[230 Volt] PC-Lüfter?

Monodome

Lieutenant
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Jan. 2008
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Hi zusammen,

ich suche für ein Lautsprechermodul einen oder zwei PC-Lüfter die ohne Probleme recht leise und ohne Widerstand, Trafo o.ä. an 230 Volt direkt angeschlossen werden können.

Gibt es soetwas in einem preislich akzeptablen Rahmen?

Danke :cool_alt:
 
blöde frage:

Warum?

Da kriegst du doch bestimmt besseres für das was du tun willst...
 
Was meinst du mit besseres?

Es geht um ein Selbstbauprojekt, da kommt ein Aktivmodul rein das aber über keine aktive Kühlung verfügt. Damit das Gerät bei längeren Sessions nicht wegen Überhitzung abschaltet und die Elektronik im allgemeinen "kühler" und damit länger am Leben bleibt möchte ich auf das Modul so einen Lüfter aufsetzen :-)
 
hm...

3€ billiger Trafo
2€ Siebung (großer Elko)
oder ein billiges 12v Steckernetzteil ab 1W

dazu ein günstiger 12v PC-Lüfter deiner Wahl

Für 230 Volt wirst du Probleme haben, etwas passendes zu finden und es wird teuer sein, der Aufpreis wird sicher mehr als die 5€ für ein Netzteil sein.
 
ausserdem wirst du mit einem 230V lüfter deinen lärmspass haben ;)
 
Bau dir ein Netzteil für 5V gleichspannung. Und häng zwei tb silence lüfter von enermax ran. Sollte sehr leise sein.

Zum netzteilbau. Das ist so standard, dass du dir nichtmal eine schaltung überlegen musst. ( einfach gogglen )
Netztrafo kaufen der 5V / sqrt 2 liefert. Mit Dioden richten. Etwas sieben mit Kondensator. Das sollte dann schon reichen. Man könnte auch noch Gleichspannungsregler einbauen, oder solche die sich verstellen lassen.

Wenn du schon baselst, dann richtig ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Lochgräber

Wenns auch so geht - warum nicht ;-)
Ich geh davon aus, dass man die Teile beim Reichelt/Conrad bekommt?
 
Es gibt 230V Lüfter. So hohe Spannung benötigt man jedoch für hohe Leistungen oder in industriellen Umgebungen. Diese Lüfter sind alles andere als leise.

Einen Lüfter für deine Bedürfniss gibt es wohl nicht. Das Einfachste wäre du bastelst dir einen Diodengleichrichter mit Ladungskondensator und nimmst über einen Spannungsteiler deine 12V ab.
 
Was für einen Verstärker baust du denn da und wie viel watt soll der haben? ISt das ein 19" Rack?

grüße

Edit: Lass mal den schaltplan sehen. Vermutlich ist in deiner schaltung eh noch platz für 12v Lüfter.
Nachdem du vermutlich keinen Röhren verstärker baust, ist deine Supplyspannung eh im bereich von 12 V. Eventuell 24V oder so
Das könnte schon auch so klappen
 
Zuletzt bearbeitet:
das mit der Lautstärke bei 230V Lüftern ist so nicht richtig, der oben verlinkte Pabst soll bei 1500 U/min wohl um die 25db(A) leise sein
 
redasurc schrieb:
das mit der Lautstärke bei 230V Lüftern ist so nicht richtig, der oben verlinkte Pabst soll bei 1500 U/min wohl um die 25db(A) leise sein

So ein spezieller Papst Lüfter kostet aber dann vermutlich so viel, dass sich der ganze verstärker nicht mehr lohnt ;)
 
Lt. Homepage 36 Euro ... werd mir wohl doch ein Netzteil selbst bauen, wenn jmd. eine gute Seite/Schaltung hierzu hat - nur her damit ;)
 
Sinnvoller wäre, du integrierst die Lüfter in deine bisherige schaltung. Das ist dann echt Kindergarten. Pro Lüfter einen Vorwiderstand und losgehts ;)

Am besten postest du mal den Schaltplan deines Verstärkers
 
Für das bisschen Leistung sollte der Kühlkörper doch ausreichen und - Du kannst doch den Lüfter nicht außen, an der Lautsprecher-Rückwand, an den Kühlkörper hängen.


Christine A.
 
Klar mag er ausreichend sein zumindest die Gewährleistungszeit zu überleben ;)

Das Modul dient in dieser Box/Kombi: http://www.jobst-audio.de/Entwicklungen/lm-paps/paps.htm
Es ist auf der einen Seite somit komplett ummantelt. Einige User haben bei Volllast (4-5 h) einen Einbruch im Klang/Auflösung wahrgenommen, was auch logisch ist wenn das Gerät auf volle Pulle läuft. Im schlimmsten Fall (Sommer, Sonne, Outdoor..) kann es sich dann natürlich auch abschalten.
Somit sind Diskussionen ob ein Lüfter notwendig ist - zumindest für mich - obsolet, es geht eher darum wie man es realisiert.

Der Lüfter soll in die innenliegende Kammer und dort Trafo u.ä. kühlen; von Außen natürlich nicht :freaky:
 
Das was zu heiß wird, wenn der Klang einbüßt, sind aber die Transistoren, also musst du den Kühlkörper kühlen, von außen bringt das auch viel mehr da du in der Box keinen Luftaustausch realisieren kannst.

Für das Netzteil suchst du einfach mal nach der Standardschaltung. Da kommt nicht mehr viel hinter den Trafo, primär wird an die beiden 230V-Phasen angeschlossen, sekundär an einen Brückengleichrichter. Dann kommen noch 2200µF Siebung zwischen + und - und fertig ist das Netzteil.
 
Lochgräber schrieb:
Das was zu heiß wird, wenn der Klang einbüßt, sind aber die Transistoren, also musst du den Kühlkörper kühlen, von außen bringt das auch viel mehr da du in der Box keinen Luftaustausch realisieren kannst.

Für das Netzteil suchst du einfach mal nach der Standardschaltung. Da kommt nicht mehr viel hinter den Trafo, primär wird an die beiden 230V-Phasen angeschlossen, sekundär an einen Brückengleichrichter. Dann kommen noch 2200µF Siebung zwischen + und - und fertig ist das Netzteil.

Sowas braucht er doch garnicht. Da ist schon ein Trafo, da ist schon eine Richtung und da sind schon die siebelkos drauf. Alles was zählt, ist zu wissen, welche supply spannung deine schaltung hat. Dazu bräuchte man den Schaltplan. Du könntest auch einfach nachmessen, was du für nen output nach den siebelkos hast.

Auch wenn hier oben dagegen gesprochen wurde, würde ich auch so wie du einen Lüfter einbauen. Denn im PA betrieb, weiss man nie wo man den Subwoofer so überall hinstellen muss. Wenn dein Subwoofer hinten genug platz hat, dann könntest du ja "Luftlöcher" reinmachen. Dabei musst du aber sicherstellen, dass der Akustische Raum nicht angelöchert wird ;) Also sozusagen nur das Verstärkergehäuse.

Eventuell reicht es auch die Transistoren an die außenwand des Subwoofers zu bauen und große Kühlrippen zu montieren.

grüße
 
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