3 IP-Adressen die im Netzwerk nicht zuzuordnen sind

H

Heinrich

Gast
Hi
Ich bin seit kurzem Administrator in einem Netzwerk geworden.
Es gibt einen Internet-Anschluss, mehrere Switches die PCs, Drucker und Router miteinander verbinden und einen ISS-6000 hinter dem mehrere WLAN-Router geschaltet sind. Das Netzwerk ist allerdings nicht sehr gut dokumentiert, sprich in dem Rack, in dem alle Geräte installiert sind, weiß niemand so recht, welches Kabel welchem Gerät zuzuordnen ist.
Nach einiger Zeit des Ausprobierens habe ich jetzt eine Dokumentation erstellt in der alle Kabel mit IP-Adressen (wenn sie denn fest vergeben sind) und den zuzordnenden Geräten dokumentiert sind. Allerdings konnte ich 3 Kabel, die von irgendwo aus dem Gebäude in die verschiedenen Switches führen, nicht zuordnen.
Nach einem Netzwerkscan habe ich auch 3 IP-Adressen gefunden, die ich nicht zuordnen kann. Die Vermutung liegt nahe, dass die 3 Kabel zu diesen ominösen Geräten führen, die die IP-Adressen für sich beanspruchen.
Durch verschiedene Programme habe ich herausgefunden, dass es sich weder um einen PC, einen Drucker, noch einen Switch oder Router handelt. Die Ip-Adressen sind allerdings immer online und statisch.

Niemand im Gebäude weiß sonst, was das für Geräte sein könnten, auch Ich bin mit meinem Latein am Ende.

Hat vielleicht jemand eine Idee, wie man noch herausfinden könnte, um was für Geräte es sich handelt?

Danke

Mfg, Heinrich
 
Du steckst die Kabel aus und wartest wer sich beschwert bzw was dann nicht mehr funktioniert? Möglichst ausserhalb der Produktiv-Zeiten :-)
 
Also quasi mit dem Kopf durch die Wand.
So geht das natürlich auch :D
Wäre auch meine Art das zu lösen.
 
Hi
Ich habe mir das auch überlegt. Blöd ist nur, dass ich überhaupt keine Ahnung habe was das für ein Gerät ist. Daher muss ich auch in Betracht ziehen, dass es nicht mehr funktioniert, wenn ich es abstecke. Oder es so gesehen so wichtig ist, dass beim Ausstecken wichtige Grundsachen nicht mehr funktionieren. Ich denke da an die Telefonanlage, Stromzähler oder auch den Feueralarm. Heutzutage kann man ja fast alles miteinander im LAN vernetzen, der Sinn ist dann eine andere Sache.
Von daher wollte ich das Abstecken und schauen, was nicht mehr funktioniert, vermeiden. :)

Mfg, Heinrich
 
Hrhr also Stromzähler isset nich!
Feueralarm auch eher unwahrscheinlich!

Du kappst die Verbindung zum router, nicht die Stromzufur, also gehen keine Daten verloren (selbst wenn, muß man ne rausgesprungene Sicherung einkalkulieren)

Also klemm die Moppel am Freitag kurz vor Feierabend ab und guck was passiert (mach aber ggf vorher Überstunden mit Deinem Chef klar :D )

Woher weißt Du, daß die IP Adressen online sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi
Ich möchte das Abstecken wirklich noch hinauszögern. Es ist definitiv kein Computer oder sonstiges Gerät, was ich bereis benannt habe. Also ist es möglich, dass die Auswirkungen nicht sofort spürbar sind, wenn ich das Kabel abziehe. Und dann fängt die Suche wieder von vorn an. Gibt es denn überhaupt keine andere Möglichkeit?
Mit "online" meinte ich, dass die IP-Adressen im internen LAN vergeben sind und aktiv sind. Also sie müssen nicht unbedingt extern gesehen werden.

Im Übrigen haben wir hier einen 24/7 Betrieb, da wir in einem Studentenwohnheim wohnen. Und die Mitbewohner reagieren sehr säuerlich darauf, wenn plötzlich, egal an welchem Tag, zu welcher Uhrzeit, das Internet nicht mehr richtig funktioniert.

Grüße, Heinrich
 
Woher weisst du eigentlich das es 3 sind und wie hast du jene ermittelt?, bei einem intensiven Scan von zB. "nmap" erhaelst du meist schon ueber die MAC aufschluß von welchem Hersteller. Damit sind Print Server, Router & PCs sehr schnell ausgestochen. Welche 'Services' lauschen eventuelle an den Maschinen, selbst anhand dessen lassen sich ja Stichpunkte sammeln was es sein oder auch nicht sein koennte.


mfg
 
habt ihr vielleicht überwachungskameras?
 
Im Übrigen haben wir hier einen 24/7 Betrieb, da wir in einem Studentenwohnheim wohnen.
Ich dachte schon es geht um eine Firma.
Steck sie doch einfach aus. Die Mitbewohner sollen sich nicht in den Tanga kacken, wenn einmal etwas nicht funktioniert.

Mein Tipp wäre Telefonanlage und Gegensprecheinrichtung.:D
 
Wo sind die 3 Kabel den angeschlossen? an einem Switch oder Router? Oder Patchfeld? schau doch mal nach was es für möglichkeiten gibt wohin denn die 3 Unbekanntne Geräte kommunizieren können ;)

Lg JumpFrog
 
Vielleicht Netzwerkkameras, Kartenlesegeräte (Zeiterfassung), Layer 3 Switche.

Was passiert denn, wenn Du per Webbrowser zu den IP's navigierst. Heutzutage hat doch fast jedes Gerät ein Webinterface. Es könnten ja auch externe Printserver sein, die immer on sind.
 
Hi
Danke schon mal für die vielen Antworten.
Die IP-Adressen habe ich per "Look@Lan" ermittelt. Dabei konnte man schon herausfinden, dass kein Windows darauf läuft.
Per Webinterface haben wir versucht zuzugreifen, das hat aber nicht funktioniert.
Mittels nmap haben wir dann versucht weitere Informationen über die Geräte, die die IP-Adressen besizen, herauszufinden. Nmap konnte jedoch keinen Gerätetyp feststellen, wir wissen jetzt nur, dass auch alle Ports dieses Geräts geschlossen sind.
Das Kabel zur Telefonanlage haben wir schon gefunden. Überwachungskameras sind keine installiert. Kartenlesegeräte muss ich mal nachfragen, ob da vll jemand was weiß. Aber wieso sollten die übers Netzwerk angeschlosen werden? Ich dachte sowas wird direkt am PC betrieben?
Die 3 Kabel kommen per Glasfaser (wie übrigens auch alle anderen Kabel im Wohnheim) in ein Gerät, das die Kabel dann "umwandelt" in normale Patch-Kabel. Von dort gehen sie dann in die verschiedenen Switches, die wir im Server-Rack installiert haben.
Muss jetzt leider gleich weg, hab bestimmt nicht alle Fragen beantwortet. Morgen abend kommt dann noch mehr ;)

Mfg, Heinrich
 
Glasfaser, das riecht nach Entertain. Ich würde auch dazu Raten zumindest ein Kabel zu trennen und zu schauen welche Geräte ausfallen. DENN wenn es so ein wichtiges Element im Netzwerk wäre, wäre dies mit Sichherheit entsprechend gekennzeichnet. Ich wünsch dir viel Glück bei der Suche
 
Unis haben in der Regel Glasfaser, das hat wenig mit Entertain zu tun, wenn du T-Home Entertain meinst.
Mit dem Kartenleser war bestimmt ein Kartenleser wie z.B. für Zeiterfassung oder Türschließsystem gemeint, die kann man auch über Lan anbinden.
Die Kabel könnten nicht dokumentierte Switche sein, du könntest also komplette Subnetze "sabotieren", wenn du einfach ziehst. Das wichtige Elemente gekennzeichnet sind, halte ich zwar für optimal, aber doch für ein Gerücht. Oft wird schnell schnell gemacht mit der Absicht, etwas später nachzuholen und schon isses in Vergessenheit.

Mal auf die Doofe: kannst du nicht per tracert auf bekannte ips schauen, wann die 3 ips erscheinen und damit eingrenzen?
 
030_Doktor schrieb:
Die Kabel könnten nicht dokumentierte Switche sein, du könntest also komplette Subnetze "sabotieren", wenn du einfach ziehst.

Mal auf die Doofe: kannst du nicht per tracert auf bekannte ips schauen, wann die 3 ips erscheinen und damit eingrenzen?

Musstest du Ihm das sagen? Nun wird er es ganz sicher nicht abziehen :D

Wobei ich mir schlecht vorstellen kann das es nicht dokumentierte Switche sein sollen.
Weil... wo sind die dann? hinter ner Wand? In der Wand? :D Ich gehe jetzt einfach mal davon aus das ihm jeder Switch und alles genahnt wurde bzw. es nach einem System geht und nicht wie man Lust und Laune hatte einfach irgentwo mal ein Aktive Netzwerkkomponente hingestellt und passt scho :evillol: :evillol:

LG JumpFrog
 
Also es würde mich keineswegs wundern, wenn irgendwo die Ports nicht ausreichten und unvorhergesehen erweitert werden mussten. In vielen Gebäuden sind in Technikräumen Zwischenböden oder abgehängte Decken, die in der Not sehr kreativ genutzt werden. Ich habe schon "Lösungen" gesehen, das glaubt kein Admin.

Setz dich an die Konsole, tracer auf dir bekannte IPs und schaue, ob die gesuchten IPs als Hop auftauchen.
 
Hi
Also das gesamte Netzwerk ist extrem schlecht bis gar nicht dokumentiert. Was wir jedoch wissen ist, dass die einzelnen WLAN-Router mit zwei Switches verbunden sind und diese haben wir auch schon zugeordnet. Die restlichen PCs der Büros etc sind direkt verbunden, und auch diese Kabel haben wir schon zugeordnet.
Von daher kann es eigentlich kein Switch sein. Außerdem müssten dann ja irgendwelche Ports offen sein und nmap hätte wahrscheinlich auch gezeigt, dass es sich um einen Switch handelt.
Das mit tracert werde ich ausprobieren, mal sehen was dabei rauskommt. Ich werde das Ergebnis dann mal posten :)
Im Übrigen könnt ihr euch nicht vorstellen, was hier los ist, wenn das Internet einfach mal ein paar Stunden an einem Freitag Abend nicht funktioniert. Dieses Ärgernis möchte ich absolut unbedingt vermeiden.

Möchte an dieser Stelle auch nochmal danke für die vielen Antworten sagen :)

Mfg, Heinrich
 
Vielleicht VoIP-Telefone? Oder nicht genutzte Leitungen, da grad die Zimmer nicht belegt sind dahinter? (weil ja Studentenwohnheim...)
 
Heinrich schrieb:
Im Übrigen könnt ihr euch nicht vorstellen, was hier los ist, wenn das Internet einfach mal ein paar Stunden an einem Freitag Abend nicht funktioniert. Dieses Ärgernis möchte ich absolut unbedingt vermeiden.

hihi wenn die ganzen wow suchtis nit spielen können oder wat? :evillol::evillol::evillol:
 
Hi
Also alle Zimmer der Studenten haben keine Kabel-Verbindung sondern sind über WLAN mit dem Internet verbunden. Andere, "öffentliche" Zimmer wie Büro, Bibliothek, Mensa etc haben wir gecheckt und keine entsprechenden Leitungen gefunden.
VoIP haben wir, soweit wir das bis jetzt rausgefunden haben, auch nicht. Es läuft alles über eine Telefonanlage der Telekom und diese kommuniziert per ISDN mit der Außenwelt.

@JumpFrog: Ich weiß nicht, ob du studierst, aber wenn du gerade an deiner Diplom-, Bachelor-, Masterarbeit sitzt und dann geht auf einmal für einen Tag oder auch nur Stunden das Internet nicht, bist du ganz schön angschissen. WOW o.Ä. geht bei uns wegen diversern Portsperrungen sowieso nicht.
Ich kann die Studenten also sehr gut verstehen, die sich nicht gerade darüber freuen, wenn ihr wichtigstes Arbeitsmittel mal einfach so für ein paar Stunden oder Tage ausfällt.

Mfg, Heinrich
 
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