Lexar Play X 1 TB im Test: Ist das die Zukunft für kompakte M.2-SSDs?

Michael Günsch (+1)
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Lexar Play X 1 TB im Test: Ist das die Zukunft für kompakte M.2-SSDs?

Nur auf den ersten Blick wirkt die Lexar Play X wie eine herkömmliche M.2-SSD mit PCIe 4.0. Doch steckt dahinter ein ganz neues Design, das sich „mSSD“ nennt und vom Mutterkonzern Longsys erdacht wurde. Hierbei stecken sämtliche Komponenten in einem Package. Zudem werden gleichzeitig die Formate 2230 und 2280 bedient.

Die Lexar Play X SSD im Überblick

Alles in einem Package!

So unscheinbar die kleine SSD in Modulbauweise auch ist, bietet sie eine der größten Innovationen der letzten Zeit in der Branche. Die Lexar Play X ist nämlich eines der ersten Produkte nach dem „Integrated Packaged mSSD“-Konzept auf dem Markt. Im vergangenen Oktober hatte Longsys, der chinesische Mutterkonzern von Lexar, das Konzept der mSSD vorgestellt. Kurz gefasst handelt es sich um einen ganz anderen Ansatz bei der Herstellung von SSDs, denn statt wie üblich unbestückte Leiterplatten (PCB) mit elektronischen Bauteilen zu bestücken, die in mehreren Schritten aufgesetzt und verlötet werden, setzt Longsys (nun auch unter der Marke Lexar) auf ein sogenanntes System-in-Package (SIP). Dabei kommen alle Komponenten direkt vom Wafer und finden in einem einzigen Package Platz, das auf die Platine gelötet wird.

Im Grunde entspricht es damit eher dem Prinzip des in Smartphones eingesetzten Universal Flash Storage (UFS), allerdings bleibt der Datenträger modular und somit leicht austauschbar.

Bei herkömmlichen SSDs werden zunächst der NAND, der Controller, etwaiger DRAM und die kleineren Bauteile auf die Platine gelötet; beim SIP soll all dies in einem Schritt erfolgen. Auch wenn das SIP durchaus aufwendig zu fertigen ist, sollen sich die Herstellungskosten insgesamt um etwa 10 Prozent senken lassen. Zudem soll das Risiko von defekten Lötstellen weiter reduziert werden. Sollte allerdings ein Defekt innerhalb des Packages vorliegen, muss dieses komplett ersetzt werden.

Mehr Details zum neuen SSD-Design von Longsys/Lexar im verlinkten Artikel.

Das mSSD-Design und somit auch die darauf aufbauende Lexar Play X verwenden einen marginal veränderten M.2-Formfaktor. Die mSSD misst nämlich 30 × 20 mm und nicht 30 × 22 mm in Länge und Breite. Somit ist sie also 2 mm schmaler als das gängige M.2-2230-Format.

Lexar Play X SSD im Test: Die Mini-SSD und ihre Halterung für M.2 2280
Lexar Play X SSD im Test: Die Mini-SSD und ihre Halterung für M.2 2280
Lexar Play X SSD im Test: SSD in Halterung eingeschoben
Lexar Play X SSD im Test: SSD in Halterung eingeschoben

Dieser winzige Unterschied sorgt erst dafür, dass mit der Lexar Play X nun gleichzeitig das viel geläufigere M.2-2280-Format bedient wird. Der Mini-SSD liegt nämlich ein Adapter-Rahmen aus Aluminium bei. Das kleine SSD-Modul wird dort eingeschoben und erhält dann die übliche Breite von 22 mm und die bei vielen PCs geläufigere Länge von 80 mm. Dieser Adapter soll zugleich noch eine gewisse Kühlfunktion besitzen.

Das Testmuster im Detail

Lexar hat der Redaktion die Play X SSD mit 1 TB Speicherplatz zur Verfügung gestellt. Die Serie umfasst weitere Modelle mit 512 GB und 2 TB. Die maximalen Transferraten für das 1-TB-Modell gibt der Hersteller mit 7.400 MB/s beim Lesen und 6.400 MB/s beim Schreiben an. Lesend agiert die SSD damit nahezu am Limit von PCIe 4.0 x4 als Schnittstelle des Datenträgers.

Da sämtliche Komponenten in einem Chip-Gehäuse stecken, das übrigens eine Schicht aus Graphen zur besseren Wärmeableitung besitzen soll, mussten sowohl der Controller als auch der NAND-Flash erst in Erfahrung gebracht werden. Lexar sagt, dass der 4-Kanal-Controller MaxIO MAP1602 zusammen mit 3D-TLC-Speicher genutzt wird. Der gleiche Controller steckt auch auf der beliebten Lexar NM790. Ob hier ebenfalls NAND-Flash von YMTC genutzt wird, beantworteten weder Lexar noch Tools.

Lexar Play X SSD im Test: Tools erkennen den Speicher nicht
Lexar Play X SSD im Test: Tools erkennen den Speicher nicht
Eckdaten des Testmusters
Lexar Play X (1 TB)
Formfaktor M.2-2280
Schnittstelle (Protokoll) PCIe 4.0 x4 (NVMe 2.0)
Controller MaxIO MAP1602 (4 Channel)
NAND-Flash-Speicher 3D-TLC
DRAM-Cache nicht dediziert (HMB)
SLC-Cache
Seq. Lesen/Schreiben (max.) 7.400/6.400 MB/s
Random Read/Write (max.) 1.000K/1.000K IOPS
Garantiedauer 5 Jahre
TBW 600 TB
Kühler ohne
Leistungsaufnahme (Sleep/Read/Write) keine Angaben
Abmessungen (L × B × H) 30 × 20 × 2,45 mm
80 × 22 × 2,45 mm (im Adapter)

Garantie und TBW im Vergleich

Bei NVMe-SSDs sind 5 Jahre Garantie üblich und das gilt auch für die Lexar Play X. Die Garantie erlischt vorzeitig, wenn vor Ablauf ein bestimmtes Schreibvolumen überschritten wird, die Total Bytes Written (TBW). Diese liegen mit 600 TB für das 1-TB-Modell auf dem Standardwert für TLC-SSDs.

TBW-Vergleich einiger NVMe-SSDs
Modell 5xx GB 1 TB 2 TB 4 TB 8 TB
Samsung 990 (QLC) 400 TB 800 TB
SanDisk WD Blue SN5100 (QLC) 300 TB 600 TB 900 TB 1.200 TB
Crucial P310 (QLC) 220 TB 440 TB
WD Blue SN5000 (TLC/QLC) 300 TB (TLC) 600 TB (TLC) 900 TB (TLC) 1.200 TB (QLC)
Kingston NV2 (TLC/QLC) 160 TB 320 TB 640 TB 1.280 TB
Corsair MP600 Core (QLC) 225 TB 450 TB 900 TB
Lexar Play X (TLC) 300 TB 600 TB 1.200 TB
Kioxia Exceria Pro G2 (TLC) 600 TB 1.200 TB 2.400 TB
Team Group NV5000 (TLC) 160 TB 320 TB 640 TB
SanDisk WD_Black SN7100 (TLC) 300 TB 600 TB 1.200 TB 2.400 TB
Corsair MP700 Pro XT (TLC) 700 TB 1.400 TB 2.800 TB
Corsair MP700 Micro (TLC) 1.200 TB 2.400 TB
Biwin Black Opal NV7400 (TLC) 500 TB 1.000 TB 2.000 TB 4.000 TB
Crucial P510 (TLC) 600 TB 1.200 TB
Biwin Black Opal X570 (TLC) 600 TB 1.200 TB 2.400 TB
SK Hynix Platinum P51 (TLC) 300 TB 600 TB 1.200 TB
WD_Black SN8100 (TLC) 600 TB 1.200 TB 2.400 TB 4.800 TB
Samsung 9100 Pro (TLC) 600 TB 1.200 TB 2.400 TB 4.800 TB
Kioxia Exceria Plus G4 (TLC) 600 TB 1.200 TB
Seagate FireCuda 530R (TLC) 1.100 TB 2.400 TB 5.050 TB
Kingston KC3000 (TLC) 400 TB 800 TB 1.600 TB 3.200 TB
WD_Black SN850X (TLC) 600 TB 1.200 TB 2.400 TB 4.800 TB
Samsung 990 Pro (TLC) 600 TB 1.200 TB 2.400 TB
Corsair MP700 Pro SE (TLC) 1.400 TB 3.000 TB
MSI Spatium M580 Frozr (TLC) 700 TB 1.400 TB 3.000 TB
Crucial T705 (TLC) 600 TB 1.200 TB 2.400 TB
Kioxia Exceria Plus G3 (TLC) 600 TB 1.200 TB
WD_Black SN770M (TLC) 300 TB 600 TB 1.200 TB
Lexar NM790 (TLC) 500 TB 1.000 TB 1.500 TB 3.000 TB 6.000 TB
Seagate FireCuda 540 (TLC) 1.000 TB 2.000 TB

Preise und Eckdaten

Die Lexar Play X ist noch nicht so richtig im deutschen Online-Handel angekommen. Zur Stunde wird nur das 512-GB-Modell für rund 170 Euro überhaupt angeboten. Zu den anderen Modellen liegen derzeit keine Preise vor.

Lexar Play X Lexar NM790
Controller: Maxio MAP1602, 4 NAND-Channel
DRAM-Cache: keiner
Speicherkapazität: 512 / 1.024 / 2.048 GB 512 / 1.024 / 2.048 / 4.096 / 8.192 GB
Speicherchips: ? ? ? TLC (3D) NAND, ? YMTC ? ? TLC (3D, 232 Lagen) NAND, 1.024 Gbit
Formfaktor: M.2 (30 mm)
Adapter: 80-mm-Bracket auf M.2 2280
M.2 (80 mm)
Interface: PCIe 4.0 x4
seq. Lesen:
7.200 MB/s
Variante
7.400 MB/s
7.200 MB/s
Variante
7.400 MB/s
Variante
7.000 MB/s
seq. Schreiben:
4.500 MB/s
Variante
6.400 MB/s
Variante
6.500 MB/s
4.400 MB/s
Variante
6.500 MB/s
Variante
6.200 MB/s
4K Random Read:
900.000 IOPS
Variante
1.000.000 IOPS
800.000 IOPS
Variante
1.000.000 IOPS
Variante
900.000 IOPS
Variante
850.000 IOPS
4K Random Write:
900.000 IOPS
Variante
1.000.000 IOPS
800.000 IOPS
Variante
900.000 IOPS
Leistungsaufnahme Aktivität (typ.): ?
Leistungsaufnahme Aktivität (max.): ?
Leistungsaufnahme Leerlauf: ?
Leistungsaufnahme DevSleep: ?
Leistungsaufnahme L1.2: ?
Funktionen: NVMe, NCQ, TRIM, SMART, Garbage Collection
Verschlüsselung: keine
Total Bytes Written (TBW):
300 Terabyte
Variante
600 Terabyte
Variante
1.200 Terabyte
500 Terabyte
Variante
1.000 Terabyte
Variante
1.500 Terabyte
Variante
3.000 Terabyte
Variante
6.000 Terabyte
Garantie: 5 Jahre
Preis: ab 169 € / – ab 120 € / ab 165 € / ab 250 € / ab 439 € / –
Preis je GB: € 0,33 / – € 0,23 / € 0,16 / € 0,12 / € 0,11 / –

PCIe 5.0 vs. PCIe 3.0/4.0 und SATA im neuen Testsystem

Die Probanden müssen im Test gegen die High-End-Konkurrenz mit PCIe 5.0 wie der SanDisk WD_Black SN8100 (Test) und die Samsung 9100 Pro (Test) sowie die Flaggschiffe der PCIe-4.0-Generation in Form der WD_Black SN850X (Test) und der Samsung 990 Pro (Test) antreten. Auch ein Vergleich mit SSDs der langsameren Sorte auf Basis von PCIe 3.0 und SATA sowie mit externen Modellen wird gezogen.

Die Corsair MP700 2 TB für PCIe 5.0 im Test
Die Corsair MP700 2 TB für PCIe 5.0 im Test

Der Wechsel auf PCIe 5.0 seitens der SSDs machte auch einen Wechsel des Testsystems von ComputerBase nötig. Die Wahl fiel auf AMDs aktuelle AM5-Plattform mit einem B650E-Mainboard von Asus und dem mit 65 Watt TDP antretenden 12-Kern-Prozessor Ryzen 9 7900 (Test). Der primäre M.2-Slot des Mainboards erhält PCIe 5.0 x4 direkt über die CPU. Beim Betriebssystem fand ein Umstieg auf Windows 11 statt.

Nachfolgend werden die aktuell für SSD-Tests verwendeten Hardware- und Softwarekomponenten aufgelistet.

  • Windows 11 Pro 22H2 22621.1413
  • AMD Ryzen 9 7900
  • Asus B650E-F Strix Gaming WiFi
  • DDR5-5200, 38-38-38-84
  • AMD-Chipsatztreiber 5.02.19.2221
  • GeForce RTX 2080 Ti mit GeForce-Treiber 531.29
  • GeForce RTX 3080 Ti mit GeForce-Treiber 552.22 (Zusatztest Direct Storage)
  • SoftPerfect RAMdisk 4.4
  • Asus BIOS 1222

Die Angabe und die dauerhafte Verwendung der konkreten Version von Windows 11 sind entscheidend, denn Microsoft hat zuletzt verstärkt an der Datenträger-Leistung im Explorer gearbeitet. So erzielt die neue Plattform beim Kopieren aus der RAM-Disk auf eine sehr schnelle SSD über 6,0 GB/s, während die alte Plattform mit denselben SSDs bei unter 2,5 GB/s an eine Grenze stieß. Auch das Kopieren auf der SSD ist mit dem neuen System und insbesondere mit dem aktuelleren Windows viel schneller. Die letzten inkrementellen Updates für Windows 11 22H2 brachten dabei noch einmal einen deutlichen Schub gegenüber der ersten Hauptversion aus dem 4. Quartal 2022 – mit der lag das Limit im Explorer noch bei knapp unter 4,0 GB/s.

Ein Benchmark musste raus

Zuletzt förderte der sogenannte Avocados-Benchmark, der offiziell als BulkLoadDemo für Microsofts DirectStorage-API bekannt ist, seltsame Ergebnisse zutage. Die eigentlich schnellsten Modelle konnten so nur kurzfristig die Spitzenleistung von rund 30 GB/s ermöglichen, brachen bei nachfolgenden Messungen aber spürbar ein, wodurch ihr Durchschnittswert geringer als erwartet ausfällt.

Mit Temperaturproblemen ist das nicht zu erklären, gerade weil neue Flaggschiffe viel weniger Energie benötigen als etwa die E26-Generation. Auch die sehr schnelle Corsair MP700 Pro XT (Test) verfehlte so das Spitzenfeld deutlich, was eigentlich nicht sein kann. Da die Ursache nicht zu ergründen war, verzichtet ComputerBase fortan auf diesen Benchmark.

Testergebnisse und Benchmarks

Das Testmuster wurde für die nachfolgenden Tests, sofern nicht anders vermerkt, unter dem SSD-Kühler des Asus ROG Strix B650E-F WiFi mit darüber blasendem 120-mm-Lüfter getestet.

Schreibleistung (SLC-Modus)

Wie ausdauernd der SLC-Modus ausfällt, testet ComputerBase wie folgt: Eine komprimierte RAR-Datei mit 10 GB Größe wird aus einer RAM-Disk mit fortlaufender Nummer in der Dateibezeichnung so oft ohne Pause auf die leere Test-SSD geschrieben, bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist (grün). Für jeden Kopiervorgang wird die erreichte Transferrate protokolliert. Direkt nach dem letzten Transfer werden 50 Prozent der erstellten Dateien gelöscht. Im Anschluss wird der SSD für die interne Speicherverwaltung eine halbe Stunde Ruhe gegönnt. Dann wird sie abermals mit den RAR-Dateien vollgeschrieben (gelb). Der Test soll die Abhängigkeit des SLC-Modus vom Füllgrad der SSD ermitteln beziehungsweise aufzeigen, ob der einmal genutzte SLC-Modus sich nach Ruhephasen erholt.

Schreibleistung
Schreibleistung – Lexar Play X 1 TB
01.0002.0003.0004.0005.000Megabyte pro Sekunde (MB/s) 15101520253035404550556065707580859095Füllstand (x10 GB)

Bei frisch formatierter SSD werden bis zu 160 GB in Höchstgeschwindigkeit von über 4.000 MB/s im SLC-Modus geschrieben. Bei 50 Prozent Füllstand sind es nur noch rund 50 GB SLC-Puffer. Danach werden je nach Füllstand über weite Strecken noch mehr als 1.000 MB/s erreicht, bis Zellen von 1 Bit auf 3 Bit konsolidiert werden, dann geht es schlimmstenfalls auf 500 MB/s hinab. Gegen Ende erfolgt eine Erholung der Schreibrate im Bereich von 700 MB/s bis 800 MB/s.

Farbkodierung der nachfolgenden Diagramme
  • Schwarz/Weiß: NVMe-SSDs (PCI Express 5.0, M.2)
  • Rot: NVMe-SSDs (PCI Express 4.0, M.2)
  • Blau: NVMe-SSDs (PCI Express 3.0, M.2)
  • Grün: Externe SSDs (USB, Thunderbolt)
  • Gelb: SATA-SSDs (2,5 Zoll)

Hinweis: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind.

Leseleistung

Zur Überprüfung der praktischen Leseleistung wird der Installationsordner des Spiels Shadow of the Tomb Raider (SotTR, 32 GB) auf das Testmuster kopiert und anschließend in die RAM-Disk gelesen. Das Gegenstück sollte in diesem Fall also erneut keinen Flaschenhals darstellen. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.

Lesen von der SSD (SotTR-Ordner, 32 GB)
  • SSD formatiert:
    • Crucial T500 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E25
      4.197,9
    • WD_Black SN850X 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-20035-B2
      4.127,0
    • Kingston KC3000 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      4.089,0
    • Crucial P310 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E27T
      4.087,0
    • SanDisk WD Blue SN5100 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
      4.064,5
    • WD Blue SN5000 4 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
      4.061,0
    • Teracle T450 2 TB
      PCIe 4.0, Innogrit IG5236
      3.979,0
    • Samsung 980 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Elpis
      3.967,0
    • Sandisk WD_Black SN7100 1 TB
      PCIe 4.0, Sandisk A101-000172-A1
      3.923,5
    • Lexar NM790 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      3.897,0
    • Biwin NV7400 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      3.770,2
    • Lexar Play X 1 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      3.708,0
    • Seagate FireCuda 530R 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      3.628,0
    • Team Group MP44S 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E21T
      3.568,6
    • Samsung 990 Pro 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      3.532,0
    • Kioxia Exceria Plus G3 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      3.470,7
    • WD_Black SN770M 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10081-A1
      3.395,6
    • Kingston NV2 2 TB
      PCIe 4.0, SMI SM2267XT
      3.390,0
    • Samsung 990 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      3.344,0
    • Corsair MP600 Core XT 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      3.219,0
    • WD Blue SN580 1 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
      3.114,0
    • Team Group NV5000 2 TB
      PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
      2.901,6
    • Samsung 990 Evo 2 TB (4.0)
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      2.872,1
    • Samsung 990 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      2.701,0
  • SSD 80 Prozent beschrieben:
    • WD_Black SN850X 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-20035-B2
      4.402,0
    • SanDisk WD Blue SN5100 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
      4.157,6
    • Crucial T500 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E25
      4.137,2
    • WD Blue SN5000 4 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
      4.101,0
    • Crucial P310 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E27T
      3.908,0
    • Sandisk WD_Black SN7100 1 TB
      PCIe 4.0, Sandisk A101-000172-A1
      3.741,5
    • Lexar NM790 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      3.644,0
    • Team Group MP44S 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E21T
      3.577,7
    • Kingston KC3000 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      3.563,0
    • WD_Black SN770M 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10081-A1
      3.529,8
    • Samsung 990 Pro 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      3.322,0
    • Kingston NV2 2 TB
      PCIe 4.0, SMI SM2267XT
      3.295,0
    • Samsung 990 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      3.224,0
    • Corsair MP600 Core XT 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      3.193,0
    • WD Blue SN580 1 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
      3.186,5
    • Lexar Play X 1 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      3.151,0
    • Kioxia Exceria Plus G3 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      3.143,7
    • Team Group NV5000 2 TB
      PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
      3.096,8
    • Teracle T450 2 TB
      PCIe 4.0, Innogrit IG5236
      2.976,0
    • Samsung 990 Evo 2 TB (4.0)
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      2.867,4
    • Samsung 990 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      2.689,0
    • Seagate FireCuda 530R 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      2.624,0
    • Biwin NV7400 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      2.392,0
    • Samsung 980 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Elpis
      1.869,0
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Die Leseleistung entspricht der Mittelklasse der SSDs mit PCIe 4.0. Dass Modelle wie die Biwin NV7400 und die Lexar NM790 in Schlagweite liegen, verwundert anhand des gleichen Controllers und eines zumindest ähnlichen NAND-Flash-Speichers nicht. Bei hohem Füllstand geht die Leistung allerdings deutlich zurück.

Kopierleistung

Als Kopiertest (Lesen + Schreiben) hat die Redaktion einen 195 GB großen Steam-Ordner mit fünf installierten Spielen auf der SSD dupliziert. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.

Kopieren auf der SSD (Steam-Spiele, 195 GB)
  • SSD formatiert:
    • SanDisk WD Blue SN5100 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
      3.032,7
    • Teracle T450 2 TB
      PCIe 4.0, Innogrit IG5236
      2.928,5
    • Kingston KC3000 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      2.759,0
    • Crucial T500 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E25
      2.737,1
    • Seagate FireCuda 530R 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      2.715,0
    • WD_Black SN850X 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-20035-B2
      2.692,0
    • Lexar NM790 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      2.623,0
    • Sandisk WD_Black SN7100 1 TB
      PCIe 4.0, Sandisk A101-000172-A1
      2.572,6
    • Biwin NV7400 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      2.470,0
    • Corsair MP600 Core XT 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      1.931,5
    • WD_Black SN770M 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10081-A1
      1.890,5
    • WD Blue SN580 1 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
      1.887,0
    • WD Blue SN5000 4 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
      1.856,0
    • Crucial P310 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E27T
      1.856,0
    • Team Group NV5000 2 TB
      PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
      1.848,9
    • Kioxia Exceria Plus G3 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      1.730,9
    • Samsung 980 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Elpis
      1.625,0
    • Samsung 990 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      1.511,0
    • Samsung 990 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      1.358,0
    • Samsung 990 Pro 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      1.348,0
    • Kingston NV2 2 TB
      PCIe 4.0, SMI SM2267XT
      1.117,0
    • Lexar Play X 1 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      951,0
    • Samsung 990 Evo 2 TB (4.0)
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      443,9
    • Team Group MP44S 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E21T
      126,2
  • SSD 80 Prozent beschrieben:
    • Teracle T450 2 TB
      PCIe 4.0, Innogrit IG5236
      1.709,8
    • Biwin NV7400 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      1.548,1
    • Kingston KC3000 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      1.478,0
    • Samsung 990 Pro 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      1.464,0
    • WD_Black SN850X 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-20035-B2
      1.440,0
    • Seagate FireCuda 530R 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      1.236,0
    • Lexar NM790 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      973,3
    • WD_Black SN770M 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10081-A1
      605,2
    • Crucial T500 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E25
      481,1
    • SanDisk WD Blue SN5100 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
      446,2
    • Kingston NV2 2 TB
      PCIe 4.0, SMI SM2267XT
      415,0
    • Samsung 990 Evo 2 TB (4.0)
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      373,5
    • Crucial P310 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E27T
      329,0
    • Team Group NV5000 2 TB
      PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
      321,2
    • WD Blue SN5000 4 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
      239,0
    • Kioxia Exceria Plus G3 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      236,3
    • Samsung 990 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      195,0
    • Corsair MP600 Core XT 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      118,9
    • Team Group MP44S 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E21T
      117,3
    • Lexar Play X 1 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      0,0
      nicht genug Kapazität
    • Sandisk WD_Black SN7100 1 TB
      PCIe 4.0, Sandisk A101-000172-A1
      0,0
      zu wenig Speicherplatz
    • Samsung 990 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      0,0
      zu wenig Speicherplatz
    • Samsung 980 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Elpis
      0,0
      zu wenig Speicherplatz
    • WD Blue SN580 1 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
      0,0
      zu wenig Speicherplatz
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Erste Schwächen zeigen sich im Kopiertest. Hier kann die Lexar Play X nicht einmal 1.000 MB/s schaffen und fällt somit auf die letzten Plätze zurück. Für den Test mit hohem Füllstand fehlt es den 1-TB-Modellen schlicht an Speicherplatz.

Gaming-Leistung

Aufgrund zuletzt nicht mehr nachvollziehbarer Resultate verzichtet die Redaktion auf den DirectStorage-Benchmark (Avocados). In diesem Abschnitt wird fortan nur noch der auf die Gaming-Leistung von Massenspeichern ausgerichtete 3DMark Storage verwendet.

3DMark Storage – Score
  • Punkte:
    • Crucial T500 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E25
      3.310
    • Samsung 990 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      3.296
    • WD_Black SN850X 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-20035-B2
      3.293
    • SanDisk WD Blue SN5100 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
      3.259
    • Sandisk WD_Black SN7100 1 TB
      PCIe 4.0, Sandisk A101-000172-A1
      3.233
    • Kingston KC3000 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      3.105
    • Crucial P310 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E27T
      3.053
    • Lexar NM790 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      3.009
    • Biwin NV7400 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      2.984
    • Lexar Play X 1 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      2.981
    • Samsung 990 Pro 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      2.921
    • WD Blue SN5000 4 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
      2.913
    • WD Blue SN580 1 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
      2.874
    • Samsung 990 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      2.859
    • Samsung 990 Evo 2 TB (4.0)
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      2.830
    • Kioxia Exceria Plus G3 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      2.768
    • WD_Black SN770M 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10081-A1
      2.746
    • Samsung 980 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Elpis
      2.377
    • Team Group MP44S 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E21T
      2.307
    • Kingston NV2 2 TB
      PCIe 4.0, SMI SM2267XT
      2.184
    • Corsair MP600 Core XT 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      2.145
    • Team Group NV5000 2 TB
      PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
      1.906
    • Teracle T450 2 TB
      PCIe 4.0, Innogrit IG5236
      1.728
    • Seagate FireCuda 530R 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      936
Einheit: Punkte

Ein solides Ergebnis liefert die Play X wiederum im 3DMark Storage mit knapp 3.000 Punkten und bewegt sich damit in guter Gesellschaft mit vielen anderen SSDs.

Office-Leistung

Der Quick System Drive Benchmark des PCMark 10 soll leichtere Aufgaben im Alltag widerspiegeln. Das Szenario reicht vom Schreiben, Lesen und Duplizieren von Bilddateien über die Anwendung von Adobe Illustrator und Photoshop bis Microsoft Excel.

PCMark 10 Quick Storage
PCMark 10 Quick Storage – Gesamtergebnis
  • Gesamtergebnis:
    • Crucial T500 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E25
      4.083
    • Samsung 990 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      4.053
    • SanDisk WD Blue SN5100 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
      3.948
    • Samsung 990 Pro 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      3.929
    • Crucial P310 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E27T
      3.924
    • Sandisk WD_Black SN7100 1 TB
      PCIe 4.0, Sandisk A101-000172-A1
      3.858
    • Samsung 990 Evo 2 TB (4.0)
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      3.832
    • Samsung 990 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      3.821
    • Kioxia Exceria Plus G3 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      3.627
    • WD Blue SN5000 4 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
      3.626
    • WD Blue SN580 1 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
      3.600
    • Teracle T450 2 TB
      PCIe 4.0, Innogrit IG5236
      3.405
    • WD_Black SN770M 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10081-A1
      3.369
    • Kingston KC3000 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      3.259
    • WD_Black SN850X 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-20035-B2
      3.238
    • Corsair MP600 Core XT 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      2.983
    • Seagate FireCuda 530R 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      2.889
    • Team Group MP44S 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E21T
      2.868
    • Biwin NV7400 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      2.828
    • Lexar NM790 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      2.700
    • Lexar Play X 1 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      2.649
    • Samsung 980 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Elpis
      2.640
    • Kingston NV2 2 TB
      PCIe 4.0, SMI SM2267XT
      2.447
    • Team Group NV5000 2 TB
      PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
      1.668
Einheit: Punkte

Die niedrige Punktzahl im Schnelltest des PCMark 10 lässt es schon erahnen: Die Latenz der Lexar Play X ist vergleichsweise hoch. 48 µs sind noch etwas schlechter als bei den anderen Modellen mit MAP1602-Controller.

Theoretische Leistung

Der CrystalDiskMark hat sich quasi zum Standard-Benchmark der Branche gemausert und dient auch den SSD-Herstellern zur Ermittlung der beworbenen Leistungswerte. Obwohl der Test wenig praxisnah ist, wird er an dieser Stelle zur Überprüfung der theoretischen Spitzenleistung verwendet.

CrystalDiskMark 8.0.4 Lesen
CrystalDiskMark 8.0.4 Lesen – SEQ1M Q8T1
    • Teracle T450 2 TB
      PCIe 4.0, Innogrit IG5236
      7.463
    • Samsung 990 Pro 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      7.461
    • Samsung 990 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      7.461
    • Crucial T500 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E25
      7.448
    • Seagate FireCuda 530R 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      7.439
    • Lexar NM790 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      7.418
    • Lexar Play X 1 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      7.416
    • Biwin NV7400 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      7.387
    • Kingston KC3000 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      7.375
    • WD_Black SN850X 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-20035-B2
      7.363
    • Sandisk WD_Black SN7100 1 TB
      PCIe 4.0, Sandisk A101-000172-A1
      7.339
    • SanDisk WD Blue SN5100 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
      7.336
    • Samsung 990 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      7.297
    • Crucial P310 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E27T
      7.175
    • Samsung 980 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Elpis
      6.879
    • WD Blue SN5000 4 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
      5.546
    • WD_Black SN770M 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10081-A1
      5.226
    • Team Group NV5000 2 TB
      PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
      5.216
    • Team Group MP44S 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E21T
      5.157
    • Samsung 990 Evo 2 TB (4.0)
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      5.086
    • Corsair MP600 Core XT 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      5.067
    • Kioxia Exceria Plus G3 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      5.063
    • WD Blue SN580 1 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
      4.178
    • Kingston NV2 2 TB
      PCIe 4.0, SMI SM2267XT
      3.705
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Sowohl lesend als auch schreibend werden die maximalen Transferraten aus dem Datenblatt erreicht. Auch mit nur 1 ausstehenden Befehl sind die sequenziellen Übertragungsraten lesend wie schreibend noch im oberen Mittelfeld anzutreffen. Eher in der unteren Mittelklasse erfolgt das praxisnahe wahlfreie Lesen (RND4K Q1T1) mit vergleichsweise geringen 67 MB/s. Das Schwestermodell Lexar NM790 ist hier 15 Prozent schneller.

CrystalDiskMark 8.0.4 Schreiben
CrystalDiskMark 8.0.4 Schreiben – SEQ1M Q8T1
    • Crucial T500 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E25
      7.024
    • Seagate FireCuda 530R 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      6.995
    • Sandisk WD_Black SN7100 1 TB
      PCIe 4.0, Sandisk A101-000172-A1
      6.921
    • Kingston KC3000 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      6.919
    • Samsung 990 Pro 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      6.895
    • Samsung 990 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      6.889
    • Teracle T450 2 TB
      PCIe 4.0, Innogrit IG5236
      6.856
    • SanDisk WD Blue SN5100 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
      6.727
    • WD_Black SN850X 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-20035-B2
      6.688
    • Lexar Play X 1 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      6.577
    • Lexar NM790 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      6.504
    • Biwin NV7400 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      6.380
    • Crucial P310 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E27T
      6.297
    • Samsung 990 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      5.801
    • Team Group NV5000 2 TB
      PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
      5.160
    • WD Blue SN5000 4 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
      5.100
    • Samsung 980 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Elpis
      4.967
    • WD_Black SN770M 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10081-A1
      4.929
    • Corsair MP600 Core XT 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      4.443
    • WD Blue SN580 1 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
      4.152
    • Kioxia Exceria Plus G3 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      3.983
    • Team Group MP44S 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E21T
      3.892
    • Samsung 990 Evo 2 TB (4.0)
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      3.728
    • Kingston NV2 2 TB
      PCIe 4.0, SMI SM2267XT
      2.940
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Leistungsaufnahme

Mit maximal 4,7 Watt ist die Lexar Play X sogar noch einen Tick sparsamer als die neue Samsung 990 (Test) und bewegt sich nahezu exakt auf Augenhöhe mit der SanDisk SN5100 (Test). Nur die SN7100 (Test) von SanDisk benötigt noch weniger Strom.

Leistungsaufnahme seq. Lesen (CrystalDiskMark 8)
03691215Watt (W) 150100150200250300350

Temperaturen

In ihrem 80-mm-Adapter ohne weitere Kühlung bringt es die Lexar Play X auf maximal 64 °C. Im Zusammenspiel mit einem gewöhnlichen Mainboard-Kühler klappt die Wärmeableitung offensichtlich ausgezeichnet, sodass unter Dauerlast nahezu konstante 45 °C erreicht werden. Die unterschiedlichen Verläufe des Schreibdiagramms sind nicht mit den Temperaturen zu erklären; Hinweise auf eine temperaturbedingte Drosselung der Leistung gibt es jedenfalls keine.

Diagramme
Temperatur Vollschreiben – Lexar Play X 1 TB
01428425670°C 150100150200250300350400450500550600650700750800850900Sekunden

Leistungsrating

Da die 1-TB-Modelle den Kopiertest mit 80 Prozent Füllstand nicht durchlaufen können, wurde dieser beim nachfolgenden Rating mit dem Durchschnitt der Leistungstests weggelassen. Das Ergebnis ist daher nicht mit allen früheren Rating-Diagrammen vergleichbar.

Die Lexar Play X landet auf Augenhöhe mit der neuen Samsung 990 sowie der Seagate FireCuda 530R im unteren Drittel der für den Vergleich herangezogenen PCIe-4.0-SSDs.

Rating alle Tests
    • SanDisk WD Blue SN5100 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000103-A1
      72
    • Sandisk WD_Black SN7100 1 TB
      PCIe 4.0, Sandisk A101-000172-A1
      71
    • Crucial T500 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E25
      69
    • WD_Black SN850X 2 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-20035-B2
      69
    • Kingston KC3000 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      66
    • WD Blue SN5000 4 TB
      PCIe 4.0, SanDisk A101-000171-A1
      64
    • Crucial P310 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E27T
      63
    • Lexar NM790 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      63
    • Samsung 990 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      62
    • Samsung 990 Pro 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Pascal
      61
    • Teracle T450 2 TB
      PCIe 4.0, Innogrit IG5236
      60
    • Biwin NV7400 4 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      60
    • WD_Black SN770M 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10081-A1
      59
    • WD Blue SN580 1 TB
      PCIe 4.0, SanDisk 20-82-10082-A1
      58
    • Seagate FireCuda 530R 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E18
      57
    • Samsung 990 2 TB
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      57
    • Lexar Play X 1 TB
      PCIe 4.0, Maxio MAP1602
      57
    • Kioxia Exceria Plus G3 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      54
    • Corsair MP600 Core XT 2 TB
      PCIe 4.0, Phison E21T
      52
    • Samsung 980 Pro 1 TB
      PCIe 4.0, Samsung Elpis
      52
    • Samsung 990 Evo 2 TB (4.0)
      PCIe 4.0, Samsung Piccolo
      48
    • Team Group NV5000 2 TB
      PCIe 4.0, Realtek RTS5772DL
      46
    • Kingston NV2 2 TB
      PCIe 4.0, SMI SM2267XT
      45
    • Team Group MP44S 2 TB M.2 2230
      PCIe 4.0, Phison E21T
      43
Einheit: Prozent, Geometrisches Mittel

Hinweis zum Diagramm: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind. Da nicht alle SSDs in demselben Umfang getestet werden konnten, bleiben einige Modelle mit dem Ergebnis „0“ außen vor.

Fazit

Das Interessante an der Lexar Play X ist ohne Frage das neue All-in-One-Package-Design, das andere Hersteller bisher nicht nutzen. Die umfangreichen Tests zeigen, dass das Konzept auch in der Praxis bisher reibungslos funktioniert. Praktisch ist auch die Möglichkeit, aus der Mini-SSD das vollwertige M.2-2280-Format zu machen, denn längst nicht jedes Mainboard bietet Montage-Vorrichtungen für M.2 2230. Andersherum passt die kleine SSD auch in sehr kompakte Systeme. Hier bleibt man also flexibel.

Lexar Play X SSD im Test
Lexar Play X SSD im Test

Bei der Leistung gibt es allerdings im besten Fall nur solides Mittelmaß. Es offenbarten sich zudem Schwächen beim Kopiertest und vergleichsweise hohe Latenzen. Andere SSDs mit dem gleichen Controller sind schneller unterwegs – ein Beispiel aus gleichem Hause ist die Lexar NM790, die inzwischen einen baugleichen Nachfolger in Form der Lexar M7 besitzt.

Sehr positiv fallen wiederum die Leistungsaufnahme und die Temperaturen auf. Einen Kühler braucht es bei der Lexar Play X nicht. Wird die SSD mit einem Mainboardkühler bestückt, klappt die Wärmeableitung ausgezeichnet. Letztlich trägt dazu die geringe Leistungsaufnahme bei, die auch unter Last unterhalb von 5 Watt bleibt. Nur wenige SSDs dieser Leistungsklasse sind noch sparsamer unterwegs.

Lexar Play X (1 TB)
10.08.2026
  • Geringe Leistungsaufnahme
  • Niedrige Temperaturen (kein Kühler nötig)
  • Flexibel als M.2 2230 oder 2280
  • Innovatives System-In-Package-Design
  • Geringe Kopierleistung
  • Relativ hohe Latenz

Vom neuen System-in-Package-Design haben Endkunden allerdings erst einmal nichts. Die angeblichen Kostenvorteile bei der Herstellung müssten sich erst einmal positiv im Preis bemerkbar machen. Zumindest aktuell sieht es aber nicht danach aus, wobei die Lexar Play X ohnehin sehr schlecht verfügbar ist. Es bleibt aber spannend abzuwarten, ob das Konzept wirklich so aufgeht, wie es sich Lexar respektive der Mutterkonzern Longsys versprochen haben und ob kommende SSD-Serien diesen Ansatz aufgreifen.

Mehr Informationen zu SSDs gewünscht? Die 17. Episode von „CB-Funk – der ComputerBase-Podcast“ bietet Details satt. Welche Unterschiede gibt es eigentlich zwischen SATA und PCIe Gen 3 bis 5 sowie TLC und QLC? Wie testet die Redaktion, was gilt es beim Kauf einer neuen SSD zu beachten und welche Modelle sind empfehlenswert? Die 17. Folge CB-Funk liefert Antworten.

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Mehr zum Thema:

ComputerBase hat die Play X SSD leihweise von Lexar zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

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