Life is Strange: Reunion im Test: Fazit
3/3Eigentlich gut, doch das Fehlen von DLSS und FSR wiegt schwer
Life is Strange: Reunion ist ein würdiger Abschluss für den Hauptcharakter Max Caulfield, sowohl Kritiken als auch Spielerstimmen sind positiv gestimmt. Auch die PC-Version zeigt Stärken, hat aber nach wie vor mit technischen Problemen, allen voran aber einer äußerst merkwürdigen und unverständlichen Entscheidung der Entwickler zu kämpfen.
Denn wie man auf die Idee kommen kann, auf die gängigen Upscaler DLSS und FSR zu verzichten, stattdessen ausschließlich das TSR der Unreal Engine 5 zu verwenden und dieses dann auch noch auf zwei Schalter mit verwirrender Funktionsweise aufzuteilen, wird vermutlich für ewig ein Geheimnis der Entwickler bleiben. Dasselbe Problem hatte auch schon der Vorgänger Life is Strange: Double Exposure.
| Nvidia | AMD | Intel | |
|---|---|---|---|
| 2.560 × 1.440 | RTX 5060 Ti RTX 4070 |
RX 9060 XT RX 7700 XT |
X |
| 3.840 × 2.160 | RTX 5070 Ti RTX 4070 Ti Super |
RX 9070 RX 7900 XT |
X |
Das führt zudem zu noch zwei weiteren Problemen: Frame Generation gibt es entsprechend nicht, obwohl die künstlichen Bilder perfekt für ein langsames und storyfokussiertes Spiel wie LiS wären. Das Bewegtbild würde massiv profitieren, praktische Nachteile gäbe es kaum. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Nvidia Smooth Motion und AMD AFMF zumindest etwas Abhilfe schaffen und auch gut funktionieren. Hinzu kommt, dass für die im Spiel auftretenden Grafikfehler in Kombination mit der Tiefenschärfe vermutlich TSR die Ursache daran ist oder den Effekt zumindest verschlimmert. Da auch der Vorgänger kein DLSS und FSR erhalten hat, ist es unwahrscheinlich, dass Reunion irgendwann per Update modernes Upsampling bekommt.
Radeon RX ist stark unterwegs
Soweit die schlechten Nachrichten. Mit dem Resolution-Scale-Schalter lässt sich aber immerhin ganz gut der Performancehunger des Spiels in den Griff bekommen, ohne dass die Grafik sonderlich leidet. Dann zeigen sich AMD-Grafikkarten gut in Form, Radeon RX 7000 und Radeon RX 9000 sind schneller unterwegs als gewohnt. Intels Arc-Grafikkarten liegen auf normalem Niveau.
Erwähnenswert ist zudem, dass Life is Strange: Reunion wie auch schon der Vorgänger Double Exposure keine Widescreen-Auflösungen unterstützt. Wer einen Monitor im 21:9- oder 32:9-Format besitzt, sieht links und rechts entsprechend schwarze Streifen.
Wer sich mit den Merkwürdigkeiten arrangieren kann, erhält mit der PC-Version eine technisch solide Fassung von Life is Strange: Reunion. Bugs, Abstürze oder weitere technische Probleme sind während der Testphase nicht aufgefallen.
| Life is Strange: Reunion | Eigenschaften |
|---|---|
| Entwickler | Deck Nine Games |
| Publisher | Square Enix |
| Engine | Unreal Engine 5.4.4.0 |
| API | DirectX 12 |
| Nvidia Reflex | Nein |
| Nvidia Reflex 2 | Nein |
| AMD Anti-Lag 2 | Nein |
| Intel XeLL | Nein |
| HDR | ✓ |
| Widescreen (21:9) | Nein |
| Kantenglättung | Nein |
| Temporales Upsampling | |
| Nvidia DLSS Super Resolution | Nein |
| Nvidia DLSS Frame Generation | Nein |
| Nvidia DLSS Multi Frame Generation | Nein |
| Nvidia DLSS Ray Reconstruction | Nein |
| AMD FSR Upscaling | Nein |
| AMD FSR Frame Generation | Nein |
| AMD FSR Ray Regeneration | Nein |
| Intel XeSS Super Resolution | Nein |
| Intel XeSS Frame Generation | Nein |
| Epic UE TSR | ✓ |
| Native Auflösung + Upsampling | ✓ (TSR 100 %) |
| Manuelles Nachschärfen | Nein |
| Direkt zur Upsampling-Analyse | |
| Raytracing | |
| Software-Lumen (UE5) | ✓ (Beleuchtung, Reflexionen) |
| Hardware-Lumen (UE5) | Nein |
| Pathtracing | Nein |
| 60 FPS im Benchmark ab (mit TSR) | |
| WQHD | RTX 5060 Ti / RTX 4070 / RX 9060 XT / RX 7700 XT |
| UHD | RTX 5070 Ti / RTX 4070 Ti Super / RX 9070 / RX 7900 XT |
| Direkt zu den Benchmarks | |
| Release-Datum | 26. März 2026 |
| Preis zum Release | 40 Euro 50 Euro (Deluxe Edition) |
ComputerBase hat Life is Strange: Reunion von der für das Spiel zuständigen PR-Agentur zum Testen erhalten. Das Spiel wurde unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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