Nvidia GeForce RTX 3090 im Test: Benchmarks in Full HD und WQHD (Update)

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Wolfgang Andermahr et al. 1.010 Kommentare

Geringe Unterschiede in 1.920 × 1.080

Für 1.920 × 1.080 ist eine GeForce RTX 3090 schlicht zu schnell, der Performancegewinn sinkt gegenüber Ultra HD deutlich ab. Im Schnitt arbeitet die GeForce RTX 3090 in Full HD gerade einmal 4 bis 5 Prozent schneller als eine GeForce RTX 3080. Die Grafikkarte kann sich in der Auflösung nur um 21 Prozent von der GeForce RTX 2080 Ti absetzen. Der Hauptgrund dafür ist eine zu „schwache“ CPU, wobei man dies für Full HD bei dieser Grafikkarte für jeden Prozessor sagen kann. Hinzu kommt, dass in niedrigen Auflösungen die vielen Ausführungseinheiten der GPU nicht mehr so effektiv mit Rechenaufgaben gefüttert werden können.

In 2.560 × 1.440 wird der Schub etwas größer

In 2.560 × 1.440 sieht es dann schon deutlich besser aus. Die CPU limitiert nur noch selten und die höhere Anzahl an Pixel kann die Rechenwerke einfacher beschäftigen. Die GeForce RTX 3090 ist in WQHD 8 bis 9 Prozent schneller als die GeForce RTX 3080. Trotzdem lohnt sich Nvidias Flaggschiff damit auch in der höheren Auflösung nicht gegenüber dem kleineren Modell.

In den einzelnen Spielen zeigen sich manchmal die in Ultra HD zu sehenden Abstände zwischen den zwei schnellsten Ampere-Modelle, wobei dies primär für 2.560 × 1.440 gilt. In 1.920 × 1.080 herrscht dagegen ab und zu auch ein Gleichstand.

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