Xbox Series X/S: Next-Gen-Spielkonsole erhält AMD FidelityFX

Sven Bauduin
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Xbox Series X/S: Next-Gen-Spielkonsole erhält AMD FidelityFX
Bild: AMD

Im Rahmen der digitalen Entwicklermesse „Microsoft Game Stack Live“ haben AMD und Microsoft das Open-Source-Toolkit AMD FidelityFX, das für diverse Optimierungen wie beispielsweise ein qualitativ hochwertigeres Raytracing und bessere Schatten sorgen soll, für die Next-Gen-Spielkonsole Xbox Series X/S (Test) angekündigt.

Raytracing soll weniger Leistung kosten

AMD FidelityFX, welches sieben verschiedene Lösungen umfasst, die Entwickler in ihre Spiele implementieren können und die für die GPU-Architekturen RDNA sowie RDNA 2 optimiert sind, soll auf der Xbox Series X sowie Series S unter anderem dafür sorgen, dass das auf der Aussendung von Strahlen basierende Raytracing zur Verdeckungsberechnung und besseren Ausleuchtung weniger Leistung kostet.

Spiele wie beispielsweise das Action-Rollenspiel Cyberpunk 2077 (Test) hatten zuletzt auch Next-Gen-Spielkonsolen wie die Xbox Series X/S und die PlayStation 5 (Test) ganz ohne aktivem Raytracing bereits an ihre Grenzen gebracht.

Nachdem sich bereits das für den 7. Mai 2021 angekündigte Survival-Horrorspiel Resident Evil Village die Vorteile von AMD FidelityFX zunutze macht, sollen jetzt auch die Xbox Series X und Series S davon profitieren.

AMD FidelityFX für das Xbox GDK

Neben einem mit Hilfe von AMD FidelityFX Denoiser verbesserten Echtzeit-Raytracing kommen unter anderem die FidelityFX Umgebungsverdeckung („Ambient Occlusion“) und die FidelityFX Stochastic Screen Space Reflections („SSSR“) zum Einsatz und erhalten ab sofort Einzug in das aktuelle Entwickler-Toolkit „Xbox GDK“ von Microsoft.

Zudem stehen Spielentwicklern zukünftig auch Contrast Adaptive Sharpening und Variable Shading aus dem Werkzeugkasten von AMD FidelityFX zur Entwicklung von Spielen für die Xbox Series X/S zur Verfügung.

Weitere Informationen haben AMD und Microsoft in einer Ankündigung und auf der Projektseite der Plattform GPUOpen zusammengefasst.

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