Mikrotransaktionen: Devil May Cry 5 verkauft Charakter-Upgrades

Max Doll 51 Kommentare
Mikrotransaktionen: Devil May Cry 5 verkauft Charakter-Upgrades
Bild: Capcom

Upgrades für Protagonist Dante in Devil May Cry können im fünften Serienteil klassisch erspielt, aber auch neumodisch gekauft werden. Dazu bietet Capcom die dazu nötigen Orbs auch für Geld an. Das System kennen Fans der Serie bereits von der Special Edition von Devil May Cry 4 auf der Xbox und PlayStation.

Zusatzkäufe positiv verkauft

Das Anbieten einer Kaufoption begründete Game Director Hideaki Itsuno gegenüber Gamespot entlang üblicher Argumentationslinien. Durch die Möglichkeit zum Erwerb von Orbs gebe der Publisher Spieler „Optionen“. „Wenn sie Zeit sparen und alles auf einmal erhalten wollen, können Spieler das tun“, sagte Itsuno. Mit ähnlichen Aussagen haben Publisher in der Vergangenheit immer wieder Mikrotransaktionen verteidigt; sie werden in schöner Regelmäßigkeit als zusätzliche Option und damit Freiheit angepriesen.

Ob die Kaufoptionen wie etwa in Mittelerde: Schatten des Krieges Auswirkungen auf das Gameplay oder Balancing haben werden, ließ sich aus den Äußerungen Isunos nicht entnehmen. Er sei nicht der Ansicht, „dass man alle Moves haben muss“, sagte er, „Spieler sollten in der Lage sein, das Spiel so zu spielen, wie sie es wollen“.

Preise mit Blick auf Gamedesign

Der Kaufpreis von Upgrades werde vom „Standpunkt des Gamedesigns“ von zwei Erwägungen bestimmt: Dinge, die Spieler zuerst kaufen sollen, würden günstiger gemacht, schwer zu lernende, aber mächtigere Fähigkeiten hingegen teurer. Weil man darauf sparen müsse, habe man Zeit, sie zu erlernen, sagte Isuno. Damit deutete der Game Designer an, dass das frühe Erwerben teurer Fähigkeiten kein Vorteil sein soll. Dies gilt zumindest dann, wenn das Freischalten im normalen Spielbetrieb ohne Zusatzkäufe nicht unverhältnismäßig lange dauert – eine Bewertung wird erst anhand des fertigen Spiels möglich sein.

Devil May Cry 5 erscheint am 8. März 2019 für Windows-PCs, die Xbox One und die PlayStation. Das Spiel besitzt einen vergleichsweise moderaten Hardwarehunger und wird über einen Online-Modus für zwei bis drei Spieler verfügen.