Absegnung für Skylake-PC - OK oder Inkompabilität / Verbesserung?

M.B.H.

Commander
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Hallo!

Nachdem ich hier zwei Unterpostings zur CPU und zum RAM gemacht habe, diese beiden Komponenten also fix sind aus diversen Gründen (Vorteile Bildbearbeitung etc...), möchte ich kurz wissen ob der Rest soweit passt, der PC soll recht stark übertaktet werden, was halt mit Lüfterkühlung möglich ist.

Geizhals:

https://geizhals.de/?cat=WL-677805

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Detailliert:

2 Western Digital WD Red 8TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD80EFZX)
1 Samsung SSD 950 Pro 512GB, M.2 (MZ-V5P512BW)
1 Samsung SSD 850 Evo 2TB, SATA (MZ-75E2T0B)
1 Intel Core i7-6700K, 4x 4.00GHz, boxed ohne Kühler (BX80662I76700K)
1 G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 32GB, DDR4-3200, CL14-14-14-34 (F4-3200C14Q-32GVK)
1 EVGA GeForce GTX 1080 FTW Gaming ACX 3.0, 8GB GDDR5X, DVI, HDMI, 3x DisplayPort (08G-P4-6286-KR)
1 MSI Z170A Gaming M5 (7977-001R)
1 LG Electronics GH24NSC0 schwarz, SATA, bulk (GH24NSC0.AUAA10B)
1 be quiet! Silent Wings 2 PWM 140mm (BL031)
1 Noctua NH-D15
1 Nanoxia Deep Silence 5 Rev. B schwarz, schallgedämmt (NXDS5BB)
1 Corsair RMx Series RM550x 550W ATX 2.4 (CP-9020090-EU)

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Oder habe ich etwas vergessen?
Zubehör, Leitpaste, Kabel oder was auch immer?
Danke schon mal!
gruss Max
 
Rein aus Neugier:
Warum hast du ne 512 m.2 und ne 2tb 850 Evo?

Als reine System ssd mit Programmen würde doch eine 250gb m.2 reichen und das übrige Geld dann in eine weitere Sata-ssd stecken?!

Bin nämlich auch dabei mir ein ähnliches System zusammenzustellen und komme gerade bei der Festplatten wahl nicht weiter.
 
ich möchte die 512 M.2 gerne in zwei Partitionen aufteilen für zwei Betriebssysteme und dort drauf sollen noch die Lightroom-Kataloge, 256gb wären mir zu knapp.
Und auf die 850er Evo kommen dann die aktuelleren Fotos, Photoshop-Projekte, Games, Musikproduktionsdaten, da kommt einiges zusammen.
Hab noch ne alte (bzw. meine aktuelle) 256gb SSD, die werde ich dann als reine backup/Image-SSD nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Passt so an sich schon, groß übertakten sitzt mit dem 6700K aber nicht drin, da der schon von Werk aus sehr hoch taktet.

Meinst du, die M.2 bringt dir Vorteile?
Die minimal kürzeren Zugriffszeiten spürst du nur im Benchmark, vielleicht profitierst du ja von der höheren Lese -& Schreibhedchwindigkeit, wen du häufiger Dateien von mehreren hundert MB bis einigen GB verschiebst oder kopierst.
Wenn nicht, wurde ich eher noch eine SATA SSD nehmen.
Die 950 pro ist ohne Frage ein high end Produkt.
Aber Vorsicht, der Controller der 950 m.2 kam extrem heiß werden.

Die 2HDDs würde ich persönlich aber eher extern anbinden mit einem NAS, hast da so viele hochwertige silent Komponenten.
Ich hab bei mir alle HDDs raus genommen, weil die Vibrationen im Desktopbetrieb das lauteste waren.
 
Nachsehen ob das Mainboard mit 4 SATA Kabeln kommt.
Aber: Mainboard zu teuer, Kühler zu teuer und groß für diese CPU, M.2 SSD maßlos zu teuer und zu klein. Das RAM Kit ist ein für diese Plattform schlechtes Quadkit (viel Glück das auf 3200 zu prügeln), ein 2x16 Kit nehmen.
Die CPU hat keine Vorteile bei der Bildbearbeitung im Vergleich zu anderen, besseren CPUs.

TLDR: zu teuer für die Hardware wenn man für dieses Geld ~ ein i7-5820k System bekommt. Da du sowieso übertaktest, gibt es für einen low end i7 keinerlei Grund.
 
Lass Dir keinen Bären aufbrinden, wenn Lightroom viel I/O macht (ich benutze es nicht, aber habe was in der Richtung gelesen), dann passt die 950 Pro auch und profitierst davon. Wieso das Board zu teuer und der Kühler zu groß sein sollen, muss auch niemand verstehen.
 
Ob man aber >100% Aufpreis zu SATA profitiert ist ne andere Frage. Z.B. die Leute bei dpreview oder sonstige anectdotal evidence sagt: nein. Du hast nicht genügend gleichzeitige Zugriffe um die IOPS auszureizen und die Daten sind im Gegensatz zu Videos nicht groß genug um besseren die Transferraten zu bemerken.
Beim Kühler limitiert die CPU lange bevor der Kühler schlapp macht: Die zu klein, Wärmeabtransport zu schlecht.
Mainboard bringt nix was ein ~25€ billigeres Mainboard nicht auch bringt ausser den schlechteren Killer NIC wegen "Gaming".

Wenn du nicht verstehst wieso dann informier dich eben.
 
Mir fällt dazu nur mehr eins ein.

Wie wärs anstatt dem DVD-Laufwerk mit einem BluRay-Brenner.
Ist aufgrund der größeren Datenmenge eventuell noch eine Überlegung wert.
Hiermit kannst Du eventuelle Sicherungen auf BluRay rausspielen, oder what ever.

Die Kosten dafür sind schon sehr gesunken und ums Geld geht es bei Deiner Zusammenstellung ja nicht.

https://geizhals.de/?cat=dvdram&sort=p&xf=5011_1~578_Blu-ray#xf_top
 
Über die Festplatten könnte man sich streiten aber ansonsten sieht es gut aus.
 
pupsi11 schrieb:
Eigentlich braucht er da 6 oder mehr Festplatten. 2 für sein Bildarchiv im PC, und 4 ausserhalb fürs Backup.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt)
Ich weis nicht wie viel CPU Leistung du brauchst, aber bei dem Geld, das du ausgeben willst würde ich gleich ein 2011-3 System mit i7-5820K nehmen. Da du anscheinend viel mit großen Datenmengen arbeiten willst passt die 950 SSD schon.
Übrigens: Der 5820K hat Quad Channel - dann könntest du dir auch überlegen billigeren RAM zu nehmen, da du dann idR keine so hohen Taktraten brauchst. Btw: Ich hab die Unterposting nicht gesehen, aber lohnt sich ECC RAM für dich? Dann wäre nämlich ein Xenon System Pflicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde mich Beitrag anschließen und ein So. 2011-3 System in Betracht ziehen, grade weil der 6700K nicht mehr riesigen Spielraum lässt. Der i7 5820K ist da, was ich so gelesen habe, etwas offener.

Passen die RAM Riegel mit den Heatspreadern unter den NH-D15? Bin mir da grade nicht sicher, lässt sich aber ohne Probleme auf der Herstellerseite herausfinden. Wahlweise also etwas flachere Riegel wählen. Vlt die Corsair Vegeance LPX, die sind maximal 3,5cm hoch. Die passen zu 99,9% unter den D15 oder einen Dark Rock Pro 3.

Der Rest sieht recht rund aus. Wie die Vorredner schon sagten checken, ob du genügend SATA Kabel als Zubehör mitbekommst und etwaige nachbestellen.
Als MB Alternative würde ich vlt zum ASRock Z170 Extreme4 tendieren oder ein ASUS Z170 Gaming Pro. Wenn ich das richtig aufn Schirm habe gibt es da auch grade Cashback Aktionen.
 
Wenn du derartig viel Geld in das System stecken kannst würde ich an deiner Stelle nicht am Netzteil sparen und ein RMx nehmen, die haben keine Kühlkörper auf der Sekundärseite, was sich negativ auf die Lebenserwartung auswirken kann, aber nicht muss und einen recht billigen Lüfter.
Ich würde da vielleicht die 40€ drauflegen und das DPP 550 nehmen wenn ich du wäre, da ist dann auch kein dämlicher nicht deaktivierbarer Semipassivmodus dabei ;)

Edit: Achja laut Sysprofile hast du derzeit im System einen Macho verbaut, den kannste eigentlich mitnehmen und dir die 85€ für den NH-D15 sparen, der Leistungsunterschied ist sehr gering...
 
Zuletzt bearbeitet:
ja, würde auch eher auf Sockel 2011-3 gehen.
Neben dem RAM, was Du auf 8 Slots zur Not verteilen könntest, gibt es da noch weitere Vorteile wie verfügbare Lanes wenn Du viel anschließen willst.

Musst auch mal schauen ob Deine Programme nicht auch von einem 6-Kerner mit 12 Threads Vorteile ziehen können - bei meiner etwas älteren Adobe Premiere Version ist es jedenfalls so das dort alle 12 Threads maximal ausgelastet werden!
 
Adobe Premiere ist aber auch ein Videoschnittprogramm. Das ist was anderes. Hier geht es um Bildbearbeitung.

Und da ist der Leistungszugewinn über 4 Kernen recht gering und die Nutzbarkeit nimmt mit jedem weiteren Kern ab.

Takt bringt da mehr. Der 6700k ist ohne Übertaktung schon hoch getaktet und lässt sich i.d.R. auch noch höher Übertakten als der 5820k (also auf die Maximaltaktrate bezogen)

Somit gibt es in Bezug auf Bildbearbeitung keinen wirklichen Vorteil durch den 6-Kerner.


Ob man allgemein einen 6-Kerner im System haben will (für andere Sachen und im Hinblick auf die Zukunft), ist natürlich eine Überlegung wert. Vorallem, wenn man eh schon so einen Riesenkühler kaufen will.

Wenn 6700k, dann kann man auch einen kleineren Kühler nehmen.
 
mykoma schrieb:
Passt so an sich schon, groß übertakten sitzt mit dem 6700K aber nicht drin, da der schon von Werk aus sehr hoch taktet.
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Meinst du, die M.2 bringt dir Vorteile?... wen du häufiger Dateien von mehreren hundert MB bis einigen GB verschiebst oder kopierst.
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Die 2HDDs würde ich persönlich aber eher extern anbinden mit einem NAS, hast da so viele hochwertige silent Komponenten.

Naja aber von 4,0 auf 4,7 Ghz wird problemlos möglich sein.
Die M2 soll sich in Lightroom bemerkbar machen, für Photoshop, wo ich oft Dateien zw 2 und 4GB zwischenspeichere, sicherlich auch. Aber ich werde noch mal schauen ob ich gesonderte praktische Vergleichsszenarien in iwelchen Foren finde.
Über ein Nas habe ich lange nachgedacht, Flaschenhals ist die uralte langsame LAN Verbindung, da gehen effektiv nur so 80 mb/sec durch.

HominiLupus schrieb:
Das RAM Kit ist ein für diese Plattform schlechtes Quadkit (viel Glück das auf 3200 zu prügeln), ein 2x16 Kit nehmen.
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Die CPU hat keine Vorteile bei der Bildbearbeitung im Vergleich zu anderen, besseren CPUs.

Warum ist das RAM Kit schlecht? in dem Ram-Thread wurde gesagt, dass trotz Skylake die Belegung mit 4 anstatt 2 Modulen erfahrungsgemäss immer schneller ist, da wurde mir ein Quadkit empfohlen.
Der 6700K ist für Photoshop und Lightroom schneller als jeder andere 6 bis 12 Kerner, egal ob 5820K oder 6950K. Für viele Anwendungen siehts vllt anders aus, aber nicht für diese beiden Adobe Produkte.

HominiLupus schrieb:
Eigentlich braucht er da 6 oder mehr Festplatten. 2 für sein Bildarchiv im PC, und 4 ausserhalb fürs Backup.

Backup Platten habe ich mehrere, die dann die SSDs und die 2 x 8 TB komplett sichern.

Buggs001 schrieb:
Wie wärs mit einem BluRay-Brenner.

Hm brauche ich eig garnicht, sehe keinen Sinn darin heutzutage bei grossen USB Sticks / ext. HDs, wovon ich haufenweise habe, aber danke :)

Beitrag schrieb:
...Lohnt sich ECC RAM für dich? Dann wäre nämlich ein Xenon System Pflicht.

Nein, soll kein NAS etc werden, im PC brauch ich die zusätzliche Ausfallsicherheit nicht unbedingt, danke aber für den Hinweis!

JenZor schrieb:
Passen die RAM Riegel mit den Heatspreadern unter den NH-D15?
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Als MB Alternative würde ich vlt zum ASRock Z170 Extreme4 tendieren oder ein ASUS Z170 Gaming Pro.

Mit dem RAM schau ich mal, habe in Erinnerung, dass es geht, wenn man nur einen Lüfter auf den Kühler setzt.
Als MB hatte ich erst das Asus Z170 Gaming Pro gewählt aber dann durch das MSI ersetzt, da dieses einen zusätzlichen M.2 Slot bietet und sonst eig garkeine Nachteile / Unterschiede hat. oder übersehe ich etwas?

immortuos schrieb:
...nicht am Netzteil sparen und ein RMx nehmen,...
und das DPP 550 nehmen...
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du derzeit im System einen Macho verbaut, den kannste eigentlich mitnehmen

OK das Netzteil schau ich mir an, danke!
Zum Macho, den wollte ich eig im alten Rechner lassen, mal schauen...

MrJules schrieb:
Somit gibt es in Bezug auf Bildbearbeitung keinen wirklichen Vorteil durch den 6-Kerner.
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Wenn 6700k, dann kann man auch einen kleineren Kühler nehmen.

Ja genau, für Bildbearbeitung ist der 6700K ideal.
Ob kleineren Kühler fürs maximale Übertakten auch taugt, schau ich mir noch mal an, in Kombination mit dem überstehendem Ram etc...
 
Also dass 4.7GHz bei gesunder Spannung immer drinnen sind, würde ich nicht unbedingt sagen. Aber es ist auch nicht unwahrscheinlich. ;)
 
Ich würde eben den 5820K bevorzugen weil der Aufpreis - von den Mainboards abgesehen - relativ gering ist (ca. +70€ für zwei weitere Kerne und Quad Channel), als dass sich der 6700K mMn lohnt - hat außer Hyper Threading ja nicht zu bieten was nicht auch der 6600K hat, kostet aber mit +90€ deutlich mehr. Das Argument Stock Takt zieht nicht, wenn alle (sehr gut) übertaktbar sind. Mag sein dass der 6700K in deinem Adobe Programm schneller ist als der 5820k, aber wie sieht es bei gleichem Takt aus? Gut, wahrscheinlich lässt sich der 6700K tatsächlich besser übertakten - hat ja auch 'ne viel geringere TDP und bei 2 Kernen weniger fällt auch weniger Abwärme an, allerdings würde ich nach so einer Investition mein System eine ganze Weile behalten wollen und ich rechne damit, dass in den nächsten Jahren im Schnitt immer mehr Kerne unterstützt werden - dann lohnt sich ein 5820k in Bezug auf die Zukunftssicherheit villeicht. Und wie gesagt - der Quad-Channel Memory Controller hat auch Vorteile - besonders wenn man eh viel RAM braucht und einbauen will - da kann man dann eben auch wieder was einsparen weil man dann keinen maßlos übertakteten DIMM braucht.
Ist aber nur meine Bescheidene Meinung, du weist selbst am besten was du willst. ^^
 
Es ist im Moment mMn ein schlechter Zeitpunkt, um sich ein System mit mehr als 4 Kernen zusammenzustellen und evtl. sogar für eines mit 4 Kernen und HT. Zukunftssicher ist halt nix.

Wenn man die Kerne im Moment nicht braucht und das ist bei Bildbearbeitung und auch bei ~99% der Games heutzutage der Fall, sollte man warten. Der Aufpreis ist zwar nicht hoch, aber mit dem Board und Kühler zum Übertakten ist man da schon bei 150-200€.

Ergo, sollte man sich kaufen, was man jetzt braucht. Um für die Zukunft zu kaufen, ist dieser Markt einfach zu schnelllebig. Auch wenn jetzt vllt. wieder die Leute kommen, die mit ihrem 5 Jahre alten Quadcore noch super zocken können, sind 6- und 8-Kern CPUs im Consumerbereich doch eher noch in den Kinderschuhen und man muss erst mal schauen, wo da die Reise hingeht, finde ich.

Nächstes Jahr (wahrscheinlich Q2) kommt Skylake-E, äh ich meine X ;). Da gibt es dann höchstwahrscheinlich einen neuen Sockel. Und AMD Zen kommt auch so um den Dreh rum raus.


Und beim Sockel 1511 kommt bald Kabylake.


Also wie gesagt, generell sehr schlechter Zeitpunkt, um viel Geld auszugeben in diesem Bereich.


Als Übergangslösung würde sich ein i5 oder alter Xeon wirklich anbieten. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
MrJules schrieb:
Als Übergangslösung würde sich ein i5 oder alter Xeon wirklich anbieten. :D

Du hast schon Recht - man weis nicht, wie lange es noch dauert bis sich so viele Threads für Spiele und Bildbearbeitung wirklich lohnen, deswegen gehe ich mit dem i5 als Übergangslösung noch mit, aber ein Xenon ist quatsch, wenn eh kein ECC RAM nötig ist. Man kann nicht übertakten, was er aber will. Aber vor allem: die alten Xenons brauchen DDR3 und das als Übergangslösung ist Müll - dann muss er mit der nächsten Übergangslösung direkt wieder neuen RAM kaufen und bei 32GB geht das wirklich ins Geld. Zumal DDR4 natürlich auch deutlich überlegen ist gegenüber DDR3.
Generell bin ich der Meinung, dass man zumindest bei der CPU schon eher teuer als oft kaufen sollte - oft genug muss man sonst MB und schlimmstenfalls eben auch RAM mitwechseln und dann wird es unrentabel.
 
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