News 3 TB pro Platter: Seagate meldet neuen Rekord für Datendichte mit HAMR

Compu-Freak

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Loopman

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Und, was für 8 TB Platten hast du installiert? Sind schon mal Platten kaputt gegangen? Wie schnell ist das Netzwerk bzw. wie hoch ist die maximale Datenübertragungsrate?
Bis auf die letzten 2 sind es Seagate Archive v2
Die letzten sind beide WD.... genaue Bezeichnung gerade nicht zur Hand.

Platten sind schon kaputt gegangen, allerdings keine 8TB. Hab/Hatte noch ein paar weitere 3TB Platten im Einsatz. Gestorben sind in den letzten 5 Jahren 2x Toshiba 3TB und 2x Seagate 3TB

Netzwerk ist ganz normales Gbit Netz (ca. 110-120MB/s) - je nach Platte (Typ und Füllstand) gehts auch schon mal auf 85mb/s runter.
Anforderungen sind nicht hoch. 4 Kodi Clients werden bedient. Größeres Volumen gibt es nur ab und zu, wenn mal ein größerer Berg an neuen Dateien auf den Backup-Server kopiert werden. Das zieht sich bei normalem Gbit leider schon mal ein paar Stunden hin.
 

RSchulz

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Hast du schon mal was von diesen großen schwarzen Kisten gehört? Ich glaub sie werden Server genannt.
Ja, habe ich. Ich arbeite selbst in der IT und wir haben mit erheblichen. Diese großen schwarzen Kisten, erzeugen aber mittlerweile eine enorme Menge an Daten und hier wären diese Platten schon wieder deutlich zu langsam. Wenn eine Datensicherung länger dauert, als die Datengenerierung, dann wird das alles wohl nicht funktionieren... Du kannst dir das ja mal gerne ausrechnen, aber ohne sehr teuren und großen SSD Cache wirst du 24TByte bei 400-450MByte/s kaum nutzen können. Für Server-\Onlinesicherung sind die Dinger daher eigentlich nicht zu gebrauchen. Wenn man dann bedenkt, dass NAS Platten schnell mal 5stellige Beträge kosten, kann ich auch direkt schnelleren SSD Speicher verwenden. Daher bleibt meine Frage bestehen...

Mit Datensicherung meine ich z.B. reine Archivierung. Dafür wären die Platten geeignet. Wenn ich mir allerdings anschaue, inwieweit man diese dann nutzen könnte, dann bleibt nicht viel übrig.
 

Loopman

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Ja, habe ich. Ich arbeite selbst in der IT und wir haben mit erheblichen. Diese großen schwarzen Kisten, erzeugen aber mittlerweile eine enorme Menge an Daten und hier wären diese Platten schon wieder deutlich zu langsam.
Sorry, aber welche Firma generiert in der Sekunde(!) mehr als 500MB an Daten? Hast du dir das mal ausgerechnet? Das sind 1,8TB/Stunde, >14TB an einem 8 Stunden Arbeitstag!
Solche Firmen nennt man dann wohl große Cloudanbieter, Amazon, Microsoft, Google. Jemand anderes wird kaum solchen Mengen generieren. Deshalb gehe ich davon aus, dass du einfach nur Unfug erzählst.

Aber auch diese Firmen setzen zu >90% auf HDDs. SSDs werden dort nur auch nur teilweise im Hot-Storage, bei Datenbanken und auf Kundenwunsch eingesetzt.
Alles was gesichert und archiviert wird (Cold-Storage & Archive), geht auf HDDs!

Und genau deshalb macht auch die Entwicklung von größeren Platten absolut Sinn. Mehr als jemals zuvor - nur alleine durch die Cloud.
 

Metalyzed

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Ja, habe ich. Ich arbeite selbst in der IT und wir haben mit erheblichen. Diese großen schwarzen Kisten, erzeugen aber mittlerweile eine enorme Menge an Daten und hier wären diese Platten schon wieder deutlich zu langsam. Wenn eine Datensicherung länger dauert, als die Datengenerierung, dann wird das alles wohl nicht funktionieren... Du kannst dir das ja mal gerne ausrechnen, aber ohne sehr teuren und großen SSD Cache wirst du 24TByte bei 400-450MByte/s kaum nutzen können. Für Server-\Onlinesicherung sind die Dinger daher eigentlich nicht zu gebrauchen. Wenn man dann bedenkt, dass NAS Platten schnell mal 5stellige Beträge kosten, kann ich auch direkt schnelleren SSD Speicher verwenden. Daher bleibt meine Frage bestehen...

Mit Datensicherung meine ich z.B. reine Archivierung. Dafür wären die Platten geeignet. Wenn ich mir allerdings anschaue, inwieweit man diese dann nutzen könnte, dann bleibt nicht viel übrig.
Ich hab vor 5 Jahren das letzte Mal in einem Unternehmen so nah an der IT gearbeitet, dass ich meine Praxiserfahrungen einbringen könnte. Damals wurde überlegt, ein SAP ERP System auf eine NetApp mit SSDs zu migrieren. Aber @Loopman hat ja eigentlich schon alles nötige gesagt, auch wenn ich mal selbst kurz nach den passenden Daten geschaut habe um über den großen Daumen zu überschlagen:

In einer RAID-Konfiguration mit 4x 6TB WD-Red sind mehr als 400 MB/s Write möglich, d.h. in 12 Stunden kann man da locker 18TB an Daten drauf schieben. Wenn das zu wenig ist, dann nimmt man 3, 4, 5 oder 6 Server, dann schafft man immer noch 100TB in 12 Stunden.

Wenn ihr in 12 Stunden mehr als 100TB Daten generiert, dann müsst ihr aber ordentlich Kleingeld für die ganzen Enterprise-SSDs im Hardware-Budget haben.
 

RSchulz

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Ich hab vor 5 Jahren das letzte Mal in einem Unternehmen so nah an der IT gearbeitet, dass ich meine Praxiserfahrungen einbringen könnte. Damals wurde überlegt, ein SAP ERP System auf eine NetApp mit SSDs zu migrieren. Aber @Loopman hat ja eigentlich schon alles nötige gesagt, auch wenn ich mal selbst kurz nach den passenden Daten geschaut habe um über den großen Daumen zu überschlagen:

In einer RAID-Konfiguration mit 4x 6TB WD-Red sind mehr als 400 MB/s Write möglich, d.h. in 12 Stunden kann man da locker 18TB an Daten drauf schieben. Wenn das zu wenig ist, dann nimmt man 3, 4, 5 oder 6 Server, dann schafft man immer noch 100TB in 12 Stunden.

Wenn ihr in 12 Stunden mehr als 100TB Daten generiert, dann müsst ihr aber ordentlich Kleingeld für die ganzen Enterprise-SSDs im Hardware-Budget haben.
Nein Nein. Auch wenn hier bei der Datensicherung einiges zusammenkommt, so sind die einzelnen Server für sich schon handlebar. Allerdings reden wir selbst inkrementell immer von zig GByte pro Server. Da hierfür zum Teil auch Services temporär deaktiviert werden müssen, muss das allerdings sehr schnell gehen.

Ich bezweifel lediglich, dass die 24TByte Platten im Enterpreis Segment in der Größe überhaupt einen Sinn machen. Die Bandbreite ist einfach nicht groß genug. Im privaten Sektor das gleiche... Naja sei es drum irgendwer wird schon Verwendung haben. Ich sehe diese bei uns nicht.

Für Datensicherung zu langsam, Für Datenbankverwendung zu langsam, Für ein Datangrab in Ordnung aber in einem NAS oder SAN absolut unbrauchbar, Bei Preisen über 5000€ pro Platte ebenfalls nicht brauchbar... Aber ich gebe euch Recht im Cloudbreich könnte dies durchaus von Bedeutung sein. Allerdings denke ich hierbei trotzdem, dass die Bandbreite aus heutiger Sicht bei der Größe schlichtweg unbrauchbar ist.
Ergänzung ()

Sorry, aber welche Firma generiert in der Sekunde(!) mehr als 500MB an Daten? Hast du dir das mal ausgerechnet? Das sind 1,8TB/Stunde, >14TB an einem 8 Stunden Arbeitstag!
Solche Firmen nennt man dann wohl große Cloudanbieter, Amazon, Microsoft, Google. Jemand anderes wird kaum solchen Mengen generieren. Deshalb gehe ich davon aus, dass du einfach nur Unfug erzählst.

Aber auch diese Firmen setzen zu >90% auf HDDs. SSDs werden dort nur auch nur teilweise im Hot-Storage, bei Datenbanken und auf Kundenwunsch eingesetzt.
Alles was gesichert und archiviert wird (Cold-Storage & Archive), geht auf HDDs!

Und genau deshalb macht auch die Entwicklung von größeren Platten absolut Sinn. Mehr als jemals zuvor - nur alleine durch die Cloud.
Naja ein einzelner Server eher unwahrscheinlich. Aber wofür brauch ich wohl 24TByte als einzelne Platte? Entweder als SAN für eine VM Umgebung, und hier können 200 Server durchaus einiges an Traffic verursachen, oder als NAS für die Datenablage. Da greifen dann auch gerne mal 1000 Anwender parallel drauf zu. Auch hier sind mit Sicherheit 400MB/s ein totaler Witz.

Die Frage ist, wann brauche ich solch große Platten und welchen Nutzen habe ich dadurch? Wenn ich derartige Größen Brauche und im RAID 5 Betrieb laufen lasse, dann wird der Hintergrund wohl große Datenmengen sein. Ansonsten würde ich anders dimensionieren.
 
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Holt

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Loopman

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Dir ist aber schon klar das die SMR haben
Nein, wirklich....?
Danke dass du mich darüber aufklärst :rolleyes:

...an einem HW RAID Controller sollte man sie daher nicht betreiben und ebenso empfiehlt Seagate sie im Datenblatt explizit nicht für den NAS Einsatz.
Hab ich irgendwo etwas von HW Raid Controller oder NAS geschrieben?

Die sind bei mir in 2 Heim-Servern verbaut, ganz normal an SATA als JBOD (wie oben schon geschrieben).
Wenn nicht gerade jemand einen Film davon über Kodi anschaut, dann sind die im IDLE und Antwortzeiten und Geschwindigkeit sind mir Latte.

Einige davon sind sicher schon fast 4 Jahre alt...
 

Holt

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Loopman

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Hast Du nicht, aber ein Heim-Servern der die Daten über Kodi liefert, ist ja wohl ein NAS. NAS bedeutet nur Network Attached Storage, es muss nicht NAS oder Hersteller mit Q oder S am Anfang draufstehen um ein NAS zu sein.
Vielen Dank, dass du mir die Bedeutung eines NAS erklärst. Hab ich aber nicht drum gebeten. Ebenso wenig was ich genau mit einer Seagate Archive Festplatte machen darf und was nicht.
Bin seit >25 Jahren in dem Bereich beruflich unterwegs, da benötige ich keine off-topic Belehrungen. Wenn ich danach frage, gerne, aber sonst bitte nicht.
 

Dualshock

Ensign
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Warum gleich so salty?
Wenn jemand Seagate Archives in einem Server/NAS verbaut, dann stand mit Sicherheit der Preis über dem Zweck. Ob du dir der Nachteile bewusst bist oder warst, ging nicht aus deinen Posts hervor. Davon kann man auch nicht ausgehen, weil sich kaum Menschen mit HDDs beschäftigen, sondern das kaufen, was ihn vor die Nase läuft und am günstigsten ist. Darunter fällt doch die Seagate Archive oder? Also sollte man damit rechnen, dass man in einem Hardware-Forum darauf hingewiesen wird, ob man will oder nicht. Denn in Foren wie diesen herrscht immer eine beraterische Grundeinstellung.
 
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