Biwin M560 SSD 2 TB im Test: Gelungener Auftakt für den Effizienzmeister SM2504XT

Michael Günsch (+1)
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Biwin M560 SSD 2 TB im Test: Gelungener Auftakt für den Effizienzmeister SM2504XT

Die Tage der großen und stromhungrigen SSD-Controller mit PCIe 5.0 sind gezählt. Die Chips werden immer kleiner und effizienter. Ein jüngstes Beispiel ist der SM2504XT von Silicon Motion, der auf der Biwin M560 SSD seine Premiere feiert und den Phison E31T im Test hinter sich lässt.

Die Biwin M560 im Überblick

Mit der Biwin M560 erreichte eine der ersten SSDs mit SM2504XT-Controller den Markt. Der neue Chip von Silicon Motion ist das Gegenstück zum Phison E31T (Test). Beide buhlen um die Effizienzkrone in der Einstiegsklasse mit PCIe 5.0.

Effiziente PCIe-5.0-SSDs mit rund 10 GB/s maximalem Durchsatz bei nur etwa 5 Watt Leistungsaufnahme – das versprechen Controller wie der Phison E31T und der Silicon Motion SM2504XT. Während der Phison E31T schon länger auf dem Markt ist und zum Beispiel SSDs wie die Corsair MP700 Elite (Test) oder die Kioxia Exceria Plus G4 (Test) antreibt, erreichte der SM2504XT erst diesen Sommer den deutschen Markt.

Die Biwin M560 zählt zusammen mit der baugleichen Acer FA300 zu den ersten und im hiesigen Markt bisher einzigen SSDs mit diesem Chip. Auf der M.2-2280-Platine sitzt außerdem TLC-NAND der BiCS8-Generation von Kioxia. Biwin nennt maximal 11 GB/s beim Lesen und 10 GB/s beim Schreiben sowie eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von nur 5,2 Watt. Die Serie wird mit Speicherkapazitäten von 1 TB und 2 TB angeboten.

Biwin M560 SSD mit SM2504XT im Test

Das Testmuster im Detail

Für den Test hat Biwin das 2-TB-Modell mit der zum Zeitpunkt des Tests aktuellen Firmware-Version BS3563VN zur Verfügung gestellt. Ungewöhnlich ist, dass die Komponenten ab Werk nicht von einem Aufkleber verdeckt sind. Nur auf der nicht mit Bauteilen bestückten Rückseite befindet sich ein Sticker samt Seriennummer, der zum Erhalt der Garantie auch nicht entfernt werden soll.

Für die Vorderseite legt Biwin aber zwei Aufkleber bei, die der SSD optional eine unterschiedliche Optik verleihen. Sollte die SSD in einem Slot mit SSD-Kühler unterkommen, kann und sollte darauf verzichtet werden, denn so kann die Wärme besser an den Kühler abgegeben werden.

Ergänzung: Wie Biwin im Nachgang der Testveröffentlichung mitgeteilt hat, gibt es die Aufkleberwahl nur in China. Die Rest-of-the-World-Version kommt mit dem ab Werk vormontierten blauen Pad.

Biwin M560 SSD mit SM2504XT im Test

Eine weiteres „Gimmick“ ist der beiliegende Mini-Schraubendreher für die winzige Schraube zur Befestigung der M.2-SSD, die gerne einmal verloren geht.

Eckdaten des Testmusters
Biwin M560 (2 TB)
Formfaktor M.2-2280
Schnittstelle (Protokoll) PCIe 5.0 x4 (NVMe 2.0)
Controller Silicon Motion SM2504XT (4 Channel)
NAND-Flash-Speicher 3D-TLC (Kioxia BiCS8, 218 Layer, 1 Tbit)
DRAM-Cache nicht dediziert (HMB)
SLC-Cache ✓
Seq. Lesen/Schreiben (max.) 11.000/10.000 MB/s
Random Read/Write (max.) 1.700K/1.700K IOPS
Garantiedauer 5 Jahre
TBW 1500 TB
Kühler ohne
Leistungsaufnahme (Sleep/Read/Write) 5,2 Watt „average“
Abmessungen (L × B × H) 80 × 22 × 2,45 mm (einseitig bestückt)

Debüt für den SM2504XT-Controller

Über den SM2504XT-Controller, der über drei im modernen 6-nm-Prozess gefertigte R8-Kerne verfügt, hat die Redaktion schon ausführlich zur Vorstellung im Rahmen der Computex 2025 berichtet. Er erreicht nicht ganz die Leistung des größeren SM2508 und besitzt auch nur vier statt acht Speicherkanäle sowie keinen eigenen DRAM-Cache. In vielen Punkten ähnelt er so dem Phison E31T, mit dem er sich im Test messen muss.

Phison PS5026-E26 Silicon Motion SM2508 Silicon Motion SM2504XT Phison E31T
Schnittstelle PCIe 5.0 x4
Protokoll NVMe 2.0
Fertigung 12 nm (TSMC) 6 nm (TSMC) 7 nm (TSMC)
Package 576-ball FCCSP, 16 × 16 mm 576-ball EHS-FCBGA, 15 × 15 mm 252LD-ball FCCSP-C, 11,6 × 6,8 mm 228-ball FCCSP, 8,0 × 12,5 mm
CPU-Kerne 2 × ARM Cortex R5
3 × CoX Processor
4 × ARM Cortex R8
1 × Cortex M0
3 × ARM Cortex R8 1 × ARM Cortex R5
2 × CoX Processor
NAND-Channel (CE) 8 (32) 4 (16)
SSD-Kapazität (max.) 32 TB ? 4 TB 8 TB
Durchsatz/Channel 2.400 MT/s 3.600 MT/s
DRAM DDR4/LPDDR4 (3.200 MT/s) DDR4/LPDDR4 (3.200 MT/s) nicht dediziert (HMB)
ECC 5th Gen LDPC LDPC 4K+ LDPC 7th Gen LDPC
Sicherheit AES 256
SHA 512
RSA 4096
TCG Opal 2.0
AES 256
SHA 384
TCG Opal 2.0
AES 256
SHA 512
TCG Opal 2.0
AES 256
SHA 512
RSA 4096
TCG Opal 2.01
Pyrite 2.01
Seq. Read 14.000 MB/s 14.500 MB/s 11.500 MB/s 10.600 MB/s
Seq. Write* 12.000 MB/s 14.000 MB/s 11.000 MB/s 9.500 MB/s
4K Random Read 1.500.000 IOPS 2.500.000 IOPS 1.700.000 IOPS 1.500.000 IOPS
4K Random Write* 2.000.000 IOPS 2.500.000 IOPS 2.000.000 IOPS 2.200.000 IOPS
*im SLC-Cache
alle Angaben laut Phison (Stand Januar 2024/Mai 2025) und SMI (Stand August 2024/Mai 2025)

Garantie und TBW im Vergleich

Bei NVMe-SSDs sind 5 Jahre Garantie üblich und das gilt auch für die Biwin M560. Die Garantie erlischt vorzeitig, wenn vor Ablauf ein bestimmtes Schreibvolumen überschritten wird, die Total Bytes Written (TBW). Diese liegen mit 750 TB für das 1-TB-Modell und 1.500 TB für das 2-TB-Modell über den Standardwerten von 600/1.200 TB für TLC-SSDs.

TBW-Vergleich einiger NVMe-SSDs
Modell 5xx GB 1 TB 2 TB 4 TB 8 TB
Samsung 990 (QLC) – 400 TB 800 TB – –
SanDisk WD Blue SN5100 (QLC) 300 TB 600 TB 900 TB 1.200 TB –
Crucial P310 (QLC) – 220 TB 440 TB – –
WD Blue SN5000 (TLC/QLC) 300 TB (TLC) 600 TB (TLC) 900 TB (TLC) 1.200 TB (QLC) –
Kingston NV2 (TLC/QLC) 160 TB 320 TB 640 TB 1.280 TB –
Corsair MP600 Core (QLC) – 225 TB 450 TB 900 TB –
Biwin M560 (TLC) – 750 TB 1.500 TB – –
Lexar Play X (TLC) 300 TB 600 TB 1.200 TB – –
Kioxia Exceria Pro G2 (TLC) – 600 TB 1.200 TB 2.400 TB –
Team Group NV5000 (TLC) 160 TB 320 TB 640 TB – –
SanDisk WD_Black SN7100 (TLC) 300 TB 600 TB 1.200 TB 2.400 TB –
Corsair MP700 Pro XT (TLC) – 700 TB 1.400 TB 2.800 TB –
Corsair MP700 Micro (TLC) – – 1.200 TB 2.400 TB –
Biwin Black Opal NV7400 (TLC) 500 TB 1.000 TB 2.000 TB 4.000 TB –
Crucial P510 (TLC) – 600 TB 1.200 TB – –
Biwin Black Opal X570 (TLC) – 600 TB 1.200 TB 2.400 TB –
SK Hynix Platinum P51 (TLC) 300 TB 600 TB 1.200 TB – –
WD_Black SN8100 (TLC) – 600 TB 1.200 TB 2.400 TB 4.800 TB
Samsung 9100 Pro (TLC) – 600 TB 1.200 TB 2.400 TB 4.800 TB
Kioxia Exceria Plus G4 (TLC) – 600 TB 1.200 TB – –
Seagate FireCuda 530R (TLC) – 1.100 TB 2.400 TB 5.050 TB –
Kingston KC3000 (TLC) 400 TB 800 TB 1.600 TB 3.200 TB –
WD_Black SN850X (TLC) – 600 TB 1.200 TB 2.400 TB 4.800 TB
Samsung 990 Pro (TLC) – 600 TB 1.200 TB 2.400 TB –
Corsair MP700 Pro SE (TLC) – – 1.400 TB 3.000 TB –
MSI Spatium M580 Frozr (TLC) – 700 TB 1.400 TB 3.000 TB –
Crucial T705 (TLC) – 600 TB 1.200 TB 2.400 TB –
Kioxia Exceria Plus G3 (TLC) – 600 TB 1.200 TB – –
WD_Black SN770M (TLC) 300 TB 600 TB 1.200 TB – –
Lexar NM790 (TLC) 500 TB 1.000 TB 1.500 TB 3.000 TB 6.000 TB
Seagate FireCuda 540 (TLC) – 1.000 TB 2.000 TB – –

Preise und Eckdaten

Inzwischen konzentriert Biwin den Vertrieb in Deutschland auf seinen eigenen Amazon-Marketplace und geht nicht den Weg über Distributoren und diverse Online-Shops. Die Preise der Biwin M560 liegen zur Stunde bei rund 180 Euro für das 1-TB-Modell und 280 Euro für die hier getestete Variante mit 2 TB.

Biwin M560 Corsair MP700 Elite Kioxia Exceria Plus G4
Controller: Silicon Motion SM2504XT, 4 NAND-Channel Phison PS5031-E31T, 4 NAND-Channel
DRAM-Cache: keiner
Speicherkapazität: 1.024 / 2.048 GB 1.000 / 2.000 GB
Speicherchips: Kioxia ? ? TLC (3D, 218 Lagen) NAND, 1.024 Gbit
Formfaktor: M.2 (80 mm)
Interface: PCIe 5.0 x4
seq. Lesen: 11.000 MB/s 10.000 MB/s
seq. Schreiben:
9.700 MB/s
Variante
10.000 MB/s
8.500 MB/s
7.900 MB/s
Variante
8.200 MB/s
4K Random Read:
1.400.000 IOPS
Variante
1.700.000 IOPS
1.300.000 IOPS
4K Random Write:
1.600.000 IOPS
Variante
1.700.000 IOPS
1.400.000 IOPS
Leistungsaufnahme Aktivität (typ.): ?
Leistungsaufnahme Aktivität (max.): ?
Leistungsaufnahme Leerlauf: ?
Leistungsaufnahme DevSleep: ?
Leistungsaufnahme L1.2: ?
Funktionen: NVMe, NCQ, TRIM, SMART, Garbage Collection
Verschlüsselung: keine
Total Bytes Written (TBW):
750 Terabyte
Variante
1.500 Terabyte
600 Terabyte
Variante
1.200 Terabyte
Garantie: 5 Jahre
Preis: ab 180 € / ab 280 € ab 230 € / ab 412 € ab 177 € / ab 280 €
Preis je GB: € 0,18 / € 0,14 € 0,23 / € 0,21 € 0,18 / € 0,14

PCIe 5.0 vs. PCIe 3.0/4.0 und SATA im neuen Testsystem

Die Probanden müssen im Test gegen die High-End-Konkurrenz mit PCIe 5.0 wie der SanDisk WD_Black SN8100 (Test) und die Samsung 9100 Pro (Test) sowie die Flaggschiffe der PCIe-4.0-Generation in Form der WD_Black SN850X (Test) und der Samsung 990 Pro (Test) antreten. Auch ein Vergleich mit SSDs der langsameren Sorte auf Basis von PCIe 3.0 und SATA sowie mit externen Modellen wird gezogen.

Die Corsair MP700 2 TB für PCIe 5.0 im Test
Die Corsair MP700 2 TB für PCIe 5.0 im Test

Der Wechsel auf PCIe 5.0 seitens der SSDs machte auch einen Wechsel des Testsystems von ComputerBase nötig. Die Wahl fiel auf AMDs aktuelle AM5-Plattform mit einem B650E-Mainboard von Asus und dem mit 65 Watt TDP antretenden 12-Kern-Prozessor Ryzen 9 7900 (Test). Der primäre M.2-Slot des Mainboards erhält PCIe 5.0 x4 direkt über die CPU. Beim Betriebssystem fand ein Umstieg auf Windows 11 statt.

Nachfolgend werden die aktuell für SSD-Tests verwendeten Hardware- und Softwarekomponenten aufgelistet.

  • Windows 11 Pro 22H2 22621.1413
  • AMD Ryzen 9 7900
  • Asus B650E-F Strix Gaming WiFi
  • DDR5-5200, 38-38-38-84
  • AMD-Chipsatztreiber 5.02.19.2221
  • GeForce RTX 2080 Ti mit GeForce-Treiber 531.29
  • GeForce RTX 3080 Ti mit GeForce-Treiber 552.22 (Zusatztest Direct Storage)
  • SoftPerfect RAMdisk 4.4
  • Asus BIOS 1222

Die Angabe und die dauerhafte Verwendung der konkreten Version von Windows 11 sind entscheidend, denn Microsoft hat zuletzt verstärkt an der Datenträger-Leistung im Explorer gearbeitet. So erzielt die neue Plattform beim Kopieren aus der RAM-Disk auf eine sehr schnelle SSD über 6,0 GB/s, während die alte Plattform mit denselben SSDs bei unter 2,5 GB/s an eine Grenze stieß. Auch das Kopieren auf der SSD ist mit dem neuen System und insbesondere mit dem aktuelleren Windows viel schneller. Die letzten inkrementellen Updates für Windows 11 22H2 brachten dabei noch einmal einen deutlichen Schub gegenüber der ersten Hauptversion aus dem 4. Quartal 2022 – mit der lag das Limit im Explorer noch bei knapp unter 4,0 GB/s.

Ein Benchmark musste raus

Zuletzt förderte der sogenannte Avocados-Benchmark, der offiziell als BulkLoadDemo für Microsofts DirectStorage-API bekannt ist, seltsame Ergebnisse zutage. Die eigentlich schnellsten Modelle konnten so nur kurzfristig die Spitzenleistung von rund 30 GB/s ermöglichen, brachen bei nachfolgenden Messungen aber spürbar ein, wodurch ihr Durchschnittswert geringer als erwartet ausfällt.

Mit Temperaturproblemen ist das nicht zu erklären, gerade weil neue Flaggschiffe viel weniger Energie benötigen als etwa die E26-Generation. Auch die sehr schnelle Corsair MP700 Pro XT (Test) verfehlte so das Spitzenfeld deutlich, was eigentlich nicht sein kann. Da die Ursache nicht zu ergründen war, verzichtet ComputerBase fortan auf diesen Benchmark.

Testergebnisse und Benchmarks

Das Testmuster wurde für die nachfolgenden Tests, sofern nicht anders vermerkt, unter dem SSD-Kühler des Asus ROG Strix B650E-F WiFi mit darüber blasendem 120-mm-Lüfter getestet.

Schreibleistung (SLC-Modus)

Wie ausdauernd der SLC-Modus ausfällt, testet ComputerBase wie folgt: Eine komprimierte RAR-Datei mit 10 GB Größe wird aus einer RAM-Disk mit fortlaufender Nummer in der Dateibezeichnung so oft ohne Pause auf die leere Test-SSD geschrieben, bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist (grün). Für jeden Kopiervorgang wird die erreichte Transferrate protokolliert. Direkt nach dem letzten Transfer werden 50 Prozent der erstellten Dateien gelöscht. Im Anschluss wird der SSD für die interne Speicherverwaltung eine halbe Stunde Ruhe gegönnt. Dann wird sie abermals mit den RAR-Dateien vollgeschrieben (gelb). Der Test soll die Abhängigkeit des SLC-Modus vom Füllgrad der SSD ermitteln beziehungsweise aufzeigen, ob der einmal genutzte SLC-Modus sich nach Ruhephasen erholt.

Schreibleistung
Schreibleistung – Biwin M560 2 TB
01.0002.0003.0004.0005.0006.000Megabyte pro Sekunde (MB/s) 1102030405060708090100110120130140150160170180190Füllstand (x10 GB)

Auch wenn die Schreibleistung deutlich mehr schwankt als bei der Corsair MP700 Elite und der Kioxia Exceria Plus G4, die beide mit Phison E31T als direkte Gegenspieler im Fokus stehen, liegt sie bei der Biwin M560 mit SM2504XT insgesamt deutlich höher.

Farbkodierung der nachfolgenden Diagramme
  • Schwarz/Weiß: NVMe-SSDs (PCI Express 5.0, M.2)
  • Rot: NVMe-SSDs (PCI Express 4.0, M.2)
  • Blau: NVMe-SSDs (PCI Express 3.0, M.2)
  • Grün: Externe SSDs (USB, Thunderbolt)
  • Gelb: SATA-SSDs (2,5 Zoll)

Hinweis: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind.

Leseleistung

Zur Überprüfung der praktischen Leseleistung wird der Installationsordner des Spiels Shadow of the Tomb Raider (SotTR, 32 GB) auf das Testmuster kopiert und anschließend in die RAM-Disk gelesen. Das Gegenstück sollte in diesem Fall also erneut keinen Flaschenhals darstellen. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.

Lesen von der SSD (SotTR-Ordner, 32 GB)
  • SSD formatiert:
    • Sandisk Optimus GX Pro 8100 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.523,2
    • Corsair MP700 Pro XT 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E28
      4.280,3
    • Adata XPG Mars 980 Blade 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.214,3
    • Kioxia Exceria Plus G4 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      4.203,0
    • Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink)
      PCIe 5.0, Samsung Presto
      4.191,0
    • Biwin X570 2 TB
      PCIe 5.0, Maxio MAP1806
      4.151,0
    • Biwin M560 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2504XT
      4.134,0
    • Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.133,0
    • Lexar NM1090 Pro 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.122,0
    • Corsair MP700 Micro 4 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      4.118,9
    • Corsair MP700 Elite 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      4.016,0
    • Crucial T710 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.952,4
    • Biwin X570 Pro 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.619,8
    • Samsung 990 Evo Plus 2 TB
      PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
      3.448,0
  • SSD 80 Prozent beschrieben:
    • Sandisk Optimus GX Pro 8100 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.268,2
    • Biwin M560 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2504XT
      4.211,0
    • Corsair MP700 Pro XT 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E28
      4.151,8
    • Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink)
      PCIe 5.0, Samsung Presto
      4.124,0
    • Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.072,0
    • Crucial T710 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.975,4
    • Corsair MP700 Elite 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.972,0
    • Kioxia Exceria Plus G4 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.931,0
    • Corsair MP700 Micro 4 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.896,4
    • Lexar NM1090 Pro 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.858,0
    • Biwin X570 2 TB
      PCIe 5.0, Maxio MAP1806
      3.570,4
    • Biwin X570 Pro 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.505,0
    • Samsung 990 Evo Plus 2 TB
      PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
      3.393,0
    • Adata XPG Mars 980 Blade 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.039,6
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Beim Lesen landet die Biwin M560 im Mittelfeld des insgesamt eng beieinander liegenden Testfelds mit PCIe 5.0. Während viele Modelle bei hohem Füllstand an Leistung verlieren, ist das bei der M560 nicht der Fall und so kann sie sogar mit den Spitzenmodellen mithalten und sich leicht von den Wettbewerbern mit E31T absetzen.

Kopierleistung

Als Kopiertest (Lesen + Schreiben) hat die Redaktion einen 195 GB großen Steam-Ordner mit fünf installierten Spielen auf der SSD dupliziert. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.

Kopieren auf der SSD (Steam-Spiele, 195 GB)
  • SSD formatiert:
    • Corsair MP700 Pro XT 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E28
      3.700,8
    • Sandisk Optimus GX Pro 8100 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.688,6
    • Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink)
      PCIe 5.0, Samsung Presto
      3.537,0
    • Adata XPG Mars 980 Blade 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.525,3
    • Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.431,0
    • Lexar NM1090 Pro 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.362,0
    • Kioxia Exceria Plus G4 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.326,0
    • Crucial T710 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.220,4
    • Biwin X570 Pro 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.143,7
    • Corsair MP700 Elite 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.140,0
    • Corsair MP700 Micro 4 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.131,5
    • Biwin X570 2 TB
      PCIe 5.0, Maxio MAP1806
      3.060,0
    • Biwin M560 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2504XT
      2.774,0
    • Samsung 990 Evo Plus 2 TB
      PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
      971,0
  • SSD 80 Prozent beschrieben:
    • Adata XPG Mars 980 Blade 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.049,5
    • Biwin X570 Pro 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      2.955,8
    • Sandisk Optimus GX Pro 8100 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      2.458,2
    • Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      2.435,0
    • Lexar NM1090 Pro 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      2.323,0
    • Corsair MP700 Micro 4 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      2.259,7
    • Corsair MP700 Pro XT 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E28
      2.068,5
    • Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink)
      PCIe 5.0, Samsung Presto
      1.681,0
    • Biwin X570 2 TB
      PCIe 5.0, Maxio MAP1806
      1.606,7
    • Crucial T710 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      1.549,7
    • Biwin M560 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2504XT
      1.376,0
    • Corsair MP700 Elite 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      1.160,0
    • Kioxia Exceria Plus G4 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      867,8
    • Samsung 990 Evo Plus 2 TB
      PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
      528,0
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Beim Kopiertest schwächelt die Biwin M560 wiederum und muss sich den Modellen mit E31T zunächst geschlagen geben. Das gilt aber nur im frisch formatierten Zustand, denn bei hohem Füllstand liegt die M560 mit SM2504XT wieder vor den stark eingebrochenen E31T-Modellen. High-End-Modelle mit DRAM-Cache sind in diesem Szenario aber ganz klar im Vorteil.

Gaming-Leistung

Aufgrund zuletzt nicht mehr nachvollziehbarer Resultate verzichtet die Redaktion auf den DirectStorage-Benchmark (Avocados). In diesem Abschnitt wird fortan nur noch der auf die Gaming-Leistung von Massenspeichern ausgerichtete 3DMark Storage verwendet.

3DMark Storage – Score
  • Punkte:
    • Corsair MP700 Pro XT 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E28
      4.496
    • Sandisk Optimus GX Pro 8100 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.304
    • Biwin M560 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2504XT
      4.083
    • Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.762
    • Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink)
      PCIe 5.0, Samsung Presto
      3.674
    • Crucial T710 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      3.647
    • Corsair MP700 Elite 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.391
    • Kioxia Exceria Plus G4 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.328
    • Corsair MP700 Micro 4 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.273
    • Biwin X570 2 TB
      PCIe 5.0, Maxio MAP1806
      3.237
    • Samsung 990 Evo Plus 2 TB
      PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
      3.021
    • Adata XPG Mars 980 Blade 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      2.850
    • Lexar NM1090 Pro 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      2.755
    • Biwin X570 Pro 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      2.675
Einheit: Punkte

Ein erstes Ausrufezeichen setzt die Biwin M560 im Storage-Test des 3DMark, denn die Marke von 4.000 Punkten knacken sonst nur die High-End-Chips. Mit 4.083 Punkten liegt sie stolze 20 Prozent vor der Corsair MP700 Elite.

Office-Leistung

Der Quick System Drive Benchmark des PCMark 10 soll leichtere Aufgaben im Alltag widerspiegeln. Das Szenario reicht vom Schreiben, Lesen und Duplizieren von Bilddateien über die Anwendung von Adobe Illustrator und Photoshop bis Microsoft Excel.

PCMark 10 Quick Storage
PCMark 10 Quick Storage – Gesamtergebnis
  • Gesamtergebnis:
    • Corsair MP700 Pro XT 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E28
      5.396
    • Sandisk Optimus GX Pro 8100 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      5.189
    • Crucial T710 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.998
    • Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.986
    • Biwin M560 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2504XT
      4.976
    • Lexar NM1090 Pro 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.771
    • Adata XPG Mars 980 Blade 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.763
    • Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink)
      PCIe 5.0, Samsung Presto
      4.751
    • Biwin X570 Pro 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      4.601
    • Biwin X570 2 TB
      PCIe 5.0, Maxio MAP1806
      4.163
    • Kioxia Exceria Plus G4 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.962
    • Samsung 990 Evo Plus 2 TB
      PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
      3.954
    • Corsair MP700 Elite 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.819
    • Corsair MP700 Micro 4 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      3.781
Einheit: Punkte

Noch deutlicher ist der Vorsprung zu den Modellen mit Phison E31T im PCMark 10. Das liegt vor allem an der erheblich niedrigeren Latenz: Lediglich 25 µs sind fast schon Spitzenniveau. Die Modelle mit E31T liegen bei mehr als 30 µs und sind damit nicht schneller als PCIe-4.0-Modelle der schnellen Sorte.

Theoretische Leistung

Der CrystalDiskMark hat sich quasi zum Standard-Benchmark der Branche gemausert und dient auch den SSD-Herstellern zur Ermittlung der beworbenen Leistungswerte. Obwohl der Test wenig praxisnah ist, wird er an dieser Stelle zur Überprüfung der theoretischen Spitzenleistung verwendet.

CrystalDiskMark 8.0.4 Lesen
CrystalDiskMark 8.0.4 Lesen – SEQ1M Q8T1
    • Sandisk Optimus GX Pro 8100 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      14.932
    • Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      14.917
    • Corsair MP700 Pro XT 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E28
      14.902
    • Biwin X570 2 TB
      PCIe 5.0, Maxio MAP1806
      14.885
    • Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink)
      PCIe 5.0, Samsung Presto
      14.741
    • Adata XPG Mars 980 Blade 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      14.686
    • Crucial T710 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      14.478
    • Biwin X570 Pro 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      14.398
    • Lexar NM1090 Pro 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      14.331
    • Biwin M560 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2504XT
      11.510
    • Corsair MP700 Elite 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      10.393
    • Kioxia Exceria Plus G4 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      10.392
    • Corsair MP700 Micro 4 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      9.430
    • Samsung 990 Evo Plus 2 TB
      PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
      7.267
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Die Herstellerangaben von bis zu 11.000 MB/s beim sequenziellen Lesen und 10.000 MB/s beim sequenziellen Schreiben werden von der Biwin M560 locker erreicht. Auffällig ist, dass der Durchsatz auch bei nur einem Befehl (Q1) höher als bei den Konkurrenten mit Phison E31T ausfällt. Passend zu den tollen Latenzwerten im PCMark gibt es an dieser Stelle auch ein hervorragendes Ergebnis beim wahlfreien Lesen (RND4K Q1T1) mit 98 MB/s, das nur von den absoluten Flaggschiffen überboten wird.

CrystalDiskMark 8.0.4 Schreiben
CrystalDiskMark 8.0.4 Schreiben – SEQ1M Q8T1
    • Corsair MP700 Pro XT 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E28
      14.139
    • Sandisk Optimus GX Pro 8100 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      14.085
    • Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      13.728
    • Adata XPG Mars 980 Blade 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      13.442
    • Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink)
      PCIe 5.0, Samsung Presto
      13.437
    • Biwin X570 Pro 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      13.434
    • Crucial T710 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      13.388
    • Lexar NM1090 Pro 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      13.259
    • Biwin M560 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2504XT
      10.419
    • Biwin X570 2 TB
      PCIe 5.0, Maxio MAP1806
      10.145
    • Kioxia Exceria Plus G4 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      8.782
    • Corsair MP700 Elite 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      8.753
    • Corsair MP700 Micro 4 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      8.091
    • Samsung 990 Evo Plus 2 TB
      PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
      5.756
Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Leistungsaufnahme

Anhand der großen Versprechen von Silicon Motion und Biwin hat die Redaktion mit Spannung auf die eigenen Messungen der Leistungsaufnahme gewartet. Mit bis zu 5,5 Watt liegt diese zwar etwas über den Erwartungen, doch am Ende sogar knapp unter den bis zu 5,7 Watt bei SSDs mit Phison E31T. Der Kür zum neuen Effizienzsieger steht damit nichts mehr im Weg.

Leistungsaufnahme seq. Lesen (CrystalDiskMark 8)
03691215Watt (W) 150100150200250300350

Temperaturen

Völlig „nackt“, also ohne jeglichen Kühler, ist bei Temperaturspitzen von hohen 80 °C trotz der niedrigen Leistungsaufnahme ein ganz leichtes Drosseln zu beobachten. Der kleine Chip sollte also im Idealfall doch noch einen Kühler erhalten, auch wenn Leistungseinbußen nur bei extremer Dauerlast auffallen sollten.

Diagramme
Temperatur Vollschreiben – Biwin M560 2 TB
01836547290°C 150100150200250300350400450500550600650700750800850900Sekunden

Leistungsrating

Während die SSDs mit Phison E31T unterm Strich nur so schnell wie High-End-SSDs mit PCIe 4.0 arbeiten, ist die Biwin M560 mit SM2504XT gut 10 Prozent schneller. Das genügt, um sich von der Einstiegsklasse abzugrenzen und in der Mittelklasse in etwa die Leistung von älteren PCIe-5.0-SSDs mit E26-Controller zu erreichen. Das ist bei einer mehr als halbierten Leistungsaufnahme äußerst beachtlich.

Rating alle Tests
    • Sandisk Optimus GX Pro 8100 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      94
    • Corsair MP700 Pro XT 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E28
      92
    • Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      87
    • Crucial T710 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      84
    • Adata XPG Mars 980 Blade 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      84
    • Biwin X570 Pro 4 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      82
    • Samsung 9100 Pro 4 TB (Heatsink)
      PCIe 5.0, Samsung Presto
      81
    • Lexar NM1090 Pro 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2508
      81
    • Biwin M560 2 TB
      PCIe 5.0, SMI SM2504XT
      80
    • Biwin X570 2 TB
      PCIe 5.0, Maxio MAP1806
      75
    • Corsair MP700 Micro 4 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      71
    • Corsair MP700 Elite 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      70
    • Kioxia Exceria Plus G4 2 TB
      PCIe 5.0, Phison E31T
      70
    • Samsung 990 Evo Plus 2 TB
      PCIe 5.0 x2, Samsung Piccolo
      54
Einheit: Prozent, Geometrisches Mittel

Hinweis zum Diagramm: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+...Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind. Da nicht alle SSDs in demselben Umfang getestet werden konnten, bleiben einige Modelle mit dem Ergebnis „0“ außen vor.

Fazit

Das Duell zwischen Phison E31T und SM22504XT in der Mainstream-Klasse mit PCIe 5.0 entscheidet der Chip von Silicon Motion für sich. Er bietet nicht nur mehr Leistung, sondern ist dabei sogar noch einen Tick genügsamer. Während die SSDs mit E31T kaum schneller als PCIe-4.0-Flaggschiffe waren, gibt es mit dem SM22504XT Latenzen der High-End-Klasse. Nur beim Kopiertest zeigten sich Schwächen, die auch dem fehlenden DRAM-Cache geschuldet sein können.

Die Biwin M560 SSD ist mit diesem Chip und Kioxias schnellem TLC-NAND deutlich mehr als nur ein Einstiegsmodell mit PCIe 5.0. Mit maximal 5,5 Watt ist die Leistungsaufnahme gering, die Effizienz somit sehr hoch – genau wie zu erwarten war.

Biwin M560 SSD mit SM2504XT im Test
Biwin M560 SSD mit SM2504XT im Test

Unterm Strich zeigt sich hier der Auftakt für eine vielversprechende Plattform rund um den SM22504XT, der vieles besser macht als der Phison E31T und abseits von extremen Szenarien der High-End-Garde fast die Stirn bietet.

Mit nur 4 Kanälen und ohne DRAM handelt es sich aber nicht um einen High-End-Controller, das darf nicht vergessen werden. Preislich sollte also auch ein deutlicher Abstand zur Oberklasse bleiben. Zur Stunde kostet die getestete Biwin M560 mit 2 TB Speicherplatz rund 280 Euro. Der Speicherkrise geschuldet ist dies ein stolzer Preis, der aber für eine 2-TB-SSD mit PCIe 5.0 vergleichsweise gering ist.

Biwin M560 (2 TB)
01.10.2026
  • Ordentliche Schreibrate nach dem SLC-Modus
  • Hohe Leseleistung (auch bei 80 % Füllstand)
  • Hohe Gamingleistung
  • Hohe Office-Leistung
  • Latenz und 4K Random Read auf High-End-Niveau
  • Geringe Leistungsaufnahme
  • Schwache Kopierleistung
ComputerBase-Empfehlung für Biwin M560 (2 TB)

Aktuell macht sich Biwin aber selbst ernste Konkurrenz, denn die Biwin Black Opal X570 Pro (Test) aus der High-End-Serie mit 8-Kanal-Controller und DRAM kostet lediglich 10 Euro mehr.

Mehr Informationen zu SSDs gewünscht? Die 17. Episode von „CB-Funk – der ComputerBase-Podcast“ bietet Details satt. Welche Unterschiede gibt es eigentlich zwischen SATA und PCIe Gen 3 bis 5 sowie TLC und QLC? Wie testet die Redaktion, was gilt es beim Kauf einer neuen SSD zu beachten und welche Modelle sind empfehlenswert? Die 17. Folge CB-Funk liefert Antworten.

CB-Funk lässt sich nicht nur über den eingebetteten Podigee-Player abspielen, sondern auch bequem direkt in den Podcast-Apps eurer Wahl abonnieren und hören. Verfügbar ist der ComputerBase-Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Amazon Music und Deezer.

Mehr zum Thema:

ComputerBase hat die M560 SSD leihweise von Biwin zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

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