Hallo Zusammen,
kurz zu mir: Ich bin 26 Jahre alt, habe Winfo studiert (Bachelor) und arbeite nun seit 11 Monaten in einem Softwareunternehmen als IT-Berater (mein 1. AG nach dem Studium). Meine Tätigkeiten: Klassische Projektarbeit, geht von der Einführung unserer Software bei neuen Kunden inkl. Customizing bis hin zur Umsetzung neuer kundenspezifischer Anforderungen hinsichtlich unseres Softwareproduktes.
Meine Selbsteinschätzung ist, dass ich schon recht gute Arbeit leiste. Gleich zu beginn bin ich in ein Großprojekt eingestiegen, in welchem ich ein Teilprojekt übernommen und umgesetzt habe. Mittlerweile bin ich in mehreren, kleineren Projekten (10-20 PT), welche ich alleine durchführe, sprich die Kundenabstimmungen, Konzepterstellung, Umsetzung und alles was dazu gehört.
Nun, da ich mittlerweile fast das erste Jahr rum habe, plane ich ein Personalgespräch mit Gehaltsverhandlung zu führen. Bei uns gibt es da keine Prozesse, jeder ist für sich selbst verantwortlich und muss solch ein Gespräch quasi "einfordern".
Nun habe ich eine Frage und wollte mal wissen wie ihr darüber denkt. Ich weiß, dass ein Kollege (selbe Abteilung, auch Berater) mit satten 10K im Jahr mehr eingestiegen ist (auch direkt nach dem Studium). Das zeigt mir, dass ich einfach im Bewerbungsgespräch schlecht Verhandelt habe. Meine Gehaltsvorstellung wurde "damals" auch einfach akzeptiert.
Nun wäre eine Erhöhung von 10K im Jahr normalerweise ja viel zu hoch. Aber wäre es dann wirklich "frech" von mir auch das gleiche Gehalt zu verlangen? Ich meine, ich bin eigentlich nicht der Typ, der nur auf das Gehalt schaut, der Job an sich und die Rahmenbedingungen sind mir auch sehr wichtig und damit bin ich bei meinem jetzigen AG total zufrieden. Nur wurmt es mich natürlich wenn ich hier mehrer Jahre lang arbeiten muss um auf das Gehalt zu kommen, was jemand anderes ohne jegliche Berufserfahrung frisch aus der Uni hier bekommen hat.
Wie seht ihr das? Könnte ich diese Argumente auch im Gespräch erwähnen?
LG
Flashbox
kurz zu mir: Ich bin 26 Jahre alt, habe Winfo studiert (Bachelor) und arbeite nun seit 11 Monaten in einem Softwareunternehmen als IT-Berater (mein 1. AG nach dem Studium). Meine Tätigkeiten: Klassische Projektarbeit, geht von der Einführung unserer Software bei neuen Kunden inkl. Customizing bis hin zur Umsetzung neuer kundenspezifischer Anforderungen hinsichtlich unseres Softwareproduktes.
Meine Selbsteinschätzung ist, dass ich schon recht gute Arbeit leiste. Gleich zu beginn bin ich in ein Großprojekt eingestiegen, in welchem ich ein Teilprojekt übernommen und umgesetzt habe. Mittlerweile bin ich in mehreren, kleineren Projekten (10-20 PT), welche ich alleine durchführe, sprich die Kundenabstimmungen, Konzepterstellung, Umsetzung und alles was dazu gehört.
Nun, da ich mittlerweile fast das erste Jahr rum habe, plane ich ein Personalgespräch mit Gehaltsverhandlung zu führen. Bei uns gibt es da keine Prozesse, jeder ist für sich selbst verantwortlich und muss solch ein Gespräch quasi "einfordern".
Nun habe ich eine Frage und wollte mal wissen wie ihr darüber denkt. Ich weiß, dass ein Kollege (selbe Abteilung, auch Berater) mit satten 10K im Jahr mehr eingestiegen ist (auch direkt nach dem Studium). Das zeigt mir, dass ich einfach im Bewerbungsgespräch schlecht Verhandelt habe. Meine Gehaltsvorstellung wurde "damals" auch einfach akzeptiert.
Nun wäre eine Erhöhung von 10K im Jahr normalerweise ja viel zu hoch. Aber wäre es dann wirklich "frech" von mir auch das gleiche Gehalt zu verlangen? Ich meine, ich bin eigentlich nicht der Typ, der nur auf das Gehalt schaut, der Job an sich und die Rahmenbedingungen sind mir auch sehr wichtig und damit bin ich bei meinem jetzigen AG total zufrieden. Nur wurmt es mich natürlich wenn ich hier mehrer Jahre lang arbeiten muss um auf das Gehalt zu kommen, was jemand anderes ohne jegliche Berufserfahrung frisch aus der Uni hier bekommen hat.
Wie seht ihr das? Könnte ich diese Argumente auch im Gespräch erwähnen?
LG
Flashbox
Zuletzt bearbeitet: