1&1 storniert Glasfaserbestellung - technische Gründe

Frag den Vermieter doch einfach mal, wie er gedenkt die einzelnen Wohnungen mit Glasfaser auszustatten
 
@longdonjohn
Wie ist DSL denn jetzt gelöst bei Dir?
Wo ist die Telefondose an der es sich der Router gemütlich macht?
Wenn bei Dir in der Wohnung, dann muss natürlich vom HÜP im Keller eine GF oder bei Einsatz eines Modem im Keller ein LAN-Kabel nach oben, daran kommst Du nicht vorbei.

Wenn die Telekom anschließt, dann verkabeln die 3m oder 20m, wenn die Leerrohre vorbereitet sind um Zielpunkt.

Bei mir wurde gestern GF angeschlossen, allerdings ist es bei mir ein REH und die GF kommt ca. 1m von der Fritzbox entfernt zur Kellerwand rein. Intern geht es dann via LAN im Haus weiter. Aber das hilft Dir jetzt nicht so recht ...
 
longdonjohn schrieb:
Und ich hatte schon mal die TAE Dose getauscht und gesehen, dass dieses Kupferkabel durch ein geriffeltes größeres Rohr in der Wand liegt, was aussieht wie ein flexibler Schlauch oder ähnliches. Also das "Telefonkabel" kommt nicht einfach so aus der Wand.
Das klingt schonmal gut. Du könntest dir eine Einziehhilfe leihen/kaufen und diese einfach mal bei in das Leerrohr wo das Telefonkabel reingeht mit reinschieben und dann hoffentlich das Ende im Keller irgendwo wieder finden. Es kann natürlich der Fall sein, dass dein Leehrrohr irgendwo in den anderen Stockweren in Verteilerdosen endet wo du dann auch mit der Einziehhilfe vermutlich stecken bleiben wirst. Dann kommst du auf eigene Faust nicht mehr weiter.
Aber selbst wenn du ein Leehrohr findest welches von deiner Wohnung bis an die korrekte Stelle im Keller geht, muss dir der Vermieter das Anschließen erstmal genehmigen. Jedoch hat er dann kaum noch Argumente um nein zu sagen.
Ergänzung ()

longdonjohn schrieb:
Was ich mich eher frage ist, ob das nicht fast eine Art "Subventionsbetrug" ist (ich nenn es jetzt mal so) weil die kostenlose Verlegung bis ins Haus wurde ja auch nicht aus Lust und Laune gemacht sondern weil die Anbieter ja schon damit rechnen, das Geld dann wieder rein zu holen über die Parteien im Haus, die dann den Anschluss auch nutzen und zahlen.
In der Regel werden die Glasfasern direkt für die ganze Straße verlegt. Wenn also zB 30% der Anwohner (fiktive Zahl) eine Glasfasernutzung wünschen/zusagen kann die Telekom entscheiden, dass sie in der Straße den Ausbau starten. Bevor man dann in 5 Jahren nochmal die Straße aufreißt, weil dein Vermieter jetzt doch auch Glasfaser will, legt man halt direkt alle Hausanschlüsse. Die 2 m mehr Aufgraben ist dann nicht mehr der massive Mehraufwand gegenüber einer komplett neuen Baustelle in der Zukunft.
 
prian schrieb:
@longdonjohn
Wie ist DSL denn jetzt gelöst bei Dir?
Wo ist die Telefondose an der es sich der Router gemütlich macht?
Wenn bei Dir in der Wohnung, dann muss natürlich vom HÜP im Keller eine GF oder bei Einsatz eines Modem im Keller ein LAN-Kabel nach oben, daran kommst Du nicht vorbei.

Wenn die Telekom anschließt, dann verkabeln die 3m oder 20m, wenn die Leerrohre vorbereitet sind um Zielpunkt.

Bei mir wurde gestern GF angeschlossen, allerdings ist es bei mir ein REH und die GF kommt ca. 1m von der Fritzbox entfernt zur Kellerwand rein. Intern geht es dann via LAN im Haus weiter. Aber das hilft Dir jetzt nicht so recht ...

Die Telefondose ist bei uns im Wohnzimmer, also Standard würde ich sagen.
 
longdonjohn schrieb:
Ich frage mich, wieso der Vermieter überhaupt die Baurarbeiten bis hierhin zugelassen hat, wenn er dann die Wohnungen nicht anschließen lässt oder lassen will. Was macht das für einen Sinn?
Da musst du dich nicht selbst fragen, sondern direkt deinen Vermieter.
 
Mit dem kann man sehr schlecht reden. Der hat das Haus von seinem Vater geerbt, hat selber einen Laden unten drin (Gas-Wasser-Installateur) und sagt bei solchen Fragen immer nur "Ich bin Handwerker und kein Vermieter"...
 
blalaber schrieb:
Ich denke auch dass der Vermieter sich hier querstellt. Wie du schon sagst muss der Glasfaseranschluss ja irgendwie auch in deine Wohnung kommen. Egal ob dann noch eine Glasfaser hoch in deine Wohnung muss oder ob ein Cat Kabel zieht um das Modem und co. im Keller zu haben.. beides muss erstmal umgesetzt werden. Und wenn man nicht gerade ein Leerrohr zur Verfügung hat, ist das gar nicht mal so wenig Aufwand "nur damit ein Mieter ein bisschen schnelleres Internet hat". Ihn kostet das Geld und er hat davon selbst erstmal nichts.
So ganz pauschal stimmt das nicht. Beim Erstausbau verlegt die Telekom die Glasfaser in einem Mehrfamilienhaus üblicherweise auch kostenlos bis in die Wohnung. Das kostet den Eigentümer dann nichts.

Dabei unternimmt die Telekom natürlich keinen beliebigen Aufwand. Ideal wären natürlich vorhandene Leerrohre. Ansonsten ist der Standard wohl Verlegung Aufputz im Treppenhaus. Wenn das nicht gewünscht ist und es keine anderen relativ günstigen Möglichkeiten gibt (Schacht, alter Schornstein) kann das ganze natürlich scheitern. Oder der Eigentümer kümmert sich selbst um seine "Wunschlösung", also z.B. Neuverlegung Leerrohr unter Putz.
Ergänzung ()

blalaber schrieb:
Sinn macht das natürlich keinen. Je nach Stadt/Kreis/Kommune kommt der Glasfaser Hausanschluss umsonst.
Und insbesondere: je nach Anbieter.
Gerade die Telekom bietet beim Erstausbau kostenlose Hausanschlüsse auch ohne Tarifbuchung an. Da wird dann die Glasfaser erstmal bis in den Keller gelegt, auch wenn sie dann erstmal nicht genutzt wird.

Der langfristige Sinn ist dabei vermutlich, dass die Telekom dann nicht jedesmal ein Tiefbauunternehmen beauftragen muss wenn in einem Gebäude nachträglich erste FTTH-Anschlüsse in Betrieb genommen werden sollen.
 
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longdonjohn schrieb:
Mit dem kann man sehr schlecht reden. Der hat das Haus von seinem Vater geerbt, hat selber einen Laden unten drin (Gas-Wasser-Installateur) und sagt bei solchen Fragen immer nur "Ich bin Handwerker und kein Vermieter"...
Ja auch solche Leute gibt es.
So einen richtigen bombensicheren Tipp kann dir keiner geben.
Sinn macht es mit dem Vermieter zu sprechen und auf dessen Sprache zu wechseln.
Als Installateur kennt er sich mit Rohren aus. Sag ihm einfach, dass es gerade ist als wenn er ein Abwasserrohr mit 1cm Durchmesser betreibt. Da kommt ein wenig feuchtes Klopapier rein und er muss ständig die Rohre frei machen.
Glasfaser wäre das Rohr mit 10cm Durchmesser, viel besser für das Abwasser, viel weniger Ärger. Das wäre vllt. eine Bildsprache, die er versteht.
Dann gehst du auf eigene Faust erkunden: Wie und wo könnte die Verkabelung gelegt werden, ohne dass die neue Fußbodenheizung betroffen wird. Evtl. gibt es einen alten Kamin, einen Versorgungsschacht etc.
Sicherlich sind das nicht Deine Aufgaben, sondern der Vermieter sollte sich darum kümmern, er muss es aber nicht. Dann kommt eben die Eigeninitiative zum tragen. Wenn du selbst den meisten Aufwand betreibst und er nur noch zustimmen muss wird es deutlich einfacher als wenn er alles organisieren müsste.
Du musst dir dann eben überlegen ob es dir das Wert ist.
Deine Situation ist eben ein Einzelfall, der keine Schema F Lösung bietet.
Ich lebe im MFH meines Vaters, bin mittlerweile mir als Vermieter dazu gekommen, wir teilen uns das ganze und ich werde es künftig übernehmen. Mich interessiert das, ich will eine Win/Win Situation schaffen für mich als Vermieter aber auch für meine Mieter. Das ist doch das beste für beide Seiten.
Kosten, die auf den Vermieter zukommen, sollten dabei nicht selbstverständlich sein, wenn es keine Leistung ist die vertraglich geregelt ist. Die Bereitstellung von GF ist dann ein Luxus, wo man als Mieter keinen Anspruch hat. Wenn es was kostet, dann müsste der Mieter auch bereit sein da was zu bezahlen oder selbst aktiv zu werden und Arbeitsleistung mit ein zu bringen. Du musst taktisch vorgehen und eine Win/Win Situation für beide schaffen, dann wird das sehr wahrscheinlich auch was werden. Wenn es da gar keinen Weg gibt, dann kann das auch so sein und du musst dich nach einer anderen Wohnung umschauen, wenn es Dir so wichtig ist.
Persönlich stehe ich auf dem Standpunkt: Umso moderner, umso besser. Das ist aber bei vielen noch nicht so.
Bei uns gibt es auch kein Kabel, wir haben SAT und DSL. Leerrohre gibt es eben auch nicht. Wir haben einen alten Kamin zweckentfremdet und mit dem Hauselektroniker, der Jahrzehnte mit uns arbeitet, alles realisiert. Ich habe in meiner Mietwohnung Handwerker bezahlt und große Umbauten vorgenommen. Teils von meinen Eltern bezahlt und dafür dann höhere Miete oder auch teils selbst finanziert und es so gelassen. Man kann sagen, dass es ja in der Familie ist. Wir haben aber auch Mieter, die nicht Familie sind, wo es ähnlich läuft. Aber alles Absprache und gemeinsam zusammen setzen. Da hat sich immer gezeigt, dass es eine höhere Chance auf Erfolg gibt, wenn der, der etwas haben will vorbereitet ist.

Stell Dir vor:

Szenario 1:
Mieter kommt und sagt, dass er nun einen Anschluss in der Wohnung haben will. Wäre bereit etwas mehr Geld zu bezahlen. Das war es aber auch. Vermieter muss sich um die Lösung, Handwerker etc. kümmern.

Szenario 2:
Mieter hat schon überlegt wo der Anschluss und dessen Leitungen her geführt werden könnten, weiß welche Materialien gebraucht werden und wie hoch der Aufwand ausfällt. Hat bestenfalls schon mit dem Haus Elektriker gesprochen und weiß wann dieser Zeit hat und wie hoch die ungefähren Kosten sind. Wäre auch bereit für ein Gespräch um mögliche Mehrkosten auf die Miete abzuwälzen.

Bei welchem Szenario wäre eine Aussicht auf Erfolg wohl höher? Vor allem wenn der Vermieter keiner ist, der Bock auf Recherche hat und solche Aufgaben selbst erledigen will?
 
longdonjohn schrieb:
Ich hab hier mal zwei Fotos, wie die Geschichte im Keller aktuell aussieht.
Das ist aber kein HÜP/Gf-AP, das ist ein Ende eines Gf-Innenkabels? Also irgendwo im Haus wurde da schon ein Gf-Kabel verlegt.

Ein Leerrohr von außen ist auf den Fotos aber nicht zu sehen.
Ergänzung ()

longdonjohn schrieb:
. Zur Info: Wir haben eine 250/40 er Leitung Kupfer wo allerdings nur 80/30 ankommen.
Warum nimmt man da nicht den 100/40-Tarif?
 
longdonjohn schrieb:
Das ist aber kein HÜP/Gf-AP, das ist ein Ende eines Gf-Innenkabels? Also irgendwo im Haus wurde da schon ein Gf-Kabel verlegt.
Sieht nach Sammelpunkt also Glasfaserunterverteilung aus. Also mal das weiße Rohr/Innenspeedpipe verfolgen durch den Kabelkanal und schauen wo das Kabel endet.
rezzler schrieb:
Warum nimmt man da nicht den 100/40-Tarif?
Lieber mal ein Spektrum/DSL-Daten zeigen aus der Fritzbox.
bondki schrieb:
Sollte das Gebäude allerdings an Glasfaser angeschlossen werden, und ein Großteil wechselt dahin, kannst du dich schon mal darauf einstellen, dass die Telekom alle VDSL Technik abschaltet und nur noch 16 Mbit geht max.
Da wird gar nix abgeschaltet in den nächsten 10+ Jahren.
 
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blalaber schrieb:
Schön, wenn das so wäre. Jeder, der mal eine Wohnung oder ein Haus renoviert wird festellen: Leerrohre sind Mangelware..
Geht nicht um die Lehrrohre im Haus sonder um das Lehrrohr zum HÜP/APL von draußen.
longdonjohn schrieb:
Ich hab hier mal zwei Fotos, wie die Geschichte im Keller aktuell aussieht.

Also Lehrrohr inklusive Kabel ist bei dir im Haus jetzt fehlt im Gerät der Spleiß zu deiner Wohnung und die Leitung zu deiner Wohnung (NE4).
longdonjohn schrieb:
Ich frage mich, wieso der Vermieter überhaupt die Baurarbeiten bis hierhin zugelassen hat, wenn er dann die Wohnungen nicht anschließen lässt oder lassen will. Was macht das für einen Sinn?
Jetzt mal langsam. Nur weil das Kabel bei dir im Haus liegt heißt es nicht das Tiefbautechnisch schon im POP liegt und da bei 1und1 oder Telekom. Es heißt nur das vom NVT (Verteilerkasten) ein Kabel bis zu dir im Haus liegt mehr nicht. Evtl hat der Tiefbauer der die Kabel vom NVT zum POP oder vom POP zum Netztbetreiber noch nicht bauen können oder hat sich schlicht verzögert gibt alles.

Ich arbeite selber auf der Stadt die Glasfaser selber verlegt. Dein Vermieter hat mit der ganzen Sache zu 99% nichts zu tun wenn der Hausanschluss schon gebaut wurde. Da liegt meistens das Problem
 
blastinMot schrieb:
Da wird gar nix abgeschaltet in den nächsten 10+ Jahren.
Junge junge junge.
Natürlich schaltet die Telekom sämtliche VDSL Hardware ab wenn genug Leute Glasfaser haben. Lohnt sich dann einfach nicht mehr.
Unter anderem bei uns so gewesen. Vorher 250 Mbit drin gewesen, jetzt über Kupfer nur noch 16Mbit. Dumm für die Leute die kein Glasfaser wollten oder der Vermieter es nicht wollte.

Kommt auch unter anderem daher, dass VDSL die Glasfaser stören kann.
 
bondki schrieb:
Kommt auch unter anderem daher, dass VDSL die Glasfaser stören kann.
? Hast du da ne Quelle? Wäre mir neu, dass das optische Signal in der Glasfaser von der Telefonleitung gestört wird
 
longdonjohn schrieb:
Umstieg auf Kabelinternet war nie möglich, da SAT-Anlage auf dem Dach und Kabel vom Keller in die Wohnung wurde vom Vermieter abgelehnt wegen seiner Ladenfläche im EG und der dort vorhandenen Fußbodenheizung. Das hatten wir damals noch so akzeptiert.
Schönen Gruß an den Vermieter, der kann niemand eine Kabelleitung, egal ob Anschluss von Straße zu Haus, und auch nicht von Verteiler in Wohnung untersagen, nicht mal mit einstimmigem Beschluss in Mehrfamilienhaus.

Seit 2021 hat jeder Haushalt in Deutschland einen rechtlichen Anspruch auf schnellen Internet- bzw. Telefonanschluss.


Edit:

Die Frage die noch zu klären wäre:

Wurde der Hausanschluss wirklich abgelehnt weil nicht möglich, oder hat der Vermieter dort Kontakt aufgenommen und abgelehnt? Dagegen könntet ihr rechtlich vorgehen. Das werdet ihr auch definitiv gewinnen, denn es gilt das Recht auf Grundversorgung.

Das einzige was natürlich dabei draufgehen kann ist der Hausfrieden, aber deinen Anspruch auf Telefon/Internet verweigern kann er definitiv nicht. In dem Fall müsste der Vermieter vermutlich sogar am Ende noch die Anschlusskosten übernehmen, bzw. ihr diesen zur Übernahme verklagen, da er euch ja euer Recht auf einen kostenlosen Anschluss bei Ersterschließung genommen hat, und ein nachträglicher Anschluss dann ca. 1000-2000€ kosten wird. (die müssten dann extra nochmal anrücken, und nur bei euch die Straße aufreissen)

Ich halte die Idee weiter oben mit "umziehen" im Zweifel gar nicht für so verkehrt...
Ergänzung ()

bondki schrieb:
Junge junge junge.
Natürlich schaltet die Telekom sämtliche VDSL Hardware ab wenn genug Leute Glasfaser haben. Lohnt sich dann einfach nicht mehr.
Ganz Ahnliches habe ich zum Start des Internets schon mal über Fax-Geräte gehört... :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
blalaber schrieb:
? Hast du da ne Quelle? Wäre mir neu, dass das optische Signal in der Glasfaser von der Telefonleitung gestört wird
Gemeint wars anders rum.
Glasfaser stört VDSL. (Bzw. die für Glasfaser nötige Hardware)
 
bondki schrieb:
Natürlich schaltet die Telekom sämtliche VDSL Hardware ab wenn genug Leute Glasfaser haben. Lohnt sich dann einfach nicht mehr.
Ja, das macht sie irgendwann. Aber soweit sind wir noch lange nicht.
bondki schrieb:
Unter anderem bei uns so gewesen. Vorher 250 Mbit drin gewesen, jetzt über Kupfer nur noch 16Mbit. Dumm für die Leute die kein Glasfaser wollten oder der Vermieter es nicht wollte.
Da müsstest du mal konkret mit Adressen um die Ecke kommen, damit man das nachprüfen kann.
Z.B. über die typischen Checks der Anbieter oder über @Telekom hilft oder ich gucke gleich selbst nach bzw. lasse nachgucken.
Es kann sicherlich Gründe geben, warum es bei euch nicht mehr buchbar ist, aber eine Abschaltung wegen zu wenig Nutzern ist in der aktuellen Situation in Deutschland sehr, sehr unwahrscheinlich. Z.B. kann die Telekom nicht einfach die über Reseller (1&1, o2, Vodafone) laufenden Anschlüsse fristlos kündigen, d.h. hier hätten monatelange Ankündigungen laufen müssen. Dazu kommen Sachen wie die BNetzA etc. pp... einfach den Stecker iss nicht in Deutschland.
bondki schrieb:
Kommt auch unter anderem daher, dass VDSL die Glasfaser stören kann.
bondki schrieb:
Gemeint wars anders rum.
Glasfaser stört VDSL. (Bzw. die für Glasfaser nötige Hardware)
Sorry, aber auch das ist Quatsch.
Die Hardware wird sowieso parallel aufgebaut.
Was konkret soll da stören?
Das hört sich leider alles schwer nach Hören-Sagen an bei dir.
 
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T1984 schrieb:
So ganz pauschal stimmt das nicht. Beim Erstausbau verlegt die Telekom die Glasfaser in einem Mehrfamilienhaus üblicherweise auch kostenlos bis in die Wohnung. Das kostet den Eigentümer dann nichts.
Das stimmt so nicht, bei uns war ein Leerrohr Pflicht. Sonst hätten die bei uns nichts bis in die Wohnung verlegt.

@Sggguy wie wird denn schnelles Internet definiert?
Bei uns in der Straße gab es schon nix wenn du ne 50er Leitung gebucht hattest.
 
Sggguy schrieb:
Schönen Gruß an den Vermieter, der kann niemand eine Kabelleitung, egal ob Anschluss von Straße zu Haus, und auch nicht von Verteiler in Wohnung untersagen, nicht mal mit einstimmigem Beschluss in Mehrfamilienhaus.

Seit 2021 hat jeder Haushalt in Deutschland einen rechtlichen Anspruch auf schnellen Internet- bzw. Telefonanschluss.

Das ist grundsätzlich erstmal eine fantastische Nachricht. Wenn das wirklich Gesetzeslage ist, hab ich dadurch eine recht starke Diskussionsgrundlage. Klar riskiere ich den Vermieterfrieden vielleicht etwas aber andererseits werden wir nicht die einzigen Mieter bleiben, die dort das Glasfaser nutzen wollen und der Vemieter kann ja nicht alle seine Mieter ständig verprellen. Außerdem nervt uns das unzureichende Internet seit Jahren schon und jetzt gäbe es ja endlich mal die Möglichkeit etwas zu ändern. Da ist mir ein wenig Unfrieden auch egal.


blastinMot schrieb:
Sieht nach Sammelpunkt also Glasfaserunterverteilung aus. Also mal das weiße Rohr/Innenspeedpipe verfolgen durch den Kabelkanal und schauen wo das Kabel endet.

Lieber mal ein Spektrum/DSL-Daten zeigen aus der Fritzbox.

1700201292516.png


Wir bekommen netto ca. 60/70 Mbit down und 32 Mbit upstream. Bestellt haben wir 250/40. Zur Frage warum wir nicht 100/40 genommen haben: Das hängt damit zusammen, dass ich und meine Partnerin beide seit Corona sehr oft im Homeoffice arbeiten und auf stabiles und schnelles Netz und vor allem auf Upload angewiesen sind. Beim 250er DSL war die Sendeleistung (fragt mich nicht mehr was genau es war, ich nenne es jetzt einfach mal "Sendeleistung") höher als bei 100/40 was bei dem für uns sehr wichtigen Upload dazu geführt hat, dass wir näher an die 40Mbit gekommen sind als wenn wir 100/40 bestellt hätten. Ich weiß die technischen Zusammenhänge nicht mehr aber bei 100/40 wäre weniger Upload angekommen als bei 250/40. Unsere Leitungslänge beträgt etwas um die 600 Meter bis zu DSLAM. Wir haben außerdem sehr oft reconnects, was auch nervt gerade tagsüber.


blastinMot schrieb:
Da müsstest du mal konkret mit Adressen um die Ecke kommen, damit man das nachprüfen kann.
Z.B. über die typischen Checks der Anbieter oder über @Telekom hilft oder ich gucke gleich selbst nach bzw. lasse nachgucken.

Adresse jetzt direkt hier posten hätte ich bisschen Bauchschmerzen aber hier mal die Ergebnisse von Telekom und 1&1 zu unserer Adresse, wenn man sie jetzt so eingibt in den Verfügbarkeitstests
:

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PLUS muss man ja sagen, dass wir seit Wochen schon ständig Werbebriefe bekommen, das Glasfaser verfügbar ist bzw. bestellt werden kann. Ich hab bis jetzt immernoch keine Antwort von 1&1 bekommen, was genau nicht funktionieren soll. In den Chats wird mir immer gesagt, dass nur kaufmännische Angelegenheiten geklärt werden können und diese technische Frage an die zuständigen Stellen bei 1&1 weiter geleitet wurden aber da noch keine Antwort kam.
 
bondki schrieb:
Unter anderem bei uns so gewesen. Vorher 250 Mbit drin gewesen, jetzt über Kupfer nur noch 16Mbit. Dumm für die Leute die kein Glasfaser wollten oder der Vermieter es nicht wollte.
Dafür würde ich gern ne Quelle haben
bondki schrieb:
Kommt auch unter anderem daher, dass VDSL die Glasfaser stören kann.
Das glaubst du wohl ja selbst nicht. Quelle bitte.
 
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