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Prinzipell können moderne Prozessoren physikalisch 36 Bit Speicher (2x^36 Byte) ansprechen. Hierfür kann im 32-Bit-Modus die so genannte Physical Address Extension (PAE) genutzt werden. PAE wird auch benötigt, um das Execute Disable Bit (XD-Bit) oder NX-Bit (wie bei AMD heißt) zu unterstützen.
Bis Windows XP SP1 konnten auf diesem Wege auch unter 32 Bit mehr als 4 GB Speicher angesprochen werden (nämlich 64 GB). Allerdings waren viele Treiber hierfür nicht bereit und es traten Fehler auf. Aus diesem Grund wurde mit SP2 diese Funktion herausgepatcht. auch Windows Vista x32 unterstützt nunmehr nicht mehr als 32 Bit Adressraum - also 4 GB. Dafür gehen je nach BIOS 900 MB für die Ansteuerung von Geräten drauf.
Man lese hier: http://blogs.msdn.com/dcook/archive/2007/03/25/who-ate-my-memory.aspx
Wenn man nun im Bios Memory Remapping aktiviert, wird Speicher ganz einfach hinter die 32-Bit-Grenze gelegt, so dass ein 32-Bit-Windows seit XP SP2 sie nicht mehr ansprechen kann. Offenbar legt die Funktion bei Asus alles nach 2 GB in den Bereich über 32 Bit. Deswegen muss die Funktion deaktiviert bleiben.
Erst mit einem 64-Bit-Betriebssystem steht der komplette Speicherausbau mit Memory Remapping zur Verfügung. Was bei Mainboards ist, die diese Funktion nicht besitzen, kann ich nur raten. Entweder stehen im 64-Bit-Modus bei 4 GB Speicher weiterhin nur 3,1 GB zur Verfügung, oder das Remapping ist immer aktiv, remappt aber nur die 900 MB, die von Geräten belegt werden.
Bis Windows XP SP1 konnten auf diesem Wege auch unter 32 Bit mehr als 4 GB Speicher angesprochen werden (nämlich 64 GB). Allerdings waren viele Treiber hierfür nicht bereit und es traten Fehler auf. Aus diesem Grund wurde mit SP2 diese Funktion herausgepatcht. auch Windows Vista x32 unterstützt nunmehr nicht mehr als 32 Bit Adressraum - also 4 GB. Dafür gehen je nach BIOS 900 MB für die Ansteuerung von Geräten drauf.
Man lese hier: http://blogs.msdn.com/dcook/archive/2007/03/25/who-ate-my-memory.aspx
Windows XP originally supported a full 4 GB of RAM. You would be limited to 3.1-3.5 GB without PAE, but if you enabled PAE on a 4 GB system with proper chipset and motherboard support, you would have access to the full 4 GB. As more people began to take advantage of this feature using commodity (read: cheapest product with the features I want) hardware, Microsoft noticed a new source of crashes and blue screens. These were traced to drivers failing to correctly handle 64-bit physical addresses. A decision was made to improve system stability at a cost of possibly wasting memory. XP SP2 introduced a change such that only the bottom 32 bits of physical memory will ever be used, even if that means some memory will not be used. (This is also the case with 32-bit editions of Vista.)
Wenn man nun im Bios Memory Remapping aktiviert, wird Speicher ganz einfach hinter die 32-Bit-Grenze gelegt, so dass ein 32-Bit-Windows seit XP SP2 sie nicht mehr ansprechen kann. Offenbar legt die Funktion bei Asus alles nach 2 GB in den Bereich über 32 Bit. Deswegen muss die Funktion deaktiviert bleiben.
Erst mit einem 64-Bit-Betriebssystem steht der komplette Speicherausbau mit Memory Remapping zur Verfügung. Was bei Mainboards ist, die diese Funktion nicht besitzen, kann ich nur raten. Entweder stehen im 64-Bit-Modus bei 4 GB Speicher weiterhin nur 3,1 GB zur Verfügung, oder das Remapping ist immer aktiv, remappt aber nur die 900 MB, die von Geräten belegt werden.