John Carpenter's Toxic Commando: Aus dem Weg, Zombies, hier wird gebenchmarkt!
John Carpenter's Toxic Commando ist ein (optionales Co-Op-)Actionspiel, das wahre Gegnermassen auf den Bildschirm zaubert. ComputerBase hat sich die Technik der PC-Version angesehen und zahlreiche Grafikkarten-Benchmarks mit GeForce RTX, Radeon RX und Arc erstellt.
John Carpenter's Toxic Commando: Die Technik der PC-Version
Mit Warhammer 40k: Space Marine 2 (Test) hat Saber Interactive einen großen Erfolg abgeliefert, der auch anderthalb Jahre nach Release noch mit Updates versorgt und gerne gespielt wird. Die Entwickler arbeiten aber zugleich noch an anderen Projekten, wenn auch deutlich kleineren. Das Actionspiel John Carpenter's Toxic Commando mit optionalem Co-Op ist so ein Titel. ComputerBase hat sich die PC-Version im Detail angesehen.
Wie Space Marine 2 mit Swarm Engine
John Carpenter's Toxic Commando nutzt wie Space Marine 2 die hauseigene Swarm Engine und deren Stärke auch aus: Es werden viele Gegner gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellt. Nicht so viele wie im hauseigenen Vorbild, aber dennoch eine ganze Menge. Die Gegnermasse wirkt auch in diesem Spiel spektakulär.
Das kann aber nicht davon ablenken, dass John Carpenter's Toxic Commando eine deutlich kleinere Produktion als Warhammer 40k: Space Marine 2 ist. Obwohl letzteres bereits anderthalb Jahre alt ist, sieht das Spiel klar besser aus. Der kleinere Co-Op-Titel schaltet überall einen oder gleich zwei Gänge zurück; seien es Charakterdetails, Beleuchtung, allgemeine Details oder auch alles andere.
John Carpenter's Toxic Commando ist trotzdem ein schönes Spiel geworden, die Actionsequenzen und das Gegnerdesign machen durchaus etwas her. Mehr als Durchschnitt ist die Optik aber keinesfalls. Und gegenüber Space Marine 2 eben ernüchternd. Das lässt sich nicht wegdiskutieren.
Nicht das Neueste, aber vielfältiges Upsampling
Als Upsampling unterstützt das Spiel DLSS 4 (Preset K), FSR 3.1 sowie XeSS 2. Mittels Nvidia- respektive AMD-App lässt sich das Spiel problemlos auf DLSS 4.5 (alle GeForce RTX) oder FSR 4 (Radeon RX 9000) aufwerten. Darüber hinaus wird DLSS Frame und Multi Frame Generation unterstützt, dasselbe gilt für die Pendants von AMD und Intel.
| John Carpenter's Toxic Commando | Eigenschaften |
|---|---|
| Entwickler | Saber Interactive |
| Publisher | Focus Entertainment |
| Engine | Swarm |
| API | DirectX 12 |
| Nvidia Reflex | ✓ (nur mit DLSS Frame Generation) |
| Nvidia Reflex 2 | Nein |
| AMD Anti-Lag 2 | Nein |
| Intel XeLL | Nein |
| HDR | Nein |
| Widescreen (21:9) | ✓ (Screenshot-Vergleich) |
| Kantenglättung | TAA |
| Temporales Upsampling | |
| Nvidia DLSS Super Resolution | ✓ (DLSS 4 im Spiel, DLSS 4.5 per Nvidia-App) |
| Nvidia DLSS Frame Generation | ✓ |
| Nvidia DLSS Multi Frame Generation | ✓ (4×) |
| Nvidia DLSS Ray Reconstruction | Nein |
| AMD FSR Upscaling | ✓ (Analytisch im Spiel, FSR AI per AMD-App) |
| AMD FSR Frame Generation | ✓ (Analytisch im Spiel, kein FSR AI möglich) |
| AMD FSR Ray Regeneration | Nein |
| Intel XeSS Super Resolution | ✓ |
| Intel XeSS Frame Generation | Nein |
| Native Auflösung + Upsampling | ✓ (DLAA, FSR + XeSS Native) |
| Manuelles Nachschärfen | Nein |
| Raytracing | Nein |
| 60 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR) | |
| WQHD | RTX 5060 / RTX 4060 Ti / RX 9060 XT / RX 7800 XT |
| UWQHD | RTX 5060 Ti / RTX 4070 / RX 9070 / RX 7800 XT |
| UHD | RTX 5070 / RTX 4070 Ti / RX 9070 / RX 7900 XT |
| Direkt zu den Benchmarks | |
| Release-Datum | 12. März 2026 |
| Preis zum Release | 40 Euro 50 Euro (Blood Edition) |
Widescreen im Kurz-Test
Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel aber noch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen umgeht.
Die offiziellen Systemanforderungen
| Minimal | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10/11 (64 Bit) | |
| Prozessor | AMD Ryzen 5 1500X Intel Core i5-8400 |
AMD Ryzen 5 5600X Intel Core i5-11600K |
| Arbeitsspeicher | 16 GB RAM | |
| Grafikkarte | AMD Radeon RX 580 Nvidia GeForce GTX 1070 |
AMD Radeon RX 6800 XT Nvidia GeForce RTX 3060 Ti |
| Speicherplatz | 58 GB SSD HDD wird nicht unterstützt |
|
Das Grafikmenü im Detail
| Eigenschaften | |
|---|---|
| Grafik-Presets | ✓ (Ultra, Hoch, Mittel, Niedrig) |
| Einzelne Grafikoptionen | ✓ |
| FPS-Limiter | ✓ |
| Dynamische Auflösung | ✓ |
| Spieleigenes Up-/Downscaling | Nein / Nein |
| Spatiales Upscaling von AMD/Nvidia | Nein / Nein |
| FPS-Counter | Nein |
| Sonstige Overlays | Nein |
| VRAM-Auslastungsanzeige | Nein |
| Live-Vorschau | Nein |
| Vergleichs-Screenshots | Nein |
| Detaillierte Beschreibungen | Nein |
| Integrierter Benchmark | Nein |
Die Ladezeiten
Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.
Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.
| In das Hauptmenü | Vom Menü zur Testsequenz | Shader-Kompilierung |
|---|---|---|
| 41 Sekunden | 17 Sekunden | ✓ (einmalig) |
Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität
Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.