Western Digital: Erste 20-TB-HDDs werden bei Dropbox eingesetzt

Michael Günsch
39 Kommentare
Western Digital: Erste 20-TB-HDDs werden bei Dropbox eingesetzt
Bild: Western Digital

Für die ersten Festplatten mit einem Speichervolumen von 20 Terabyte hat Western Digital einen großen Partner gewonnen. Der File-Hoster Dropbox mit über 600 Millionen Kunden will die UltraStar DC HC650 mit 20 TB in seinen Storage-Plattformen einsetzen. Derzeit läuft die Qualifizierungsphase.

[Anzeige: Jetzt Intels Prozessoren der 12. Core-Generation bei Mindfactory kaufen – zu besonders günstigen Preisen!]

In Zeiten von Corona und Home-Office gewinnen Online-Speicher-Dienste (Cloud) wie Dropbox an Bedeutung und erfordern ihrerseits immer mehr Speicherplatz. Da kommen die neuen Festplatten mit der bis dato höchsten Speicherkapazität gerade recht. Mehr Speicher pro Laufwerk bedeutet gerade im größeren Maßstab Kosteneinsparungen, denn für das gleiche Speichervolumen werden weniger Laufwerke benötigt, was Platz und Energie spart. Alternativ wird für die gleichen Kosten mehr Speicherplatz möglich. In welcher Größenordnung Dropbox die 20-TB-HDDs einsetzen wird, ist allerdings nicht bekannt.

Online tools and services are more important than ever before, so we need to be able to quickly innovate, expand functionality and scale to help stay competitive. We look forward to deploying these higher capacity 20TB SMR hard drives to further our cost savings and to provide our customers with even more value. Western Digital is an important strategic partner and we look forward to continuously pushing cloud infrastructure boundaries together.

Andrew Fong, Vice President of Engineering, Dropbox

Bei der UltraStar DC HC650 mit 20 TB setzt Western Digital auf Host-verwaltetes Shingled Magnetic Recording (SMR). Die bei SMR überlappenden Datenspuren (Tracks) sorgen für eine weitere Steigerung der Datendichte gegenüber den 18-TB-HDDs mit herkömmlicher Aufzeichnungstechnik (CMR). Allerdings birgt SMR Nachteile, wenn Spuren im großen Umfang überschrieben werden, da auch angrenzende Spuren angepasst werden müssen. Für Cloud-Speicher, bei dem Daten nur selten geschrieben und anschließend nur noch gelesen werden, ist dies aber kein Problem.