Razer Huntsman Mini: 60 % mit optischen Schaltern, PBT-Kappen und USB-Type-C

Fabian Vecellio del Monego 63 Kommentare
Razer Huntsman Mini: 60 % mit optischen Schaltern, PBT-Kappen und USB-Type-C
Bild: Razer

Mit der Huntsman Mini stellt Razer eine kleine Tastatur im 60-Prozent-Format vor, die mit zwei Optionen optomechanischer Schalter, PBT-Tastenkappen und einem USB-Type-C-Anschluss auftrumpft. Derzeit ist das Eingabegerät nur mit englischem ANSI-Layout verfügbar, eine ISO-DE-Variante soll aber noch in diesem Jahr folgen.

Jedes Jahr ein bisschen kleiner

Vor zwei Jahren brachte Razer mit der Huntsman Elite (Test) die erste Tastatur mit eigenen optomechanischen Schaltern heraus, gut ein Jahr später folgte die Huntsman TE (Test) im kleineren Tenkeyless-Format ohne Nummernblock. Nun lässt der Hersteller noch mehr Tasten weg und stellt die im 60-Prozent-Layout daherkommende Huntsman Mini vor. Damit reagiert Razer laut eigenen Angaben auf zahlreiche Forderungen der Community: Derart kleine Tastaturen werden bei Spielern immer beliebter, weil sie der Maus deutlich mehr Raum bieten. Die Funktionen der entfallenden Tasten werden den bleibenden als Zusatzbelegung hinzugefügt.

PBT-Kappen mit deutschem Layout sollen folgen

Von der TKL-Variante übernommen hat Razer das abnehmbare und mit Nylon umflochtene USB-Type-C-Kabel und die im Double-Shot-Verfahren aus PBT-Kunststoff gefertigten Tastenkappen. Zwecks einer besseren Austauschbarkeit entsprechen auch die sonst häufig angepassten Kappen der untersten Reihe der ISO-Norm – zumindest „bald“, denn derzeit ist die Tastatur nur mit amerikanischem ANSI-Layout verfügbar. Modelle mit deutschem, englischen, französischem, skandinavischem, spanischem, russischem und japanischem Layout sollen noch dieses Jahr folgen.

Klickend oder leiser linear

Bei den Schaltern lässt Razer Interessenten die Wahl zwischen zwei Optionen: Einerseits stehen ab sofort die bereits bekannten Razer Optical Purple – also die klickende Variante mit haptisch klar spürbarem Signalpunkt – zur Verfügung. Im Laufe des August 2020 gesellen sich dann verbesserte Razer Optical Red hinzu: Die optomechanisch linearen Schalter der zweiten Generation verfügen ab Werk über Dämpfungsringe aus Silikon und mehr Schmiere, um beim Tippen leiser zu bleiben. An der haptischen Rückmeldung habe sich nichts geändert.

Razer Optical Purple Razer Optical Red
Charakteristik: taktil („clicky“) linear
Hubweg: 3,5 mm
Position des Signalpunktes: 1,5 mm 1,0 mm
Widerstand am Signalpunkt: 45 g 40 g
Lebensdauer (Anschläge): 100 Mio.

Ins wahlweise schwarze oder weiße Aluminium-Gehäuse integriert ist ein interner Speicher mit Platz für insgesamt fünf Profile, auf denen sich Makro-Zuweisungen und Konfiguration der RGB-Beleuchtung autark sichern lassen. Konfigurierbar ist die Huntsman Mini per Synapse 3.

Ab sofort nur klickend und mit ANSI-Layout

Grundsätzlich ist die Huntsman Mini ab sofort über Razers Website verfügbar, aber eben nur mit violetten Schaltern und amerikanischem Tastenlayout. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt rund 130 Euro. Die im August folgende Variante mit roten Tastern schlägt mit rund 140 Euro zu Buche.

Razer Huntsman Mini (Clicky) Razer Huntsman Mini (Linear)
Größe (L × B × H): 29,4 × 10,4 × 3,6 (4,7) cm
Layout: 66 Keys („hacker“)
Gewicht: 448 g
Kabel: 1,95 m, USB/Type-C-USB (modular)
Hub-Funktion:
Key-Rollover: 10-KRO
Schalter: Razer Opto-Mechanical Purple Razer Opto-Mechanical Red
Tasten: Form: zylindrisch
Material: PBT-Kunststoff
Beschriftung: Double-shot molding
Zusatztasten:
Medienfunktionen: Stumm, Lautstärke, Abspielen/Pause, Vor/Zurück
Zusatzfunktionen: Helligkeit (regeln, ausschalten), LED-Modi, Gaming-Modus, Makroaufnahme, System-Funktionen
Beleuchtung: Farbe: RGB
Modi: Atmungseffekt, Welleneffekt, Reaktiver Modus, umlaufende Aktivierung, Gaming-Beleuchtung, Farbschleife
Sonstige: individuelle LED-Profile
Makros & Programmierung: 5 Profile, Hardware-Wiedergabe
vollständig, softwarelos programmierbar
Preis: ab 130 € ab 140 €