Lian Li PC-V1020B im Test: Allerhand Extras zum Preis von 240 Euro
3/6Erfahrungen
Ob man beim Einbau der Hardware auf den herausnehmbaren Mainboard-Tray zurückgreift, ist Geschmackssache. Uns erleichterte er den Einbau des Mainboards sowie der Grafikkarte. Bei der Verkabelung steht zwischen Mainboard-Tray und rechter Seitenwand ausreichend Platz zur Verfügung und mit den Ösen zur Befestigung von Kabelbindern lassen sich die Stromkabel des Netzteils bequem fixieren.
Zwar könnte, um den Platz für aktuelle Grafikkarten zu maximieren, auch der Festplattenkäfig entfernt werden, jedoch stehen auch bei installiertem Käfig 31,8 Zentimeter zur Verfügung, was knapp für alle aktuellen Grafikkarten reicht. Auch ATis Dual-GPU-Modell, die Radeon HD 5970, lässt sich gerade noch so verbauen.
Um einen Gesamtüberblick über alle bisher getesteten Gehäuse zu geben, befindet sich eine vollständige Liste im unten angefügten Klapptext.
Zum Anschluss der vier USB-3.0-Ports im Port-Kit haben wir die beiliegende Slotblende genutzt. Die Öffnung in der Blende ist jedoch so klein geraten, dass eigentlich nur zwei der vier Kabel hindurch passen, was in Anbetracht des mitgelieferten Adapters (von zwei externen USB-Anschlüssen auf einen internen) auch in Ordnung geht. Überrascht hat uns der Platz im Innenraum, der beim ersten Anblick dieses Gehäuses so nicht wahrgenommen wird.
Ein Manko, das wir bereits beim PC-Q08B kennengelernt haben, scheint sich inzwischen durch die gesamte Produktion von Lian Li zu ziehen: Im Betrieb bei fünf Volt liefen auch bei diesem Gehäuse die Lüfter nicht an. Das sollte nicht zuletzt bei einem Gehäuse dieser Preisklasse nicht passieren!
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