News Im Test vor 15 Jahren: Intels Core i3-2100 bot Sandy-Bridge-Leistung für 95 Euro

Robert

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Ich erinnere mich noch daran als man PCs als Hobby hatte ohne direkt eine ganze Niere loszuwerden.
 
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Der war gar nicht mal schlecht - hatte den in nem Siderechner - aber im Hauptrechner war natürlich der 2600K auf 4,5 Ghz - ja Sandy war echt die Intel Reihe schlechthin. :smokin:
 
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Damals war die Hardware günstiger. Auch genügte in der Regel ein Mainboard für um die 70€. Damals galt noch die Aussage, dass OC-Ram nichts brächte, sodass auch dieser in aller Regel eher bezahlbar war. Allerdings halten die Teile dafür heutzutage deutlich länger.

Wobei Sandy Bridge an sich ohnehin lange gehalten hat, da Intel bis 2016-2017 keine Innovation mehr geliefert hat und weiterhin 4 Kerne für über 300€ bot. Also rund 5 Jahre lang kaum Mehrleistung. (Umso weniger verstehe ich Threads, in denen eine Aufrüstung auf einen 5700x, der min. 30% mehr Leistung brächte, abgetan werden)
Heute wissen wir, dass Intel offenbar wirklich wenig in Reserve hatte. Auf die 5 Jahre Sandy-Bridge-Aufguss folgten gefühlte 5 Jahre Skylake-Recycling.


Etwa 2018 wurden bei uns in der IT solche 2011er i3, inklusive Mainboard, einfach weggeworfen. Das konnte ich damals gar nicht fassen. Letztlich war mir jedoch die Mischung aus Aufwand für den Verkauf und die Diskussion mit Kollegen zu lästig.

Wirklich wild waren die CPUs wie E5400 und E7200 - und wie sie alle hießen. Die konnte man, ziemlich simpel und auch ohne wirkliches Langzeitrisiko, um über 1000 MHz übertakten.
 
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Die Teile wurden oft in Office Rechner verbaut, dort hab ich die Teile zu hauf gesehen. Die Spieler waren auf dem Sandy Bridge I5 2500/2600 unterwegs.
 
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Die Sandy Bridge Serie war ein extremer Sprung. Wir hatten die damals als i5 mit 120GB Intel SSD als Office Rechner. Das war mal ein Wow Effekt beim Umstieg von älteren Modellen.
 
lowrider20 schrieb:
Hatte irgendwie verdrängt, daß die Phenoms darin gar nicht so glänzten.

Eigentlich glänzten die durchaus, nur nicht gegen zwei Generationen neuere CPUs.
 
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Schön zu sehen, dass bei 4 Kernen Schluss war. HT konnte bei Spielen nichts reißen.
Bei 2 Kerne sieht das anderes aus.

Später war dann 4K/8T Standard.
Heute reichen 8 aktuelle Kerne.
Bin schon gespannt, wenn der 7700K und andere kommen ;-)
 
Ja sicher waren die i3 2100 und 2120 damals super.

Die meisten Spiele damals konnten nur ein Kern ansteuern, max. 2 Kerne.
 
Hab noch ne alte Office Kiste mit nem i3-2100 drin am laufen (Windows 10 IoT Ent. LTSC 2019). Wird mittlerweile aber selten genutzt und ist in der Bedienung schon bisschen zäh. Aber für einfache Sachen reichts immer noch völlig.
 
War schon nett damals. Unter Strich gab es am Ende gebrauchte 2600Ks wie Sand (Pun intended) am Meer, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, in die Plattform zu investieren.
Zwirbelkatz schrieb:
(...) Etwa 2018 wurden bei uns in der IT solche 2011er i3, inklusive Mainboard, einfach weggeworfen. Das konnte ich damals gar nicht fassen. Letztlich war mir jedoch die Mischung aus Aufwand für den Verkauf und die Diskussion mit Kollegen zu lästig. (...)
In solchen Fällen: Immer die CPUs aus den Boards holen. Brauchen zum Lagern halt gar keinen Platz. An zweiter Stelle stehen die DIMMs...
...heute haben letztere natürlich noch mehr Attraktivität erhalten, wobei man sich dabei auch nichts vormachen sollte: Das war DDR3.
 
DerNiemand schrieb:
Ich erinnere mich noch daran als man PCs als Hobby hatte ohne direkt eine ganze Niere loszuwerden.
Es wird auch hier niemand daran gehindert einen vergleichbarer günstigen aktuellen Prozessor auf ein 50€-70€ Board zu schnallen und Spaß am günstigen Hobby zu haben.

Speicher mag gerade halt teuer sein, aber niemand wird gezwungen eine RTX 5080 samt CPU für 500€ mit vielen Kernen zu kaufen.

Extrempreise einzelner Komponentengruppen gab es immer mal, auch schon vor 10 oder 20 Jahren, siehe HDDs durch die Flut.

Ich habe eher das Gefühl die Ansprüche haben sich geändert. Verglichen mit dem Geruckel und Kompromissen die man damals einging ist das heute nicht vergleichbar, damals hat man halt auch mit Matschegrafik ohne Kantenglättung und 30 FPS gelebt, macht heute kein Mensch mehr.
 
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Krass wie der i3 den AMD 1100T mit 6 Kernen abgezogen hat. AMD hatte damals halt echt nix in der Hand.
 
Der war mir damals schon zu langsam, langweilig. 🤣👍🏻

Also i5 musste!
Ab der 6000er Serie (Skylake) musste es auch zwingend ein i7 sein.

Hatte damals den Intel i5-2500K und dann wollte ich mehr: Intel Xeon E3 1230 V2.

Später den i7-3770K und bei Skylake gaaanz kurz den i5-6600K den aber direkt gegen den i7-6700K getauscht.

Ging ja damals gar nicht im CPU Bottleneck zu hängen 🤣👍🏻
 
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kellyfornia schrieb:
Ich habe eher das Gefühl die Ansprüche haben sich geändert. Verglichen mit dem Geruckel und Kompromissen die man damals einging ist das heute nicht vergleichbar, damals hat man halt auch mit Matschegrafik ohne Kantenglättung und 30 FPS gelebt, macht heute kein Mensch mehr.
Die Top Grafikkarte hat damals 500€ gekostet.
Heute kostet die Top Grafikkarte 4000€.
PC Komponenten sind durch die Bank teurer geworden.
 
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Nunja, eine RTX 2060 Super gab es lange Zeit gebraucht um 120€. Eine Karte, die über 6 Jahre alt ist.
Sehr viele Titel kann man damit noch spielen. Und sie kann, mit Abstrichen, DLSS 4.5.

Der Vorteil damals war, dass CRTs mit 30 Frames brauchbarer waren, als TFTs.
 
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Zwirbelkatz schrieb:
Etwa 2018 wurden bei uns in der IT solche 2011er i3, inklusive Mainboard, einfach weggeworfen.
Ich hab nen kompletten Rechner damit via kleinanzeigen quasi geschenkt bekommen. War dann noch einige Jahre bei uns im Einsatz und mit nachgeruesteter GPU der erste Gamingrechner meiner Kinder.
Konnte es auch nicht fassen 🤷‍♂️
 
Ich hatte mal einen i3 3220 als Zocker Rechner. War echt zufrieden mit der Leistung. Da konnte man den sogar Passiv Kühlen.
Damals ging mein Lüfter kaputt und habe nix davon gemerkt :D PC lief ohne Probleme weiter.

Dann bin ich auf ein i7 2600 umgestiegen und hatte weitere 5-6 Jahre gedient. Hatte meine 1150 Platform 10 Jahre im einsatz gehabt. Da die Sprünge zu neuere Generationen immer sehr klein war und sich nie gelohnt hat.

Ich bevorzuge generell AMD. Da braucht man nicht bei jede Generation neuen Platform kaufen.
 
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