2 Switche - was zu beachten

Andy.K

Lt. Junior Grade
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Ich bin gerade dabei, meine Wohnung zu verkabeln.

In einem zentralen Raum Z steht die Fritzbox an der Telefondose/Splitter.
Diese hat 2 LAN-Anschlüsse. An der Wand habe ich 2 LAN-Dosen, die eine ist zum Zimmer A und die andere zum Zimmer B (andere Etage) verkabelt, wo sich dann je eine LAN-Anschlussdose befindet. Von der Fritzbox will ich je einen LAN-Anschluss mit der Wanddose verbinden, so dass über diese dann eine Verbindung in die Zimmer A und B besteht.

Soweit dürfte das noch alles klar sein.

Nun habe ich mir ein LAN-fähiges Multifunktionsgerät gekauft (Drucken, Scannen ... via USB und via Ethernet möglich) und möchte dieses mit im Zimmer A betreiben, wo ich auch mein Laptop betreibe. Allerdings ist dort natürlich nun nur eine LAN-Steckdose an der Wand. Ich hatte mir gedacht, einen kleinen Switch mit nicht mehr als 4 LAN-Ports zu kaufen, diesen dann mit der Wanddose im Zimmer A zu verbinden und an dieses dann das Multifunktionsgerät und mein Laptop anzuschließen.

Die Verteilung ist dann also:

Zimmer B (PC) --LAN-- Fritzbox -- LAN -- Switch Nr. 2 --- daran Laptop + Drucker



Ich gehe mal davon aus, dass hierzu normale Ethernet-Kabel (also kein Cross-over) ausreichen. Allerdings weiß ich nicht genau, ob ich beim Kauf des 2. Switches was beachten muss (manche Geräte habe ja so eine "Uplink"-Buchse, andere wieder nicht) ?
Kann mir da mal jemand auf die Sprünge helfen ?
 
Kauf einen Switch das ist das entscheidende (kein Hub die bekommst du auch fast nicht mehr)für deine zwecke reicht 100 Mbit... Uplink brauchst du genauso wenig beachten wie Cross Over oder sonst was die Geräte sind heute alle so weit um automatisch zu erkennen wer ihnen gegenüber ist und über welches Kabel sie gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
bei größeren Switches ist die Uplink-Buchse manchmal auch mit größerer Bandbreite ausgeführt, so bei einem 100MBit-Switch z.B. mit 1GBit... oder er ist intern mit höherer Priorität angebunden...
Wie mein Vorredner schon sagte: einfach nicht drüber nachdenken und anschließen, wird funktionieren ;).
 
Meines Wissens haben nur Geräte die eine Gigabit Netzwerkschnittstelle besitzen garantiert die Fähigkeit zu erkennen, wie die einzelnen Adern geschaltet werden müssen. 100MBit Ports an billigen Consumergeräten checken das normalerweise nicht. Grundsätzlich müsste zwischen deiner Fritzbox und dem zweiten Switch also ein Crossoverkabel liegen, wenn du dir nen 100MBit Switch kaufst. Kaufst du nen Gigabit Switch, hat sich das Thema automatisch erledigt, der schaltet intern dann alle Leitungen so dass es passt. ein kleiner 5Port Gigabit Switch kostet heutzutage auch nich mehr die Welt, und spätestens wenn du mal größere Datenmengen hin und herkopierst wirst du ihn zu schätzen wissen.
 
das herumkopieren von größeren daten wird sich auch nur dann bemerkbar machen solange alles an dem kleinen gigabit hängt ... sobald es über de fritzbox geht wirds automatisch auf 100mbit kastriert da die box kein gigabit kann (die gigabit fähigen soferns die schon gibt ham doch gewiss eh 4 ports)

prinzipiell hast du recht ... bei gigabit lan is es in der spezifikation vorgeschrieben das jeder port automatisch erkennt ob er ggf. rx und tx (sender und empfänger) verdrehen muss was ja sonst ein crossover kabel bei älteren netzen erledigt.
es können allerdings auch einige 100mbit geräte ... wichtig ist das dabei steht das mindestens ein port "auto MDI-X" kann.
//edit// dieses auto MDI-X is das was in der gigabit spezifikation ohnehin vorgeschrieben ist, falls das etwas unklar rüberkam^^

am ende würde ich sagen kauf dir n kleinen gigabit switch. tut finanziell auch nich mehr so sehr weh und wenn du ggf. doch mal irgendwann größere datenmengen herumschaufelst und die fritzbox vllt gegen n gerät mit gigabit ethernet getauscht wurde wirst du es nicht bereuen.
 
Ich habe bei Amazon für 7 Euro folgendes Gerät gefunden:

TP-Link TL-SF1005D Switch 5x RJ45 10/100

Es steht dazu ua.:

5 Ports a 10/100
Full Duplex
Upload Port: Ja (Auto MDI/ MDI-X)

Mein Ihr, dass dieses wegen der genannten letzten Eigenschaft verwendbar ist ?
 
Klar, bei dem Preis kannst du nichts falsch machen. Du musst immer deine Ansprüche sehen. Bei der jetzigen Konstellation mit 2 Rechnern und einem Drucker, reicht dir das völlig und so lange er keinen Defekt hat, wird er auch für deine Zwecke einsetzbar sein. Ein GBit Switch hätte im Moment ohnehin nur Nutzen, wenn die FritzBox auch GBit Schnittstellen hätte. Das MuFuG hat, da bin ich mir ziemlich sicher, ohnehin keinen GBit Anschluss. Wozu auch...
 
Meines Wissens haben nur Geräte die eine Gigabit Netzwerkschnittstelle besitzen garantiert die Fähigkeit zu erkennen, wie die einzelnen Adern geschaltet werden müssen. 100MBit Ports an billigen Consumergeräten checken das normalerweise nicht. Grundsätzlich müsste zwischen deiner Fritzbox und dem zweiten Switch also ein Crossoverkabel liegen, wenn du dir nen 100MBit Switch kaufst.
Mir ist seit jahren selbst bei den Billigsten switchen keiner mehr unter gekommen der das nicht hinbekommen hat ich glaub Cipsätze die das nicht können werden gar nicht mehr gebaut ^^.

Außerdem reicht es wenn ich mich nicht ganz irre wen ein geräte diese Funktion hat und die Fritzbox hat sie mit sicherheit.

TP-Link TL-SF1005D Switch 5x RJ45 10/100
Der überflieger ist der nicht aber TP ist ok 100 mbit schaft auch jeder switch heute sicher.
 
Nun, einen "Überflieger" brauche ich gar. Im Prinzip nutze ich das Netz in erster Linie für das Internet (sind ja auch nicht mehr als 6 MBit) oder eben dann mal das Drucken/Scannen zu diesem MuFuGe. Große Datenmengen im GB-Bereich verschiebe ich darüber nicht, hierfür nehme ich externe kleine HDD's.

Könnte auch noch sein, dass ich mal ne Digitalbox (Technisat, Dreambox o.ä.) anschließe im Netz und Filmaufnahmen davon rüberziehe -- aber da die sowieso allesamt relativ langsam sind, ist das Netz selbst bzw. ein Switch garantiert wohl nicht die Bremse im System.

Hauptsache, es funktioniert - und wie ich lese, ist insoweit TP ganz in Ordnung. Mittelmaß reicht mir wirklich.
 
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