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Intel Core i5-13500 im Test: Der i5 mit 14 Kernen im Clinch mit Ryzen 7000

Volker Rißka (+1)
176 Kommentare
Intel Core i5-13500 im Test: Der i5 mit 14 Kernen im Clinch mit Ryzen 7000

Intel hat dem Core i5 der 13. Generation unter dem K-Modell zwar keine Raptor-Cove-Kerne, dafür jedoch erstmals E-Cores spendiert. Beim Core i5-13400(F) (Test) sind es nur vier, aber der Core i5-13500 hat acht erhalten. Mit noch etwas mehr Takt ist er für nur 10 Euro Aufpreis teilweise deutlich schneller unterwegs.

14 Kerne und 20 Threads für 260 Euro

Der neue Intel Core i5-13500 ist eine CPU, die es bis zur 13. Generation im Portfolio eigentlich gar nicht gab. Denn dort waren maximal sechs P- und in der Regel keine E-Cores vorhanden, nur der 12600K hatte vier der Efficiency-Kerne zu bieten. Doch beim i5-13500 gesellen sich zu den sechs noch auf Golden Cove („Alder Lake“) statt Raptor Cove („Raptor Lake“) basierenden P-Cores ganze acht E-Cores für effizient ausgeführte leichte Tasks und eine hohe Leistung in fordernden Mehrkern-Szenarien. Der Vorgänger Core i5-12500 hatte nur sechs P-Cores und keinerlei E-Cores.

Core i5-13500 als flotter Alder-Lake-Refresh

Dafür, dass der i5-13500 nicht schneller als der i5-13600K ist, hat Intel trotzdem gesorgt: indem nur das K-Modell wie die i7 und i9 der 13. Generation den neuen Raptor-Lake-Die mit mehr Cache und zum Teil viel höheren Taktraten dank höherer TDP erhalten hat.

Der Core i5-13500 setzt immer auf „Raptor Lake“ mit einem Die im C0-Stepping (der 6+8-Kern-Alder-Lake-Die), während der echte neue Raptor-Lake-Die mit 8+16 Kernen das C0-Stepping trägt. Das ist bei kleineren CPUs weniger kritisch, schließlich waren die Alder-Lake-Chips in diesem Segment so weit abgespeckt, dass nun schlichtweg (fast) vollständig aktivierte Lösungen mit mehr Takt eine große Verbesserung darstellen.

Intel Core i5-13500 im Test
Intel Core i5-13500 im Test

Gegenüber den Raptor Lake fehlt es jedoch maßgeblich an zwei Dingen: Cache und Takt. Darüber hinaus bleibt es offiziell bei DDR5-4800 statt DDR5-5600 bei den echten Raptor-Lake-CPUs. Dies hat in erster Linie Auswirkungen auf den Bereich Gaming, denn hier gewinnt Alder Lake gegenüber Alder Lake natürlich nicht in dem Maße, wie es ein echter Raptor Lake tut.

Die 12. und 13. Gen Core und ihre Chip-Architektur
Modell Kerne/ Threads Takt/mit Turbo
(P-Core)
L2-Cache L3-Cache Architektur
Core i9-13900KS 24 (8P + 16E) / 32 3,2/6,0 GHz 32 MB 36 MB Raptor Lake B0
Core i9-13900K(F) 24 (8P + 16E) / 32 3,0/5,8 GHz 32 MB 36 MB Raptor Lake B0
Core i9-13900(F) 24 (8P + 16E) / 32 2,0/5,6 GHz 32 MB 36 MB Raptor Lake B0
Core i9-12900(F) 16 (8P + 8E) / 24 2,4 / 5,1 GHz 14 MB 30 MB Alder Lake C0
Core i7-13700K(F) 16 (8P + 8E) / 24 3,4/5,4 GHz 24 MB 30 MB Raptor Lake B0
Core i7-13700(F) 16 (8P + 8E) / 24 2,1/5,2 GHz 24 MB 30 MB Raptor Lake B0
Core i7-12700(F) 12 (8P + 4E) / 20 2,1/4,9 GHz 12 MB 25 MB Alder Lake C0
Core i5-13600K(F) 14 (6P + 8E) / 20 3,5/5,1 GHz 20,0 MB 24 MB Raptor Lake B0
Core i5-13600 14 (6P + 8E) / 20 2,7/5,0 GHz 11,5 MB 24 MB Alder Lake C0
Core i5-12600 6 (6P + 0E) / 12 3,3/4,8 GHz 7,5 MB 18 MB Alder Lake H0
Core i5-13500 14 (6P + 8E) / 20 2,5/4,8 GHz 11,5 MB 24 MB Alder Lake C0
Core i5-12500 6 (6P + 0E) / 12 3,0/4,6 GHz 7,5 MB 18 MB Alder Lake H0
Core i5-13400(F) 10 (6P + 4E) / 16 2,5/4,6 GHz 9,5 MB 20 MB Raptor B0/Alder C0
Core i5-12400(F) 6 (6P + 0E) / 12 2,5/4,4 GHz 7,5 MB 18 MB Alder Lake C0/H0
Core i3-13100(F) 4 (4P + 0E) / 8 3,4/4,5 GHz 5 MB 12 MB Alder Lake H0
Core i3-12100(F) 4 (4P + 0E) / 8 3,3/4,3 GHz 5 MB 12 MB Alder Lake H0

Powerlimits unter der Lupe

Offiziell ist der Core i5-13500 eine CPU mit 65 Watt TDP. Das bedeutet: Nach Intels Vorgaben betrieben, darf der Prozessor im zeitlich gewichteten Mittel nicht mehr als 65 Watt elektrische Leistung aufnehmen. Insbesondere OEMs können sich damit sicher sein, dass die CPU mindestens den von Intel garantierten Basis-Takt in Dauerlasten halten kann, wenn der Kühler in der Lage ist, 65 Watt abzuführen.

Eine Erhöhung der Anzahl der Kerne, des Caches als auch des Taktes hat Intel dazu veranlasst, die Parameter für die Leistungsaufnahme (Powerlimit, PL) neu zu definieren. Die Basis PL1 ist mit 65 Watt natürlich identisch geblieben, oben hinaus jedoch wird bei PL2 viel mehr Luft gegeben. 154 Watt in der 13. Generation Core i5 statt zuvor 117 Watt lassen den entsprechenden Spielraum bereits auf dem Papier erkennen.

TDP, PL1, PL2 und Tau der 12. & 13. Generation Intel Core
CPU PL1 PL2 Tau
Core i9-13900K 253 Watt offiziell unbegrenzt
Core i7-13700K 253 Watt
Core i5-13600K 181 Watt
Core i5-13500 65 Watt 154 Watt 28 Sekunden
Core i5-13400(F) 65 Watt 148 Watt (F)/154 Watt 28 Sekunden
Core i9-12900K 241 Watt offiziell unbegrenzt
Core i7-12700K 190 Watt
Core i5-12600K 150 Watt
Core i5-12500 65 Watt 117 Watt 28 Sekunden
Core i5-12400(F) 65 Watt 117 Watt 28 Sekunden
Intel Core i5-13500 im offenen Betrieb ohne Grenzen
Intel Core i5-13500 im offenen Betrieb ohne Grenzen
Intel Core i5-13500 mit festen Intel-Vorgaben an PL1, PL2 und Tau
Intel Core i5-13500 mit festen Intel-Vorgaben an PL1, PL2 und Tau

In der Praxis dürfen Intels CPUs allerdings höher takten (Turbo) und dabei auch mehr verbrauchen (MTP, „Maximum Turbo Power“, PL2), als es die PBP („Processor Base Power“, vormals PL1 = TDP) erahnen lässt. Dabei sind TDP und Tau entscheidende Kriterien, die das Thema EWMA zusammenfasst.

Das EWMA-Thema ist weiterhin präsent

Intel EWMA im Detail
Intel EWMA im Detail (Bild: Intel)

Der Grund: PL1 darf bis hinauf zu PL2 nur so lange überschritten werden, wie der gleitende Mittelwert (EWMA, Exponentially Weighted Moving Average) der CPU-Leistungsaufnahme nicht schon das Niveau PL1 erreicht hat oder alternativ eine vorgegebene Zeit vergangen ist. Sprich: Im zeitlich gewichteten Mittel verbraucht ein Prozessor von Intel gemäß den Spezifikationen nie mehr als die TDP.

Die meisten Mainboards, die im Einzelhandel angeboten werden, ignorieren das und stellen der CPU dauerhaft MTP = PL2 zur Verfügung. Beim Core i5 ohne iGPU (F) sind das 148 Watt, mit iGPU sind es 154 Watt. War es beim Core i5-13400F quasi kein Problem für die CPU, da sie nur minimal oberhalb ihres 65-Watt-Limits agiert, sieht das beim Core i5-13500 schon ganz anders aus.

Beim größeren Core i5 gibt es nun quasi drei Szenarien, die betrachtet werden müssen, wenn es um fordernde Mehr-Kern-Last-Anwendungen geht. Denn wird die CPU von der Leine gelassen, nimmt sie bis zu 163 Watt Package-Power auf – natürlich weit jenseits der Grenze der TDP und deshalb auch mit entsprechendem Einfluss auf das Ergebnis.

  1. Komplett unlimitierter Modus.
  2. Feste Intel-Vorgaben mit viel Abstand zwischen Test.
  3. Feste Intel-Vorgaben ohne Abstand zwischen Tests und Wiederholungen.

Der erste Test erklärt sich von selbst. Viele Mainboards wählen exakt diese Einstellung auf „Auto“, wenn die CPU erstmals verbaut ist. Der zweite und der dritte Test entsprechen den Vorgaben, die Intel für den Prozessor festgelegt hat. Oft müssen sie bei Retail-Boards namhafter Hersteller manuell gewählt werden, in OEM-PCs entsprechen sie jedoch der Default-Einstellung. Der Unterschied zwischen den beiden Tests liegt am Ende im Detail: Wird eine Anwendung drei Mal über lange oder kurze Zeit wiederholt, kann dies deutliche Unterschiede offenbaren. Die Ergebnisse sprechen dabei für sich.

Cinebench-R20-Multi in drei Modi in je drei Durchgängen beim i5-13500
Betriebsmodus Erster Run Zweiter Run Dritter Run
Unlimitiert 8.048 Punkte 8.063 Punkte 8.036 Punkte
Limitiert (60 s zwischen Tests) 6.831 Punkte 6.874 Punkte 6.775 Punkte
Limitiert (2 s zwischen Tests) 6.824 Punkte 6.238 Punkte 6.205 Punkte

Im ersten Durchlauf entscheidet nur das Powerlimit: Ohne eine Zeit Tau darf die CPU die ganze Zeit hoch takten und viel verbrauchen, heraus kommt stets ein Ergebnis jenseits der 8.000 Punkte. In der limitierten Einstellung greift spätestens nach der Zeit Tau aber die 65-Watt-Grenze, die CPU taktet herunter und verliert so entsprechend Leistung. Von stets über 8.000 Punkten in CB20 Multi bleiben nun nur noch 6.800 Punkte übrig.

Im zweiten Durchgang zeigt sich das Zusammenspiel aus Powerlimit, Tau und EWMA. Unlimitiert verbleibt alles beim Altem, die CPU ballert die ganze Zeit voll durch. Mit 60 Sekunden Pause hatte der Prozessor in der zweiten Einstellung so viel Zeit, den Mittelwert herunterzudrücken, dass dies ausreicht, um exakt so schnell zu sein wie zuvor. Ohne diese „Abkühlphase“ grätscht dieser Mechanismus aber nahezu sofort nach dem Start hinein. Turbo-Takt und PL2 dürfen quasi nur eine extrem kurze Zeit anliegen, da der rollierende Mittelwert schlichtweg noch zu hoch ist.

Cinebench R20, 3 Durchläufe
Package Power (Cinebench R20, 3 Durchläufe)
0326496128160Watt (W) 1102030405060708090100110120130140150160170180190200210224

Heraus kommen so folglich schnell mindestens 20 Sekunden weniger Zeit bei höchstem Takt mit PL2, bei kurzen Tests wie CB20 Multi macht dies einen Rückgang von 6.800 auf 6.200 Punkte aus. Mit nur noch 6.200 Punkten in dem Test fehlen dem Core i5-13500 zur unlimitierten Einstellung nun also schon 30 Prozent an Leistung! Statt 140 Watt zieht die CPU jetzt aber in diesem Test auch nur 65 Watt, was in dem Fall also mehr als eine Halbierung der Leistungsaufnahme bedeutet.

Allgemeine Leistungsaufnahme

Cinebench R20 und der EWMA-Test sind ein extremes Beispiel, das die Grenzen zeigen kann. In der Realität liegen die Werte jedoch nicht zwangsweise weiter beieinander, die Abstände zwischen den Modi „Unlimitiert“ und nach festen Intel-Vorgaben sind ähnlich. Am Beispiel Blender wird dies dennoch einmal sehr deutlich: Unlimitiert ist der Test nach 11:50 Minuten beendet, limitiert nach 15:03 Minuten. Dabei verhält sich die CPU wie folgt und zeigt einmal mehr, was sich alles am Powerlimit ausrichtet.

Blender, BMW
Package Power (Blender, BMW)
0306090120150Watt (W) 15101520253035404550556065707580859095100105109

Statt 130 Watt im realen Alltag wird über die lange Laufzeit nur die Hälfte an Energie aufgenommen. Andersherum betrachtet spart man beim Projekt 33 Prozent der Zeit ein, benötigt dafür aber 100 Prozent mehr Energie auf der CPU. Das heißt im Detail, dass nur 3,5 statt 4,5 GHz Takt über alle P-Cores anliegen, bei den E-Cores sind es 2,8 statt 3,5 GHz. Eine weitere positive Erscheinung: Die CPU-Temperatur fällt deutlich ab, kaum mittlere 40 °C werden im Durchschnitt noch erreicht.

In einem kompletten System betrachtet, relativiert sich das Ganze dann aber natürlich etwas. Der Verbrauch sinkt hier zwar auch, allerdings gibt es bei keiner Last oder Teillast keine Vorteile.

Leistungsaufnahme
Leistungsaufnahme – Leerlauf (PC)
  • Windows-Desktop:
    • Core i5-12500
      DDR4-3200CL14
      42
    • Core i9-9900K
      DDR4-2666CL14
      43
    • Core i5-12400
      DDR4-3200CL14
      43
    • Ryzen 7 5800X3D
      DDR4-3200CL14
      46
    • Ryzen 7 5800X
      DDR4-3200CL14
      47
    • Core i9-10850K
      DDR4-2933CL14
      47
    • Ryzen 5 5600X
      DDR4-3200CL14
      52
    • Core i9-12900K (241 W)
      DDR5-4400CL26
      54
    • Core i7-12700K
      DDR5-4800CL32
      54
    • Core i5-12600K
      DDR4-3200CL14
      54
    • Ryzen 9 5900X
      DDR4-3200CL14
      55
    • Ryzen 9 5950X
      DDR4-3200CL14
      56
    • Core i9-13900K (offen)
      DDR5-5600CL38
      56
    • Core i9-13900K (253 W)
      DDR5-5600CL38
      56
    • Core i9-12900KS (241 W)
      DDR5-4400CL26
      56
    • Core i7-13700K (253 W)
      DDR5-5600CL38
      56
    • Core i5-13600K (181 W)
      DDR5-5600CL36
      56
    • Core i5-13500
      DDR5-4800CL38
      56
    • Core i5-13500 (65 W)
      DDR5-4800CL38
      56
    • Core i9-13900KS (offen)
      DDR5-5600CL38
      60
    • Ryzen 7 7700X (142 W)
      DDR5-5200CL32
      64
    • Ryzen 9 7950X (230 W)
      DDR5-5200CL32
      66
    • Ryzen 7 7700 (88 W)
      DDR5-5200CL32
      70
    • Ryzen 5 7600 (88 W)
      DDR5-5200CL32
      70
    • Ryzen 9 7900 (88 W)
      DDR5-5200CL32
      75
Einheit: Watt (W)

Testergebnisse

ComputerBase hat den Core i5-13500 wie zuletzt auch den Core i5-13400F mit demselben Testsystem wie im Test von Core i9-13900K, i7-13700K und i5-13600K betrieben. Der Speicher wurde in Anwendungen allerdings mit DDR5-4800 statt DDR5-5600 CL32-32-32-61 betrieben, weil die kleinen Core i5 auf Alder-Lake-Basis in der 13. Generation nur diesen Speichertakt offiziell unterstützen.

Als Grafikkarte für die Gaming-Benchmarks im CPU-Limit fand die GeForce RTX 3090 Ti Verwendung. Kern-Isolierung war aktiv, HVCI inaktiv.

Leistung in Anwendungen

Mit seinen 20 Threads zeigt der Intel Core i5-13500 dem Vorjahresmodell in Mehr-Kern-Tests nicht nur in geringem Maße die Rücklichter, in spezifischen Einzeltests gelingt dies sogar in extremer Weise. Darf der 13500 dann auch noch im offenen Modus arbeiten, gibt es Tests, in denen der Vorsprung schnell auf über 60 Prozent anwachsen kann.

Das reicht in beiden Fällen, um auch den Core i5-12600K der Vorgängergeneration zu schlagen und stellenweise sogar dem Core i7-12700K gefährlich zu werden. Warum? Dieser hatte auch nur 20 Threads, allerdings in einer 8P+4E- statt 6P+8E-Konfiguration wie beim Core i5-13500. Ein echter E-Core bringt in den Multi-Core-Tests mehr Leistung als ein SMT-„Kern“, so kann der vermeintlich kleinere Prozessor hier mitunter aufschließen. Und das, obwohl der 12700K in einer Konfiguration von 125 bis 190 Watt arbeitet.

So oder so ist das dann zu viel für den AMD Ryzen 5 7600X. Selbst in seiner 142-Watt-Ausführung kommt er hier nicht mehr mit, der durchschnittliche Verbrauch des Core i5-13500 liegt sogar minimal darunter.

Die angegebenen Watt in den Diagrammen beziehen sich auf die PPT (AMD)/MTP (Intel), also die dauerhaft von der CPU im Test konsumierbare elektrische Leistung, sofern die Temperaturen passen – was sie im Testsystem der Redaktion tun. Die Angabe erfolgt in diesem Fall nur, wenn die CPU durch dieses Limit eingebremst wird. Ansonsten gilt der Prozessor als „offen“ betrieben und der tatsächlich abgerufene Verbrauch ist dem Abschnitt „Leistungsaufnahme“ zu entnehmen.

Multi-Core
Multi-Core – Leistungsrating
    • Ryzen 9 7950X (230 W)
      DDR5-5200CL32
      71
    • Core i9-13900K (offen)
      DDR5-5600CL38
      70
    • Core i9-13900KS (offen)
      DDR5-5600CL38
      70
    • Core i9-13900K (253 W)
      DDR5-5600CL38
      69
    • Core i9-13900KS (253 W)
      DDR5-5600CL38
      69
    • Ryzen 9 7900X (230 W)
      DDR5-5200CL32
      56
    • Core i7-13700K (253 W)
      DDR5-5600CL38
      54
    • Ryzen 9 5950X
      DDR4-3200CL14
      52
    • Ryzen 9 7900 (88 W)
      DDR5-5200CL32
      49
    • Core i9-12900KS (241 W)
      DDR5-4400CL26
      49
    • Core i9-12900K (241 W)
      DDR5-4400CL26
      47
    • Core i5-13600K (181 W)
      DDR5-5600CL36
      44
    • Ryzen 9 5900X
      DDR4-3200CL14
      43
    • Ryzen 7 7700X (142 W)
      DDR5-5200CL32
      40
    • Core i7-12700K
      DDR5-4800CL32
      40
    • Ryzen 7 7700 (88 W)
      DDR5-5200CL32
      38
    • Core i5-13500
      DDR5-4800CL38
      37
    • Core i5-13500 (65 W)
      DDR5-4800CL38
      33
    • Core i9-10850K
      DDR4-2933CL14
      32
    • Core i5-12600K
      DDR4-3200CL14
      31
    • Ryzen 7 5800X
      DDR4-3200CL14
      31
    • Ryzen 5 7600X (142 W)
      DDR5-5200CL32
      31
    • Ryzen 7 5800X3D
      DDR4-3200CL14
      30
    • Core i5-13400F
      DDR5-4800CL38
      29
    • Ryzen 5 7600 (88 W)
      DDR5-5200CL32
      29
    • Core i5-13400F (65 W)
      DDR5-4800CL38
      26
    • Core i9-9900K
      DDR4-2666CL14
      25
    • Ryzen 5 5600X
      DDR4-3200CL14
      24
    • Core i5-12500
      DDR4-3200CL14
      23
    • Core i5-12400
      DDR4-3200CL14
      22
Einheit: Prozent, Geometrisches Mittel

In Single-Core-Lasten platziert sich der Core i5-13500 5 Prozent vor dem Intel Core i5-13400F, was angesichts von 200 MHz zusätzlichem Takt auch quasi dem Optimum entspricht. Mit dieser Leistung reicht er nun ebenfalls an die des Core-i5- und Core-i7-Flaggschiffs des letzten Jahres heran.

Single-Core
Single-Core – Leistungsrating
    • Core i9-13900KS (253 W)
      DDR5-5600CL38
      647
    • Core i9-13900KS (offen)
      DDR5-5600CL38
      647
    • Core i9-13900K (253 W)
      DDR5-5600CL38
      631
    • Core i9-13900K (offen)
      DDR5-5600CL38
      630
    • Core i7-13700K (253 W)
      DDR5-5600CL38
      586
    • Ryzen 9 7950X (230 W)
      DDR5-5200CL32
      585
    • Ryzen 9 7900X (230 W)
      DDR5-5200CL32
      583
    • Core i9-12900KS (241 W)
      DDR5-4400CL26
      582
    • Ryzen 7 7700X (142 W)
      DDR5-5200CL32
      574
    • Ryzen 9 7900 (88 W)
      DDR5-5200CL32
      562
    • Ryzen 5 7600X (142 W)
      DDR5-5200CL32
      560
    • Core i5-13600K (181 W)
      DDR5-5600CL36
      557
    • Core i9-12900K (241 W)
      DDR5-4400CL26
      553
    • Ryzen 7 7700 (88 W)
      DDR5-5200CL32
      542
    • Ryzen 5 7600 (88 W)
      DDR5-5200CL32
      532
    • Core i7-12700K
      DDR5-4800CL32
      529
    • Core i5-12600K
      DDR4-3200CL14
      526
    • Core i5-13500
      DDR5-4800CL38
      517
    • Core i5-13500 (65 W)
      DDR5-4800CL38
      516
    • Core i5-13400F (65 W)
      DDR5-4800CL38
      494
    • Core i5-12500
      DDR4-3200CL14
      493
    • Core i5-13400F
      DDR5-4800CL38
      492
    • Ryzen 9 5950X
      DDR4-3200CL14
      481
    • Ryzen 9 5900X
      DDR4-3200CL14
      475
    • Core i5-12400
      DDR4-3200CL14
      471
    • Ryzen 7 5800X
      DDR4-3200CL14
      468
    • Ryzen 5 5600X
      DDR4-3200CL14
      449
    • Ryzen 7 5800X3D
      DDR4-3200CL14
      436
    • Core i9-10850K
      DDR4-2933CL14
      408
    • Core i9-9900K
      DDR4-2666CL14
      392
Einheit: Punkte, Geometrisches Mittel

Alles in allem legt der Core i5-13500 durch seine zusätzlichen E-Cores in Anwendungen gegenüber der letzten Generation deutlich zu. In Spielen sieht das etwas anders aus, immerhin kann aber auch hier die Leistung vom letztjährigen Core-i5-Flaggschiff 12600K erreicht werden.

Leistung in Spielen (720p)

Für die Spiele-Tests hat die Redaktion den zuletzt mit frischen Benchmarks neu erstellten kleinen Testparcours für Ryzen 9 7900, Ryzen 7 7700 und Ryzen 5 7600 (Test) verwendet.

Der Intel Core i5-13500 ist auch in Spielen leicht schneller als ein Core i5-13400(F). Da hier primär die P-Cores zählen, sind es letztlich die 200 MHz mehr Takt, die dafür sorgen.

Performancerating – Rasterizer, AVG-FPS
    • Intel Core i9-13900KS
      8P+16E, DDR5-5600CL32
      205,1
    • Intel Core i9-13900K
      8P+16E, DDR5-5600CL32
      203,4
    • Intel Core i5-13600K
      6P+8E, DDR5-5600CL32
      183,1
    • AMD Ryzen 7 5800X3D
      8 Zen 3D, DDR4-3200CL14
      176,0
    • AMD Ryzen 9 7900X
      12 Zen 4, DDR5-5200CL32
      167,3
    • AMD Ryzen 7 7700X
      8 Zen 4, DDR5-5200CL32
      166,1
    • AMD Ryzen 9 7900
      12 Zen 4, DDR5-5200CL32
      163,9
    • AMD Ryzen 7 7700
      8 Zen 4, DDR5-5200CL32
      161,8
    • AMD Ryzen 5 7600X
      6 Zen 4, DDR5-5200CL32
      157,3
    • AMD Ryzen 5 7600
      6 Zen 4, DDR5-5200CL32
      152,3
    • Intel Core i5-13400F, RAM-OC
      6P+4E, DDR5-5600CL32
      152,1
    • Intel Core i5-12600K
      6P+4E, DDR5-4800CL32
      151,2
    • Intel Core i5-13500
      6P+8E, DDR5-4800CL32
      151,1
    • Intel Core i5-13400F
      6P+4E, DDR5-4800CL32
      144,1
    • Intel Core i5-12500
      6P+0E, DDR5-4800CL32
      138,6
    • AMD Ryzen 7 5800X
      8 Zen 3, DDR4-3200CL14
      134,4
    • Intel Core i3-12100F
      4P+0E, DDR5-4800CL32
      116,7
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS), Geometrisches Mittel

Gegenüber dem größeren Flaggschiff der Serie, dem Intel Core i5-13600K, fehlt es aber auch dieser CPU in dieser Disziplin an den echten Raptor-Cove-Kernen mit mehr Cache aber insbesondere viel höheren Taktraten. Wie gravierend der Taktunterschied am Ende in Spielen ist, wird dabei erst durch Messungen deutlich: Hier trennen Intel Core i5-13600K und Core i5-13500 nämlich nicht nur 600 MHz, sondern teilweise fast ein Gigahertz.

i9-13900KS i9-13900K i5-13600K i5-13500 i5-13400F i5-12500 i5-12600K
Cyberpunk 2077 5.600 5.500 5.100 4.150 4.100 4.100 4.100
Death Stranding 5.600 5.500 5.100 4.350 4.100 4.100 4.100
Dota 2 5.600 5.500 5.100 4.500 4.100 4.100 4.100
Far Cry 6 5.600 5.500 5.100 4.500 4.100 4.100 4.100
Ghostwire: Tokyo 5.600 5.500 5.100 4.500 4.100 4.100 4.100
Resident Evil Village 5.600 5.500 5.100 4.500 4.100 4.100 4.100
Spider-Man Remastered + RT 5.600 5.500 5.100 3.950 4.100 4.100 4.100
Alle Angaben in MHz, durchschnittlicher max. Takt im Benchmark (25 Sekunden)
i9-13900KS i9-13900K i5-13600K i5-13500 i5-13400F i5-12500 i5-12600K
Cyberpunk 2077 169/191 132/152 101/133 61/91 62/67 62/66 72/77
Death Stranding 144/157 143/155 99/111 81/100 51/56 62/69 73/82
Dota 2 130/142 103/112 78/86 66/74 56/72 50/56 59/64
Far Cry 6 91/102 89/97 75/85 65/68 50/52 52/55 54/58
Ghostwire: Tokyo 149/160 118/123 87/92 79/84 58/62 59/63 68/82
Resident Evil Village 98/102 98/102 81/85 69/73 53/55 55/58 62/69
Spider-Man Remastered + RT 144/152 142/150 115/141 65/66 69/72 68/72 79/82
Alle Angaben in Watt, durchschnittliche Package-Power im Benchmark (25 Sekunden)

Gegenüber dem AMD Ryzen 7000 liefert der Intel Core i5-13500 ein ähnliches Bild ab wie der letzte Sechs-Kern-Prozessor. Mit den kleineren Ryzen 5 ist es je nach Titel ein Katz-und-Maus-Spiel: mal gewinnt der eine, mal der andere. Unterm Strich, betrachtet sowohl mit klassischen FPS als auch den Perzentilen, geben sich diese Lösungen aber nichts.

Performancerating – Rasterizer, Perzentil-FPS
    • Intel Core i9-13900KS
      8P+16E, DDR5-5600CL32
      148,2
    • Intel Core i9-13900K
      8P+16E, DDR5-5600CL32
      147,3
    • Intel Core i5-13600K
      6P+8E, DDR5-5600CL32
      129,1
    • AMD Ryzen 7 5800X3D
      8 Zen 3D, DDR4-3200CL14
      119,0
    • AMD Ryzen 9 7900X
      12 Zen 4, DDR5-5200CL32
      118,9
    • AMD Ryzen 7 7700X
      8 Zen 4, DDR5-5200CL32
      118,7
    • AMD Ryzen 9 7900
      12 Zen 4, DDR5-5200CL32
      115,6
    • AMD Ryzen 7 7700
      8 Zen 4, DDR5-5200CL32
      115,2
    • Intel Core i5-13400F, RAM-OC
      6P+4E, DDR5-5600CL32
      110,7
    • Intel Core i5-13500
      6P+8E, DDR5-4800CL32
      110,4
    • AMD Ryzen 5 7600X
      6 Zen 4, DDR5-5200CL32
      110,3
    • Intel Core i5-12600K
      6P+4E, DDR5-4800CL32
      110,3
    • AMD Ryzen 5 7600
      6 Zen 4, DDR5-5200CL32
      107,8
    • Intel Core i5-13400F
      6P+4E, DDR5-4800CL32
      104,9
    • Intel Core i5-12500
      6P+0E, DDR5-4800CL32
      99,9
    • AMD Ryzen 7 5800X
      8 Zen 3, DDR4-3200CL14
      93,8
    • Intel Core i3-12100F
      4P+0E, DDR5-4800CL32
      82,7
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS), Geometrisches Mittel

Fazit

Der Core i5-13500 ist die positive Überraschung des neuen Portfolios von Intel in der Desktop-Mittelklasse. Mit seiner Leistung schlägt die bisher immer eher unscheinbare und für OEMs prädestinierte 500er-Serie in der Core-i5-Palette in der 13. Generation problemlos jeden Vorgänger in dem Bereich und wird selbst angestammten Core i7 aus der Alder-Lake-Familie gefährlich. Gamer müssen allerdings auch in diesem Fall bedenken, dass der Sprung von der 12. auf die 13. Gen in Spielen auch bei diesem Modell minimal ausfällt, weil der Prozessor die Vorjahreskerne nutzt und deshalb nicht die von echten Raptor-Lake-CPUs (13600K und aufwärts) bekannten hohen Taktraten bietet.

Das vorausgesetzt, ergibt der Core i5-13500 mit Stand Anfang Februar 2023 viel mehr Sinn als seine Nachbarn in der Klasse: Der Core i5-13400(F) kostet mit einem Preis ab 240 Euro kaum weniger, schließlich gibt es den Core i5-13500 bereits ab 299 Euro und bringt dafür vier zusätzliche Kerne, 200 MHz mehr Takt und die im Test ermittelte zusätzliche Leistung von im besten Fall bis zu 36 Prozent mit. Die 13600er-Familie auf der anderen Seite ist deutlich teurer und gewinnt bei gleicher Kernbestückung primär über die erhöhte TDP an Leistung.

Intel Core i5-13500 im Test
Intel Core i5-13500 im Test

Die Preisgestaltung wirkt auf den ersten Blick höher als noch vor einem Jahr, jedoch ist dem nur bedingt so. Der Vorgänger Core i5-12500 kostet bereits seit fast einem halben Jahr 230 Euro – vor einem Jahr im Test waren es lediglich 215 Euro. Doch dann kam der Euro-Absturz, vor einem halben Jahr fiel erstmals die Marke von 1:1 gegenüber dem US-Dollar und noch heute ist der Stand des Vorjahres nicht erreicht. Insofern sind gegenwärtig die knapp 30 Euro Aufpreis vom 12500 zum 13500 nicht dramatisch und in Anbetracht der Leistung auch definitiv wert.

Doch der Intel Core i5-13500 ist nicht allein. AMD hat zuletzt nicht nur neue CPUs vorgestellt, sondern auch die eigene Preisgestaltung massiv nach unten korrigiert, da sie vor allem im unteren Bereich sonst keine Chance gehabt hätten. Nun gibt es plötzlich einen AMD Ryzen 5 7600X ab 150 Euro – in dem Bereich sagenhafte 111 Euro unterhalb dem UVP! Und wie die Tests gezeigt haben, liegen die Lösungen am Ende je nach Szenario auf ziemlich ähnlichem Niveau.

Dann wiederum stellt sich eine andere Frage. Kommen die Plattformkosten mit ins Spiel, bleibt der Core i5 hingegen im Vorteil. LGA-1700-Mainboards mit DDR4 gibt es bereits ab 80 Euro und für teureren DDR5-Speicher ab 110 Euro. AM5-Platinen sind nur mit DDR5 und erst ab 180 Euro verfügbar. Tendenziell ist der Ryzen in Sachen Plattform-Support aber wegen des vermutlich langen Lebenszyklus mit diesem Sockel überlegen.

ComputerBase hat den Core i5-13500 leihweise von Intel erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

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