Absegnung PC für Photoshop/Lightroom

Cumonu

Lieutenant
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Wären ca. 750 Euro so am besten angelegt für einen Bildbearbeitungs-PC?
Gehäuse, -lüfter, Netzteil, Monitor, Windows 10 sind bereits vorhanden.

€ 223: Intel Core i5-6600
€ 023: EKL Alpenföhn Ben Nevis
€ 077: MSI B150M PRO-DDP
€ 169: 32GB Crucial DDR4-2133 (2x 16 GB)
€ 295: Samsung 850 Evo M.2 1TB
 
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Korrekt, aber der Rechner soll natürlich nicht ersetzt werden, die neue Zusammenstellung ist für einen Freund.

Ich habe gerade gemerkt, dass das Board kein DP, sondern nur HDMI 1.4 hat. Somit wird UHD nur bis 24 Hz unterstützt, was Käse ist.

Ich brauche ein Board mit DP 1.2 (einmal reicht), da die Onboard-Grafik genutzt werden soll.

Neues Board:

MSI B150M PRO-DDP
 
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Wenn er den PC Professionell verwendet würde ich nen fertig PC mit Support kaufen.
Wenn selbst gebaut wird würde ich den i7 in Frage stellen, zumindest bei PS ist der nutzen von HT gegen Null.
Und wenn doch mehr Kerne benötigt werden würde ich eher auf nen echten 6 Kerner setzen. -> ggf AMD Zen
 
Hallo Cumonu,

ohne Dir nahetreten zu wollen, aber einen Bildbearbeitungs-PC gibt es ebenso wenig für 675€ wie einen Gamer-PC für 400€. Natürlich kann man solche Anwendungen auch mit so einer Zusammenstellung fahren, aber Spaß macht das keinen.

Als aller erstes Lightroom. Das Wichtigste hierbei: Die Bilder müssen ALLE auf die SSD. Und auch alle Projekte, Sammlungen usw. Gerade wenn man dann seine Dateien umfangreich tagt, ist eine schnelle SSD Trumpf. Eine SSD unter 1TB ist in meinen Augen sinnlos.

Stichwort Photoshop: Da ist Speicher Trumpf. Da sind 16GB schnell mal gar nichts. Ich hebe z.B. eine kleine Animation aus ca. 60 Frames in 1080p in Photoshop erstellt. Mit einem 2600K und 32GB RAM. Das war das erste Mal, daß sich mein Rechner der bis dahin CPU/RAM mäßig eher immer unterfordert war, sich wie ein alter Krüppel angefühlt hat.

Daher würde ich Dir zu mindestens 32GB RAM raten, denn selbst 128GB sind für Photoshop nicht zu viel. Daher auf jeden Fall zu 16GB Module greifen. Hierbei ist die Menge des RAMs viel wichtiger, als über wieviele Channels er läuft.

Generell würde ich Dir aber zu einem Hexacore raten, wenn nicht sogar mehr. Und genau deswegen im Umkehrschluß z.Z. überhaupt nichts zu kaufen, sondern erst mal Zen/Ryzen abzuwarten. Weil man dann oft nicht nur Photoshop oder Lightroom, sondern vielleicht mal beides gleichzeitig nutzt, und vielleicht noch etwas anderes im Hintergrund.
 
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Ein professioneller Einsatz ist nicht geplant. Es ist nur ein Hobby.
Fertig-PC mit Support scheidet aus.
Das Budget von max. 750 EUR steht fest.
Es geht darum, mit welchen jetzt verfügbaren Komponenten man dafür die beste Leistung erhält, um nichts anderes.
Das Geld muss noch dieses Jahr ausgegeben werden.

Warum ALLE Fotos auf die SSD müssen, leuchtet mir nicht ein. Wenn die erst mal (auf der SSD) bearbeitet wurden, können die doch auf die Festplatte wandern, oder nicht?

*EDIT*

Hab jetzt 2x 16 GB RAM drin, die man bei Bedarf auf 4x 16 GB nachrüsten könnte. Die 90 EUR Aufpreis von 16 GB auf 32 GB scheinen mir sinnvoll angelegt.

Wenn der i7-6700 nicht nötig ist, würde ich den durch einen i5-6600K ersetzen.
Das wären 242 EUR statt 310 EUR, also 68 EUR Ersparnis.
 
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@ TE: den 6600K kann man sich schenken wenn nicht übertaktet werden soll.
 
Der Basistakt beim 6600K ist aber 3,5 GHz statt 3,3 GHz beim Non-K, rechtfertigt also eher keine 20 Euro Aufpreis?
 
Hab jetzt den Core i5-6600 ohne K in der Liste.
Bin noch am Grübeln, ob nicht eine einzelne SSD mit 1 TB ganz ohne HDD besser wäre.
Ich habe mich nochmals wegen des Speicherbedarfs erkundigt, 1 TB würden wohl für die nächsten 2 Jahre reichen.

Da gäbe es z. B. die

Intel SSD 1TB 600p (M.2 mit PCIe 3.0).

Ist mit € 350 natürlich heftig und würde das Budget sprengen.

Eine SATA-SSD mit 1 TB wie die Crucial MX300 1TB, M.2 käme € 84 günstiger.

1. Wäre die SSD-only-Variante sinnvoll bei diesem Speicherplatzbedarf?
2. Wenn ja, reicht auch SATA oder muss es eine PCIe-Anbindung sein?
 
die 600p ist mWn für ne PCIe-SSD ziemlich lahm und stellenweise sogar langsamer als ne SATA-SSD. wenn PCIe(-M.2) sollte man mMn mindestens zur 960 Evo greifen, die dann aber in der 1TB-version ~450€ kostet.

groß und günstig: SanDisk Ultra II 960GB
besser und etwas größer, aber auch deutlich teurer: Samsung 850 Evo 1TB
 
Herzlichen Dank, hab die 850 Evo aufgenommen. Komme damit knapp unter 800 Euro.
Ich denke, die sind so ganz gut angelegt, allemal besser als in einen Fertig-PC.

EDIT:
Die 850 Evo gibt's auch als M.2 zum gleichen Preis. Die werde ich dann nehmen.
 
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@ TE:
warum? die 850 ist ne SATA-SSD, egal ob 2,5" oder M.2. blockierst dir damit nur den slot ohne nen technischen vorteil zu haben.
 
Der Vorteil ist das aufgeräumtere Innenleben des Gehäuses mit 2 Kabeln weniger und der etwas schnellere Einbau.
Wüsste nicht, warum ich den vorhandenen M.2-Slot freihalten sollte.
Hat die 2,5"-Variante denn irgendwelche thermischen Vorteile?
 
@ TE:
wie du meinst, ich persönlich würde mir nicht nen voll angebundenen PCIe-slot mit ner lahmen SATA-SSD blockieren um 2 kabel zu sparen. einbau ist mMn absolut kein argument, macht man einmal. die PCIe-M.2s werden auch mal günstiger werden.

thermische vorteile, keine ahnung. dürfte auf jeden fall nicht relevant sein. die thermischen probleme mancher M.2-SSDs treten ja auch erst bei doch eher alltagsferner dauerlast auf. wann schreibt man schonmal 100GB oder noch mehr am stück.
 
Ja, das stimmt. Das Gehäuse ist nur ziemlich alt. Für 2,5"-Laufwerke ist da nichts vorgesehen. Müsste also so einen Einbaurahmen für die Montage in einem 3,5"-Laufwerkskäfig benutzen, worauf ich keine Lust habe. Sollte irgendwann mal Bedarf für eine zweite M.2-SSD sein, würde ich eine PCIe-Trägerkarte kaufen.
 
@ TE:
man kann ne SSD auch einfach irgendwo hinlegen oder lose ins case hängen oder mit doppelseitigem klebeband irgendwo hinkleben, die sind mechanisch unempfindlich^^
 
Also die 600p ist mMn nicht sinnvoll. Sie verfügt zwar über NVMe ist aber mit Abstand die langsamste NVMe SSD überhaupt. Wenn man tatsächlich die Mehrleistung einer NVMe braucht, dann muß man zu einer Samsung greifen. Im Moment ist alles andere einfach keine Alternative. Will man P/L dann ist die Evo die Richtige, will man die ultimative Leistung, dann die 960 Pro. Aber die 600p fällt sehr schnell nachdem der SLC-Cache vollgelaufen ist auf extrem schlechte Werte zurück, teilweise sogar bis zu 150MB/s und da kann selbst eine HDD schneller sein. Da ist eine 950 Evo schon teilweise besser.

Nein die 600p ist ein Paradebeispiel für eine SSD, die man auf keinen Fall kaufen sollte. Und überhaupt ist jetzt ein denkbar schlechter Zeitpunkt Speicher zu kaufen, egal ob DRAM oder Flash. Die Preise sind ziemlich weit oben. Wenn man kann sollte man Alternativen in Betracht ziehen, wie z.B. vorerst eine alte HDD rein, und wenn die Preise wieder gesunken sind (irgendwann sinken sie bestimmt wieder, meine Prognose ist Sommer/Herbst 2017, aber ohne Garantie), eine schnelle NVMe SSD rein.

Genauso mit dem Speicher. Es langt auch ein einzelner 16GB Riegel. Der Unterschied zu Dual-Channel ist zwar messbar aber nicht fühlbar. Wenn die Preise wieder unten sind, dann noch einen oder drei Riegel zu 16GB rein. Der Unterschied in der Speichermenge ist dagegen dann auch deutlich fühlbar (die entsprechenden Anwendungen vorausgesetzt).

Was Lightroom anbelangt, hast Du schon damit ernsthaft gearbeitet? Das Ganze bringt erst dann etwas, wenn Du auch die Funktionen, die die Software ermöglicht auch voll ausschöpfst. Dann kann man vereinfacht sagen, daß Lightroom ein Datenbanksystem für Bilder ist. Daher ist es vom großen Vorteil wenn alles auf der SSD ist, nicht nur der Katalog, sondern auch die Bilder. Denn viele Funktionen bedingen das Einlesen der Foto-Datei, nicht nur die Datenbankinhalte die auf einer deiner Katalog-Dateien gespeichert sind. Und so eine Foto-Sammlung, selbst eines Hobby-Fotographen ist schnell mal ein paar 100 GB groß.

Wie gesagt eine große SSD ist da beinahe Pflicht, aber da der Zeitpunkt eine zu kaufen denkbar schlecht ist, ist der Gedanke vorerst eine HDD zu nutzen legitim.
 
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