2 Internetzugänge parallel nutzen?

snake1125

Cadet 4th Year
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Mai 2007
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Folgende Situation bei mir zu Hause.

1x 16.000er DSL Leitung
1x 32.000er Kabelanbieter Leitung

Sowohl der DSL-Router als auch das Kabelmodem sind über das LAN erreichbar.

Ich möchte nun, dass mein Downloadprogramm über die 32.000er Leitung saugt, während ich über die 16.000er Leitung zum Beispiel BFBC2 zocke (um den Ping niedrig zu halten).

Lässt sich das unter Win7 irgendwie konfigurieren?

Vielen Dank für eure Hilfe bereits im Voraus.
 
Das läst sich schon konfigurieren aber ist für den Privaten gebrauch einfach zu kompliziert und fehleranfällig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Router mit Load Balancing sollte es tun.
 
An dem Problem leiden mehrere...

Je nachdem wieviel Leistung Du hast: VirtualMachine mit einer Routerdistribution aufsetzen (geht schnell, ca 30min+Downloadzeit) und das Ding sowie dein "neues Netzwerk" konfigurieren.

MFG, Thomas
 
oder das Saugprogramm in einer VM oder VirtualPC laufen lassen (wenn du da kein Windows hast reicht ja auch Linux)
und nur die Netzwerkkarte mit dem Kabelmodem zum Virtuellen PC durchlassen

in Windows normal arbeiten/surfen/spielen/x
 
arrehder schrieb:
aber scheint ne teure Angelegenheit zu sein...

Wer etwas besonderes will, muss halt tiefer in die Tasche greifen. Aber wer sich den Luxus zweier Zugänge leisten kann, der kann vielleicht auch das.
Von Allnet gibts so ein Ding unter 200, sollt ja tun für zu Hause.
 
Du kannst Dir auch nen günstigen Saug-Rechner zusammenbauen. Damit kommst Du auch nicht so teuer. Der muss ja nicht viel können. Ein kleiner Dualcore, onboard Grafik, 2GB Ram, kleines Netzteil----fertig.

Auch wenn ich nicht verstehe, was man so großartig saugen will, sofern es legal bleibt???

Gruß Bobo
 
Zuletzt bearbeitet:
Psoido schrieb:
oder das Saugprogramm in einer VM oder VirtualPC laufen lassen (wenn du da kein Windows hast reicht ja auch Linux)
und nur die Netzwerkkarte mit dem Kabelmodem zum Virtuellen PC durchlassen

in Windows normal arbeiten/surfen/spielen/x
Ja... da haben wir mal wieder alle etwas zu kompliziert gedacht... ^^ Das is wohl die einfachste Lösung und bietet zudem ein hohes Maß an Sicherheit!

MFG, Thomas
 
Psoido schrieb:
oder das Saugprogramm in einer VM oder VirtualPC laufen lassen (wenn du da kein Windows hast reicht ja auch Linux)
und nur die Netzwerkkarte mit dem Kabelmodem zum Virtuellen PC durchlassen

in Windows normal arbeiten/surfen/spielen/x

so habe ich das auch schon gemacht, funktioniert hervorragend
 
Warum so komplex? Eine einfache route reicht doch. Wenn du die IP vom server kenns:
route ADD SERVER-IP MASK 255.255.255.255 IP-VOM-ZOCK-ROUTER
 
Bevor ich da über 450 für nen Spezialrouter ausgebe, würde ich mir dann ein Notebook kaufen!

Dies würde saugen und wenig Strom fressen, während der PC alles andere macht.

Andernfalls kannst du ja einfach den 16K Anschluss vergessen, hast bei games keinen reconnect(!), und deine Downloads beschränken?!

Oder ist es etwa derart beschaffen, dass du ständig an die 4 MB/s von der 32K Leitung auslastest?

(Natürlich nur legal:evillol:)
 
Also nen Laptop hab ich schon, das wäre also ne Möglichkeit zur Trennung, aber die Idee mit der VM gefällt mir auch, der PC ist eh nicht ausgelastet... :D

Wobei, die beiden I-Net-Zugänge hängen hier im gleichen LAN, also keine physikalische Trennung. Wäre echt gut, wenn man einfach die xyz.exe über das Gateway A und die abc.exe über das Gateway B laufen lassen könnte...

Wenn ich beide LAN-Anschlüsse mit nem Switch verbinde, könnte ich ja unterschiedliche Gateway-IPs angeben, aber die Auswahl der genutzten Leitung macht dann wohl doch wieder Windoof :-(
Oder kennt jemand ein Programm für den Zweck?
Ergänzung ()

Ne 32k Leitung auszulasten ist jetzt nicht das Problem für mich...
 
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So, ich hab jetzt mal die physikalische Trennung der beiden Anschlüsse in 2 LANs an verschiedenen LAN-Anschlüssen auf dem Mainboard vorgenommen. Habe nun also 2 Router die beide eigene IPs per DHCP vergeben und nicht über die gleichen Kabel laufen.
 
Warum hast du überhaupt zwei Leitungen? Die 32.000er behalten und im Router QoS konfigurieren wäre die aller günstigeste Methode da du das Geld für eine ganze Leitung sparst.
 
Naja, weil ich durch einen glücklichen Wink des Schicksals die 16.000er Leitung umsonst nutzen kann! :D
 
snake1125 schrieb:
Also nen Laptop hab ich schon, das wäre also ne Möglichkeit zur Trennung, aber die Idee mit der VM gefällt mir auch, der PC ist eh nicht ausgelastet... :D

Wobei, die beiden I-Net-Zugänge hängen hier im gleichen LAN, also keine physikalische Trennung. Wäre echt gut, wenn man einfach die xyz.exe über das Gateway A und die abc.exe über das Gateway B laufen lassen könnte...

Wenn ich beide LAN-Anschlüsse mit nem Switch verbinde, könnte ich ja unterschiedliche Gateway-IPs angeben, aber die Auswahl der genutzten Leitung macht dann wohl doch wieder Windoof :-(
Oder kennt jemand ein Programm für den Zweck?
Ergänzung ()

Ne 32k Leitung auszulasten ist jetzt nicht das Problem für mich...

Ich kenne das Problem. Mir ist leider auch kein Programm bekannt, das diese Situation auflösen kann, obwohl es technisch möglich ist (bei Vista und Win7 sogar problemlos).

Aus meiner Sicht ist die Lösung über eine virtuelle Maschine für die Downloads von allem genannten noch die brauchbarste. Dort stellst du dann einfach den Gateway vom 32Mbit-Router ein und auf dem Windows-Host den Gateway vom 16Mbit-Router.

Ein "echtes" Load-Balancing, also die gleichmäßige Aufteilung der Datenrate auf beide Leitungen, wirst du selbst mit teuren "load-balancing" Routern nicht erreichen. Das hat technische Gründe.
"Echtes" Load-balancing bekommst du nur über Multilink-PPPoE (was die Telekom bei privaten Kunden nicht anbietet) oder über einen VPN-Concatenator in nem Rechenzentrum, der die Gegenstelle für die Kanalbündelung ist zusammen mit einem geeigneten Router.



edit//Mir ist da noch etwas eingefallen. Mit welchem Programm downloadest du? Wenn du dort einen Proxy-Server einrichten kannst, dann gibts die Möglichkeit z.B. Squid oder ähnliches auf deinem Windows-PC zu installieren und in der Konfiguration einzustellen über welches Interface (outgoing) der Proxy arbeiten soll.
 
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