Ubisoft: Yves Guillemot spricht über Splinter-Cell-Nachfolger

Christopher Lewerenz 57 Kommentare
Ubisoft: Yves Guillemot spricht über Splinter-Cell-Nachfolger
Bild: Ubisoft

Mit Splinter Cell und Protagonist Sam Fisher besitzt Ubisoft eine Marke, welche seit 2013 keinen Nachfolger erhalten hat. Auf der aktuellen Konsolengeneration fehlt dieses Franchise komplett und so stellt sich die Frage, ob überhaupt ein nächster Teil erscheinen wird. Ubisoft-CEO Yves Guillemot beantwortet diese Fragen bei IGN.

Es wird am Franchise gearbeitet

Nachdem Splinter Cell: Blacklist fertiggestellt wurde, stand Ubisoft unter dem Druck der Fans. Viele wünschten sich neue Features für das Franchise, andere wiederum wollten die klassische Splinter-Cell-Erfahrung genießen. Für Guillemot ist allerdings klar, dass ein Nachfolger sich vom Vorgänger soweit unterscheiden muss, dass der Spieler ein neues, besseres Erlebnis bekommt. Allerdings sorgte der Druck der Fans für einen Stillstand der Marke und Entwicklerteams bei Ubisoft entwickelten eine größere Angst gegenüber dem Franchise.

Dies hat sich allerdings nun geändert, denn wie Yves Guillemot im Interview bestätigt, wird aktuell an Splinter Cell gearbeitet. In welchem Status sich diese Arbeit befindet, ist allerdings unklar. Wann eine genaue Ankündigung zu erwarten ist, wollte Guillemot ebenfalls nicht erwähnen. Allerdings ist bereits seit letztem Jahr das Gerücht im Umlauf, dass ein Splinter-Cell-Nachfolger kommen soll. Denn im Leak von Walmart, welcher unter anderem bei Rage 2 und Borderlands 3 Recht hatte, war auch die Rede von Splinter Cell.

When you create a game, you have to make sure you will come with something that will be different enough from what you did before. Last time we did a Splinter Cell, we had lots of pressure from all the fans saying, „Don’t change it, don’t do this, don’t do that.“ So some of the teams were more anxious to work on the brand.

Versuchte Übernahme durch Vivendi

Auf die Frage, wie Guillemot den Versuch einer Übernahme durch Vivendi empfand, antwortete der CEO, dass es immer ein Schock sei, wenn ein anderes Unternehmen solch einen Versuch unternimmt. Allerdings habe man in der Vergangenheit bereits Erfahrungen gesammelt, als EA diesen Versuch unternahm, weswegen Ubisoft auf solche Vorkommnisse vorbereitet sei. Umso gestärkter sei man aus der Situation gekommen, als diese Übernahmen gescheitert waren.