Klamann
Lieutenant
- Registriert
- Nov. 2006
- Beiträge
- 967
Hallo,
mal eine Frage an die Technik Freaks:
Auf allen aktuellen technischen Datenträgern werden Dateien im Binärsystem gespeichert. Also immer nur die Zustände 0 oder 1. Bei elektronischen oder magnetischen Datenträgern kann ich diese Einteilung ja noch verstehen, da es nicht viel mehr als Ladung an oder aus gibt, aber z.B. bei optischen Medien dürften die Möglichkeiten doch größer sein, oder?
Beispiel:
Ich brenne eine CD mit konstanter Geschwindigkeit.
Laser aus: 0 -> keine Veränderung
Laser an: 1 -> Vertiefung
Wie wäre es jetzt, wenn man den Laser auf halbe Intensität einstellt? Dann hätte man:
Laser ½: 2 -> halbe Vertiefung
oder noch weiter:
Laser ¼: 3 -> viertel Vertiefung
Laser ¾: 4 -> dreiviertel Vertiefung
Jetzt hätte man schon 5 verschiedene Zustände (0-4). Zum Speichern der Binären Zahl fünf (101) brächte man also nur noch ein Bit. Eine enorme Platzersparnis, deren Potential sich erst bei sehr großen Datenmengen entfaltet. Allein schon die Zahl 1.000.000 benötigt im Binärsystem 20 Bits, im Fünfersystem nur 9.
Klar rechnet der Computer (noch) nur mit 0 und 1 und das ständige Umwandeln würde Rechenleistung kosten, aber gerade für externe Speichermedien oder zu Archivierungszwecken wäre eine erhöhte Datendichte auf Kosten der Performance doch willkommen.
Wo liegt also das physikalische Problem? Speicher kostet Geld und wenn's so einfach wäre, hätte es doch sicher schon jemand gemacht, oder?
mal eine Frage an die Technik Freaks:
Auf allen aktuellen technischen Datenträgern werden Dateien im Binärsystem gespeichert. Also immer nur die Zustände 0 oder 1. Bei elektronischen oder magnetischen Datenträgern kann ich diese Einteilung ja noch verstehen, da es nicht viel mehr als Ladung an oder aus gibt, aber z.B. bei optischen Medien dürften die Möglichkeiten doch größer sein, oder?
Beispiel:
Ich brenne eine CD mit konstanter Geschwindigkeit.
Laser aus: 0 -> keine Veränderung
Laser an: 1 -> Vertiefung
Wie wäre es jetzt, wenn man den Laser auf halbe Intensität einstellt? Dann hätte man:
Laser ½: 2 -> halbe Vertiefung
oder noch weiter:
Laser ¼: 3 -> viertel Vertiefung
Laser ¾: 4 -> dreiviertel Vertiefung
Jetzt hätte man schon 5 verschiedene Zustände (0-4). Zum Speichern der Binären Zahl fünf (101) brächte man also nur noch ein Bit. Eine enorme Platzersparnis, deren Potential sich erst bei sehr großen Datenmengen entfaltet. Allein schon die Zahl 1.000.000 benötigt im Binärsystem 20 Bits, im Fünfersystem nur 9.
Klar rechnet der Computer (noch) nur mit 0 und 1 und das ständige Umwandeln würde Rechenleistung kosten, aber gerade für externe Speichermedien oder zu Archivierungszwecken wäre eine erhöhte Datendichte auf Kosten der Performance doch willkommen.
Wo liegt also das physikalische Problem? Speicher kostet Geld und wenn's so einfach wäre, hätte es doch sicher schon jemand gemacht, oder?