2-poliger Schalter zur Molextrennung

Spezifikationen != maximale Belastbarkeit der Leitung

Kupferleitungen können beachtliche Ströme übertragen ohne Schaden zu nehmen. Bevor die Leitung aufgibt brennen dir die Molex-Stecker ab (hier ist der Widerstand(sowie Spannungsabfall) größer als auf den paar Zentimetern Leitung, daher werden die Ströme in den Spezifikationen auf mehrere Leitungen aufgeteilt damit es die billigen Stecker nicht dahinrafft. Dazu kommt das in der Spezifikation der maximale Spannungsabfall eingehalten wird, dazu muss man eben auf mehrere Leitungen aufteilen d.h. aber nicht das die Leitungen bei mehr als 5A an der Belastungsgrenze arbeiten.
Es ging aber auch garnicht um den Umstand das es auf einer Leitung übertragen werden sollte. Ich meinte nur das die einzelnen Leitungen durchaus in der Lage sind deutlich größere Ströme als 5A zu übertragen.

Und deine 14-15V sind frei aus der Luft gegriffen, es kommt auf den Strom an. Du kannst gerne mal mit einer Leitung geringeren Querschnitts an einem 12V Bleiakku "rumbritzeln", das gleiche klappt auch mit einem 6V Akku. Die Leitung sollte man dabei jedoch nicht mit der Hand anfassen. ;)
Du meinst vermutlich den Umstand das ein spannungsbedingter Funken nicht überspringen könnte und das ist hier wirklich nicht zu befürchten. Der Abreißfunken/Prellfunken entsteht hier jedoch strombedingt beim Schaltvorgang.
 
So, was habt ihr alle für Ängste ?

Die Schlater sind für "Steckdosen-strom" ausgelegt,
und bei einem Schlater sollte man sich keine zu großen Gedanken über die angegebenen Ströme, sondern eher über die Spannung machen.

Denn:
ob jetzt durch einen 2mm dicken Kupferdraht 16A oder 22A fließen, juckt diesen schalter hier(der oben genannte) eher wenig...

Edit: der Rest war ja sowieso KOMPLETT falsch...*rolleyes*



MFG Che
 
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stell keine wilden Theorien auf wenn du keine Ahnung hast.

Durch Strom erwärmt sich das ganze.
durch Spannung hat man eventuell überschlage.
ob man da nun 12V 20Ampere oder 1000V 20Ampere Anlegt, spielt keine rolle, das Objekt wird sich gleich stark erwärmen.
Stichwort: Spannungsabfall

ob jetzt durch einen 2mm dicken Kupferdraht 16A oder 22A fließen, juckt den bei 12V eher wenig...
Was natürlich totaler Blödsinn ist.
Erklärung siehe oben

Also probiers einfach aus, die Hardware wird davon auf keinen Fall einen Schaden bekommen,
da du ja im Ernstfall nur eine "Sicherung" verbaut hast,
sodass die die Kontakte im Schlater mal eben wegschmelzen.....
wie Entstehen wohl Kabelbrände?
wie? ja wie nur?
mir will es einfach nicht einfallen...
vermutlich aus so genialen Ideen wie deinen.
wozu nachrechnen oder der Schalter im Inneren nicht vielleicht 200°C Warm wird?
Da der TE hier Nachfraget will er vermutlich NICHT Murxen!

wenn du einen Schalter welcher für 3 Ampere Ausgelegt ist, mit 8 Ampere Belastest, dann hast du ihn um den Faktor 7 Überlastet!
Das der dann Ordentlich Heiß wird dürfte klar sein.


@TE
Mach doch eine Relais Platine.
kostet nicht viel und per Knopfdruck kannst du alle Spannungen im PC umschalten.
sonnst brauchst ja 10 wechselschalter.
wieso die Spannungen bei den <10mOhm eines Relais schwanken sollten, versteh ich nicht.
Jeder Steckkontakt hat gleichviel und oder mehr.
 
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Nein, Spannung hat da nix zu suchen (denn die Weiß man ja eben nicht!),
aber stimmt schon, der Fehlerteufel war da.
Erwärmung = Widerstand x Strom²

hatte das oben schon abgeändert
 
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florian. schrieb:
Nein, Spannung hat da nix zu suchen (denn die Weiß man ja eben nicht!),
aber stimmt schon, der Fehlerteufel war da.
I²/R

hatte das oben schon abgeändert

Der Fehlerteufel verfolgt dich aber heute. :)
Wenn die Spannung nicht Bekannt ist dann ist auch der Widerstand nicht Bekannt (dank Ohmschen Gesetz). ;)
Praktisch (im Betrieb + Erwärmung) ist es einfacher den Spannungsabfall am Schalter zu messen als den Widerstand. Aber wie dem auch sei, I²/R ist nicht richtig.

Urthese: Erwärmung = P = U * I

U = Unbekannt (lt. deinem Beispiel)
I = Bekannt
R = Bekannt

Erwärmung = P

P = U * I (U ist die Unbekannte)

U = R * I (U ist also das Produkt aus Widerstand und Strom)

P = R * I * I ----> P = R * I²
 
Zuletzt bearbeitet:
ich war wohl etwas verwirrt
oben stimmst nun.
(übrigens 1 Minute vor dir ;))

und den Widerstand weiß man, denn dieser wird in Datenblättern Angegeben
--> das ist der Worst Case fall mit dem man rechnen muss, und nicht mit irgendwelchen Momentaufnahmen.


Lange rede Kurzer Sinn:
Wenn man so etwas aufbaut, dann hält man sich gefälligst an die Spezifikationen, denn dafür sind sie Da!
Daher macht das der TE schon richtig erst mal Nachzufragen.

für den Hauptstromkreis sowas: http://www.conrad.de/ce/de/product/505048/
für die anderen Stromkreise entsprechend kleinere Relais.


Am besten sollte der TE mal zusammen fassen was genau er vor hat, sonnst reden wir aneinander vorbei
 
Was ich mit
ob jetzt durch einen 2mm dicken Kupferdraht 16A oder 22A fließen, juckt diesen schalter hier(der oben genannte) eher wenig...
meinte, ist folgendes:

Wenn ihr eure Grafikkarten am Netzteil normal betreibt, sind die Kabel,
durch die der Strom fließt, also die normalen ATX-Dinger, auf jeden Fall dünner als die Leiterstücke in so einem Schalter,
womit doch klar sein sollte,
dass so ein Schalter den Strom doch recht gut abkönnen sollte....
Spezifikationen hin oder her.

Und zum Thema "Kabelbrandt", wo liegt denn das Probelm, wenn der Schlater n bissl feuer fängt ?
Nach 2min ist der durchgeschmort,
die Kabel selbst werdens wohl, halten, tun sie ja normal am Netzteil auch..


Relais hört sich allerdings im Allgemeinen doch vernünftiger an...
So teurer ist das auch nicht und dann kann einem der Schlater am A*** vorbei gehen.
 
nein eben nicht, die Schaltkontakte liegen nur an einem Winzigen Punkt auf.
idr. wird eine Kugel genommen, da hast keine großen Auflage Flächen.
die Spezifikationen sind nicht ohne Grund so wie sie sind.

Und zum Thema "Kabelbrandt", wo liegt denn das Probelm, wenn der Schlater n bissl feuer fängt ?
Das Problem liegt vermutlich am Feuer.
also echt -.-
 
florian. schrieb:
ich war wohl etwas verwirrt
oben stimmst nun.
(übrigens 1 Minute vor dir ;))

Ich hab ja auch noch den Post verfassen müssen, aber lassen wir das . *g*

Am besten sollte der TE mal zusammen fassen was genau er vor hat, sonnst reden wir aneinander vorbei

Yep, genauso ist es. Wir könnten jetzt jegliche Theorie diskutieren ohne eine praktische Lösung zu finden. Soviel steht fest, es wird weder an dem Schaöter/Relais noch an den Leitungen scheitern. Ich mache mir erheblich mehr sorgen über die praktische Durchführung da 2 Pole imho nicht ausreichen werden. Immerhin gibt es noch andere Spannungen die übertragen werden müssen. Dazu kommt noch die Power-Good Leitung des NTs die dem Mainboard das ok zum anlaufen gibt.
 
Ich bin ja nen alter Sack und deswegen fällt mir teilweise auch Schwachsinn aus dem Kopf :-)
Werde meine Angaben selber noch mal korrigieren auch wenn das hier teilweise schon getan wurde.
Kabelbrand: war meine Aussage so richtig aber unpräzise. Pro mm² kannst Du mit ca. 10 A rechnen wenn Du nach VDE gehen willst. Natürlich ist da immer noch Spielraum noch oben.
Das gilt natürlich für isolierte Kabel, bei unisolierten kannst Du noch viel mehr drüber jagen.
Da Kunststoff aus China aber nicht gleich Kunststoff aus Deutschland ist und diese Kunststoffe teilweise deutlich niedrigere Flammpunkte besitzen sind die von mir angegebenen 5-10 A ziemlich realistisch. Habe eben ein Kabel von einem Netzteil aufgetrennt und das hat ziemlich genau 1mm Durchmesser ~ 0,8 mm². Der Kabelbrand beginnt allerdings wie oben gesagt im Stecker.
Es mag dickere Kabel geben aber das solltest Du dann selber nachmessen und ausrechnen.

Was den Lichtbogen angeht hat DaruDaru auf jeden Fall mal eher Recht als ich. Wir brauchten den Lichtbogen für ne andere Anwendung und daher brauchten wir 14 bzw. 15 V und ~ 40 A. Welche Werte es genau sein müssen hängt von der Distanz der Kontakte, Luftfeuchtigkeit usw. ab. Trotzdem ist es falsch, dass ein Lichtbogen nur von den A abhängt. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei 20 A @ 12 V bei normalen Schaltern nen Funke überspringt ist trotzdem sehr gering. Egal der Punkt geht an DaruDaru und ich muss mich für mein gefährlich herausgelabertes Halbwissen entschuldigen :-)
Nimm einfach nen DC-Schalter mit Funkenkammer und das Problem hat sich erledigt - die kosten auch nichts.

Dein Projekt würde ich aber trotzdem begraben ...
 
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