Driveclub: Auf Verkaufsstopp folgt Abschaltung der Online-Server

Michael Günsch 66 Kommentare
Driveclub: Auf Verkaufsstopp folgt Abschaltung der Online-Server

Die Online-Server für das im Oktober 2014 veröffentlichte Rennspiel Driveclub werden in rund einem Jahr abgeschaltet. Das hat Sony am Wochenende offiziell bekanntgegeben. Aus angeblich lizenzrechtlichen Gründen endet derweil der Verkauf für das PlayStation-4-exklusive Spiel schon diesen Sommer.

Laut Sony werden die Online-Server für Driveclub sowie Driveclub VR und Driveclub Bikes am 31. März 2020 um 23:59 Uhr (BST) abgeschaltet. Fortan werden die Spiele nur noch im Einzelspieler- respektive Offline-Modus spielbar sein, sämtliche Online-Funktionen sind dann nicht mehr verfügbar.

Bereits am 31. August 2019 um die gleiche Zeit wird der Verkauf von Driveclub und allen zugehörigen Titeln, DLCs und Season Passes eingestellt.

Während die Abschaltung der Online-Server vor allem wirtschaftliche Gründe haben dürfte, hat der Verkaufsstopp wohl einen rechtlichen Hintergrund. Wie Paul Rustchynsky, ein früherer Driveclub-Entwickler und nun bei den Slightly Mad Studios (Project Cars) angestellt, via Twitter verlauten ließ, werde Driveclub wegen Lizenzgründen aus dem Verkauf genommen. Bei Rennspielen sei es üblich, dass Lizenzen (für Fahrzeuge) für einen Zeitraum von etwa fünf Jahren erworben werden. Nach Ablauf dürften die Spiele nicht mehr im Handel stehen.

Überdies hat Sony die Abschaltung der Online-Funktionen für den PlayStation-VR-Shooter StarBlood Arena für den 25. Juli 2019 angekündigt. Da es sich bei dem Multiplayer-Titel um ein reines Online-Game handelt, ist das Spiel ab diesem Datum überhaupt nicht mehr spielbar. Im Gegensatz zu Driveclub ist das im April 2017 erschienene StarBlood Arena weitaus weniger populär.