1151er i3 + später upgrade oder jetzt 1150?

die preise sind komplett bekloppt! der 6700k setzt dem ganzen die krone auf und als kunde kommt man sich so vor, als bekäme man für jedes regal das man preislich höher greift, ein weiteres glöckchen an sein narrenmützchen gebunden.

du kunde -> :sex: <- aktuelle marktlage

auch wenn man das geld für die teuren cpu hat - man möcht sich nicht abziehen lassen; man möchte aber auch nicht seine wünsche reduzieren. und genau hier kann der i3 ein mittel sein, mit dem man die zeit bis zen überbrücken kann.

der i3 6100 kostet aktuell 130 euro. mit dem aufpreis für ram und board, kommt man in die preisliche region des i5 4460. da der i3 aber in zukunft bessere möglichkeiten zum aufrüsten bieten könnte und in spielen zumeist schon jetzt die bessere wahl ist, ist der 4460 für mich damit raus.
der i5 6500 ebenso, denn die 75 euro mehrkosten für ihn wären in zusätzliche power der grafikkarte zumeist besser angelegt und der nutzen eines späteren cpu upgrades höher!

der erste wirkliche konkurrent für den i3 ist mmn der i5 4690k für aktuell 235 euro - wenn man bereit ist zu übertakten. hier zieht der i5 so deutlich genug davon, dass er den aufpreis wert wäre. stimmts? oder doch nicht?

hier komme ich wieder auf die frage zurück: wie entscheidend ist die auflösung?
mit einer guten mittelklasse gpu ich würde sagen:
in full hd der i5, weil ich hier schneller ans cpu limit komme.
in wqhd der i3, weil hier eher die gpu limitiert.

(ich bin mir bewusst, dass man das von spiel zu spiel betrachten muss, aber wenn ich gerne auch unterschiedlichste spiele mag, dann dürfte die tendenz stimmen. stimmts?)

so, wenn das nun also stimmt, dass man in wqhd nicht mehr so stark von ganz hohen taktraten der cpu profitiert, könnte dann nicht sogar der ex-everybodys-darling, der xeon 1231 nochmal interessant werden? vor allem vor dem hintergrund, dass vermutlich immer öfter von mehr als 4 threads profitiert wird? aktuell scheint ein übertakteter i5 dem xeon zumeist überlegen, aber wenn sich beide schon jetzt in hohen auflösungen annähern, könnte es dann nicht in 2 oder 3 jahren schon klar zugunsten des xeon stehen?

vlt wäre der xeon in 2 oder 3 jahren eine light-variante dessen, was heute der i3 darstellt...

und wenn man es dann nicht nur light haben möchte, wäre es nicht sinnvoll, schon heute auf den i7 4790k zu setzen?

wir sind hier in diesem thread einmal im schnelldurchlauf durch so ziemlich alles gerattert, was in zusammenhang mit dem titel des threads steht und haben auch das ein oder andere mit einfließen lassen, was auch links und rechts des weges zu finden war und kommen nun wieder da an, wo wir gestartet sind :D

hat spaß gemacht! :schluck:


noch ne runde? :)
 
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Du kannst keine CPUs vergleichen ohne die Software-Basis zu kennen. Ob jetzt Takt oder HT besser ist, ob sich Quadcore überhaupt lohnt und ob die CPU überhaupt das begrenzende Glied in der Kette ist, hängt immer immer und immer von der Software ab.
Ich hab Spiele hier da langweilt sich die CPU und es skaliert linear mit der Frequenz meiner GPU.
Ich hab aber auch Spiele hier die linear mit OC der CPU skalieren.
Was man derzeit sagen kann: mit einem Quad mit hohem Takt ist man im Durchschnitt immer gut dabei. HT bringt manchmal etwas, manchmal weniger, manchmal bremst es sogar.
Was die Zukunft bringt? Ich hoffe bessere multithread-Unterstützung.
Denn singlethread mache ich mir wenig Hoffnung. Einen Quadcore mit 50% mehr Leistung würde ich kaufen - sofort. Aber mit viel Glück bezahl ich derzeit ~500€ für 15 - 20% Mehrleistung.
Die Preise für normale i5 sind derart bekloppt dass meiner Ansicht nach das Preis-/Leistungsverhältnis beim i7 5820K am Besten ist.. Wenn man nicht partout einen Devils Caynon auf 5 GHz braucht weil das Spiel nur mit Takt skaliert.
Das ist schon traurig wenn eine ausgewiesene Enthusiastenplattform so zu bewerten ist.
 
TenDance schrieb:
Die Preise für normale i5 sind derart bekloppt dass meiner Ansicht nach das Preis-/Leistungsverhältnis beim i7 5820K am Besten ist.
Wie rechnest Du das denn? Der i7 hat bei dreifachen Preis eine niedrigere Singlecoreleistung als der i3-6100 und eine nicht einmal 2,5fache Multicoreleistung. Wenn man dann noch bedenkt, dass ein Gamer so gut wie nie etwas mit 12 cores anzufangen weiß, hat der i7 ein ziemlich bescheidenes P/L-verhältnis.

Und die i5-Preise sind in der Tat nicht nur bekloppt, sondern wucherisch. Für so einen läppischen i5-6400 mit 4x 2,7 Ghz (Turbo 3,3 Ghz) musst Du schon mindestens 184,12 € hinlegen. Dafür bekommst Du 3,11 Pentiums G4400 mit 2 x 3,3 Ghz. Der Mehr-Aufwand für Herstellung und R&D beim i5 ist aber sicher nicht 300% höher als beim Pentium, sondern wird realistisch betrachtet so bei 20 bis allenfalls 50% liegen. Der Rest ist ein Wucher-Aufschlag für die Bekloppten dieser Welt, die meinen, immer das schnellste und beste haben zu müssen, selbst bei so einem völlig belanglosen und sinnfreien Zeitvertreib wie dem Zocken von Computerspielen.

Wer vernünftig wäre, würde von Intel nur einen Pentium mit gutem Preis-Leistungsverhältnis kaufen und wenn ihm zwei Kerne nicht reichen auf ein Produkt des einzig verbliebenen Wettbewerbers zurückgreifen, der sich den Unterschied zwischen 4 und 6 Kernen mit einem Aufpreis von 48% bezahlen lässt. Aber hier im Forum ist die Chance, auf fps-geile Leute zu treffen, viel höher, als auf vernünftige. Aber dass sich die unvernünftigen dann noch über die Wucher-Preise aufregen, die sie dann doch zahlen, finde ich schon lächerlich.
 
ich kann den wunsch nach nem 5820k schon verstehen. wenn man sich anschaut, was so der 6700k zu zeit kostet, dann erscheint der 5820k allemal als die bessere wahl. auch wenn man sich die preisliche differenz zu nem 4790k anguckt, wirkt der 6 kerner verführerisch. zusätzliche reserven zu haben ist toll, aber die hat man schon in den meisten spielen mit nem übertakteten 4 kerner.

leider wirken die negativen aspekte gravierend, vor allem die verbuggte plattform des 5820k schreckt ab! als interessierter laie hat man sowieso schon genug mit der zusammenstellung und später der einrichtung zu tun, da möchte man sich nicht noch zusätzliche probleme ins haus holen.

insgesamt wundert es auch nicht, dass der erste mainstream 6 kerner (wenn man ihn so nennen kann...) nicht so richtig flutscht. er zieht - sowohl preislich als auch von der leistung her - die obere grenze von dem, was für nen gamer noch interessant sein kann, bewegt sich dabei aber schon teilweise drüber hinaus.

die untere grenze bildet wohl der i3 - wobei dieses "unten" aktuell noch sehr weit oben ist!
doch der fortschritt wird weiter gehen und die befürchtung ist nicht unbegründet, dass sich mit der zeit immer mehr spiele mit dem i3 nicht mehr starten lassen werden. 4 kerner mit einem niedrigeren takt, denen der i3 heute noch ne lange nase dreht, könnten ihn dann einfach stehen lassen.

der i3 erscheint zur zeit "nur" als eine übergangslösung, wenn auch als eine ziemlich gute. wobei aber auch klar ist, dass am schluss jeder prozessor nur eine übergangslösung ist...

mit dem i3 kann man alledings auch noch weitere schöne sachen anfangen. reicht einem irgendwann die leistung zum zocken nicht mehr, könnte man z.b. die grafikkarte verkaufen, für das eingenommene geld ein netzteil und ein gehäuse besorgen und man hat einen schönen office pc, den man entweder selber nutzt, oder für nen kleinen obolus einem netten mitmenschen angedeihen lässt.

möchte man satte leistung zu einem noch akzeptablen preis, ist der 4690k wohl die hübscheste braut. die plattform ist ausgereift, 4 echte kerne werden als basis zum gamen wohl noch ne weile reichen und anleitungen zum übertakten gibts wie sand am meer. wenn man dann noch was verrücktes machen möchte, zahlt man noch nen hunni für 4 weitere threads drauf und nimmt den 4790k.

fraglich, wie der xeon 1231 zu bewerten ist, da er wohl auch ein wenig übertaktet werden kann...

was hier für den einen verrückt klingt, ist für den anderen das einzig vernünfige, so unterschiedlich sind die verfügbaren optionen. die extreme stecken die breite des weges ab und meiner einer, der nur wenig ahnung hat, fühlt sich wahrscheinlich eher in der mitte am wohlsten.
 
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Ich verstehe ehrlich nicht, warum hier immer davon geredet wird, dass Skylake wesentlich teurer ist. Wenn man es richtig macht, zahlt man am Ende einen geringen Aufpreis - oder gar keinen. Ich mein, was sind 30 Euro? Es wird irgendwie nur auf die LEISTUNG geschaut, aber nicht auf das dahinter.

Letztlich ist ein Skylake effizienter. Und wenn ich mir ein neues System anschaffe - also wirklich komplett neu, dann spricht meiner Meinung nach eigentlich nichts dagegen, direkt zum "aktuelleren" Satz zu greifen. Es sei denn, die "alten" Generationen werden gerade zu guten Preisen gehandelt.

Aber wenn ich gerade mal so schaue, ist ein i5-4590/4690 z.B. teurer als ein i5-6500/6600.
 
Tach,
genau diese Idee, jetzt erst einmal mit einem skylake-i3 anzufangen, kam mir auch. Aber dennoch mit Z-Board (kosten kaum mehr als H- oder B-Boards) und RAM mit besseren Timings/Takt. Auch das geht ja nur auf Z-Boards, soweit ich weiß.

So bliebe man für die nächsten Jahre mit der neuen Plattform sehr flexibel und das ganze kostet insgesamt mit z.b. i3 6320 und 8 GB Ram 3000, 15,15... und 'nem Z-Board für 100-110 Euro ca. 340,- Euro mit boxed-Lüfter und ca. 360 mit einem besseren (z.B. EKL Ben Nevis, der reicht dicke).

Es gibt mittlerweile mehrere Tests der i3 (den 6100), sind alle überraschend gut. Der 6320 hat dann zusätzlich zu den paar MHz mehr auch noch 1 MB Cache mehr. Und HT haben sie auch.

Gute Skylake-6600k-Kombis gehen bei ca. 490 Euro los, 6600er-Kombis fangen bei ca. 425,- Euro an und mit dem i5-5675C als Alternative (ältere CPU/Plattformen würde ich nicht mehr wählen) fängt man so ab 440, - Euro an (alles immer CPU, RAM, Board und ggfs. CPU-Kühler zusammen).
Ich mag halt nicht so viel Geld ausgeben (spiele ab und an mal gern, ansonsten nur Office, Internet und etwas Video-/Audiokram, schaue aber dennoch gern, dass ich über ein paar Jahre komme und wenn nötig oder ich Lust habe, gut aufrüsten kann.

Nun ist es aber bei mir echt vorbei mit aufrüsten. Fahre seit 2008 auf Core2Duo E8500 (OC 3,8 GHz mit FSB 440 bei Bedarf), hatte mal von 4 auf 8 Gb Ram nachgelegt (noch DDR2) und die alte Ati HD 7870 gegen eine HD7950 oc getauscht (die behalte ich noch) sowie eine SSD 850 EVO angeschafft (wird auch behalten, klar). Und mal zum Spielen: Selbst COD Black Ops 3 oder jetzt Fallout laufen mit mittleren bis hohen Einstellungen noch erträglich auf der Kiste :D Naja, aber nun ist Ende, es soll schon flüssig laufen und nicht mehr so laut werden :freak:
Naja, die Kiste gehört nun echt in Rente. Aber das mal als Relation und Einwurf zur Preis-/Leistung-Debatte :D
Grüße,
Stefan

Ach ja, bei Interesse hier mal schauen zur Leistung des i3 (aber irgendwie haben sie dort bei den 3D- und Gaming-Diagrammen irgendetwas verpeilt oder ich habe etwas am Testsetting überlesen/nicht verstanden).

Fazit dort:
Once we move from synthetic benchmarks into the avenues of real-world usage it becomes clear that both of these CPUs might be dual-core but they combine beautifully with the rest of our hardware to give surprising responsiveness. When you consider the other options in our graph are all based around the quadcore/octothread i7-6700K, a CPU that's easily more than double the price of either of these two i3s, then the ability of these little dual-core offerings is even more impressive.

Gaming is absolutely the star of the show though. At lower resolutions the GPU is idle enough that a better CPU makes a difference, but once you move into the realms of 1080P with a little anti-aliasing it's obvious that there is nothing to choose between the stock 3.2GHz Core i3-6300T and a 4.8GHz Core i7-6700K. We don't mean "nothing much considering the price", we mean nothing. At all. So if gaming is the main area of use for your home computer, with some light every day tasks mixed in, you'd be foolish to spend more than you have to just so that the specifications read better than the actual results. These Intel Core i3s are both brilliant processors with plenty of performance at an affordable price, and both win our OC3D Value For Money awards.
 
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Was soll denn an X99 eigentlich verbuggt sein?

Ich finde die Diskussion irgendwie nicht besonders glücklich, da man hier vollkommen die Anforderungen außen vor lässt. Außerdem wird kaum beachtet, dass Grafikkarten einen deutlich niedrigeren Lebenszyklus haben als Prozessoren.

Von "erst i3 um dann später aufzurüsten"-Ideen halte ich gar nichts. Einen i3 wirst du nicht gut verkaufen können, das heißt du verbrennst hier sinnlos Geld.

Dann einen i3 und einen X99 in die gleiche Überlegung einbeziehen? Was soll das für einen Sinn ergeben? Die befinden sich in komplett anderen Preisklassen.

Wer nur spielt und das Budget hat, sollte sich einen 4C/8T Prozessor mit einigermaßen hohem Takt kaufen. Ich denke damit wird man als längstes hinkommen. Die Grafikkarte dann vorerst etwas kleiner wählen, ich finde vom P/L in Verbindung mit Qualität sind immer die oberen Mittelklassekarten interessant (aktuell 970/390). Alles andere darüber ist einfach schon zu teuer um noch als "vernünftig" zu gelten. Diese Karte würde ich dann aller 1-2 Generationen (je nach Leistungssprung und Verkaufspreisen der alten Karte) austauschen.

Das m.M.n. ist langfristig als Gamer die wirtschaftlichste Lösung.

Der Prozessor wird damit aktuell overkill sein. Aber er wird wahrscheinlich auch sehr lange halten, da aktuell nichts dafür spricht, dass sich in absehbarer Zukunft große Takt/IPC Steigerungen bzw. bessere Multithreadoptimierung (>8T) ergeben. Eine einmalige Ausgabe schont sowohl Portemonnaie, als auch Umwelt.

Aktuell bringt dir PCIe3.0x16 wenn überhaupt einen messbaren, aber keinen spürbaren Vorteil ggü. PCIe2.0x16. Ich wüsste also nicht, was an PCIe4 denn so toll sein soll, dass man dafür wahrscheinlich bald wieder die Plattform wechseln muss.
 
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@trialgod: Nun ja, aber wenn man das Budget für so einen i5 6600 (erst recht mit k) oder 6700 (erst recht mit k) nicht hat (evtl. nur zurzeit) oder einfach gerade oder generell nicht so viel Geld ausgeben mag, was dann? Aber die neue Plattform wäre schon gut und nachbauen möchte man auch.
Und dann schaut man mal, was es denn an Möglichkeiten gibt. Und da sehe ich den i3 als sehr gute Alternative, also für mich nur mit Z-Board, nächstes Jahr kauf ich dann evtl. eine bessere CPu, falls das nötig werden sollte, aber eben nur die, oder halt eine Graka, abhängig davon, was zuerst stark limitiert. Habe aber jetzt nur 340-360,- ausgegeben (ohne Z-Board und mit Standard-RAM wären es nochmal ca. 20 Euro weniger). Und kann dennoch alle Spiele sehr gut in Full-HD spielen mit stellenweise sogar sehr hohen Qualitätseinstellungen. Das mit den 4 Kernen oder mehr und dem Dualcore-Tod höre ich seit nun fast 10 Jahren. Mein OC-E8500 hat mich bis heute nahezu immer gut bedient, nur jetzt wird es langsam merklich schwieriger (CPU in Fallout 4 auf 100 %, die 7950 lullert da so zwischen 40 bis selten um 60 % rum bei überwiegend hohen Einstellungen, FPS zwischen selten 27 bis selten >50, meistens so um 34-42. Das mag ich dann langsam auch nicht mehr.

Aktuell gibt es einen umfangreichen neuen Test der drei neuen i3 von den polnischen Kollegen vom pclab:
http://pclab.pl/art66945.html

Das finde ich dann langsam noch beeindruckender mit den i3-Ergebnissen, zumindest anhand der Diagramme, kann leider kein polnisch.
Grüße;)

ps: vielleicht findet sich ja ein der polnischen Sprache mächtiger Forist hier, der die Testsettings etc. mal kurz zusammen fassen könnte, um die Ergebnisse besser einordnen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet: (Nachtrag zum Test-Link)
zu der diskussion kommt man, wenn man zwar sehr unterschiedliche dinge am computer machen können möchte, jedoch nicht abschätzen kann, wie sich die eigenen interessen verändern könnten:

~ zocken? ja gerne, aber nicht dauernd. hin und wieder mal n spiel, dann wieder ne ganze weile lang gar nicht und auf einmal wieder total begeistert sein von einem spiel, voll eintauchen, in guter qualität genießen und danach erstmal wieder ne lange pause machen um sich vom zocken zu erholen...

~ videoschnitt? hm, mal ausprobieren, nach kurzer zeit die lust verlieren und nach zwei jahren auf einmal seine freude daran entdecken. jetzt aber schon die möglichkeit haben wollen, dass der erste versuch nicht von allzu lahmer hardware vermiest wird.

~ musikproduktion? bestimmt! irgendwann mal... probieren...

~ surfen? sowieso, nimmt ja jetzt schon die meiste zeit ein. deswegen aber nicht unmengen an strom durch überdimensionierte hardware verbrauchen...

ich glaube so oder so ähnlich geht es nicht nur mir, sondern auch einigen anderen. also, was macht man als vielseitig interessierter laie, wenn man nicht genau weiß, was man will bzw. den wunsch hat, in verschiedenste dinge mal hinein zu schnuppern und das ein oder andere höchstwahrscheinlich auch mal intensiver auskosten möchte?

genau das, was wir hier getan haben: man guckt erstmal was denn der markt aktuell für möglichkeiten bietet und zu welchem preisen:

x99 als high end ist nicht so wirklich interessant da es noch zu unklar ist, wo denn die reise hingehen wird. deswegen ist er in der diskussion hier auch ursprünglich gar nicht vorgesehen gewesen. nur war er eben auch nicht so einfach auszuschließen, da der 5820k preislich evtl gerade noch so interessant sein könnte. die angesprochenen bugs waren immer wieder mal thema im netz, v.a. nach dem release. gut möglich, dass die bugs nun größtenteils behoben sind, sie aber dennoch hier und da unwidersprochen erwähnung finden... wie dem auch sei, dass er sich hier so richtig als option aufdrängen würde, sehe ich nicht.

1151 i3 als low end, ist da schon viel interessanter, auch mit z-board, gerade weil man nicht weiß, wohin sich die eigenen interessen entwickeln werden. vlt rüstet man in 1-3 jahren den prozessor auf einen potenten 4 kerner auf, dann hat man nicht allzu viel verlust gemacht. vlt möchte man aber in 2-5 jahren auch einen 6 oder gar 8 kerner auf ner neuen plattform und hat ebenfalls nicht allzu viel verlust gemacht.
jedenfalls scheint es verlockend, nicht jetzt schon so viel geld auszugeben, wenn man noch gar nicht weiß wohin die reise geht. allerdings scheint es auch klar, dass der i3 nicht allzu alt werden würde.

so kommt man nun also zum 4 kerner und je langsamer die kerne, desto langweiliger erscheinen sie. hohen takt bekommt man schon günstig mit dem i3. ist doch ein komisches gefühl, wenn man für nen langsamen 4 kerner mehr ausgibt und dann beim zocken daran denkt, dass man evtl mit weniger kohle gerade mehr leistung hätte. zudem erscheinen 4 langsame kerne auch nicht viel zukunftsträchtiger als ein schneller i3. so rückt der 4690k (auch dank preis - leistung) ins blickfeld. da aber auch die optimierung für mehr als 4 threads voranschreiten dürfte, ist wohl sogar der xeon 1231 noch interessanter, um so mehr, da man den turbo für alle kerne auf einem z board angeblich auf 3,8 stellen kann. dieser scheint da wirklich das rundeste paket zu sein, vlt sogar ein i7.

ich hoffe, es ist nun anschaulich klar geworden, welche erwägungen zu diesem thread geführt haben und ganz ähnlich wie ich, würden viele mit ähnlichen ambitionen bei in etwa den selben prozessoren landen:
trialgod schrieb:
Wer nur spielt und das Budget hat, sollte sich einen 4C/8T Prozessor mit einigermaßen hohem Takt kaufen. Ich denke damit wird man als längstes hinkommen.
...
Der Prozessor wird damit aktuell overkill sein. Aber er wird wahrscheinlich auch sehr lange halten, da aktuell nichts dafür spricht, dass sich in absehbarer Zukunft große Takt/IPC Steigerungen bzw. bessere Multithreadoptimierung (>8T) ergeben. Eine einmalige Ausgabe schont sowohl Portemonnaie, als auch Umwelt.
nur: mit jeder meldung über zen oder kaby-lake wird der i3 auch wieder attraktiv, gerade vor dem hintergrund, dass die andere wahl gerade oftmals ungenutzte reserve wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
smooth el 4a schrieb:
jedenfalls scheint es verlockend, nicht jetzt schon so viel geld auszugeben, wenn man noch gar nicht weiß wohin die reise geht. allerdings scheint es auch klar, dass der i3 nicht allzu alt werden würde.
...

nur: mit jeder meldung über zen oder kaby-lake wird der i3 auch wieder attraktiv, gerade vor dem hintergrund, dass die andere wahl gerade oftmals ungenutzte reserve wäre.

Ja, sehe ich auch so. Bin nun gespannt, was ihr hier zu den Testergebnissen vom pclab sagt :) In beiden Crysis-Tests z.B. finde ich das überraschend gut. (Crysis3, das immer wieder überall angeführte Spiel, wenn es um Top-Mehrkern-Nutzung geht, also mehr als 2 Kerne mindestens :D)
Bis denne.
 
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