2. Betriebssystem auf PC installieren?

Anzm

Cadet 1st Year
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Servus,

da ich nun ein Konto bei einer Direktbank habe, welches ich über's Internet verwalten werden, wollte ich dafür eine möglichst hohe Sicherheit. Leider hat mein momentanes System mit Sicherheit 'n paar Trojaner oder sonstigen Dreck (lade sehr viel "Kram" runter), der mich eig. nicht weiter stört, da er mir nicht auffält. Möchte damit dennoch eher ungern Internetbanking betreiben, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass iwas schlimmes passiert.

Nun zur eigentlichen Frage...
Würde es sinnvoll sein, wenn ich ein 2. Betriebssystem auf dem PC installiere, welches ich ausschlielich zum Inetbanking nutze? Beide Systeme würden sich auf der selben Festplatte befinden und da ich kein PC Fachmann bin, habe ich kA ob Viren, Trojaner und der Dreck auch auf dem neuen System ihren Schaden anrichten können.

Oder gibts eventuell eine andere sinnvolle Lösung außer sich einen neuen Laptop/PC zu holen, den man ausschließlich zum Inetbanking verwendet?



MfG Anzm
 
Du könntest Internet Banking in einer virtuellen Maschine (z.B. Virtual Box) mit Linux betreiben.
 
Wie wäre es mit einer Linux Live CD, oder Live Version auf dem USB Stick.
Dann kämen auch deine Trojaner von Windows nicht dran.
 
Wolfsherz schrieb:
DU gehst am besten zum Schalter deiner Bank und machst es von dort...Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, ehrlich.

Kopfschütteln muss man wenn man so antwortet wie du wenn jemand der sich nicht gut auskennt in diesen Dingen. Und er ist auch noch neu ist hier.

TE: wenn du jetzt schon ein System hast das infiziert ist platt machen neu aufsetzen. Und wie man dir schon gesagt hat virtuell was anstreben oder du nimmst eben eine Live CD. ich habe desinfec`t 2012 hier und habe dort auch eine Linux zur verfügung. Diese verwende ich auch für meinen Zahlverkehr. Aber ich erledige auch sehr viel direkt in meiner Bank, das ist auf jeden fall in sachen Trojaner und co sicher ;)

Im übrigen willkommen hier bei CB ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Numm eine Samsung830 64Bit SSD installiere Windows ein paar wichtiege Pragramme Kaspersky usw. und Home Banking. Hast dann auch einen schnellen Systemstart.
 
Danke erstmal für die Antworten (bis auf Wolfsherz', der die Bedeutung des Begriffs "Direktbank" anscheinend nicht kennt...).

So wie's aussieht wäre es also sinnlos ein 2. Betriebssystem zu installieren?


Naja egal. Nach dem Beitrag von bananen_admiral bin ich durchs googlen auf "Bankix", ein Live-Linux-Betriebssystem, das speziell für sicheres Online-Banking konzipiert wurde, gestoßen. Werde dann also Tachachs Rat befolgen und eine Linux Live CD nutzen.


Nochmals Danke!
 
Setz dein system trotzden neu auf! bankix schau ich mir auch mal an hier der Link dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Joa, werd's bei Gelgenheit mal machen...

Dauert ja immer ein wenig und hab' dazu jetzt keine Lust. :D
 
bananen_admiral schrieb:
Du könntest Internet Banking in einer virtuellen Maschine (z.B. Virtual Box) mit Linux betreiben.
Angenommen du hast in deinem Windows einen aktiven Trojaner, dann kann diese Malware rein theoretisch jeden Mausklick, jeden Tastenanschlage, jedes gerenderte Bild,... mitlesen. Das gilt dann natürlich auch für alle VMs, die du innerhalb dieses kontaminierten Windows betreibst.

In dem Sinne: Nö, eine VM hilft hier nicht. Die sicherste Lösung sind LiveCDs bzw. (weil schneller) USB-Sticks.

Anzm schrieb:
So wie's aussieht wäre es also sinnlos ein 2. Betriebssystem zu installieren?
Keineswegs. WENN beide Systeme Windows sind, dann wird das nichts. In dem Falle KÖNNTE Malware aus dem Haupt-Windows die parallele Installation infizieren.
Wenn du aber ein Linux als dein Zweitsystem aufsetzt, als Dualboot parallel zu Windows, dann passiert mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts. Die Gründe dafür sind vielfältig:
- Üblicherweise installiert man Linux auf einer Partition, die Ext4 formatiert ist. Für Windows gibt es keine Treiber, mit denen man Ext4-Partitionen einbinden kann (Ext2 & 3 gehen). Malware könnte also schon einmal nicht auf die Partition schreiben.
- Wenn aus irgend einem obskuren Grund doch etwas vom Schadcode rüber kommt... er kann nciht ausgeführt werden.

Das einzige Risiko wäre ein ultrahochspezialisierter Virus, der einen selbstgeschriebenen Ext4-Treiber enthält und Linux-taugliche Payload enthält. Das wären schon halbe Stuxnet-Ausmaße... Da wär es leichter, direkt die Bank zu infiltrieren.
 
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