Zotac Sonix PCIe SSD im Test: Mit Phison PS5007 gegen Intel und Samsung

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Michael Günsch
64 Kommentare

Praxistests

Erläuterungen und Einzelheiten zu dem Testsystem, der Testmethodik und den genutzten Benchmarks enthält der Artikel „So testet ComputerBase SSDs“.

Über die Schaltfläche „+ xx Einträge“ im jeweiligen Diagramm lassen sich weitere Test-Ergebnisse zahlreicher SSDs zu Vergleichszwecken hinzuschalten. Es ist aber darauf hinzuweisen, dass kein direkter Vergleich möglich ist, da die 2,5"-SATA-Laufwerke auf einer anderen Plattform getestet wurden. Aus diesem Grund zeigt das Diagramm zunächst nur die PCIe- und M.2-SSDs mit identischer Testplattform.

Programmstart & Installation

Während die meisten PCIe-SSDs zumindest einen kleinen Vorsprung vor den SATA-Modellen besitzen, liegt die Zotac Sonix beim Anwendungsstart nur auf SATA-Niveau. Rund sieben Sekunden benötigen die meisten SSDs im Testfeld. Wie beim PCMark sind die Unterschiede beim Starten von Programmen generell gering und kein Argument für PCIe-Laufwerke.

Größere Unterschiede zwischen SATA- und PCIe-SSDs treten bei der Installation der verbreiteten Bürosoftware auf. Die aktuellen PCIe-3.0-SSDs benötigen durchweg weniger als sechs Sekunden, das Zotac-Modell zählt mit 5,9 Sekunden geradeso noch dazu.

Diagramme
Anwendungsstart
  • GIMP mit JPG (25 MB):
    • Intel SSD 750 1.200 GB (PCIe/PCIe)
      6,4
    • Samsung SM951 256 GB (M.2/PCIe)
      6,5
    • Samsung XP941 128 GB (M.2/PCIe)
      6,6
    • Intel SSD 530 240 GB (M.2/SATA)
      6,6
    • Samsung 950 Pro 256 GB (M.2/PCIe)
      6,6
    • Samsung SM951 256 GB NVMe (M.2/PCIe)
      6,6
    • Samsung 950 Pro 512 GB (M.2/PCIe)
      6,7
    • Plextor M6e Black 256 GB (M.2/PCIe)
      6,9
    • Zotac Sonix 480 GB (PCIe/PCIe)
      7,0
Einheit: Sekunden

Entpacken & Kopieren

Die Paradedisziplin der PCIe-Laufwerke bleiben größere Datentransfers. Die Leistungsunterschiede zur SATA-Familie sind hierbei immens und deutlich spürbar. Auch hier zeigt sich die Zotac Sonix schneller als die PCIe-2.0-SSDs Samsung XP941 und Plextor M6e und lässt natürlich auch alle SATA-Modelle weit hinter sich. In der Riege der PCIe-3.0-x4-SSDs rangiert die Sonix aber sowohl beim Entpacken als auch beim Kopieren auf dem letzten Platz.

Diagramme
Entpacken
  • Windows 8.1 Image (3,87 GB):
    • Samsung 950 Pro 512 GB (M.2/PCIe)
      7,4
    • Samsung SM951 256 GB NVMe (M.2/PCIe)
      7,9
    • Samsung SM951 256 GB (M.2/PCIe)
      8,4
    • Samsung 950 Pro 256 GB (M.2/PCIe)
      9,0
    • Intel SSD 750 1.200 GB (PCIe/PCIe)
      10,2
    • Zotac Sonix 480 GB (PCIe/PCIe)
      12,4
    • Samsung XP941 128 GB (M.2/PCIe)
      16,1
    • Plextor M6e Black 256 GB (M.2/PCIe)
      17,3
    • Intel SSD 530 240 GB (M.2/SATA)
      28,0
Einheit: Sekunden

Ratings

Die Zusammenfassung der Ergebnisse aller Tests fällt nicht überraschend aus. Die Zotac Sonix ist etwa 20 Prozent schneller als ältere PCIe-2.0-SSDs wie die Plextor M6e Black oder die Samsung XP941 und damit auch deutlich schneller als alle SATA-SSDs. Im Feld der schnellen PCIe-3.0-SSDs hat die Zotac Sonix allerdings das Nachsehen. Hier sind die Modelle von Intel und Samsung bei der Leistung weiterhin das Maß der Dinge.

Leistungsrating
Leistungsrating (Gesamt)
    • Intel SSD 750 1.200 GB (PCIe/PCIe)
      94
    • Samsung 950 Pro 512 GB (M.2/PCIe)
      93
    • Samsung SM951 256 GB NVMe (M.2/PCIe)
      92
    • Samsung 950 Pro 256 GB (M.2/PCIe)
      89
    • Samsung SM951 256 GB (M.2/PCIe)
      87
    • Zotac Sonix 480 GB (PCIe/PCIe)
      85
    • Samsung XP941 128 GB (M.2/PCIe)
      71
    • Plextor M6e Black 256 GB (M.2/PCIe)
      70
    • Intel SSD 530 240 GB (M.2/SATA)
      61
Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel
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