Xiaomi Mi Note 2 im Test: Das Galaxy Note 7 aus China

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Mahir Kulalic
72 Kommentare

Wie ein Galaxy Note 7

Auf den ersten Blick erinnert Xiaomis Modell stark an das mittlerweile gestoppte Galaxy Note 7. Neben dem abgerundeten Display und der analog abgerundeten Rückseite sorgt auch der längliche Home-Button für diesen Eindruck. Die Materialwahl aus Glas auf beiden Seiten unterstreicht die Nähe zum Samsung-Smartphone.

Ein Großteil der Vorderseite wird vom Display eingenommen, durch das gebogene Glas fallen die Ränder nochmals kleiner aus. Auch die Rückseite besteht aus abgerundetem Glas und liegt dadurch gut in der Hand, die Oberfläche zieht Fingerabdrücke aber magisch an. Die Verarbeitungsqualität des Mi Note 2 überzeugt auf ganzer Linie. Die Übergänge zwischen Glas und dem Rahmen aus Aluminium sind sauber, das Smartphone wirkt stabil und widerstandsfähig. Alle Anschlüsse und Öffnungen sind ebenfalls präzise ausgearbeitet.

Verarbeitung gut, Design uninspiriert

Die Knöpfe positioniert Xiaomi auf der rechten Seite, gegenüber befindet sich der Einschub für bis zu zwei SIM-Karten. Die Tasten bieten einen präzisen Druckpunkt und kurzen Tastenhub. Der Home-Button ist sowohl kapazitiv als auch physisch bedienbar. Daneben befinden sich zwei von LEDs signalisierte Tasten ohne Beschriftung. Die Kamera auf der Rückseite sticht minimal aus dem Gehäuse empor, trotzdem kann das Smartphone auf flachen Untergründen ohne Kippeln bedient werden.

Wie von Xiaomi gewohnt, kann auch das Mi Note 2 mit einer guten Verarbeitungsqualität ohne Fehler überzeugen. Das Design wirkt aber sehr uninspiriert und erinnert stark an aktuelle Samsung-Modelle.

Gebogenes OLED-Display mit Full HD

Wie bereits beim Mi 5s Plus setzt Xiaomi auf ein 5,7 Zoll großes Display, das trotz der Größe nur mit Full HD auflöst; viele Konkurrenten setzen bereits auf QHD. Dies resultiert in einer Bildpunktdichte von 386 ppi und reicht im Alltag für eine scharfe Darstellung aus, gerade bei Virtual Reality fällt die geringere Auflösung aber auf. Dort ist Xiaomi selbst mit Mi VR und Mi VR Play im Markt vertreten, zertifiziert für Google Daydream ist das Smartphone aber nicht.

Diagramme
Display-Helligkeit max.
    • Xiaomi Mi 5s Plus
      652
      Weißpunkt: ca. 6.900
    • Apple iPhone 7 Plus
      645
      Weißpunkt: ca. 7.000
    • Apple iPhone 7
      628
      Weißpunkt: ca. 7.000
    • Sony Xperia XZ
      628
      Weißpunkt: ca. 7.000
    • Apple iPhone SE
      587
      Weißpunkt: ca. 7.200
    • Xiaomi Mi5
      579
      Weißpunkt: ca. 7.000
    • Samsung Galaxy S7 edge
      565
      Weißpunkt: ca. 7.500
    • Huawei Mate 9
      556
      Weißpunkt: ca. 7.200
    • Huawei P9
      548
      Weißpunkt: ca. 7.800
    • Samsung Galaxy S7
      542
      Weißpunkt: ca. 7.800
    • Sony Xperia X Compact
      542
      Weißpunkt: ca. 7.200
    • Wileyfox Swift
      536
      Weißpunkt: ca. 7.500
    • Samsung Galaxy Note 7
      527
      Weißpunkt: ca. 7.600
    • Sony Xperia X
      526
      Weißpunkt: ca. 6.500
    • Lenovo Moto Z Play
      515
      Weißpunkt: ca. 7.200
    • Sony Xperia X Performance
      510
      Weißpunkt: ca. 7.200
    • Nubia Z11
      491
      Weißpunkt: ca. 7.600
    • Lenovo Moto Z
      478
      Weißpunkt: ca. 6.600
    • OnePlus 3T
      428
      Weißpunkt: ca. 8.200
    • HTC 10
      422
      Weißpunkt: ca. 7.400
    • Honor 8
      418
      Weißpunkt: ca. 8.000
    • Google Pixel XL
      418
      Weißpunkt: ca. 7.500
    • LG G5
      373
      Weißpunkt: ca. 7.500
    • Xiaomi Mi4s
      353
      Weißpunkt: ca. 5.900
    • Vodafone Smart Platinum 7
      353
      Weißpunkt: ca. 7.500
    • Xiaomi Mi Note 2
      313
      Weißpunkt: ca. 7.000

Als Panel kommt ein gebogenes OLED-Display zum Einsatz, das für die Technologie typisch ein echtes Schwarz und somit auch hervorragende Kontraste bietet. Darüber hinaus ist auch die Farbdarstellung kräftig, in den Einstellungen kann die Darstellung den eigenen Vorlieben angepasst werden. Auch die Blickwinkel fallen stabil aus, auf weißen Hintergründen neigt das Bild von der Seite betrachtet aber zu einem Blaustich.

Niedrige Helligkeit trübt den Eindruck

Nicht überzeugen kann das Display hingegen bei der Helligkeit. Mit maximal 313 cd/m² fällt der Bildschirm auch für OLED vergleichsweise dunkel aus. Einen Boost im Automatikmodus wie bei Samsung gibt es nicht, sodass gerade bei starkem Lichteinfall die Ablesbarkeit deutlich abnimmt.

Xiaomi Mi Note 2 im Test
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