron-Taster, 50 mio. Klicks Omron-Taster
Anzahl Tasten: 9
Linksseitig: 2
Rechtsseitig:
Sondertasten: dpi-Switch
Profil-Umschalter
dpi-Switch dpi-Switch
4-Wege-Mausrad
Beleuchtung: RGB RGB
dpi-Indikator
Profil-Indikator
Software: 5 Profile
Dimensionen: 126 × 70 × 43 mm
Oberflächenbeschichtung
125 × 70 × 43 mm
Oberflächenbeschichtung
128 × 70 × 43 mm
Gewicht: 106 Gramm (o. Kabel) 96 Gramm (o. Kabel) 125 Gramm (o. Kabel)
Anschluss: Funk, 2,10 m Kabel
proprietärer Akku
USB-Kabel
USB 2.0, 2,10 m Kabel Funk
?
proprietärer Akku
Ladestation
Preis: ab 100 € ab 94 € 100 € 180 €