12 V Lüfter auf 7 V Runterschrauben

U = R * I
U ist bekannt, I steht auf dem Lüfter, R kannst du ausrechnen*.

R lüfer / R widerstand = U Lüfter / U Widerstand
R lüfter ist bekannt, U lüfter ist bekannt (das was du willst) U widerstand ist bekannt (der rest) R widerstand kannst ausrechnen...

P = U * I
U ist bekannt, I ist bekannt, P kannst du ausrechnen.
* da der Lüfter keinen Linearen Widerstand darstellt, stimmt es nicht ganz, als Näherungswert geht es aber.

In welche Leitung der Widerstand kommt, ist egal.
 
Ich habe 2 tafeln mit widerständen und ein tolles lötgerät. es sind alles leitungswiderstände. leider ist die beschriftung irreführend, sodaß ich nicht weiss welchen ich nehmen soll.

da steht wowas wie "r 25" etc drauf
 
Erzähl doch erstmal was du machen willst.
soll der Lüfter nur Langsamer Laufen, dann empfiehlt es sich den Lüfter einfach auf 5 bzw. 7V Laufen zu lassen.
den Widerstand brauchst nur wenn du eine Bestimmte andere Spannung willst. (eventuell 10V oder so)
was für einen Widerstand du brauchst, können wir dir nur sagen wenn du uns die Daten des Lüfters sagst und welche Spannung heraus kommen soll.
Der Widerstand sollte (grob übern Daumen) eine Leistung von einem Watt aushalten.

Robmain schrieb:
da steht wowas wie "r 25" etc drauf
kennst du dich mit der Materie eigentlich etwas aus? oder willst du mit diesem "Projekt" einfach mal ein bisschen rumspielen um in die Materie zu kommen? Ansonsten könntest du bei solch einfachen dingen auch deinen Vater (?) fragen, denn wer ein Lötgerät und Leistungswiderstände besitzt, kennt sich meist auch etwas mit der Materie aus ;)
R 25 bedeutet wohl: Resistor mit 25 Ohm

2R5 wären z.b. 2,5Ohm
1k85 wären 1850 Ohm
72M wären 72000000 Ohm usw...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe das Lötgerät irgendwo in meiner Werkzeugsammlung und die Paletten mit den Widerständen mal abgestaubt in irgend einem Keller.

Bin da Laie, aber anstonsten gut im Tüfteln. Ich wolte den Lüfter reduzieren, weil zu laut. IMHO tun es da 7V. Zumindest für die erste Proble.

Das mit Resistor, Kilo umd Mega hilft mir sehr weiter.

Habe jetzt aufgrund der Zeitenge einen fertigen Drehpoti dazwischen. 4W 100Ohm. Der tut erstmal seinen Dienst.

Hatte nur gedacht, dass meine ganzen Widerstände auch abhängig von der Watt Zahl( S-Stärke?)sind. Sind Sie?
 
Robmain schrieb:
Hatte nur gedacht, dass meine ganzen Widerstände auch abhängig von der Watt Zahl( S-Stärke?)sind. Sind Sie?
was ist den eine S-Stärke? das hab ich ja noch nie gehört.
erklär mal was du mit diesem Satz meinst. Irgendwas scheinst du Falsch zu verstehen.




eigentlich kannst du ganz einfach berechnen was du für einen Widerstand brauchst.

Annahme: Lüfter braucht 12 Volt, 0,2 Ampere und stellt einen Linearen Widerstand dar. (stimmt nicht ganz, aber anders geht es nicht ohne kennlinie)

nun willst du den Lüfter auf 7V Drosseln.
Der Widerstand des Lüfters beträgt Spannung/Strom =12V/0,2A = 60 Ohm
Merke: am größeren Widerstand fällt die größere Spannung ab.
wir haben nun ein U1 (7V) ein U2 (12v-7v) einen R1 (60 Ohm) und einen R2 (gesucht)

nun gibt es da eine Formel: R1/R2=U1/U2
diese Stellt man nach R2 um : R2=U2/U1*R1
setzt die werte ein: R2=5V/7V*60 ohm
und erhält einen wert von 42,8Ohm welchen der widerstand haben sollte.




nun muss man noch die Leistungsaufnahme berechnen damit der Widerstand nicht gegrillt wird.
Merke: Bei einer Reihenschaltung ist der Strom überall gleich groß

wir haben nun 12Volt, und einen Widerstand von 60 Ohm + 42,8Ohm
nach der Formel I =U/R ergibt das einen Strom von 0,116Ampere
Die Leistung wird mit P=U*I berechnet. als U haben wir die 5V am Widerstand, als I die 0,116Ampere
Rechnen wir nun P=U*I so kommen wir auf 0,6Watt welche der Widerstand mindestens aushalten muss.
also sollte man mindestens einen 1Watt widerstand einbauen.

Ich hoffe das war halbwegs verständlich ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
s-stärke meint ich laienhauft die stromstärke. deine rechnung gibt mir aufschluss. danke. leider sehe ich nirgends wieviel watt die widerstände haben. es steht nichts drauf auf den paletten.
 
normalerweise steht das immer auf den Widerständen drauf (eine Abkürzung)
kannst ja mal alles hier posten was auf den Widerständen steht, dann bekommen wir das sicher raus.

ansonsten kann man die Belastbarkeit auch anhand der Größe schätzen.
sind es solche Quadratischen länglichen Widerstände?
oder vielleicht Goldfarbene?
und wie groß sind sie?
 
@KnolleJupp

Leistungswiderstände haben in der regel keine Farbkodierung. (mir sind jedenfalls keine bekannt)
Aber da sie relativ groß sind, steht es in der regel immer darauf.
 
guck mal

und



hnungen 30 R, wären das 30 ohm?
 
so, hat bissel gedauert,

Als Leistungswiderstände würde ich das nicht bezeichnen.
auf den Fotos sehen sie etwas größer aus als normale Widerstände.
sie dürften 1Watt haben.

Die Farbkodierung von KnolleJupp passt also doch.
aber aufpassen, manchmal sehen die Farben etwas "Komisch" aus.

zum Lesen dieser:
es gibt immer auf einer Seite einen Ring welcher etwas weiter von den anderen entfernt ist.
der ist das ENDE. also must von der anderen Seite anfangen.
die ersten beiden ringe geben irgendwelche 2 Zahlen an. (z.b. 6 und 8 also 68)
der nächste ring gibt die nullen an. (z.b. 5 d.h. 00000)
also erhält man einen widerstand von 6 800 000Ohm (6,8Mohm)
der 4. und letzte ring gibt die Toleranz des Widerstandes an.

sollte ein Widerstand 5 ringe haben, dann geben die ersten 3 Ringe irgendwelche Zahlen.
also z.b. 463 dann kommt der ring mit den Nullen usw. (wie oben nur genauer)

hnungen 30 R, wären das 30 ohm?
genau.
es kommt ja auch vor das der Buchstabe in der Mitte Steht, (z.b. bei 6K8)
da ist der Buchstabe gleichzeitig ein KOMMA
6K8 =6800 Ohm
K68 = 680 Ohm
68K = 68000 Ohm
im Grunde also ganz simpel

R = 1
K = 1000
M = 1000000
T = 1000000000
 
Vielen Dank für Deine Hilfe und das Teilen Deiner Kompetenz. Dann probier ich es erstmal an einem alten lüfter aus.
 
sind glaub doch 0,25W Widerstände

sagt dir Rastermaß etwas?
wenn du die Füße biegst, und der Widerstand dann 4 Raster lang ist (1cm) dann ist es ein 0,25W widerstand
wenn der widerstand 5 Raster lang ist (1,25cm), dann müsste es ein 0,5W oder ein 1W widerstand sein.

da der Widerstand nach obiger Rechnung 0,6W aushalten muss, müsstest du mindestens 3 Widerstände in reihe schalten


aber da es eh nur zu Versuchszwecke ist, kannst es auch mit einem Testen und dann schauen wie warm er wird wenn man ihn entsprechend überlastet.
schlimmstenfalls raucht der widerstand ab, außer das der widerstand abbrennt, kann nichts Kaput gehen.

Abrauchende Widerstände haben anschließend einen Widerstandswert von "Unendlich", daher können keine kurzschlüsse passieren.
anders ist es bei Halbleiter Bauteilen (LEDs usw) wenn diese überlastet werden, dann werden die zu einem Kurzschluss und explodieren unter Umständen.
 
Zuletzt bearbeitet:
3 in Reihe schalten für 2 Watt? Wie Du meinst..
 
Ich grabe das nochmal aus? Nehmen wir an, ich möchte meinen 12 V Lüfter auf 7 V drosseln. Vieviele 0,25 W Widerstände welcher Ohm-Stärke mussich wie in Reihe oder Parallel in das Pluskabel der Leitung löten?
 
14 :freak:



wenn du dir beitrag 25 ansiehst, dann steht dort die rechnung mit jedem einzelnen rechenschritt.
Selbst die lösung ist schon enthalten

für die ganz faulen (also Dich):
42,8 Ohm und 0,6Watt also brauchst du:
3x 15Ohm mit 0,25Watt
 
in reihe oder parallel löten?
Ergänzung ()

ich löte das jetzt einfach und schaue mal was passiert...^^
Ergänzung ()

Dann mal was zum lachen:



Und? AUf beiden Schalterstellungen dreht der Fan exakt gleich! Es handelt sich um 15R Widerstände. Evtl. Ist der Lüfter nicht Empfänglich für Spannungsänderungen?
Ergänzung ()

Edit:// Messgerät zeigt 45 Ohm, 12,4 V im Originalzustand und nur 9,5 V mit den geschalteten Widerständen. Da stimmt doch was nicht.
Ergänzung ()

Ich vermute die Bezeichnung 0309 wiest auf 0,5W hin, weiß ich aber nicht genau!

Der nächste Versuch hat 7,3 V gebraucht, da wollte ich hin. 2 30Ohm und 1 40 Ohm waren nötig.

Meine Frage; wieso braucht man 3 Widerstände in Reine, kann ich nicht einen mit 100 Ohm nehmen?

 
Edit:// Messgerät zeigt 45 Ohm, 12,4 V im Originalzustand und nur 9,5 V mit den geschalteten Widerständen. Da stimmt doch was nicht.

doch passt schon.
der lüfter ist kein Ohmscher widerstand, sondern hat auch noch eine Menge Induktivitäten eingebaut.
also geht gilt hier das Ohmsche gesetz auch nicht.

Da du aber wohl kaum ein Diagramm des lüfters hast wo aufgeführt ist mit welcher Spannung welcher Strom fließt, kannst du es auch nicht berechnen, sondern must schätzen/probieren.

deshalb sagte ich auch in post 25:
Annahme: Lüfter braucht 12 Volt, 0,2 Ampere und stellt einen Linearen Widerstand dar. (stimmt nicht ganz, aber anders geht es nicht ohne kennlinie)

Ich vermute die Bezeichnung 0309 wiest auf 0,5W hin, weiß ich aber nicht genau!
wieso sollte sie?
und wo steht die überhaupt?
es wird wohl ehr ne Bauform (SMD?) oder ein Widerstandswert sein

Meine Frage; wieso braucht man 3 Widerstände in Reine, kann ich nicht einen mit 100 Ohm nehmen?

Widermal Post 25, bei 3 in reihe teilt man die Leistung auf.
man könnte auch einen größeren nehmen, aber da du nur 0,25W hast...
nun muss man noch die Leistungsaufnahme berechnen damit der Widerstand nicht gegrillt wird.
 
Danke Dir. Wenn ich "0309" ebei google eingebe kommen nur Ergebnisse mit 0,5W Widerstand. Daher komme ich drauf.

7 Volt ist schon OK, wenn man fertige schalter kauft sind die immer 12Volt, 7Volt und 5 Volt für die Lüfter.
Ausserdem ist der Lüfter nun auch ruhig genug.
 
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