Notiz 61 Millionen Spieler: Epic Games Store kommt Steam langsam näher

Cratter13

Ensign
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Nah eh nicht Valve bietet mit Steam fuer 30% doch nur Support, Forum & Modsupport,
Epic bietet 0 davon.
Und Valve bietet den Steam Usern mit Proton noch was wenn man mit Windows nix mehr zu tun hat.

HAIL EPIC, HAIL EPIC :cheerlead:
Support bietet Epic doch auch? Zumindest hab ich mich dort schon erfolgreich an den Support gewandt. Und Forum und Mods interessieren mich zumindest nicht. Will einfach spielen. Denke den meisten Casualgamern reicht epic aus.
 

sevensins7

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Klar und was soll ich mit EPIC auf Linux?, vielleicht solltest meinen Post nochmal ganz genau lesen dort steht:
Und Valve bietet den Steam Usern mit Proton noch was wenn man mit Windows nix mehr zu tun hat

Natuerlich habe ich ja den TUX nur zum spass als Logo :freaky:



Klar ich will auch nur spielen aber Mods, Forum und Support ist doch Teufelszeug da hast du schon recht
"ironie off"
 

MaverickM

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Lan_Party94

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Das Ding ist, wie viele davon sind "Fortnite BR Only" Spieler und wie viele stauben nur die Gratis Games ab?

Ich für meinen Teil habe und werde keinen einzigen Cent im Epic Store ausgeben, aber das ein oder andere Gratisspiel habe ich wohl mitgenommen. Dazu spiele ich nur The Cycle, wäre es nicht im Epic Store exklusiv, was früher oder später zum Tod des Spieles führen wird, würde ich es auf Steam zocken und den Store wahrscheinlich vom Rechner verbannen.
 

Palomino

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"Bestes Angebot" ist halt nicht für jeden nur "möglichst billig".
Umso besser wenn es mehr Auswahl gibt. ;)


Du schreibst zwar eine veritable Wall-of-Text, gehst aber in keinster Weise darauf ein wie ich argumentiert habe dass der Epic Store in seiner aktuellen Form eben keine Konkurrenz ist, von der der Kunde nun irgendetwas hätte.

In Sachen Features ist deren Client eine Wüste und preislich wie auch servicemäßig machen die nichts besser als Steam. Befürwortenswerte Konkurrenz sieht anders aus - diese sorgt dafür, dass der Monopolist eben nicht tun und lassen kann was er will, Preise frei aufblähen kann oder nur den Service anbietet, den der Gesetzgeber ihm vorschreibt.
So hält z.B. AMD mittlerweile zum Glück wieder Intel's Preise in Schach und zwingt sie dem Kunden mehr Leistung für das gleiche oder weniger Geld zu bieten - ohne die hervorragenden Leistungswerte der 3000er hätten wir wohl kaum einen Zuwachs an Kernen und ein Absinken der Preise gesehen, wie wir das getan haben.

Jetzt zeig mir mal, wo Epic einen ansatzweise vergleichbaren Effekt gehabt hätte. Ja, sie verschenken ein paar olle Schinken die in der Zwischenzeit schon X-mal billig im Sale zu haben waren, da hört es aber auch schon auf. Im Gegenteil, sie machen massiven Nutzen von verbraucherfeindlichen (zeitgebunden) Exklusivdeals.

Auf diese Art von "Konkurrenz", die weder preislich noch in Sachen Service irgendeine Verbesserung bringt, kann ich gut und gerne verzichten. Das wären die Angriffspunkte gewesen, wo ich gesagt hätte "Chapeau, die unterstütze ich!". Genauso wie ich nichts als Lob für GoG übrig habe, deren DRM-Freiheit und die schicken Features des neuen Galaxy Clients tatsächlich einen Mehrwehrt bedeuten. Ich wünschte ich könnte alle meine Spiele dort kaufen. Aber Epics Strategie ist ja offensichtlich nur darüber zu kommen, dass man ab und an von der Grafikengine subventionierte Almosen unters Volk streut, anstatt tatsächlich in irgendetwas besser oder wenigstens gleich gut wie Steam zu sein.
Es ist sehr subjektiv, was "befürwortenswerte Konkurrenz" ist oder was "besser" sein soll. Ich bräuchte überhaupt keinen Launcher oder Konto. Dumm nur, dass es das so gut wie nicht mehr gibt. Aber mir reicht es wenn ich mir ein Spiel kaufen und spielen kann. Alle anderen Funktionen gehen mir so was von am Arschvorbei, die sind für mich unnötig und überflüssig. Demenstprechend sind Steam, GOG und Co. weder besser noch schlechter als Epic.

Bisher habe ich bei Steam und GOG jeweils nur ein Spiel zum Vollpreis gekauft, alles andere war Gratis oder im Sale. Es ist doch schön wenn man so viel hinterhergeschmissen bekommt. Und lange Zeit war der Media Markt die erste Anlaufstelle, denn dort gab es oft Neuerscheinungen nach einer Woche 10 Euro günstiger. Habe ich gerne mitgenommen.

Epic ist ein weiterer Wettbewerber und natürlich nehmen sie viel Geld in die Hand um den Store zu pushen. Sie wären schön blöd würden sie es nicht tun. Konkurrenz besteht eben nicht nur um die Spieler, sondern auch untereinander um die besten Spiele. Wenn Epic mehrere Exklusiv Deals an Land zieht wird Steam irgendwann darauf reagieren müssen. So oder so kommt Bewegung in den Markt. Du schreibts es ja, Epic zieht Nutzen aus den Exklusivdeals. Bedeutet im Umkehrschluss dass alle anderen keinen Nutzen daraus ziehen und so zum handeln ihrerseits gezwungen werden. Das nennt sich Konkurrenzdruck.

Es ist sehr schön dass AMD Intel wieder in Schach hält. Das hat wie lange gedauert? Mehr als 10 Jahre. Epic sorgt seit 2 Jahren für Furore, man darf ihnen durchaus noch etwas Zeit geben um zu schauen wie es sich entwickelt. Märkte entwickeln sich nunmal sehr träge. Sieht man ja wie viele Systemhersteller immer noch auf Intel setzen. Es braucht alles seine Zeit.

Und die Publisher/Entwickler die bereit sind bei Epic exklusiv anzubieten werden auch sehr genau beobachten ob es sich rentiert oder nicht. Epic wird langfristig abliefern müssen oder die Exklusivdeals sind schneller Geschichte als man gucken kann.

Ebenfalls subjektiv finde ich die Einschätzung, dass nur olle Schinken verschenkt. Da waren einige richtig gute Titel dabei die nicht als "oll" bezeichnen würde. Egal, spätestens mit Total War Saga: Troy gibt es eine Neuerscheinung gratis.

Das für mich wichtigste Argument ist aber dass Epic im Augenblick am Meisten macht um mich als Kunden zu gewinnen. Sonst ist da keiner der die Werbetrommel rührt und mich als Kunden umwirbt, es herrscht seit Jahren Langeweile. Selbst die Sales sind so oft, das ist nicht mehr spannend. Zumindest werde ich mir überlegen, bei wem ich das nächste Spiel kaufen werde.
Bisher habe ich vom EGS nur profitiert und welches Risiko soll denn bestehen? Es gibt doch Auswahl und Alternativen und für alle Fälle ist die Pile of Shame bei jedem Store so lang, dass ich über Jahre beschäftigt sein würde.
 

MaverickM

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Epic steht aber keineswegs für Auswahl, sondern für ein Monopol.
Monopol durch mehr Auswahl... genau...
Die Exklusivität und das Unter-Druck-Setzen von Indie-Entwicklern schon vergessen?
Afaik haben die Entwickler durch die Exklusivität sogar eine Geldgarantie bekommen, was ihnen ökonomisch überhaupt erst erlaubt hat eine Alternative zu nutzen, und dadurch tatsächliche Auswahl zu haben, statt von der Reichweite von Steam abhängig zu sein.

Was für ein Unter-Druck-Setzen von Indie-Entwicklern?
Link wäre nett.
 

BxBender

Ensign
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Also solange EPIC Spiele verschenkt oder rabattierte Spiele mit 10 Euro zusätzlich finanziert und somit für 5-10 Euro verscherbelt, bin ich dabei.
Installiert und gestartet werden die dann über GOG Galaxy, DEM Client für alles. :-)
Steam wird jedoch niemals zahlenmäßig geknackt werden können, ich selbst habe dort über 2000 Games registriert, Bundles etc. sei schuld.
Und die gesamte Community ist und bleibt auch eh da, bis auf vereinzelte Freundesentdeckungen auch auf anderen Plattformen und evtl. vorhandenen Einzelgrüßen im Chat ist da nichts abseits anzutreffen.
Ergänzung ()

@Titina

So wird es sein, als aktiv gilt man schließlich bei jedem Serverdienst schon mit dem Login. :-)
Ob man tatsächlich aktiv und aktiv unterscheidet, ist da so eine Sache, und wird evtl. von Dienst zu Dienst unterschiedlich ausgelegt, und wer gerade die Statistik erstellt.
Ergänzung ()

@Cratter13

Sticker, Casual Gamer brauchen Sticker! Emoticons, Hintergründe, Avatare, etc, etc, etc. ^^
Da hat Steam gerade ganz neu aufgestockt.
Jetzt bekommt man die Sachen nicht mehr nur nach Kartentausch und Marktkauf, sondern auch durch gekaufte Spiele als Punkte frei zugänglich.
Ich brauche das alles nicht, aber mir sind die Community, also Freunde und Chat, das Forum, inkl. Spielehilfe und Lösungen schon sehr wichtig, vor allem, wenn mal was nicht läuft oder man was nicht schafft.
Empfehlenswert ist daher auch GOG, die Spielextras inkl. Komplettlösungen mitliefern, vor allem bei alten Spielen gern gesehene, udn das Forum bietet Hilfestellungen zum Start und bei Problemen.
 
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Palomino

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Epic steht aber keineswegs für Auswahl, sondern für ein Monopol. Die Exklusivität und das Unter-Druck-Setzen von Indie-Entwicklern schon vergessen?
Hast Du einen Beleg dafür dass Indie Entwickler unter Druck gesetzt werden?

Und wo hat Epic eine Monopol? Beim Marktanteil? Beim Umsatz? Ist Epic irgendwo marktbeherrschend?
Man hat ein Paar Exklusivdeals ausgehandelt, mehr nicht. Eine zeitlich beschränke Exklusivität ist alles andere als ein Monopol.
 

catch 22

Lt. Commander
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Epic unterbreitet einem Indie-Entwickler ein Angebot für Exklusivität = Unterdrucksetzen?

😂
Die Vorwürfe werden echt immer abstruser.
 

MaverickM

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Und wo hat Epic eine Monopol? Beim Marktanteil? Beim Umsatz? Ist Epic irgendwo marktbeherrschend?
Nein, das habe ich nicht geschrieben. Ich schrieb, dass Epic für ein Monopol stehe, nicht, dass sie bereits eines haben. Sie wollen das Monopol, nicht mehr und nicht weniger. Oder glaubst Du, die würden besser, wenn sie erst einen Marktbherrschenden Status haben!? Sehr naiv.

Das war der Vorfall, der mir noch im Kopf schwebte. Es gibt ja zahlreiche weitere solcher Stunts, bspw. Kickstarter-Projekte (Shenmue 3 und andere), die nachträglich in die Exklusivität geholt wurden, obwohl die Geldgeber (Backer) für was ganz anderes gezahlt haben.

Epic unterbreitet einem Indie-Entwickler ein Angebot für Exklusivität = Unterdrucksetzen?
Wenn das mit der Bedingung einher geht, man würde das nur machen, wenn man Exklusiv wird, dann ja. Das ist kein seriöses Angebot.

Exklusivität steht nicht für mehr Auswahl, sondern für weniger. Also für wen genau gibt es denn nun mehr Auswahl!? Die Entwickler werden geschmiert, und der Kunde hat das Nachsehen.

Afaik haben die Entwickler durch die Exklusivität sogar eine Geldgarantie bekommen, was ihnen ökonomisch überhaupt erst erlaubt hat eine Alternative zu nutzen, und dadurch tatsächliche Auswahl zu haben, statt von der Reichweite von Steam abhängig zu sein.
Nö, glaub ich nicht. Guck dir doch mal Metro Exodus an. Das war viel schneller auf anderen Plattformen zu haben, als ursprünglich geplant. Ganz sicher nicht, weil die Exklusivität dem Spiel so gut getan hat...

Und nur von der Exklusivitäts-Prämie kann ein (Indie-)Entwickler nicht leben. Wenn das Spiel keiner kauft, ist Schicht im Schacht, sobald die Prämie verbraucht ist. Miti weiteren Verkäufen oder Mundpropaganda für Nachfolger siehts dann auch eher Mau aus.
 

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Vice Admiral
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Wenn das mit der Bedingung einher geht, man würde das nur machen, wenn man Exklusiv wird, dann ja. Das ist kein seriöses Angebot.
Warum soll das nicht seriös sein? Von fehlender Seriösität bei der Anfrage habe ich nirgends etwas gelesen.
Es wurde ein Angebot gemacht. Es wurde abgelehnt. Mehr wissen wir nicht (oder ich nicht).
Kein Zwang, kein Druckausüben, kein Erpressen, oder sonstiges unseriöses.

Exklusivität steht nicht für mehr Auswahl, sondern für weniger. Also für wen genau gibt es denn nun mehr Auswahl!? Die Entwickler werden geschmiert, und der Kunde hat das Nachsehen.
Die Entwickler haben nun eine Option mehr, statt dass Steam genauso wie GPlay oder der App Store zur Quasi-Pflicht verkommt.
Und der Kunde hat nur Nachsehen, wenn er darauf gewettet hat, dass alle Spiele bei Steam erhältlich sind - indem er sich Opfer des Vendorlockins gemacht hat.
Für alle anderen ist es nur ein Shop wie für alle anderen.

Und nur von der Exklusivitäts-Prämie kann ein (Indie-)Entwickler nicht leben.
Magst du deine Spekulationen auch untermauern?
Wenn es nicht meine Überlebenswahrscheinlichkeit erhöhen würde, würde ich als Entwickler gar nicht darauf eingehen.

Aber das verdeutlicht auch das aktuelle Problem: Die Masse lässt sich von Steam einlullen (man kanns ihr nicht verübeln), sodass Dritte es extrem schwer haben sich von Steam unabhängig zu machen.
 
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xexex

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Aber das verdeutlicht auch das aktuelle Problem: Die Masse lässt sich von Steam einlullen (man kanns ihr nicht verübeln), sodass Dritte es extrem schwer haben sich von Steam unabhängig zu machen.
Das lustige daran ist noch, sobald ein Titel exklusiv im Epic Store erscheint wird von Erpressung der Entwickler gesprochen, dass noch immer gut 50% der Spiele exklusiv bei Stream erscheinen, weil die Entwickler kaum eine andere Wahl haben um eine breite Masse zu erreichen, ist dagegen kein Problem.

Ich bin mir sicher, dass die "armen" Entwickler von Epic ein gutes Angebot erhalten haben, weshalb sie sich zu dem Schritt entschieden haben das Spiel bei Epic zu veröffentlichen. Hätte Valve ihnen ein besseres Angebot unterbreitet, wären sie bestimmt dorthin gegangen, aber dort bekommen meist nur die "großen" entsprechende Rabatte.

Wir leben in einer Marktwirtschaft, es ist keine Erpressung wenn jemand ein besseres Angebot unterbreitet und den Zuschlag erhält, genau deshalb will man doch überhaupt Konkurrenz.
 
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Palomino

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Nein, denn nirgendwo steht da etwas dass Druck ausgeübt wurde. Er sagt lediglich dass es ihm persönlich um seine Glaubwürdigkeit ging weil er gerade den Release angekündigt hatte und deswegen das Spiel nicht von Steam nehmen wollte. Nirgendwo wurde Druck ausgeübt, es gab klare Bedingungen für den Fall dass er annimmt und er hatte zu jeder Zeit die Wahl anzunehmen oder abzulehnen. Alles ohne irgendwelchen Konsequenzen befürchten zu müssen. Er rät in dem selben Artikel ja explizit davon ab, es ihm einfach so nachzumachen.

Wenn diese Beispiel für dich bereits "Druck ausüben" darstellt, dürftest du so gut wie nie einen Vertrag unterzeichnen, denn sehr, sehr oft gehen damit Bedingungen einher.

Nein, das habe ich nicht geschrieben. Ich schrieb, dass Epic für ein Monopol stehe, nicht, dass sie bereits eines haben. Sie wollen das Monopol, nicht mehr und nicht weniger. Oder glaubst Du, die würden besser, wenn sie erst einen Marktbherrschenden Status haben!? Sehr naiv.
Ich kann mich an keine Bericht erinnern aus dem hervorgeht, dass Epic ein Monopol anstrebt. Ich kann mir auch nicht vorstellen wie das gehen würde, so viel Geld hat auch Epic nicht um Steam in die Knie zu zwingen.
Abgesehen davon dass Steam seinerseits ebenfalls um Entwickler und Publisher werben kann, um Spiele exklusiv anzubieten. Dann hätten wir sogar einen Konkurrenzkampf auf dem Markt, und da wo um Kunden gekämpft wird geht das oft über den Preis.

Das war der Vorfall, der mir noch im Kopf schwebte. Es gibt ja zahlreiche weitere solcher Stunts, bspw. Kickstarter-Projekte (Shenmue 3 und andere), die nachträglich in die Exklusivität geholt wurden, obwohl die Geldgeber (Backer) für was ganz anderes gezahlt haben.
Dafür sollte man dann aber den Entwickler strafen, schließlich war er es der seine Versprechungen nicht einhält.
 

Schredderr

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Abgesehen davon dass Steam seinerseits ebenfalls um Entwickler und Publisher werben kann, um Spiele exklusiv anzubieten. Dann hätten wir sogar einen Konkurrenzkampf auf dem Markt, und da wo um Kunden gekämpft wird geht das oft über den Preis.
Aber nicht um den Preis für die Endkunden. Hier geht es um den besten Deal für Publisher/Entwickler. Der Endkunde wird wenig davon haben. Er wird nicht mal eine freie Shop/Launcher-Wahl haben.

Generell halte ich die oft getätigte Aussage "Konkurrenz ist immer gut" nicht immer für wahr.
Gäbe es zum Beispiel nur Netflix müsste man nicht viele verschiedene Abos abschließen wenn man unterschiedliche Serien schauen möchte.
Solange eine (Quasi)Monopolstellungen vom Monopolinnenhabenden nicht ausgenutzt wird sehe ich da weniger Probleme, sondern durchaus auch Möglichkeiten Vorteile dem Endkunden gegenüber zu schaffen.
Noch besser wäre es natürlich wenn es mehrere unterschiedliche Anbieter mit dem gleichen Angebot gäbe.

Ich halte es auch für wahrscheinlicher das der Epic-Valve-Kampf darauf hinaus laufen wird, dass es dann eben neben Steam und co einen weiteren Shop/Launcher geben wird. Das war's dann aber auch auf lange Sicht. Glaube nicht, dass da sonstige nennenswerte Vorteile rausspringen werden.
 

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Vice Admiral
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Er wird nicht mal eine freie Shop/Launcher-Wahl haben.
Hat er doch jetzt schon nichtmal, wenn auf Grund eines Quasimonopols ein Bias zu Steam und Vernachlässigung anderer existiert.
Noch besser wäre es natürlich wenn es mehrere unterschiedliche Anbieter mit dem gleichen Angebot gäbe.
Unrealistisch.
Realistisch wäre unterschiedliche Stores mit unterschiedlichen Angeboten und ein Meta Launcher wie GOG Galaxy 2.0.

Dann können sich beide Fraktionen ihre Wünsche quasi unabhängig erfüllen. Jeder, der es braucht, kann sich ohne Zwänge den besten Launcher aussuchen - und Entwickler ihren Lieblingsstore mit dem besten Paket für sie.

Das war's dann aber auch auf lange Sicht. Glaube nicht, dass da sonstige nennenswerte Vorteile rausspringen werden.
GOG2 gibts doch schon.
 

Schredderr

Lt. Commander
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Hat er doch jetzt schon nichtmal, wenn auf Grund eines Quasimonopols ein Bias zu Steam und Vernachlässigung anderer existiert.
Es wäre aber zumindest theoretisch möglich. Dafür müssten die Publisher nur mal über ihren Schatten springen und überall releasen. Durch exklusive Veröffentlichungen ist sowas eben prinzipiell ausgeschlossen. Ohne eben nur unwahrscheinlich ¯\(ツ)/¯.

Der Optimalzustand ist leider oft unrealistisch.

Wenn man den Galaxy Client als Ergebnis des Aufkommens vom EGS ansieht, dann hat man vielleicht einen langfristigen Vorteil. Ich vermute ja das das schon länger in Planung war, da dahinter ja auch ein recht einfaches Ziel steckt: Sucht man darin nach neuen Spielen landet man grundsätzlich im GOG-Shop falls es das Spiel dort gibt.
 

Palomino

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Aber nicht um den Preis für die Endkunden. Hier geht es um den besten Deal für Publisher/Entwickler. Der Endkunde wird wenig davon haben. Er wird nicht mal eine freie Shop/Launcher-Wahl haben.
Damit wäre dann ein Ziel erricht, dass von Epic mal genannt wurde. Mehr Geld für die Publisher/Entwickler.
Jeder strebt danach einen möglichst großen Teil vom Kuchen zu bekommen, daduch dass Epic sich freiwillig auf 12% festlegt und sogar Garantien abgibt, werden die Entwickler gestärkt.

Das Geld wird mit Sicherheit nicht in den Taschen irgendwelchen Bonzen landen. Viele Spiele sind eng kalkuliert und Abseits der großen AAA Marken gibt es für Entwickler nicht sehr viel (finanziellen) Spielraum, um viel Zeit für Qualitätsverbesserungen zu haben. Der Druck zu veröffentlichen ist nunmal groß und das Ergebnis ist ein unfertiges Spiel dass aufwendig nachgepatcht werden muss. Schlechte Kritiken sorgen zusätzlich für schlechte Einnahmen.

Eine stärke finanzielle Basis in der Entwicklung und die Aussicht, früher die Gewinnzone zu erreichen sind ein starkes Signal an die Branche. Steam hat ja bereits reagiert und die Gebühren gestaffelt. Für den Endkunden kann das besser Spiele bedeuten, darüber würde sich jeder freuen. Inwieweit dieser finanziele Bonus mittel- oder langfristig an den Kunden weitergegeben wird, wird die Zeit zeigen.

Zumindest einmal ist Bewegung in einen eingeschlafenen Markt gekommen und auch hier im Forum gibt es immer wieder reichlich Stoff für Diskussionen. Das Thema polarisiert, Wandel und Änderungen hat es in den über 30 Jahren in denen ich spiele eine Menge gegeben. Sowohl positiv als auch negativ für den Kunden.

Generell halte ich die oft getätigte Aussage "Konkurrenz ist immer gut" nicht immer für wahr.
Gäbe es zum Beispiel nur Netflix müsste man nicht viele verschiedene Abos abschließen wenn man unterschiedliche Serien schauen möchte.
Solange eine (Quasi)Monopolstellungen vom Monopolinnenhabenden nicht ausgenutzt wird sehe ich da weniger Probleme, sondern durchaus auch Möglichkeiten Vorteile dem Endkunden gegenüber zu schaffen.
Gäbe es einen gütigen Herrscher wäre die Diktatur doch eine wunderbare Staatsform.:king:
Selbst wenn der Monopolist seine Position nicht ausnutzt, welchen Grund sollte er haben dem Endkunden besonders viele Vorteile zu schaffen? Zumal tausend Endkunden auch tausend verschiedene Wünsche haben.
Was passiert, wenn einer der Publisher mal ausschert und "bessere Kontitionen" aushandeln will? Warum sollte sich der Monopolist da bewegen? Wenn alle von Ihm abhängig sind muss er sich nicht großartig anstrengen. Der Monopolist müsste streng reguliert werden, damit auch alle Entwickler und Hersteller gleich behandelt werden und die Chance bekommen, ihre Produkte beim Monopolisten anzubieten. Dann wäre der Monopolist ahnlich einem Staatskonzern, günstige Preise gäbe es dann erst recht nicht mehr.

Siehe doch die Entwicklung bei Intel. Es hat sich jahrelang nichts bewegt, jede neue Generation ein kleines Leistungsplus, die Preise immer stabil. Wettbewerb und Konkurrenzdruck haben zu sinkenden Preisen geführt und zu mehr Auswahl. Es gäbe bei nur einem Anbieter keine Ryzen Prozessoren, ob 8 Kern CPUs bereits im Mainstream angekommen wäre ist auch fraglich.


Noch besser wäre es natürlich wenn es mehrere unterschiedliche Anbieter mit dem gleichen Angebot gäbe.
Das gibt es bei den Tankstellen, der Wettbewerb ist dort im Tiefschlaf. Verstehen kann ich den Wunsch, vor allem dann wenn man die ganze sozialen Funktionen auch intensiv nutzt.
 
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