Th3ri0n
Lt. Commander
- Registriert
- Juni 2003
- Beiträge
- 1.358
Moin,
den Computer meines Bruders hat es heute erwischt.
Vornweg die relevanten Daten:
Intel Pentium 4 "D" Northwood 2.6 GHz - oc'ed auf 3.25 GHz, vcore auto, agp/pci fix
2x 1024MB A-Data Vitesta RAM
Asus P4P800
Sapphire ATI x800 Pro 256MB AGP
OS: Windows XP Prof
Hier die kompakte Version!
Während des Spielens lief es immer langsamer, bis das Bild stecken blieb und der PC kurz darauf neustartete. Nach dem Ladescreen von Windows XP kam der erste Fehler: "explorer.exe Fehler - Memory Access Failure Read" (so in der Art). Windows startete allerdings.
Spiele liefen nicht an, mit einer ähnlichen Fehlermeldung das er den Speicher nicht schreiben/lesen konnte.
Danach habe ich ihm geraten das er seine beiden RAM Module herausnehmen soll und jeweils immer einzeln auf die verschiedenen RAM Slots testet. Dies hat er getan und das Problem konnte dabei leider nicht gefunden werden.
Daraufhin habe ich ihm gesagt, dass er im BIOS die Setup Defaults laden soll - um die CPU auf Standardtakt zu bringen. Denn diese lief schon seit längerem überaktet, allerdings sorgfältig getestet und ohne Probleme. Nachdem dies erledigt war, startete er Windows neu.
Windows spuckte nun keine Fehlermeldungen mehr aus und auch die getesteten Spiele schienen wieder zu funktionieren. Das Spiel, bei dem Computer zusammebrach lautet übrigens World of Warcraft, mal so am Rande.
Er loggte sich also wieder in WoW ein und stellte nach kurzer Zeit fest, dass die Framerate im Gegensatz zu vorher miserabel war. Wir hatten logischerweise mit einem Geschwindigkeitsrückkang gerechnet, aber definitiv nicht mit so einem großen Sprung wie es uns jetzt offenbart wurde. In Shattrath (rechenintensivste Umgebung in World of Warcraft) ruckelte es derbe also portete er nach Orgrimmar - und selbst dort wurden nur 7-15 FPS angezeigt. Quasi unspielbar. Vor diesem Problem lief alles flüssig über 40 FPS.
Daraufhin versuchten wir nun das Problem zu lösen das der Computer so verdammt langsam geworden ist und testen mit Everest Ultimate den Speicher: siehe da, die Speicherergebnisse waren im Keller und wir fanden Freunde mit dem Namen "Athlon 750 MHz" oder "Athlon XP 1600+". Ich konnte zuerst nicht verstehen wieso diese Werte so niedrig sein konnten, denn mit keiner Option könnte man dies normalerweise beheben. Aber ich sagte meinem Bruder er solle im BIOS dochmal PAT aktivieren (das, als der PC übertaktet war, natürlich deaktiviert worden ist). Gesagt, getan. Als es aktiviert war testete er erneut den Speicher und wir wurden mit sehenswerten Ergebnissen belohnt, so wie es sich gehört (zwischen 4GBit/s-5GBit/s beim lesen/kopieren).
Damit schwebten wir im Irrglauben es sei alles behoben - doch als er wieder WoW startete und sich einloggte - lief das Spiel nicht schneller als vorher, immer noch weniger als 15 FPS.
Deswegen veranlasste ich ihn, dass er nochmal Everest starten solle, um auch die CPU Tests durchzuführen. Und hier war das Bild eindeutig: Der Prozessor liegt auf dem Niveau eines Pentium 3 mit 800 MHz. Jeder CPU Test zeigte ein ähnliches Bild.
Die Speichertests allerdings waren weiterhin erste Sahne.
Wie ist dies Möglich, dass der Prozessor bei den CPU-Tests solch eine miserable Leistung zeigt, jedoch der Speichertest hervorragend läuft? Wird bei einem Speichertest nicht die Geschwindigkeit zwischen Prozessor und Speicher getestet? - der Speichertest kann doch nur solche guten Werte erreichen, wenn die CPU einwandfrei läuft? Die CPU taktet laut BIOS und mehreren Tools mit standard 2.6 GHz und nicht weniger.
Ich kann durch dieses Phänomen nun nicht klar feststellen, ob nun der Prozessor Defekt ist, oder die Northbridge.
Vielleicht übersehe ich ja etwas oder jemand hat eine Ahnung woran das liegen könnte.
Gruß,
th3ri0n
den Computer meines Bruders hat es heute erwischt.
Vornweg die relevanten Daten:
Intel Pentium 4 "D" Northwood 2.6 GHz - oc'ed auf 3.25 GHz, vcore auto, agp/pci fix
2x 1024MB A-Data Vitesta RAM
Asus P4P800
Sapphire ATI x800 Pro 256MB AGP
OS: Windows XP Prof
Hier die kompakte Version!
Während des Spielens lief es immer langsamer, bis das Bild stecken blieb und der PC kurz darauf neustartete. Nach dem Ladescreen von Windows XP kam der erste Fehler: "explorer.exe Fehler - Memory Access Failure Read" (so in der Art). Windows startete allerdings.
Spiele liefen nicht an, mit einer ähnlichen Fehlermeldung das er den Speicher nicht schreiben/lesen konnte.
Danach habe ich ihm geraten das er seine beiden RAM Module herausnehmen soll und jeweils immer einzeln auf die verschiedenen RAM Slots testet. Dies hat er getan und das Problem konnte dabei leider nicht gefunden werden.
Daraufhin habe ich ihm gesagt, dass er im BIOS die Setup Defaults laden soll - um die CPU auf Standardtakt zu bringen. Denn diese lief schon seit längerem überaktet, allerdings sorgfältig getestet und ohne Probleme. Nachdem dies erledigt war, startete er Windows neu.
Windows spuckte nun keine Fehlermeldungen mehr aus und auch die getesteten Spiele schienen wieder zu funktionieren. Das Spiel, bei dem Computer zusammebrach lautet übrigens World of Warcraft, mal so am Rande.
Er loggte sich also wieder in WoW ein und stellte nach kurzer Zeit fest, dass die Framerate im Gegensatz zu vorher miserabel war. Wir hatten logischerweise mit einem Geschwindigkeitsrückkang gerechnet, aber definitiv nicht mit so einem großen Sprung wie es uns jetzt offenbart wurde. In Shattrath (rechenintensivste Umgebung in World of Warcraft) ruckelte es derbe also portete er nach Orgrimmar - und selbst dort wurden nur 7-15 FPS angezeigt. Quasi unspielbar. Vor diesem Problem lief alles flüssig über 40 FPS.
Daraufhin versuchten wir nun das Problem zu lösen das der Computer so verdammt langsam geworden ist und testen mit Everest Ultimate den Speicher: siehe da, die Speicherergebnisse waren im Keller und wir fanden Freunde mit dem Namen "Athlon 750 MHz" oder "Athlon XP 1600+". Ich konnte zuerst nicht verstehen wieso diese Werte so niedrig sein konnten, denn mit keiner Option könnte man dies normalerweise beheben. Aber ich sagte meinem Bruder er solle im BIOS dochmal PAT aktivieren (das, als der PC übertaktet war, natürlich deaktiviert worden ist). Gesagt, getan. Als es aktiviert war testete er erneut den Speicher und wir wurden mit sehenswerten Ergebnissen belohnt, so wie es sich gehört (zwischen 4GBit/s-5GBit/s beim lesen/kopieren).
Damit schwebten wir im Irrglauben es sei alles behoben - doch als er wieder WoW startete und sich einloggte - lief das Spiel nicht schneller als vorher, immer noch weniger als 15 FPS.
Deswegen veranlasste ich ihn, dass er nochmal Everest starten solle, um auch die CPU Tests durchzuführen. Und hier war das Bild eindeutig: Der Prozessor liegt auf dem Niveau eines Pentium 3 mit 800 MHz. Jeder CPU Test zeigte ein ähnliches Bild.
Die Speichertests allerdings waren weiterhin erste Sahne.
Wie ist dies Möglich, dass der Prozessor bei den CPU-Tests solch eine miserable Leistung zeigt, jedoch der Speichertest hervorragend läuft? Wird bei einem Speichertest nicht die Geschwindigkeit zwischen Prozessor und Speicher getestet? - der Speichertest kann doch nur solche guten Werte erreichen, wenn die CPU einwandfrei läuft? Die CPU taktet laut BIOS und mehreren Tools mit standard 2.6 GHz und nicht weniger.
Ich kann durch dieses Phänomen nun nicht klar feststellen, ob nun der Prozessor Defekt ist, oder die Northbridge.
Vielleicht übersehe ich ja etwas oder jemand hat eine Ahnung woran das liegen könnte.
Gruß,
th3ri0n
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