Die Abwärme wird aber zum Teil auch an das Gehäuse abgegeben. Im Idle-Betrieb sind es bereits hohe 39 °C an der Oberseite. Ungünstig ist, dass sich das Touchpad und die Handballenablage am stärksten erwärmen. Dort werden die Hände oft platziert. Auf der Unterseite treten Temperaturen von 42 °C im Bereich des RAM auf, was im Schoßbetrieb deutlich an den Oberschenkeln auffällt.
Im Lastbetrieb steigt die Abwärme erheblich an. Im linken Drittel der Tastatur werden hitzige 50 °C gemessen. Da sich dort die für Gamer wichtigen W-A-S-D-Tasten befinden, bleibt die Erwärmung nicht unbemerkt. An der Unterseite erreicht die Temperatur bis zu 57 °C im Bereich des Kühlers. Die massive Erwärmung der Unterseite überträgt sich auf Dauer sogar auf den Tisch. Zudem sollte das Hi-Tech Gamer Notebook Insanity nicht auf eine Stoffunterlage gestellt werden, da es sonst zu einem Hitzestau kommen kann.
Im Stresstest werden CPU und GPU mit Prime95 und FurMark maximal ausgelastet. Prozessor und Grafikkarte erreichen sehr hohe Temperaturen von 96 °C und 94 °C. Trotz der gefährlich hohen Temperaturwerte von knapp 100 °C werden die Taktraten nicht gedrosselt und die volle Leistung kann stets abgerufen werden.
Der Lüfter arbeitet durchgehend, sodass auch im Akkubetrieb und Stromsparmodus 30,9 dB(A) zu hören sind. Im Idle-Betrieb bei leichter CPU-Auslastung hält der Lüfter seine Geschwindigkeit konstant. Unter Volllast muss die Hitze der Komponenten durch eine höhere Lüfter-Geschwindigkeit kompensiert werden, was laute 50,6 dB(A) zur Folge hat.