Gaming-Benchmarks: Intel Core i5-13600K mit DDR5 und DDR4 im Vergleich
Der umfangreiche Test von Core i9-13900K, Core i7-13700K und Core i5-13600K am Donnerstag hat viele Aspekte der neuen Raptor-Lake-Generation beleuchtet, einen allerdings noch nicht: Die Leistung in Spielen in Kombination mit DDR4, den die neuen CPUs weiterhin unterstützen. Für den Core i5-13600K wird das jetzt nachgereicht.
Raptor Lake unterstützt noch DDR4
Intel Raptor Lake alias die 13. Generation Core setzt wie Alder Lake alias die 12. Generation Core auf Mainboards mit Sockel LGA 1700. Die neuen K-CPUs können in vorhandenen Mainboards mit Z690- oder B660-Chipsatz oder einem der neuen mit Z790-Chipsatz eingesetzt werden, die es sowohl mit DDR4- als auch mit DDR5-Speicher-Slots gibt.
Aus Kostengründen haben viele Kunden in der 12. Generation auf Mainboards mit DDR4- statt DDR5-Arbeitsspeicher gesetzt oder wollen es beim Schritt auf Raptor Lake tun. Insbesondere in Kombination mit dem „günstigen“ Core i5-13600K für 410 Euro UVP bietet sich das an. Doch wie hoch ist der Leistungsverlust? Die Antwort auf die Frage fehlte im Test am Donnerstag noch.
Core i5-13600K mit DDR4 getestet
Inzwischen hat ComputerBase den Core i5-13600K alternativ zu DDR5-5600CL32 auch mit DDR4-3200CL14 (offiziell das Maximum für DDR4) und DDR4-3600CL14 im Spiele-Testparcours getestet. Damit tritt er im Benchmark-Parcours jetzt auch mit Speicher-Parität zum Ryzen 7 5800X3D an. Als Mainboard kam das Asus ROG Z690-A Gaming D4 mit aktuellem BIOS 2103 zum Einsatz.
Im Testparcours der Redaktion im maximalen CPU-Limit (720p, maximale Details, falls möglich DLSS/FSR/Downscaling) verliert der Core i5-13600K beim Wechsel von DDR5-5600CL32 auf DDR4-3200CL14 im Durchschnitt 6 Prozent bei den FPS und Frametimes. Damit fällt er bei den FPS hinter den identisch ausgestatteten Ryzen 7 5800X3D zurück, bleibt bei den Frametimes aber noch leicht davor. Mit DDR4-3600CL14 statt DDR5-5600CL32 sind es geringere 2 Prozent Leistungsrückgang.
Der Blick auf die einzelnen Spiele zeigt, dass es auf das Spiel ankommt, ob DDR4-3200CL14, DDR4-3600CL14 oder DDR5-5600CL32 überhaupt einen Unterschied machen. Neben Spielen, die kaum einen Effekt zeigen, gibt es auch Titel, in denen DDR4-3200CL14 fast zweistellig zurückliegt, auf der anderen Seite aber auch Spiele, in denen DDR4-3600CL14 vor DDR5-5600CL32 liegt.
Weitere Benchmarks sind geplant
Die Redaktion plant, den Raptor-Lake-gegen-Ryzen-7000/5000-Test in Zukunft um weitere Aspekte zu ergänzen. Zum Beispiel wurde der Core i5-13600K noch nicht mit verschiedenen TDP-Stufen getestet, auch sind Benchmarks der Ryzen-CPUs mit höheren RAM-Taktraten eine Überlegung wert.