Kolink Phalanx V2: Ein Mesh-Schlitz zeigt Leuchtlüfter

Max Doll 18 Kommentare
Kolink Phalanx V2: Ein Mesh-Schlitz zeigt Leuchtlüfter
Bild: Kolink

Midi-Tower mit Design-Ambitionen schließen häufig die Front zu Lasten der Kühlleistung. Kolinks Phalanx setzt auf einen Kompromiss: Die Aluminium-Front wird nicht voll geschlossen und stattdessen durch einen Mesh-Schlitz geöffnet, der die dahinter liegenden RGB-Lüfter zeigt und zugleich mit Luft versorgt.

Zusammen mit dem Hecklüfter wird das Phalanx V2 mit vier per PWM-Signal regelbaren Lüftern im Format 120 Millimeter ausgeliefert, die jeweils über einzeln ansteuerbare LEDs verfügen. Farben, Effekte und die Drehzahl steuert ein integrierter Hub, der wahlweise entweder direkt über das Mainboard, eine beiliegende Fernbedienung oder den Reset-Taster, der sich entsprechend umbelegen lässt, angesprochen wird.

Nachrüsten lassen sich zusätzliche Lüfter unter dem Deckel. Dort sind Befestigungslöcher für zwei weitere 120- oder 140-mm-Lüfter vorgesehen. An Vorder- und Oberseite kann alternativ jeweils maximal ein 280-mm-Radiator montiert werden.

In den Innenraum kann durch ein an Scharnieren aufklappendes Fenster aus Glas geschaut werden, das sich wie bei günstigeren Phanteks-Gehäusen, etwa dem Eclipse P350X, nicht über die gesamte Gehäuseseite erstreckt. Ausgeklammert wird die untere Kammer des Towers, in der sich Netzteil und ein HDD-Käfig mit zwei einzelnen Einschüben befindet. Hier können zwei 2,5 oder 3,5 Zoll große Datenträger eingesetzt werden.

Hinter den Mainboard-Tray passen darüber hinaus zwei 2,5"-HDDs, wobei nur für ein Laufwerk eine Halterung zur Montage außerhalb des Gehäuses bereitgestellt wird. Weitere Abstriche gegenüber der „Normkonfiguration“ der Preisklasse und ähnlich teuren Konkurrenten macht Kolink am I/O-Panel. Dort ist nur ein USB-3.0-Port neben zwei USB-2.0-Buchsen vorhanden.

Das Design muss zum Kauf überreden

Im Handel soll das Phalanx V2 zum Preis von knapp 85 Euro ab dem 7. Oktober zu finden sein. Zu diesem Kurs wird das Gehäuse aber nicht zwingend ein Selbstläufer: Phanteks verlangt für das besser ausgestattete, mit vollständiger Mesh-Front erhältliche Eclipse P400 rund 80 Euro. Der Reiz des Phalanx V2 dürfte deshalb am ehesten im Design zu suchen sein.

Kolink Phalanx V2
Mainboard-Format: E-ATX, ATX, Micro-ATX
Chassis (L × B × H): 445 × 210 × 510 mm (47,66 Liter)
Seitenfenster
Material: Stahl, Aluminium, Glas
Nettogewicht: 6,90 kg
I/O-Ports: 1 × USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1), 2 × USB 2.0, HD-Audio, RGB-Beleuchtung
Einschübe: 2 × 3,5"/2,5" (intern)
2 × 2,5" (intern)
Erweiterungsslots: 7
Lüfter: Front: 3 × 140/120 mm (3 × 120 mm inklusive)
Heck: 1 × 120 mm (1 × 120 mm inklusive)
Deckel: 2 × 140/120 mm (optional)
Staubfilter: Deckel, Front, Netzteil
Kompatibilität: CPU-Kühler: 160 mm
GPU: 370 mm
Netzteil: Unbeschränkt
Preis: 85 €