1151er i3 + später upgrade oder jetzt 1150?

smooth el 4a

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ich möchte einen leistungsstarken prozessor, jedoch momentan weder einen 6-kerner noch einen überteuerten skylake.

die erste wahl wäre dann wohl eine potente 1150er plattform aufzubauen.

die nächste wahl wäre, jetzt schon auf 1151 zu setzen und mit einem i3 zu starten. es geht wohl nicht nur mir so, das ich mit meiner derzeitigen kiste schon lange nicht mehr die neuesten spiele zocken kann und mit einem i3 wohl noch ein gutes jahr über die runden käme. danach stünde ein upgrade auf einen potenten 4-kerner an. doch "lohnt" sich das überhaupt?

die kaby lakes sollen zwar auf den 1151 boards laufen, jedoch meine ich iwo gelesen zu haben, dass dies nicht für das topmodell gelten soll. da stellt sich natürlich die frage, ob es sich überhaupt lohnt, auf kaby lake zu warten.

jetzt jedoch mit einem skylake i3 auf das fallen der preise der skylake topmodelle zu warten, ist aber mmn den ganzen aufwand nicht wert, wenn man sich jetzt schon eine kräftige 1150er plattform aufbauen kann.

zwar wird man erst in ein paar jahren rückblickend beurteilen können, was heute die bessere wahl war, doch eine entscheidung ist schon jetzt fällig.

was meint ihr, was wäre die klügere wahl?
 
Kann dich verstehen. Genau die Gedanken mache ich mir auch gerade...
 
Auch wenn du es nicht hören willst, ich würde den 6 Kerner nehmen, was spricht denn für dich dagegen?
Einen i3 zum überbrücken würde ich nicht nehmen, das ist rausgeworfenes Geld, dann kannst jetzt genauso gut einen großen Skylake nehmen.
Ansonsten wenn du jetzt keinen großen Skylake und auch keinen 6 Kerner willst dann bleibt nur haswell.

Was willst du denn überhaupt damit anstellen? Nur Gaming?
 
Hi :)
was meint ihr, was wäre die klügere wahl?
baue dir ein PC-System zusammen, bei dem du später bei Bedarf nur die Grafikkarte aufrüsten mußt. Also jetzt schon einen 4-Kerner + 16 GB Ram und 'ne SSD als Basis nehmen.
 
Die ganze Wartertei ist ziemlich sinnlos, es sei denn, mit Cannonlake kommen tatsächlich(!) 6- und 8-Kerner in den Mainstream-Bereich. Aber da das ganze natürlich bisher nur in der Gerüchteküche schwebt und die Frage des Sockels auch nicht geklärt ist, ist das ganze ne ordentliche Pokerei. Zumal Cannonlake wohl frühestens Mitte 2017 erscheint.
Auf Kaby Lake warten ist auch komplett sinnlos, was soll das denn bringen? Kaby Lake ist einfach nur ein Skylake-Refresh. Oder erwartest du einen Preissturz in den nächsten 12 Monaten? Eher unwahrscheinlich.
Es ist jetzt schon ziemlich klar, dass du in einem Jahr für das gleiche Geld die selbe Leistung bekommst wie jetzt.
 
Captain R schrieb:
Was willst du denn überhaupt damit anstellen? Nur Gaming?
die leistung brauch ich v.a. fürs gaming. glaube aber, dass die frage für so einige andere ebenfalls interessant ist, weswegen ich meine eigenen bedürfnisse grad nicht zu sehr in den vordergrund rücken möchte :)

Captain R schrieb:
Auch wenn du es nicht hören willst, ich würde den 6 Kerner nehmen, was spricht denn für dich dagegen?
den 6 kerner wird man wohl aktuell in der diskussion nicht los. also hinein mit ihm!

ich mache nun einen groben preis-leistungs-vergleich der aktuell nicht überteuert verfügbaren high end prozessoren samt board und beziehe eine übertaktung durch luftkühlung mit ein (bitte nicht steinigen!). hier meine milchmädchenrechnung :smokin:

i7 4790k + board: 460 - 500 euro
4 x 4,2 gh = 16,8 gh
preis pro gh = 27 - 30 euro

i7 5820k + board: 600 - 670 euro
6 x 3,9 gh = 23,6 gh
preis pro gh = 25 - 28 euro

mit der hoffnung, dass zukünftige spiele die kerne und threads besser nutzen und damit den prozessor auslasten können, scheint hier der 6 kerner leichte vorteile zu haben. wenn man ihn sich leisten kann. zudem kommt das plus an anschlüssen. insgesamt stellt ein solcher kauf aber auch eine wette auf die zukunft dar.

die aktuelle situation ist wohl vertrackt und zugleich spannend wie selten:
+ man hat die anschlussvielfalt der neuen boards gegenüber der, der noch-nicht-alten.
+ man hat die takt vs. kerne diskussion
+ man hat multithreating now vs in future

wenn man das beste möchte und dennoch irgendwo aufs budget achtet, kommt man hier zu der irrwitzigen frage, wer nun der preis-leistungs-sieger im high end consumer bereich ist. um nicht angesichts der möglich- und unmöglichkeiten in handlungsunfähigkeit zu verfallen, kann es sogar auf einmal verführerisch sein, einfach ein oder zwei etagen tiefer ins regal zu greifen :D
 
"Es ist jetzt schon ziemlich klar, dass du in einem Jahr für das gleiche Geld die selbe Leistung bekommst wie jetzt."

Wenn ich überlege, das ich für einen 4670K ~200€ gezahlt habe, der heute 5-10% langsamer als ein 6600K ist, welcher für 260€ verkauft wird...

Der Euro und Intels Narrenfreiheit wegen fehlender Konkurrenz könnte sogar zu weniger Leistung für dasselbe Geld führen.

Leider ist meine Glaskugel kaputt, daher kann ich auch nur raten.
 
smooth el 4a schrieb:
mit der hoffnung, dass zukünftige spiele die kerne und threads besser nutzen und damit den prozessor auslasten können, scheint hier der 6 kerner leichte vorteile zu haben. wenn man ihn sich leisten kann. zudem kommt das plus an anschlüssen. insgesamt stellt ein solcher kauf aber auch eine wette auf die zukunft dar.

Das ist keine Wette auf die Zukunft.
Für "gamer" wurde noch nie Hardware entwickelt, auch wenn Hardware seit einiger Zeit bunt verpackt als solche vermarktet wird.
Die Forschung an neuen Technologien könnte der gaming-Markt niemals alleine stemmen.

Der Heimcomputer ist immer nur die einfachere Ausgabe von Dingen welche zuvor in Servern/HPC etc zum Einsatz kamen. Hat man zuletzt auch schön bei SSDs gesehen.

Und da ist es derzeit eben so dass man in Sachen IPC sowie Takt keine Leistungssprünge sieht da das anscheinend nicht mit vernünftigem Strom- und Kühlungsbedarf zuwege gebracht werden kann.
Ergo läuft alles über Multithreading.
Allein die Spieleentwickler bekommen es nicht gebacken ihre engines so stark zu parallelisieren. Mal schauen was Unreal 4 so bringt, die scheint mit Xeons 16c/32t klarzukommen. Hoffentlich kann es die auch auslasten.
Crysis3 war damals meiner Ansicht nach ziemlich weit vorne mit dabei, hat aber bei sechs threads Schluss gemacht. Frostbyte stand zuletzt bei acht threads.
Da die Spielekonsolen derzeit auch Pi mal Daumen mit acht threads umgehen können, hoffe ich nicht dass die Entwickler sich für die nächsten Jahre darauf reduzieren.

P.S.: Der 5820K hat noch andere Vorzüge ausser dem Plus an Kernen. Der Cache ist größer etc, was in der Regel die Leistung/Hz etwas erhöht.
 
naja derzeit werfen die Zocker all ihre 1150 Systeme raus daher kann man auch ggf. gebraucht kaufen

auch werden i3 Sockel 1150 bereits ab 65€ gehandelt was sicherlich einen Blick wert ist
 
6 x 3,9 gh = 23,6 gh

BITTE aufhören die Geschwindigkeit der einzelnen Kerne zu addieren. 3,9Ghz bleiben 3,9GHz, egal wie oft sie vorhanden sind. Dazu fehlt überall Software die 1:1 mit jedem zusätzlichen Kern skaliert ;-)
 
Ich wollte Dir gerade den Vorschlag machen einen Broadwell-Chip mit passendem Mainboard zu verwenden.
Wären um die 300,- inkl. Mainboard gewesen.
Und zwar den hier ...
http://geizhals.at/intel-core-i5-56...lz=&va=b&vl=at&hloc=at&hloc=de&v=e#filterform

War vorige Woche noch der Preis/Leistungs-Tipp.
Aber jetzt, ist es hinfällig.
Der hat innerhalb einer Woche um 20% zugelegt.
Sind wohl zu viele davon verkauft worden. :)

Würde aktuell also auch den i3 nehmen und bei Bedarf dann aufrüsten.
Der geht wirklich überraschend gut.
 
2*8gb ddr3 2400 z97 i7-4790k

2*8gb 1600 h97/b85 i5-4460 oder xeon-1231

sollte alles für mehrere jahre ausreichen, weiß ned was du damit machen willst.
dazu noch ne 500gb ssd.
 
Allein die Spieleentwickler bekommen es nicht gebacken ihre engines so stark zu parallelisieren. Mal schauen was Unreal 4 so bringt
Die bisherigen UE4-Techdemos skalieren (abseits vom Ladebildschirm) nicht mit mehr als zwei Threads. Bei richtigen Spielen, die nebenher noch etwas rechnen, sieht es vielleicht etwas besser aus, aber hohe Erwartungen habe ich da nicht.

gerade einmal 7% langsamer als ein echter 4kerner
Takt ist Trumpf. Gibt ja auch noch den i3-6320, der dürfte quasi gleichziehen und ist in klassischen Spielen deutlich schneller.
 
hi stand auch vor der Wahl und hab mich dann letztendlich für ein Haswell System entscheiden (ok 2011-3 war für mich preislich nicht interessant).

Der 6100 ist wirklich ein wahnsinns prozessor auch wenn alle sagen man braucht 4 Kerne. Aber wenn alle von einem 6100 abraten was ist dann mit allen alten 4 Kernern die sind ann auch alle Müll weil er es nunmal schafft an diese ranzukommen selbst an die kleinen Haswell i5 .
Also rein fürs Gamen ist der i3 sicher absolut brauchbar. Braucht man die Cpu jedoch auch fürs arbeiten oder Hobby videoschneiden und co oder will wie einige im Forum hier neben dem Gamen auch Fimschaun , und im Internet Surfen wird der nutzen eines echten 4 Kerners schon grösser.

Das Problem das ich beim i3 habe ist folgendes. Ich kaufe den i3 und ein billiges Motherbaord b85 und 2133 Ram. Dann wenn Kabylake kommt rüste ich auf aber auf was . Das beste was ich reinmachen könnte wäre dann ein i5 7600 ( ohne K) und da dürfte der PErforamncegewinn sehr gering sein. Alternativ würde noch ein fiktiver i7 - 7700 (non K =) möglich was schon etwas mehr Leistung bringen würde aber das wars.
Will ich mir alles offen halten auch die K Modelle von Kabylake müsste ich shcon wieder jetzt ca 20€ mehr in Ram und beim Board ca 40€+ Investieren ohne zu wissen wie Kabylake zulegt ob igpu weiter gepusht wird oder doch ipc mehr als die 5% steigt.

Und es gibt zwar gerüchte das Cannonlake auch 1151 laufen soll jedoch wissen wir doch das Intel nur 2 Generationen in einem Sockel ermöglicht danach sollen wir wieder zur Kasse gebeten werden.

Ein i7 heute zu kaufen nur für Games ist halt wie schon vor 5 Jahren und 10 Jahren davor reine glücksache. Manche Games profitieren von ihm und bei manchen war HT sogar hinderlich.

Was derzeit absolut solange atelco den Preis noch niedrig hält in betracht gezogen werden sollte ist ein 5675C. Wollte ich mir auch zulegen aber dann habe ich billig doch einen 4790 erwischt ohne K. Der ist es dann auch geworden. Ich hoffe einfach das nach 10 Jahren QUadcoremarkt mehr als 4 Kerne auch in 2016er Games und co immer besser unterstützt werden, allerdings habe ich die Befürchtung das das vergebene Hoffnung ist. WEnn Zen kommt kann das auch einen Auftrieb geben bei den Games auch wenn es bei Blulldozer absolut nichts gebracht hatte.
Vorteile heutzutage auf einen i7 setzen zu können sind das man nun mit Windows 10 auch eine sehr gute Basis im Vergleich zu XP,Vista und win 7 haben wo das BS schon die Kerne und Ht gut aufteilen kann. Und beim i7 ohne K setze ich diesen wie einen Xeon ins Board werfe ihn an und muss mich nicht mit Oc Test herumschlagen (ok früher habe ich das gerne gemacht), aber bin schon ein alter Sack :) .

Die Frage die wichtiger als die Cpu ansich ist ist glaube eher für alle Aufrüster : Brauche ich die Features der Skylake Plattform ? M2, Pci Lanes,usb 3.1 ?

Bei mir war es ein definitives :Nein und der i7 Haswell is ja nun auch Taktmässig nicht schwach, sollte also bis Cannonlake durchaus brauchbar sein selbst wenn die Games nicht optimal Ht nutzen.

Allerdings mit einer 2011er Plattform macht man auch nicht so viel falsch den wenn man davon ausgeht das diese locker 5 Jahre hält und in 5 Jahren wohl auch dann Intel mit 6 Kernern in den Mainstream geht und der support von mehr als 6 Kernen besser werden sollte, wird dieser dann wohl nochmal 5 Jahre halten. Allerdings ist es mit der Plattform eben eher ein Lotterie spiel und ich würde sie mir nur kaufen wenn ich auch das Geld hätte eine entsprechende WAKÜ zu besorgen um bis es soweit ist mit Takt bei Games keine Nachteile zu haben.

Hätte ich nicht ein gutes angebot für einen 4790 wäre es bei mir als Übergang ein 5675C geworden.

https://www.youtube.com/watch?v=YwB1KRMpFdw finde die i3 haben sich gut entwickelt . Man ist immerhin mit dem i3 auf einem niveau mit einem i5 2500 (non k) in Games.
 
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zunächst einmal vielen dank für eure infos und anregungen :daumen:

zusammenfassend (nicht nur aus diesem thread) zeichnet sich ein ziemlich deutliches bild ab:

+ skylake i3 + evtl. später upgraden ist eher interessant für leute, die jetzt nicht deutlich mehr geld investieren können oder wollen (aus welchen gründen auch immer).

+ multithreading ist aktuell ein riesiger gewinn - wenn man nur zwei kerne hat!

+ multithreading kann auch in zukunft ein wichtiger faktor sein. vermehrt tauchen prozessoren mit mehr als 4 kernen/threads auf, werden für die zukunft angekündigt oder in der gerüchteküche heiß diskutiert, während die leistung pro einzelnem kern in der entwicklung schon seit einiger zeit keine deutlichen sprünge mehr macht. dazu passend ehalten die spielerentwickler mit der unreal 4 engine die möglichkeit, künftig deutlich mehr kerne an zu sprechen, frostbyte steht bei 8 threads, während die konsolen, jetzt schon oft mit acht threads umgehen können.

+ prozessoren mit 4 kernen sind zwar dermaßen verbreitet, dass sie auch in den nächsten jahren für den genuß von spielen "reichen" sollten, jedoch winkt vermutlich bei mehr als 4 kernen/threads immer öfters ein performancegewinn.

mehr als 4 kerne/threads? aktuell drängen sich hier vor allem der 4790k und der 5820k auf, doch wie soll man sich entscheiden? ist man bereit zu übertakten, hat der 4790k einen vorteil im gesamtpreis und takt, der 5820k dagegen einen vorteil in preis-leistung und physischen kernen. hm...

kann es hier eine entscheidungshilfe sein, wenn man die auflösung des monitors einbezieht? je höher die auflösung, um so weniger entscheidend der prozessor. in den allermeisten fällen richtig. richtig? spielt man z.b. in wqhd, dann kommt man meistens schneller an das limit der grafikkarte als in full hd. spielt man in 4k, ist dies noch gravierender. hier würde die geringere kernleistung des 5820k aktuell weniger oft ins gewicht fallen. wenn zukünftig dann mehr kerne/threads wichtig werden sollten, hat der 5820k den 4790k vollends abgehängt.

-> ist diese tendenz allgemein richtig, dass bei hohen auflösungen der 5820k stärker in den fokus rückt?

sollte dies tatsächlich so sein, würde das bei beratungen über den "richtigen" prozessor bedeuten, dass auch die auflösung des monitors zu beachten ist.
 
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kann es hier eine entscheidungshilfe sein, wenn man die auflösung des monitors einbezieht?
Ich weiß nicht, warum Ihr Euch alle so einen Kopf über so etwas belangloses macht. Die CPU wird in Zukunft dank DirectX12 und Mantle unabhängig von Auflösung und sonstigen Parametern immer mehr in den Hintergrund geraten. Gleichwohl werden alte Faustregeln weitergelten, etwa die, dass im Gaming PC die CPU weniger als 2/3 der GPU kosten sollte. Wer mit einer GTX 970 oder R9-390 zockt muss sich doch nicht dafür interessieren, ob theoretisch acht oder zwölf logische Cores einen Vorteil bieten würden.

Vor allem wird für einen Gamer die schnellere Anbindung des Grafikspeichers, die PCIe4.0 ermöglicht, viel bedeutsamer sein, als jede Lesitungssteigerung eines noch nicht existenten Cannon- oder Kabylakes. Man weiß daher positiv, dass die jetzt erhältlichen 1151er Boards genauso wenig "zukunftssicher" sind wie die 1150er.

Ergo sollte man das kaufen, was man jetzt braucht, und dies möglichst zum günstigsten Preis. Meiner Meinung nach spricht da für Skylake nur beim i3 etwas, weil der bei Haswell auf eine 1.600Mhz-RAM-Anbindung limitiert ist und bei Skylake auch schneller taktet. Beim i5/i7 hat man keinen den Mehrkosten entsprechenden Vorteil.
 
klasse juri-bär, danke :bussi:

pcie4.0 ist dann wohl das letzte noch fehlende argument gewesen!

wenn ich überlege, wie oft zudem probleme/bugs mit der plattform des 5820k erwähnt werden, ist er damit (nicht nur für mich) wohl endgültig raus, auch wenn er für enthusiasten mit viel ahnung noch weiterhin interessant sein dürfte...

ein 4 kerner, ob mit oder ohne k, ob mit oder ohne multithreading, erscheint weiterhin für gamer als das gebot der stunde.
was man auch meint brauchen zu können, was man auch ausgeben mag: so falsch dürfte vieles nicht sein und sofern man zwischen den gängigen empfehlungen wählt, sollte auch jeder damit glücklich sein können.

juhu
 
smooth el 4a schrieb:
ein 4 kerner, (...) als das gebot der stunde.
Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Multihreading funktioniert ja nicht nur über die Kernzahl. Wer einen i5 hat und mal probeweise im Bios drei der vier Cores deaktiviert wird überrascht sein, wieviel Multithreading auch mit einem Kern möglich ist. Da kannst Du fast genauso schnell wie mit vier Kernen Bioshock infinite zocken und verzögerungsfrei zum gleichzeitig geöffneten Videostream oder zum Emailprogramm wechseln. Es kommt auf die allgemeine Leistungsfähigkeit der CPU an, die zwar auch - aber nicht nur - durch die Kernanzahl gesteigert werden kann. Schon ein Sandy- oder Ivybridge-i3 war für Vierkerner wie Core2Quads oder FX41xx ein Konkurrent auf Augenhöhe. Die schnellen Haswell-Refresh-i3 und jetzt Skylake-i3 schließen zu den Einsteiger-i5 auf. Wegen des hohen Taktes sind sie in 80% der Spiele schneller als die kleinen i5, in den restlichen 20% der Spiele kaum langsamer, vor allem nicht mit einer Mittelklassegrafikkarte. Je nachdem, welche Spiele man zockt kann ein i3-4170 oder i3-6100 für den Gamer besser geeignet sein, als ein i5-4460 oder i5-6400.
 
Vitec schrieb:
https://www.youtube.com/watch?v=YwB1KRMpFdw finde die i3 haben sich gut entwickelt . Man ist immerhin mit dem i3 auf einem niveau mit einem i5 2500 (non k) in Games.

Hast Du Dir das Video auch angeschaut?
Er spricht ja explizit an dass in nahezu jedem CPU-limitierten Prozess schneller RAM vonnöten ist - und sie sich den 2500K damit höchstselbst eingebremst haben.
Im Idealfall hätte er den Skylake-i3 auf einem board mit DDR3 getestet damit beiden Prozessoren exakt der gleiche RAM (Taktung/timings) zur Verfügung steht. Dank DDR3/DDR4 kann man das ja nur approximieren, aber auch so hätte man dem i5 eher 2133er oder 2400er zur Seite stellen müssen damit der Vergleich Sinn ergibt.

P.S.: Der i3 ist JETZT so schnell wie ein fünf Jahre alter Quadcore. DIe i3 waren damals ja auch ein "Geheimtipp". Interessant wäre der Test doch mit einem SB i3 um zusehen ob man mit dem immer noch seine Freude hat. Dass ein neuerer Prozessor mit Verbesserungen in der Architektur, neuem Chipsatz etc einem älteren, damals teureren Modell kaum nachsteht ist eben der technische Fortschritt.


P.P.S.: Die Preise sind einfach nur bekloppt. Nen i5 6600K steht bei 260€...
das ist teurer als damals ein i7 2600K. i5 2500K gab es damals zum Teil für unter 170€.
Das kann man nicht nur durch den Wechselkurs erklären.
 
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