Asus ProArt PA32UCX: Monitor mit Mini-LED, 1.200 cd/m² und 1.152 Zonen

Frank Hüber 30 Kommentare
Asus ProArt PA32UCX: Monitor mit Mini-LED, 1.200 cd/m² und 1.152 Zonen

Zur CES 2019 zeigt Asus einen Prototypen eines Mini-LED-Monitors, der als ProArt PA32UCX aber schon über eine Produktbezeichnung verfügt. Mit 1.200 cd/m², 1.152 Zonen für die Hintergrundbeleuchtung und echten 10-Bit-Farbtiefe zeigt der Monitor, was von der neuen Technik erwartet werden darf.

Denn auch bei der Abdeckung des DCI-P3-Farbraumes verspricht Asus eine 100%ige Abdeckung, der Adobe-RGB-Farbraum soll zu 99 Prozent abgedeckt werden. Jeder ausgelieferte ProArt PA32UCX soll schlussendlich ab Werk hardwarekalibriert sein, um diese Anforderungen an die Bildqualität zu erfüllen – das ΔE soll bei weniger als 2 liegen. Der Prototyp verfügt über eine Diagonale von 32 Zoll, das Gehäuse ist aber noch deutlich dicker als es der finale Monitor sein soll. Die Auflösung des Mini-LED-Monitors liegt bei 3.840 × 2.160 Bildpunkten (UHD) und unterstützt HDR10 und HLG. Mit diesen technischen Daten soll der Mini-LED-Monitor auch das VESA-DisplayHDR-1000-Zertifikat erhalten – als einer der wenigen Monitore bisher überhaupt.

Thunderbolt 3 und eventuell mit Dolby Vision

Darüber hinaus bietet der Asus ProArt PA32UCX zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse (USB Type-C), über die externe Geräte auch mit 60 Watt versorgt werden können. Als Eingänge stehen zudem ein DisplayPort- und ein HDMI-Anschluss bereit. Ob der Mini-LED-Monitor auch eine Dolby-Vision-Zertifizierungen erhalte, sei noch nicht sicher, werde jedoch angestrebt, so Asus.

Kleinere LEDs für mehr Kontrast und eine bessere Ausleuchtung

Bei der Mini-LED-Technik kommen kleinere LEDs für die Hintergrundbeleuchtung (Backlight) zum Einsatz, die für das full-array local dimming (FALD) noch mehr Zonen ermöglichen als beispielsweise Monitore mit 384 Zonen. Hierfür sei eine enge Zusammenarbeit mit den Panel-Herstellern nötig gewesen, um eine speziell für den Monitor angepasste Ansteuerung dieser vielen Dimming-Zonen zu ermöglichen. Allein die Tests mit verschiedenen Ansätzen hierfür haben mehrere Monate in Anspruch genommen.

Preis und Verfügbarkeit

Eine Verfügbarkeit oder gar einen Preis konnte Asus zur CES 2019 noch nicht nennen.