XPG Hunter: Adatas DDR4-RAM für Desktop und Notebook ohne LEDs

Frank Meyer 22 Kommentare
XPG Hunter: Adatas DDR4-RAM für Desktop und Notebook ohne LEDs
Bild: Adata

Eine komplett neue RAM-Serie für Desktop-PC und Notebook hat Adata unter der Bezeichnung XPG Hunter vorgestellt. Ohne ausgefeiltes Wärmeleitblech und der Abstinenz von LEDs werden die Hunter-Module einzeln wie auch als Kit mit Geschwindigkeiten von bis zu 3.000 MHz in den Handel kommen. Aktuell ist DDR4-3000 das Maximum.

XPG Hunter ohne ausgefallenes Wärmeleitblech und LEDs

Die XPG-Hunter-Familie ist im Gegensatz zum ansonsten vom Hersteller angebotenen XPG-Produktportfolio – abseits der Gammix-D10- und Flame-DIMMs – schlicht gehalten. Der für Desktop-PC und Notebook aufgelegte DDR4-RAM verfügt über eine einfache Abdeckung der Chips und keine auffälligen Verzierungen.

Adata XPG Hunter

Zudem sind die Desktop-Module durch das Fehlen eines ausladenden Wärmeleitbleches vergleichsweise flach und treten damit beispielsweise in direkte Konkurrenz zu Corsairs Vengeance-LPX-Linie. Darüber hinaus verzichtet Adata bei den XPG-Hunter-Modulen genau wie Corsair bei den LPX-DIMMs auf eine Beleuchtung.

Desktop-DIMMs bis DDR4-3000 aufgelegt

Für den Desktop-PC soll die angebotene XPG Hunter-Palette Speichermodule mit Kapazitäten von 4 GB, 8 GB und 16 GB umfassen, die darüber hinaus in Kits bestehend aus zwei und vier DIMMs mit maximal 32 GB in den Handel kommen. Zwei Abstufungen bei der Geschwindigkeit hat Adata in der XPG-Hunter-Serie aktuell vorgesehen, DDR4-2666 und DDR4-3000. Die Timings gibt Adata mit CL16-18-18 bei 2.666 MHz und CL16-20-20 bei 3.000 MHz an.

SO-DIMM-Kits bis 32 GB bei 3.000 MHz und CL17

Die Ableger für Notebooks im SO-DIMM-Formfaktor sind von Adata in der XPG-Hunter-Serie ebenfalls bei den Geschwindigkeiten unterteilt. DDR4-2666 und DDR4-3000 stehen als Einzelmodule und Speicherbundles mit Latenzen von CL18-18-18 respektive CL17-19-19 bei 1,2 Volt und bis zu 32 GB zur Wahl.

Adata hat bislang noch nicht verraten, wann und zu welchen Preisen die neuen XPG-Hunter-Kits und die unterschiedlichen Einzelmodule den Handel erreichen sollen.