Intel NUC Bean Canyon Lite: Lückenfüller-Mini-PCs mit bisher unbekannten CPUs

Volker Rißka 13 Kommentare
Intel NUC Bean Canyon Lite: Lückenfüller-Mini-PCs mit bisher unbekannten CPUs

Intels NUC-Serie Bean Canyon gibt es bereits seit fast zwei Jahren, doch gibt es nun noch einmal ein Update, welches mit dem Kürzel „Lite“ die Lücke in den günstigen Markt schließen soll. Dafür bringt Intel sogar zwei neue Prozessoren auf den Markt, die jedoch keine Iris-Plus-Grafikeinheit mehr bieten.

Die Prozessoren Intel Core i3-8140U und Intel Core i5-8260U bietet nur eine HD-620-Grafiklösung und damit die gängige Basisvariante seit Jahren bei Intel. Offiziell noch nicht in Intels Datenbank hinterlegt, scheint es sich bei den Prozessoren um ältere Kabel-Lake-Refresh-Modelle zu handeln, wobei die Taktraten von den bisherigen Modellen mit ähnlicher Bezeichnung deutlich abweichen. Diese sind mitunter aber auch schon mehr als 2,5 Jahre alt.

Kaby Lake Refresh mit neuen CPUs in Q1/2020
Modell Kerne/
Threads
Takt
Basis/Turbo
L3-Cache Grafik GPU-Takt max. Speicher TDP Preis
i5-8260U 4/8 1,6/3,9 GHz 6 MB UHD 620 ? DDR4-2400 15 W ?
i5-8250U 4/8 1,6/3,4 GHz 6 MB UHD 620 300/1.100 MHz DDR4-2400 15 W $ 297
i3-8140U 2/4 2,1/3,9 GHz 4 MB UHD 620 ? DDR4-2400 15 W ?
i3-8130U 2/4 2,2/3,4 GHz 4 MB UHD 620 300/1.000 MHz DDR4-2400 15 W $ 297

Die komplette weitere Ausstattung der Mini-PCs bleibt zur kompletten Bean-Canyon-Familie, die ansonsten auf Coffee Lake-U setzt, identisch. Wie groß der preisliche Vorteil am Ende im Handel ist, bleibt abzuwarten. Das neue Einsteigermodell Intel NUC Kit NUC8i3BEHS mit neuem Kaby Lake-R Core i3 kostet laut Liste 304 US-Dollar, das NUC Kit NUC8i3BEH mit Core i3-8109U bei Taktraten von 3,0 bis 3,6 GHz und Iris Plus 655 inklusive 128 MByte eDRAM gibt es ab 316 US-Dollar. Ein preislicher Vorteil ist beim neuen Modell deshalb nicht auszumachen, 300 MHz mehr Turbo, dafür aber 900 MHz geringerer garantierter Basistakt und kleinere GPU sprechen eher gegen die neue Variante.

Das gleiche gilt für die Core-i5-Ausstattung, bei dem die Taktunterschiede ähnlich gravierend sind und beide Modelle am Ende knapp über 400 US-Dollar und letztlich auch hierzulande im Handel rund 400 Euro kosten.