#2 Beitritt zu CV, Warum?

Jack55555

Lt. Commander
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Juni 2010
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Also gut, ein erneuter Versuch
Bin gespannt....

Ich würde Mitglieder des Cartellverbandes bitten mir zu mitzuteilen was eure Gründe für einen Beitritt und Verbleib in den CV waren und sind.

Es geht mir nicht darum, dass ich herausfinden will, ob ich dem CV auch beitreten soll, sondern es geht lediglich darum, dass ich, wie schon erwähnt, erfahre, was euer Antrieb war einer Studentenverbindung beizutreten.


MfG

PS: Ich will keine Pros und Cons vom CV hören (egtl lesen...)
 
Geht es Dir um den CV oder auch um Corps, Burschenschaften, Turnerschaften, Landsmanschaften und und und :)?
 
@KeilerUno
Nur CV bitte :)
Bist du dabei?

@zenturio xy
Nein
Burschenschaftler = rechtsradikale Mistböcke
Diese sind schlagend und distanzieren sich (zum Glück!!) vom CV und MKV
 
@chu_
Von wegen nicht über den Tellerrand schauen
Burschenschaftler bekennen sich zu Hitler und zum Nationalsozalismus.

Für mich sind solche Menschen die schlimmsten, die es gibt
 
Dann sind KirmesBURSCHEN alle rechts?
Sehr interessante Ansicht....
 
rofl... made my day...

Du willst sachliche Auskünfte haben und schmeißt so mit Vorurteilen um Dich dass es schon nicht mehr feierlich ist. [ironie] Aber was will man von einem radikalen Kommunisten auch erwarten [/ironie] :D.

Nein, ich bin in keiner Studentenverbindung. Habe aber Freunde die in den unterschiedlichsten Verbindungen aktiv waren. Komischerweise ist da keiner braun.
 
@HellsMarch
Ich kenne Kirmesburschen nicht, aber falls diese da reinfallen http://de.wikipedia.org/wiki/Burschenschaft dann ja.

@KeilerUno
Ich habe keine Vorurteile.
Über Burschenschaftler konnte ich mir schon meine eigene Meinung bilden.

Wenn die vor einem stehen und dir ins Gesicht sagen, ihnen fehlt Hitler und sie wollen das alte Reich zurück samt allen Nazis, dann läufts dir kalt über den Rücken...
 
Burschenschaften sind aber nicht ALLE so.....bissl differenzierte könnte deine aussage schon sein....ich glaube nämlich nich, das du so eine Antwort bekommst...
 
@HellsMarch
Ja, da hast du Recht.
Ich werde mein Aussage zurückziehen.

Dieser Beitrag hat mir die Augen geöffnet(über die Deutschen Bschaften, über die Österreichischen bin ich mir noch nicht ganz so sicher....):

Von King Koitus
1. Es gibt keine (Säbel-/Pistolen-)Duelle mehr. Duelle sind nach Rechtsprechung des BVerfGG verboten seit 1951.
2. Was du meinst sind Mensuren, die per definitionem aber keine Duelle sind. Hier merkt man, dass du wirklich 0 Ahnung hast.
3. Schau dir mal den Tatort Satisfaktion an: http://www.youtube.com/watch?v=ezQ38BnjG9Q dann weißt du wenigstens ein bisschen (so ungefähr 10% des ganzen) wovon du redest. Im Übrigen fordert er zwar Genuttuung, aber kein Verband in D. von dem ich wüsste, gibt Satisfaktion sprich lässt Duelle zu.
4. Ob du verletzt wirst hängt nicht zu letzt davon ab wie hart du trainierst: "Lieber schwitzen statt bluten.". Warst du mal auf einem Paukboden? Nein, siehste, sonst wüsstest du nämlich auch, dass es je nach Waffenring verschiedene Comments gibt, die unterschiedliche Trefferzonen haben etc. Aber gut, erstmal meckern, bevor man sich informiert.
5. Du hast wirklich keine Ahnung sonst wüsstest du, dass du die BG mit der DBÖ verwechselst. Zumal es in Deutschland ja auch noch die NDB gibt, die sich fundamental von der DB insbesondere der BG unterscheidet.
6. Haben auch pflichtschlagende Verbindungen schillernde Persönlichkeiten in ihren Reihen, nur wird das im Regelfall nicht als Argument missbraucht um Werbung zu machen. Köhler war z.B. nicht beim CV/KV. Adenauer war es. Herhausen war Corpsstudent, Porsche war Burschenschafter etc. Also bleib mal bitte auf dem Boden.
7. Ist das hier kein Wettbewerb a la "Meine Verbindung ist aber cooler", wir sind ja nicht in den USA. Über 200 Jahre Waffenstudententum sprechen eh für sich.
8. Ich klink mich hier aus, ich hab mich eh schon weit ausm Fenster gelehnt.
9. Um das nur mal für den geneigten Mitleser auszuführen: Ich hab pauschal nix gegen CVer, nur gegen KVer. CVer wissen sich in 90% der Fälle halt leider nicht zu benehmen, sondern kommen mit Vorurteilen an. Hier ging es ja ähnlich zu: Alle schlagenden Verbindungen = rechts --> die meisten --> die Burschenschaften --> die Burschenschaften in Österreich --> die Burschenschaften in der BG --> einzelne Burschenschaften haben rechtsradikale Mitglieder. Nachdem ich mit Ausländern und Nicht-Christen aktiv war und schon einige Häuser und Verbände gesehen habe, meine ich mir eine Meinung anmaßen zu können. Natürlich gibt es hier und dort den faulen Apfel aber - kleine Illustration - in München hat mal eine Corpsstudent "Heil Hitler!" gerufen, der war am nächsten Tag nicht mehr Corpsstudent, sprich: jeder Verband bzw. jede Verbindung ist selbst für seine interne Hygiene verantwortlich. In München gibt es z.B. verbandsübergreifende Kontaktsperren zu den einschlägigen Verbindungen, aber gut, ich schweife ab. Ich will ja niemandes Vorurteile angreifen. Als Schlusswort: Wenn eine Verbindung die interne Hygiene versäumt lässt das keinen Schluss auf den Verband zu. Ist wie mit wirklichem Menschen. Nur weil mal ein Pole geklaut hat sind nicht alle Polen Diebe und schon gar nicht alle Slawen. Und lustigerweise darf ich noch mal darauf hinweisen, dass keine (!) christliche Verbindung andersgläubige zulässt. Talk about Vorurteile...
 
@Heretic Novalis
Nein, eher nicht:

Vorwürfe [Bearbeiten]

Ein häufiger Vorwurf ist, Burschenschaften hätten ein elitäres Gesellschaftsverständnis. In diversen Publikationen (siehe auch: Burschi-Reader), bei Veranstaltungen und Demonstrationen werden Traditionen der Burschenschaften und anderer Verbindungen von ihren Gegnern oftmals pauschal in einen rechtsradikalen Zusammenhang gerückt.

Günther Beckstein, selbst Alter Herr einer musischen Studentenverbindung, kritisierte 2001 als bayerischer Innenminister, Rechtsextremisten versuchten, in akademischen Burschenschaften und über diese an den Hochschulen Einfluss zu gewinnen. Bayern sehe daher nicht weg, wenn Rechtsextremisten Kontakte mit Burschenschaften pflegten oder gar versuchten, akademische Verbindungen zu unterwandern.[28]

Burschenschaften in Österreich wird allgemein ein starker Bezug zum deutschnationalen Lager und die Ablehnung der Idee einer österreichischen Nation vorgeworfen. Der Wiener Rechtsextremismusforscher Heribert Schiedel spricht von einer zentralen Bedeutung der Burschenschaften „an der Schnittstelle zwischen Rechtsextremismus, legalem Deutschnationalismus und (Neo-)Nazismus“.[29]

Die Burschenschaften der Burschenschaftlichen Gemeinschaft werden politisch häufig am rechten Rand der Studentenverbindungen eingeordnet. Einzelne Burschenschaften der BG wurden im Jahreslagebericht Rechtsextremismus des österreichischen Innenministeriums für die Jahre 1994, 1999 und 2000 erwähnt.[30] Die Verfassungsschutzinformationen des Bayerischen Staatsministerium des Innern erwähnen 2001 und 2002 eine Burschenschaft der BG.[31][32]
 
Da steht aber auch "einige" Burschenschaften.

Dies bedeutet aber z.B. nicht umbedingt, dass man als "Rechter" gegen Ausländer sein muss oder einen Rassenhass hat.

Volker Pispers hat es ja mal schön geschrieben, ein Faschist muss nicht unbedingt ein Antisemit sein. Ein Rassist muss auch kein Antisemit sein oder Faschist und so weiter.

Heute wird "Rechts" sehr oft nur mit Rassismus und Antisemitismus gleich gesetzt. Dies ist aber faktisch gesehen sogar falsch. Selbst die Juden haben "Rechtsradikale" und dies äußert sich z.B. teilweise durch den Zionismus.

Für manche mögen eventuell elitäre Verhaltensweise eher "verwirrend" und "verstörend" wirken, aber sowohl im Rechten als auch Linken-Sektor muss man sehr stark auch differenzieren können, wenn man objektiv bleiben möchte. Eines haben aber beide gemeinsam: Sowohl Linksextreme als auch Rechtsextreme sind ganz ungemütlich.

Ich für meinen Fall vermeide jegliche Art von Verbindungen, da man oftmals sehr genau aufpassen muss, woran man gerät. Manche Ziele mögen eventuell hehre Motive haben, aber leider passiert es all zu oft, dass die Ziele schnell als Vorwand auch für unschöne Sachen genutzt werden oder man diese Ziele ohne wirklich nach zu denken, bis zum Ende verfolgt. ;)
 
Das stimmt, Extremismus ist nie gut.
 
Der Thread ist schon etwas älter, aber was soll's...

Mir wurde ein Zimmer in Frankfurt am Main zugesagt, das sich im gleichen Haus befindet wie eine Studentenverbindung (Corps). Dabei ist es keine Pflicht, der Verbindung beizutreten, damit man da wohnt und ich habe auch ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass ich nicht vorhabe ihnen beizutreten. Jetzt weiß ich nach den ganzen kranken Stories, von denen man so liest (Komasaufen, "Flaggenklau" etc.) gar nicht, was ich davon halten soll.
 
Also ich weiß jetzt natürlich nicht, wie es in Frankfurt genau aussieht, oder ob du dich auf irgendwelche Filme und deren Geschichten berufst, aber ist am Ende auch egal, meinen "Ratschlag" würde ich trotzdem so stehen lassen.

Ich persönlich würde so vorgehen.

Nimm das Zimmer erstmal an - man weiß nie, wie zeitnah man eine andere Bleibe findet - und nimm so wenig Kram mit wie möglich, also lass was bei den Eltern, oder Freunden, oder oder oder. (ich meine damit jetzt halt große schwere Möbel etc. wenn du die eh nicht hast, dann hast du es ja leichter^^)
Nach einer Frist kannst du dann selber entscheiden, wie es dir gefällt, aber auf alles achten und ob du dir lieber eine kleine Einzimmerwohnung, oder je nach Preis des Zimmers, ein Zimmer in einer WG nimmst.
Ich dachte auch immer, dass ich für eine WG nicht geeignet bin, aber wenn man sich die Leute wirklich anschaut und nicht das erstbeste nimmt, kann dies wirklich gutgehen. Ich bin da aktuell sehr zufrieden.

Sicherlich nicht ganz ohne Stress, aber so kannst du es dir wenigstens mal eine längere Zeit ansehen.

Edit: Ist am Ende sicher eine Geldfrage, falls du ein Zimmer/ Wohnung findest, bei welcher der Preis nicht viel höher ist und dich gleich besser fühlst, musst du dies natürlich nicht erst so machen, aber es hat sich halt so gelesen, als ob das Angebot sehr günstig wäre.
 
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Du hast natürlich recht. Ich habe aber weder mit einer eigenen Wohnung noch mit einer WG ein Problem. Das ist es acuh gar nicht, was mich verunsichert.
Ich bin sehr tolerant, lerne gerne neue Leute kennen etc. pp., weshalb ich es sehr gerne mit einer WG versuchen würde. Allerding lag die Betonung auf die Studentenverbindung, über die man so einiges hört. Dass solche Verbindungen sehr viel saufen, laut sind - auch über die Woche - und die sollen noch so manchen kranken Scheiß machen, auf den ich jetzt nicht näher eingehe. Bei mir hat das Studium allerhöchste Priorität, und ich möchte auf keinen Fall mir irgendeinen unnötigen Stress einhandeln! Allerdings gibt es da auch Mitbewohner, die ebenfalls keine Mitglieder sind, weshalb ich überlege, wenigstens für den Anfang es zu versuchen.
 
Ich habe dich mit der Studentenverbindung schon verstanden, aber wie es in Frankfurt aussieht kann ich nicht beantworten - bei uns hier machen die eher so langweiliges Zeug - Pokerabende etc. Sicherlich auch Partys etc. aber gegenseitige Streiche und regelmäßige Komasaufabende - ne, habe ich noch nie gehört.
Darum war mein Rat, dass du es zuerstmal versuchst und dir dann in Notfall etwas suchst, oder gleich etwas anderes suchtst (falls dein Gefühl so schlecht sein sollte) und das Zimmer nur als Notnagel nimmst, damit du nicht im dümmsten Fall gar nichts hast.

Wie es jetzt in Frankfurt aussieht, da müsstest du Frankfurter fragen - am besten vielleicht ehemalige Mitbewohner - natürlich keine von vor 20 Jahren ;)
 
Wie gesagt, damit man dort wohnen kann muss man kein Mitglied sein. Und ich habe bereits die Kontaktdaten von jemandem unabhängigen, der da seit kurzem wohnt. Ich denke ich werde mal mit ihm telefonieren. Ein guter Freund, der sich mit solchen Verbindungen wirklich gut auskennt und selbst einer fast beigetreten wäre, meinte allerdings, dass Gang und Gebe für solche Vebindungen sei, sich erst einmal besser darzustellen, als sie wirklich sind. D.h. auch mal Lügen auftischen und er würde es mir nicht unbedingt empfeheln dahin zu ziehen wenn ich keine Absicht habe in die Verbindung einzutreten...
 
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